Erfahrung mit einem Psychopathen
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Anna Lüttisch
- Helferlein

, 57 - Beiträge: 92
Eremit
Man kann nur mit solchen Menschen auskommen, wenn man ihnen bedingungslos gibt, was sie wollen, da sie keine Kompromisse eingehen können, und wenn man sie das glauben läßt, was sie glauben wollen
Das funktioniert nicht,weil sie u-e-b-e-r-h-a-u-p-t keine Grenzen kennen!
Ich weiss das aus eigener Erfahrung,weil ich mit einem Psychopathen verheiratet war und fast mit meinem Leben "bezahlt" haette!
Und - ja - deine Beschreibung ist absolut korrekt!
Man kann nur mit solchen Menschen auskommen, wenn man ihnen bedingungslos gibt, was sie wollen, da sie keine Kompromisse eingehen können, und wenn man sie das glauben läßt, was sie glauben wollen
Das funktioniert nicht,weil sie u-e-b-e-r-h-a-u-p-t keine Grenzen kennen!
Ich weiss das aus eigener Erfahrung,weil ich mit einem Psychopathen verheiratet war und fast mit meinem Leben "bezahlt" haette!
Und - ja - deine Beschreibung ist absolut korrekt!
Lieber den Keller voller Ratten,als die Verwandschaft auf dem Sofa!
Arschlöcher leben im Gefängnis ihrer eigenen Gedanken. Es gibt wirklich keinen Grund, sie auch noch in meinen leben zu lassen.
Arschlöcher leben im Gefängnis ihrer eigenen Gedanken. Es gibt wirklich keinen Grund, sie auch noch in meinen leben zu lassen.
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Es heißt ja auch nicht "asoziale Persönlichkeitsstörung" sondern "antisoziale Persönlichkeitsstörung". Man muß begreifen, daß ein Nicht-Psychopath im Grunde einen Psychopathen nicht verstehen kann, emotional. Es ist sinnlos, etwas "dahinter" finden zu wollen, wie auch sofa-held schon geschrieben hat. Hinter der Grausamkeit und dem Narzissmus ist nichts außer ein Abgrund, jener, der die Persönlichkeit spaltet (so gilt die antisoziale Persönlichleitsstörung meines Wissens ja auch als dissoziative Störung).
Man stelle sich vor, eine Persönlichkeit spaltet sich in einen die Welt annehmenden und einen die Welt ablehnenden Teil (Kurz "positiv" und "negativ"). Ist der Auslöser für eine APS Vernachlässigung und Trauma, so zieht sich der "positive" Aspekt der Persönlichkeit für immer zurück und kann nicht mehr "gefunden" werden, nicht von Therapeuten, nicht durch Psychopharmaka. Dieser Aspekt löst sich auf. Deswegen ist es auch zulässig, einen Psychopathen quasi als "halben Menschen" zu betrachten. Eine andere interessante Sache ist jene mit den Hirnschädigungen. So wurden einmal die Insassen des St. Quentin-Gefängnisses per Computertomografie auf Hirnschäden untersucht, bei mehr als 70% aller Gefangenen wurden genau solche charakteristischen Hirnschäden gefunden, welche mit psychopathischem Verhalten in Zusammenhang gebracht wird. Werden bestimmte Hirnregionen, darunter der Stirnlappen, durch Verletzungen oder Krankheit in Mitleidenschaft gezogen, so ist abzusehen, daß das Verhalten eines Menschen auch quasi "über Nacht" zu dem eines Psychopathen wird.
Ein Psychopath ist nicht in der Lage, einem anderen Menschen zu vertrauen. Jeder andere Mensch ist unabänderlich ein Feind, den man entweder vollkommen kontrollieren oder vernichten muß, denn der "negative" Aspekt KANN gar nicht "positive" Aspekte anderer Persönlichkeiten wahrnehmen. Die meisten Psychopathen gehören immerhin dem ängstlichen Typus an, heißt, sie verstecken sich eher und meiden soziale Kontakte, werden häufig nicht auffällig, auch nicht strafrechtlich. Psychopathen können sehr wohl Angst davor haben, bei einer Straftat erwischt zu werden. Aber sie können keinen moralischen oder emotionalen Aspekt an einer Straftat erkennen. Psychopathen können nicht lieben oder Sympathie für eine Person empfinden, auch nicht mit anderen Psychopathen...
Man stelle sich vor, eine Persönlichkeit spaltet sich in einen die Welt annehmenden und einen die Welt ablehnenden Teil (Kurz "positiv" und "negativ"). Ist der Auslöser für eine APS Vernachlässigung und Trauma, so zieht sich der "positive" Aspekt der Persönlichkeit für immer zurück und kann nicht mehr "gefunden" werden, nicht von Therapeuten, nicht durch Psychopharmaka. Dieser Aspekt löst sich auf. Deswegen ist es auch zulässig, einen Psychopathen quasi als "halben Menschen" zu betrachten. Eine andere interessante Sache ist jene mit den Hirnschädigungen. So wurden einmal die Insassen des St. Quentin-Gefängnisses per Computertomografie auf Hirnschäden untersucht, bei mehr als 70% aller Gefangenen wurden genau solche charakteristischen Hirnschäden gefunden, welche mit psychopathischem Verhalten in Zusammenhang gebracht wird. Werden bestimmte Hirnregionen, darunter der Stirnlappen, durch Verletzungen oder Krankheit in Mitleidenschaft gezogen, so ist abzusehen, daß das Verhalten eines Menschen auch quasi "über Nacht" zu dem eines Psychopathen wird.
Ein Psychopath ist nicht in der Lage, einem anderen Menschen zu vertrauen. Jeder andere Mensch ist unabänderlich ein Feind, den man entweder vollkommen kontrollieren oder vernichten muß, denn der "negative" Aspekt KANN gar nicht "positive" Aspekte anderer Persönlichkeiten wahrnehmen. Die meisten Psychopathen gehören immerhin dem ängstlichen Typus an, heißt, sie verstecken sich eher und meiden soziale Kontakte, werden häufig nicht auffällig, auch nicht strafrechtlich. Psychopathen können sehr wohl Angst davor haben, bei einer Straftat erwischt zu werden. Aber sie können keinen moralischen oder emotionalen Aspekt an einer Straftat erkennen. Psychopathen können nicht lieben oder Sympathie für eine Person empfinden, auch nicht mit anderen Psychopathen...
Das kommt darauf an, welcher Typus. Gegen den impulsiven Typus hilft nur lebenslange Inhaftierung oder Mord, dem ausbeuterische Typus ist sehr wohl beizukommen. Psychopathen brauchen das Gefühl der Grandiosität, das macht sie verwundbar - der Film zeigt das sehr gut. Im klassichen Sinne kann man gegen einen Psychopathen aber nicht gewinnen, das stimmt schon. Aber Konfikte können beendet werden, wenn es sich um den ausbeuterischen Typus handelt. Dazu braucht es aber einen hohen Grad an Hinterhältigkeit - anders hätte ich meinem Ex-Kollegen nicht beikommen können...Anna Lüttisch hat geschrieben:Das funktioniert nicht,weil sie u-e-b-e-r-h-a-u-p-t keine Grenzen kennen!Eremit hat geschrieben:Man kann nur mit solchen Menschen auskommen, wenn man ihnen bedingungslos gibt, was sie wollen, da sie keine Kompromisse eingehen können, und wenn man sie das glauben läßt, was sie glauben wollen.
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Anna Lüttisch
- Helferlein

, 57 - Beiträge: 92
Ich war mit einem "Impulsiven" verheiratet.
"Dazu braucht es aber einen hohen Grad an Hinterhältigkeit"
Das schaffe ich - zum Glueck - nicht! Finde ich ehrlich gesagt auch nicht erstrebenswert,selbst wenn's manchmal hilfreich sein kann ....
"Dazu braucht es aber einen hohen Grad an Hinterhältigkeit"
Das schaffe ich - zum Glueck - nicht! Finde ich ehrlich gesagt auch nicht erstrebenswert,selbst wenn's manchmal hilfreich sein kann ....
Lieber den Keller voller Ratten,als die Verwandschaft auf dem Sofa!
Arschlöcher leben im Gefängnis ihrer eigenen Gedanken. Es gibt wirklich keinen Grund, sie auch noch in meinen leben zu lassen.
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Das habe ich befürchtet. Mein Beileid, in diesem Fall würde wirklich nur eine lebenslange Inhaftierung ihne Möglichkeit der Begnadigung oder Mord helfen. Nichts anderes. Wie hast Du es geschafft, da wieder rauszukommen?Anna Lüttisch hat geschrieben:Ich war mit einem "Impulsiven" verheiratet.
Das Problem ist, daß man den ausbeuterischen Typus anders nicht los wird, weil er sich dem langen Arm des Gesetzes gekonnt entzieht (in der Regel). Es ist ein Pakt mit Dämonen, um den Teufel zu besiegen. Und Du kannst Gift drauf nehmen, daß das einen großen Schaden anrichtet. Deswegen bin ich sozial im "Trockendock" und lecke meine Wunden, denke darüber nach, wie ich es in Zukunft besser machen kann...Anna Lüttisch hat geschrieben:Das schaffe ich - zum Glueck - nicht! Finde ich ehrlich gesagt auch nicht erstrebenswert,selbst wenn's manchmal hilfreich sein kann ....
hallo zusammen!
mich würde mal interessieren: diese psychopathen haben ja auch mütter und väter und geschwister. ist dem psychopathen auch die eigene schwester z.b. egal?
gruß, rehaug´
mich würde mal interessieren: diese psychopathen haben ja auch mütter und väter und geschwister. ist dem psychopathen auch die eigene schwester z.b. egal?
gruß, rehaug´
Ja, vollkommen. Ein Psychopath empfindet keine Verantwortung gegenüber anderen Menschen, völlig irrelevant, um welche Menschen es sich handelt. Er würde eine dreißigjährige Ehe wegwerfen wie eine leere Mineralwasserflasche. Einfach so. Das bedeutet ihm nichts und kann ihm auch nichts bedeuten, nie. Einem Psychopathen sind Menschen egal, es sei denn, er kann sie quälen und/oder ausbeuten. Ein Löwe könnte mehr für eine Hirschkuh empfinden als ein Psychopath für einen anderen Menschen. Man darf nicht vergessen: Mann KANN das emotional, als Nicht-Psychopath, NICHT IM GERINGSTEN verstehen, jeder Versuch ist zwecklos.RehAug hat geschrieben:mich würde mal interessieren: diese psychopathen haben ja auch mütter und väter und geschwister. ist dem psychopathen auch die eigene schwester z.b. egal?
Ich habe hier noch eine Frage an Anna Lüttisch:
möchtest du uns von deiner Erfahrung mit deinem Exmann berichten?
möchtest du uns von deiner Erfahrung mit deinem Exmann berichten?
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Anna Lüttisch
- Helferlein

, 57 - Beiträge: 92
Vorsicht - moegliche Trigger!Elenie hat geschrieben:Ich habe hier noch eine Frage an Anna Lüttisch:
möchtest du uns von deiner Erfahrung mit deinem Exmann berichten?
Einzelheiten besser nicht - das wuerde so einige hier weghauen ...
Ich habe in dieser Ehe psysische und psychische extrem sadistische Gewalt erlebt,einschlieslich stundenlange F*lt*r und zweifachen T*t*ngsversuch - den emotionalen Missbrauch brauchen wir erst gar nicht besonders erwaehnen.
Er hat aus mir (halbwegs) intelligenter Frau ein Nervenbuendel gemacht,das permanent am eigenen Verstand gezweifelt hat.
Da man ihn nur in einem Sarg verlaesst (eigene Aussage von ihm) bin ich eines Tages (einfach?) gegangen mit dem was ich an hatte und bin - bis heute - untergetaucht.
Aehnliches hatte ich uebrigens in meiner Kindheit erlebt (woran ich mich allerdings nicht erinnern konnte) und durch die Re-Traumatisierung in der Ehe ist unser multiples System voellig abgestuerzt.
Mittlerweile geht's mir/uns durch eine 10woechige teilstationaere Therapie (Ende 2008) und viel Eigenarbeit endlich mal richtig gut,obwohl noch immer jede Menge Baustellen vorhanden sind.
Ich arbeite weiter dran.
Lieber den Keller voller Ratten,als die Verwandschaft auf dem Sofa!
Arschlöcher leben im Gefängnis ihrer eigenen Gedanken. Es gibt wirklich keinen Grund, sie auch noch in meinen leben zu lassen.
Arschlöcher leben im Gefängnis ihrer eigenen Gedanken. Es gibt wirklich keinen Grund, sie auch noch in meinen leben zu lassen.
Die Frage ist, was gibt es viel mehr darüber zu erzählen, als hier schon geschrieben steht? Nur persönliche Präferenzen des Psychopathen hinsichtlich Quälerei und Ausbeutung kann wiedergegeben werden, denn dahinter ist nichts.Elenie hat geschrieben:Ich habe hier noch eine Frage an Anna Lüttisch:
möchtest du uns von deiner Erfahrung mit deinem Exmann berichten?
Vielleicht wäre ein Fokus auf das Opfer produktiver?
-
Anna Lüttisch
- Helferlein

, 57 - Beiträge: 92
Man kann sich als "normaler" Mensch gar nicht vorstellen,dass ein anderer Mensch ueberhaupt so handeln kann!Eremit hat geschrieben: Mann KANN das emotional, als Nicht-Psychopath, NICHT IM GERINGSTEN verstehen, jeder Versuch ist zwecklos.
Lieber den Keller voller Ratten,als die Verwandschaft auf dem Sofa!
Arschlöcher leben im Gefängnis ihrer eigenen Gedanken. Es gibt wirklich keinen Grund, sie auch noch in meinen leben zu lassen.
Arschlöcher leben im Gefängnis ihrer eigenen Gedanken. Es gibt wirklich keinen Grund, sie auch noch in meinen leben zu lassen.
Ja man sollte hier wirklich den Focus auf die Opfer setzen.
Bei mir war es wirklich eine Quälerei; ich habe es nie geschafft, den Kontakt wirklich zu beenden, bis er es tat. Er hat es immer wieder geschafft, mich zu manipulieren, so dass ich nie los kam von ihm und ihn auch heute noch vermisse, so komisch das auch klingt; trotzdem bin ich froh, ihn los zu sein...
Bei mir war es wirklich eine Quälerei; ich habe es nie geschafft, den Kontakt wirklich zu beenden, bis er es tat. Er hat es immer wieder geschafft, mich zu manipulieren, so dass ich nie los kam von ihm und ihn auch heute noch vermisse, so komisch das auch klingt; trotzdem bin ich froh, ihn los zu sein...
Zuletzt geändert von Elenie am Do., 14.07.2011, 20:59, insgesamt 1-mal geändert.
Ganz genau. Ich sage auch immer: Die Realität ist schlimmer als jede Fiktion, ausnahmslos. Keine Fiktion kann an das heranreichen, zu was Psychopathen fähig sind. Ich habe zumindest eine Ahnung davon erhalten. Ich habe so viel Ahnung, das ich schreibe: Anna Lüttisch, ich will gar nicht lesen, was Du genau erlebt hast. Da baue ich eine Wand auf und sage: Stop, aus reinem, egoistischen Selbstschutz heraus.Anna Lüttisch hat geschrieben:Man kann sich als "normaler" Mensch gar nicht vorstellen,dass ein anderer Mensch ueberhaupt so handeln kann!
Abgesehen davon wäre es sowieso nicht klug für Dich, auf Details einzugehen, so lange Du nicht sichergehen kannst, daß er bereits tot ist.
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bittersweet
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, 43 - Beiträge: 324
@anna:
All what we see or seam is but a dream within a dream
E.A. Poe
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The Universal
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, 30 - Beiträge: 132
@Anna
Wenn ich heute eine Psychopathin (pendant weiblich) treffen würde, würde ich alles tun, außer sie zu heiraten. War dein Ex-Mann vor eurer Ehe anders? Hat er die Maske erst fallen lassen, als ihr geheiratet habt?
Wenn ich heute eine Psychopathin (pendant weiblich) treffen würde, würde ich alles tun, außer sie zu heiraten. War dein Ex-Mann vor eurer Ehe anders? Hat er die Maske erst fallen lassen, als ihr geheiratet habt?
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