Mutter meiner Tochter beschuldigt mich des Missbrauchs

Alle Themen, die in keines der Partnerschafts-Foren passen, bei denen es aber in weitestem Sinne um Beziehungen, soziale Kontakte usw. geht, Adoption, Pflege usw.

Eremit
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Beitrag Di., 18.01.2011, 10:31

Rib-eye hat geschrieben:"Es wird keine zukünftigen Aussagen geben."
Klar, dann hat sie ja auch ihr Ziel erreicht.
Rib-eye hat geschrieben:Leider beendete die Richterin an dieser sehr aufschlussreichen Stelle die Gerichtsverhandlung.
Und das dürfte der beste Beweis sein für die Parteilichkeit, die ja vor Gericht herrscht. Da hilft einem der beste Anwalt nichts...

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Beitrag Di., 18.01.2011, 10:37

Rib-eye hat geschrieben:Genau deshalb werde ich auch weiter um meine Tochter kämpfen.
Bis in die Schuldenfalle, aus der Du nie wieder herauskommst, bis in die Alkoholsucht, bis hin in die Obdachlosigkeit, bis hin zum Strick? Das ist es nicht wert, dann hätte Deine Tochter erst nichts von Dir. Überlege Dir das sehr gut! Überlege Dir, daß Dich Deine Tochter nicht nur JETZT, sondern noch viel länger brauchen wird!

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Beitrag Di., 18.01.2011, 10:45

Eremit hat geschrieben:
Rib-eye hat geschrieben:Da kam auch ein Vater vor, dem Missbrauch unterstellt wurde - inzwischen ein psychisches Wrack.
Und das soll Dir nicht passieren. Jenny Doe ist garantiert nicht die Einzige, die dann, nach vielen Jahren, den Kontakt gesucht hat und wissen wollte, was da wirklich passiert ist. Das machen sehr viele Kinder, wenn sie erwachsen sind. Aber dann, wenn Deine Tochter erwachsen ist, Rib-eye, sollte sie mehr vorfinden als einen völlig zerstörten Vater, dessen Leben nur noch eine einzige Krise ist.

Gegen diese Maschinerie kann man(n) nicht gewinnen...
Mit dieser Einstellung wäre ich niemals so weit gekommen.
Doch, natürlich kann man gewinnen. Ich habe es !
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel

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Rib-eye
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Beitrag Di., 18.01.2011, 11:00

Eremit hat geschrieben:
Rib-eye hat geschrieben:Genau deshalb werde ich auch weiter um meine Tochter kämpfen.
Bis in die Schuldenfalle, aus der Du nie wieder herauskommst, bis in die Alkoholsucht, bis hin in die Obdachlosigkeit, bis hin zum Strick? Das ist es nicht wert, dann hätte Deine Tochter erst nichts von Dir. Überlege Dir das sehr gut! Überlege Dir, daß Dich Deine Tochter nicht nur JETZT, sondern noch viel länger brauchen wird!
Nein, nein, so weit habe ich mich unter Kontrolle. Deine derart drastisch beschriebenen Folgen müssen nicht zwangsläufig so eintreten.
Mir war immer bewusst, dass niemand für meine Tochter, für ihre harmonische, gesunde Entwicklung kämpfen wird, wenn ich es nicht tue. Ich bin der einzige Mensch, der sie vor dieser kranken Mutter wenigstens teilweise schützen kann, ihr eine Alternative bieten kann. Ein Kind spürt das sehr genau, wenn es instrumentalisiert werden soll. Auch deshalb hat meine Tochter eine so besondere Bindung zu mir, die ich an jedem Tag, den wir zusammen verbringen können, spüre.
Es ist die liebende Mutter, die Probleme hat, sich durchzusetzen, nicht ich. Zwischen meiner Tochter und mir bestand und besteht immer eine sehr starke Harmonie.
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Beitrag Di., 18.01.2011, 11:01

Rib-eye hat geschrieben:Ein Gespräch mit meiner Ex Anfang Januar war sehr anstrengend, denn sie offenbarte nun ein neues Problem - sie könne unmöglich mit meinen Ansichten über sie so leben und hat große Probleme damit, was nun auch meine Familie über sie denkt. Sie sprach mehrfach wieder von „einem schlechten Energiefeld“, aufgrund meiner Ansichten über sie (sie glaubt, das ich glaube, dass sie sich alle Aussagen unserer Tochter nur ausgedacht habe). Sie will, dass die Richterin erneut über den Umfang des Umgangs entscheidet, damit sie „aus der Verantwortung herauskommt“, erklärte sich aber dann doch zu weiteren Gesprächen mit der Familienpsychologin bereit. Als ich ihr sagte, sie könne sich auch schon mal auf Übernachtungen meiner Tochter bei mir einstellen, meinte sie, dass das meine Tochter entscheiden müsse und ich „endlich lernen müsste, die Entscheidungen meiner Tochter zu akzeptieren“.
Das ist kodiert und heißt:

"Hey, Du Ar***, glaube nicht, das war meine ganze Munition!"

Glaubst Du etwa wirklich, eine Mutter, die WIRKLICH den Verdacht hätte, daß Du ihr Kind sexuell missbraucht hättest, redet in einem solchen Ton mit Dir? Sei mir nicht böse, aber Du läßt Dir ganz schön einen Bären aufbinden von dieser Frau. Was ja auch letztendlich zur Beziehung und dem Kind geführt haben muß...
Rib-eye hat geschrieben:Sie verfügt aufgrund ihres psychischen Zustands nicht nur über keinerlei Unrechtsbewusstsein, sie ist auch nicht gewillt, Verantwortung sowohl gegenüber den Missbrauchsbeschuldigungen, als auch gegenüber einer einvernehmlichen Umgangsregelung zu übernehmen.
Und das nennst Du gewonnen? Das wird über die nächsten Jahre so weitergehen, und die Tochter bekommt alles mit. Wenn es nicht sexueller Missbrauch ist, dann ist es Gewalt oder Alkoholismus oder sonstwas, frau findet immer etwas, basteln kann sie sich auch alles, was sie braucht. Das geht auch noch in zehn Jahren!
Rib-eye hat geschrieben:Nun heißt es wieder: endlose, ergebnislose Diskussionen mit der liebenden Mutter und weitere Gerichtsverhandlungen, um endlich für meine Tochter wieder als gleichberechtigter Elternteil da sein zu können.
Du wirst NIE ein gleichberechtigter Elternteil bei diesen Gesetzen sein. Nie. Und das solltest Du eigentlich mittlerweile wissen. Statt dessen mußt Du Deiner Tochter ein guter Vater sein. Das kannst Du aber nicht, wenn Du einmal abgestürzt bist, denn dann ist es zu spät, es gibt dann kein Zurück, auch, wenn Du Deine Tochter noch so liebst. Deine Tochter wird eines Tages zu Dir kommen. Bis dahin mußt Du Dich in Geduld üben, denn gegen ihre Mutter und die hiesigen Gesetze sowie deren Auslegung kommst Du nicht an. Nicht, ohne die selbe Taktik der Verleumdung einzusetzen.


Eremit
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Beitrag Di., 18.01.2011, 11:06

Rib-eye hat geschrieben:Nein, nein, so weit habe ich mich unter Kontrolle.
Anfänglich hat sich FAST JEDER unter Kontrolle. Trotzdem spricht die Statistik eine deutliche Sprache.
Rib-eye hat geschrieben:Deine derart drastisch beschriebenen Folgen müssen nicht zwangsläufig so eintreten.
Stimmt, wenn Du auch weiterhin gut verdienst, kannst Du Dir auch einen ordentlichen Anwalt leisten.
Rib-eye hat geschrieben:Ich bin der einzige Mensch, der sie vor dieser kranken Mutter wenigstens teilweise schützen kann, ihr eine Alternative bieten kann.
Kannst Du aber nicht. Das ist unrealistisches Wunschdenken.
Rib-eye hat geschrieben:Ein Kind spürt das sehr genau, wenn es instrumentalisiert werden soll.
...kann dies aber erst oft nach dreißig, vierzig Jahren artikulieren...

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Beitrag Di., 18.01.2011, 11:16

Eremit hat geschrieben:
Rib-eye hat geschrieben:"Es wird keine zukünftigen Aussagen geben."
Eremit hat geschrieben:Klar, dann hat sie ja auch ihr Ziel erreicht.
Nein !
Sie hatte kein strategisches Ziel der Vaterentsorgung.
Das versuche ich ja die ganze Zeit zu erklären.
Ihr Motiv ist das selbe wie meines: das Kind zu schützen.
Allerdings ist sie aufgrund ihrer psychischen Störungen nicht in der Lage, die Verhältnismäßigkeit ihres Handelns einzuschätzen.
Rib-eye hat geschrieben:Leider beendete die Richterin an dieser sehr aufschlussreichen Stelle die Gerichtsverhandlung.
Eremit hat geschrieben:Und das dürfte der beste Beweis sein für die Parteilichkeit, die ja vor Gericht herrscht.
Auch da muss ich - trotz zum Teil gegenläufigen Erfahrungen - grundsätzlich widersprechen.
Immerhin hat diese Richterin (wie auch eine andere schon zuvor) die Missbrauchsbeschuldigungen als haltlos vom Tisch gefegt.
Man muss sich trotz aller Widerstände darüber bewusst sein, dass - gerade beim Thema Missbrauch - in den letzten Jahren sehr viel passiert ist und der automatische Mutterbonus längst nicht mehr so angewendet wird.
Das weiß ich von diversen Aussagen sowohl von der Polizei als auch der Staatsanwaltschaft. Inzwischen werden in ca. 40% aller Umgangs-und Sorgerechtsverfahren Missbrauchvorwürfe erhoben. Das wissen sowohl die Polizei als auch Staatsanwältschaft sowie Richter.
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Beitrag Di., 18.01.2011, 11:27

Rib-eye hat geschrieben:Immerhin hat diese Richterin (wie auch eine andere schon zuvor) die Missbrauchsbeschuldigungen als haltlos vom Tisch gefegt.
1.) Die Ex kann immer neue Anschuldigungen erheben.

2.) Die Ex wird irgendwann eine/n Richter/in finden, der/die ihr Recht gibt. Auch ohne Verurteilung ist es möglich, dem Vater den Besuch zu versagen, dafür reicht allein der Verdachtsmoment. Kannst ja auf Vaterverbot oder ähnlichen Seiten nachlesen.

2.) Die Ex muß, wie bereits geschrieben, nicht beim Vorwurf des sexuellen Missbrauchs bleiben, auch Alkoholsucht, gewalttätiges Verhalten oder häufig wechselnde Seuxalparterinnen können vor Gericht herhalten. Auch das ist in diversen Foren sehr oft zu finden.
Rib-eye hat geschrieben:Man muss sich trotz aller Widerstände darüber bewusst sein, dass - gerade beim Thema Missbrauch - in den letzten Jahren sehr viel passiert ist und der automatische Mutterbonus längst nicht mehr so angewendet wird.
Medientechnisch ja. Vor Gericht ist aber immer noch alles beim Alten. Nur die Medien interessieren sich erstmal für das Thema, weil sie damit auch langsam Geld verdienen können, weil es eben immer mehr Vätern langsam reicht.
Rib-eye hat geschrieben:Das weiß ich von diversen Aussagen sowohl von der Polizei als auch der Staatsanwaltschaft. Inzwischen werden in ca. 40% aller Umgangs-und Sorgerechtsverfahren Missbrauchvorwürfe erhoben. Das wissen sowohl die Polizei als auch Staatsanwältschaft sowie Richter.
Von diesen 40% können 80% nicht nachgewiesen werden und werden vom Tisch gefegt, in 60% dieser 40% kommt es sogar zu Falschaussagen durch die Mütter, ich kenne die Zahlen auch. Dennoch sieht fast keiner dieser Väter seine Kinder, eben, weil der Verdachtsmoment ausreicht, um Vätern den Kontakt abzusprechen, das höchste der Gefühle bleibt das "Besucher-Café" mit überwachenden Dritten, wenn überhaupt.


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Beitrag Di., 18.01.2011, 11:30

Rib-eye, die Ex kann Dir einfach so Dein Kind entziehen. Im Moment versucht sie es mit einer Methode, die ihr Aufmerksamkeit beschert und ihre Märtyrerrolle stärkt. Wenn das nicht geht, dann macht sie es einfach durch simplen Kindsentzug. Du darfst nicht mehr mit ihr reden, Du darfst sie nicht sehen, einfach so. Und das ist nicht strafbar.

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Beitrag Di., 18.01.2011, 11:34

Eremit hat geschrieben: Du wirst NIE ein gleichberechtigter Elternteil bei diesen Gesetzen sein. Nie. Und das solltest Du eigentlich mittlerweile wissen.
Nicht umsonst verweise ich auf den Satz von Vaclav Havel ...
Ich musste 20 Jahre meines Lebens in einer menschenverachtenden Diktatur - der zweiten deutschen Diktatur - verbringen.
Ich habe mich (sicher auch mit einer Portion jugendlichen Leichtsinns) stets gegen diese Diktatur aufgelehnt, habe für Meinungsfreiheit und Demokratie gekämpft und nur auf Grund meines Alters und glücklicher Umstände vor 1989 nie ein Stasi-Knast von innen sehen müssen. Auch dieser Widerstandsgeist hilft mir heute wieder nicht aufzugeben, sondern weiter zu kämpfen für das Recht meiner Tochter auf einen gleichberechtigten Vater.
Schon vor einem Jahr sagte ich zu mir: wenn es nötig wird, werde ich bis nach Straßburg klagen, auch wenn es noch Jahre dauern wird und möglicherweise meine Tochter sehr lange warten muss.Ich tue das nicht nur aus eigenen Gründen, sondern auch für all die Väter und Kinder, die zukünftig mehr Rechte haben werden.


Darf ich Dir mal eine persönliche Frage stellen ?
Bist Du ein Vater, der aufgegeben hat ?
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Beitrag Di., 18.01.2011, 11:38

Hallo Rib-Eye !

Schön, von Dir zu hören.
Rib-eye hat geschrieben:Man muss sich trotz aller Widerstände darüber bewusst sein, dass - gerade beim Thema Missbrauch - in den letzten Jahren sehr viel passiert ist und der automatische Mutterbonus längst nicht mehr so angewendet wird.
Gott sei Dank, nicht wahr ?! Es tut sich auch in diesem schwierigen Themenbereich endlich was, mach Dir dass bewusst, dass hilft Dir weiter.
Rib-eye hat geschrieben:Immerhin hat diese Richterin (wie auch eine andere schon zuvor) die
Super !
Rib-eye hat geschrieben:Das weiß ich von diversen Aussagen sowohl von der Polizei als auch der Staatsanwaltschaft. Inzwischen werden in ca. 40% aller Umgangs-und Sorgerechtsverfahren Missbrauchvorwürfe erhoben. Das wissen sowohl die Polizei als auch Staatsanwältschaft sowie Richter.
Na, also, nicht alle Menschen sind komplett blind bei diesem Thema.

Ich bin übrigens weiblich, habe nicht so eine Geschichte wie JennyDoe, aber ich habe Dir vom ersten Moment an geglaubt und gehöre zu den Menschen, denen bewußt ist, wieviel Mißbrauch es mit dem Mißbrauch gibt, vielleicht ist es gut für Dich zur Kenntnis zu nehmen, dass es durchaus Menschen gibt, die Dir glauben. Hier im Forum und sicher auch anders wo, es ist wichtig für Dich zu spüren, dass nicht alle gegen Dich sind und Du dass auch bewußt annimmst.
Wünsche Dir alles Gute weiterhin.

Liebe Grüße

Tigerkind
Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.

-George Orwell-

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Beitrag Di., 18.01.2011, 11:43

Rib-eye hat geschrieben:Schon vor einem Jahr sagte ich zu mir: wenn es nötig wird, werde ich bis nach Straßburg klagen, auch wenn es noch Jahre dauern wird und möglicherweise meine Tochter sehr lange warten muss.Ich tue das nicht nur aus eigenen Gründen, sondern auch für all die Väter und Kinder, die zukünftig mehr Rechte haben werden.
Mach dass, finde ich genau richtig.

Im übrigen sind nicht alle Richter blöd und wissen, dass es immer wieder psychisch gestörte Menschen gibt, die mit diesem Thema Mibrauch betreiben.

Tiger
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Beitrag Di., 18.01.2011, 11:49

Gut, eine solche Sturheit kann Früchte tragen. Wenn Du wirklich bis in die höchste Instanz gehen willst, so wünsche ich Dir einen nie endenden Geldfluß, um das auch durchziehen zu können!

Mit Verlaub, die DDR gibt es nicht mehr, die männerhassende femifaschistische Diktatur aber doch. Und diese ist noch lange nicht am absteigenden Ast. Es wird noch mehr als hundert Jahre dauern, bis sich auf diesem Gebiet etwas tut.
Rib-eye hat geschrieben:Bist Du ein Vater, der aufgegeben hat ?
Ein Vater ja, aber es waren nicht meine leiblichen Kinder und keine solche Vorwürfe wie bei Dir. Allein, daß ich nicht ihr biologischer Vater war, hat ausgereicht. Und ja, ich habe sie losgelassen, sonst wäre ich nur gefallen. Seitdem bin ich vorsichtig und betrachte die Dinge eher von weiter weg. In meinem Bekanntenkreis gibt es ebenso vergleichbare Fälle des Kinderentzugs, Material, aus welchem ich lernen konnte, gab es genug. Auch ich habe einen entsorgten Vater, der mir heute ein fremder Mensch ist.

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Rib-eye
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Beitrag Di., 18.01.2011, 11:59

Eremit hat geschrieben:Du darfst nicht mehr mit ihr reden, Du darfst sie nicht sehen, einfach so. Und das ist nicht strafbar.
Abgesehen davon, dass das sehr wohl gegen geltendes Recht verstößt, ist das nicht das vorrangige Ziel der liebenden Mutter. Sie weiß sehr genau, was es bedeutet ohne Vater aufwachsen zu müssen. Aus eigener Kindheits-Erfahrung und auch der Vater ihrer älteren Tochter ist unsichtbar. Sie hat die verzweifelte Vaterlosigkeit ihrer ersten Tochter jahrelang miterlebt. Besonders unsere Trennung hat ihr deutlich gemacht, wie schmerzhaft selbst der Verlust meiner Person als "Ersatzvater" für dieses Kind war. Natürlich war dann dieses Kind auch auf die Vaterschaft ihrer Halbschwester eifersüchtig.

Noch einmal:
es liegt hier keine strategisch denkende, vaterentsorgende Mutter vor.
Sondern eine psychisch schwer gestörte Persönlichkeit, die in krankhaftem Wahn einer "Übermutter" ihr Kind vor den bösen Einflüssen des Lebens beschützen will.
Der einzig funktionierende Weg wäre, dass sie sich selbst der Unverhältnismäßigkeit ihres Handelns bewusst wird bzw. von anderen "Helfern" darauf hingewiesen wird. Dass sie sich mit ihrer diagnostizierten Co-Abhängigkeit auseinandersetzt und freiwillig einer Therapie unterzieht.
Das ist mein Ziel, dass ich langfristig weiter verfolgen werde.
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Jenny Doe
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Beitrag Di., 18.01.2011, 12:15

Hallo Eremit,
Aber ein verzögerter Vater ist immer noch besser als gar kein Vater, nicht?
Ich hatte keinen verzögerten Vater. Als ich mich im Jugendalter in Therapie begab erklärten mir sämtliche Therapeuten, dass meine Symptome auf einen Missbrauch durch meinen Vater hindeuten würden. Meine Mutter tischte mir daraufhin die tollsten Geschichten auf. Als ich dann Jahre später wieder Kontakt zu meinem Vater aufnahm, ... ich hatte einen Tag mit ihm. Danach habe ich ihn nie wiedergesehen. Er verstarb. (Siehe Link in meiner Signatur)

Man(n) darf nicht vergessen, dass das Kind mit den Lügengeschichten der Ex aufwächst.
Beispiel Womser Prozess: Eins der Kinder, das zum Tatzeitpunkt nicht einmal geboren war, glaubt bis heute, es sei missbraucht worden. Der Vater hatte nie eine Chance dem Kind das Gegenteil zu erklären.

Gruß
Jenny
Lerne aus der Vergangenheit, aber mache sie nicht zu deinem Leben. Wut festhalten ist wie Gift trinken und darauf warten, dass der Andere stirbt. Das Gegenstück zum äußeren Lärm ist der innere Lärm des Denkens.

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