Selbstsüchtige Eltern

Alle Themen, die in keines der Partnerschafts-Foren passen, bei denen es aber in weitestem Sinne um Beziehungen, soziale Kontakte usw. geht, Adoption, Pflege usw.
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Mia Wallace
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Beitrag So., 06.12.2015, 08:48

Liebe Solage,
zunächst mal ehrt es Dich, dass Du es besser machen möchtest, als Deine Mutter und Dich auch u Deine psychische Gesundheit kümmerst.
Mein Zitat unten wähle ich nicht, um mich auf Dich persönlich zu beziehen, sondern als Beispiel für einen -wie ich glaube- häufigen Fehler, den viele Menschen voller Liebe und in bester Absicht machen.
Solage hat geschrieben: Das totale Gegenteil. Alles was mir weh tat, das wollte ich so niemals weitergeben.
Doch, es ist mir wohl gelungen.

In dem zitierten Satz liegt: Ich habe es anders gemacht, als es MICH gequält hat. Ich habe meinen Kindern versucht, DAS zu geben, was ICH gebraucht hätte. Ich bin das Gegenteil meiner Eltern geworden.
Sicher hast Du damit einige wirklich schädliche Dinge unterlassen.
Aber es schwingt, auf einer tieferen Ebene, noch etwas anderes mit: der Blick auf Dich selbst.
Ich glaube, dass sehr viele Menschen, auch die, die es gut mit ihren Kindern meinen (und das werden fast alle sein!!) und sie auch lieben (so wie wahrscheinlich auch Widows Mutte auchr), daran scheitern, ihre Kindern als eigenständige Menschen mit ganz eigenen Bedürfnissen und Wünschen, wahrzunehmen.
Du hast unterlassen, was Dich gequält hat. Weißt Du denn auch wirklich zutiefst, was Deine Kinder, als eigenständige Persönlichkeiten, brauchen und wollen?

Menschen geben voller Liebe und gutem Willen ihren Kindern das, was sie persönlich für das Beste halten.
Das muss aber nicht das Beste sein.
Kinder neigen wiederum dazu, das, was ihre Eltern tun, automatisch für gut zu halten (anders kann man manchmal gar nicht überleben).

Ich denke, das Wichtigste ist, Kinder als ganz eigenständige Wesen mit ganz eigenständigen Bedürfnissen wahrzunehmen.
Diese Bedürfnisse können völlig andere sein, als die, die man selbst hat.
(Es ist kein Wert an sich, alles zu unterlassen, was einen selbst gequält hat.)
Ich glaube, an dieser Aufgabe scheitern auch psychisch weitgehend gesunde Menschen öfters.

Ich habe letzt eine psychisch sehr belastete junge Kollegin sagen hören, dass sie sich endlich Kinder wünsche. Da habe sie dann endlich eine exklusive Beziehung, in der sie voll und ganz liebe und voll und ganz geliebt werde und nicht -wie bisher immer in ihrem Leben- verlassen werden könne.


Ich bin mir sicher, dass diese Kollegin eine ganz, ganz Liebe ist und ihre zukünftigen Kinder mit (vermeintlicher) Liebe überschütten wird. So, wie ich sie einschätze wird sie ihre Kinder weder vernachlässigen, noch misshandeln, noch eines ihrer Kinder bevorzugen.


Und doch glaube ich, dass es bei ihrem Kinderwunsch vor allem um ihr eigenes Bedürfnis nach einer Beziehung, in der sie vorbehaltlos geliebt wird und in der sie "nicht verlassen werden kann", geht.
Eine, wie ich finde, Katastrophe für jedes Kind.
Man stelle sich vor: eine Mutter, die auf die Liebe ihres Kindes als erste Beziehung in ihrem Leben, in dem sie "vorbehaltlos" geliebt wird, angewiesen ist und die ernsthaft denkt, es ist die Aufgabe des Kindes, sie nie zu verlassen (= für sie da zu sein)

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Thread-EröffnerIn
Broken Wing
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Beitrag So., 06.12.2015, 11:42

@ Ephraim: Du bestätigst eigentlich nur das, was ich sage.
Wir sind uns in einem fundamentalen Punkt einig: Das Kind kommt niemals auf eigenen Wunsch auf die Welt.
Gut, das mit dem Sozialsystem war zu kurz gegriffen, es ging mir um den Wohlstand. Wenn man sich eine vernünftige Altersvorsorge leisten kann und noch etwas erleben will, sinkt der Wert der Kinder auf das eines Statussymbols. davon reicht bekanntlich 1 oder 2. Die Gene oder den Familiennamen weitergeben gehören natürlich auch dazu.

Es muss bei armen Menschen einen materiellen Grund geben, der für die hohe Kinderzahl verantwortlich ist. Die Altersvorsorge gehört dazu, auch wenn die Leute mit 40 versterben. Dann beginnt das Alter eben mit 30 oder Später. Ausschlaggebend ist der Wunsch, versorgt zu werden, wenn man mal nicht mehr sich selbst versorgen kann.
Rationalität spielt bei der Kinderproduktion so gut wie nie eine Rolle.


Würde Deutschland mit Verknappung der finanziellen Ressourcen Bevölkerungspolitik betreiben, wären sie auf dem falschen Dampfer. Es ist davon auszugehen, dass die Anrechnung wirtschaftliche Gründe hat.

@ Möbius: Naja. Wer sich "am Meister" orientiert, braucht mit mir nicht zu diskutieren.
Erstens ist die Erziehung keine Einbahnstraße. Tut mir leid. Zweitens geht es mir um die Anklage gegen die Eltern, die ich als kontraproduktiv erachte, weil, wie Münchnerkindl es auf den Punkt gebracht hat, sie höchstwahrscheinlich gar nicht anders konnten. Nicht nur aufgrund ihrer Lebensgeschichte, sondern auch, weil das Kind unattraktiv sein könnte, um groß in die Aufzucht zu investieren. Ich vermute sogar, dass Opfer elterlicher Gewalt es zu Hause noch am besten haben und dass sie überall (Schule, Freunde, Kindergarten, Adoptiveltern etc.) schlecht oder gar schlechter behandelt werden. Dazu habe ich leider kein Forschungsmaterial gefunden, wäre aber dankbar für Tipps.

Lesenswert hierzu folgender Artikel:
http://diepresse.com/home/science/48429 ... -naechstes

@ Solage: Ich bestreite nicht, dass es eine gute Zuwendung zu den Kindern geben kann. Aber warum etwas (er)zeugen, das auf diese Zuwendung angewiesen ist? Und da kommt man wieder auf sich selbst zurück.
Dagegen spricht doch einiges.
Beginne den Tag mit einem Lächeln, dann hast du es hinter dir. [Nico Semsrott]


leberblümchen
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Beitrag So., 06.12.2015, 11:51

wenn ich Deinen Beitrag so lese, ja, dann kannst Du froh sein keine Brut bekommen zu haben.
Und die nicht vorhandene Brut kann sowieso froh sein darüber.

Es ist doch wie so oft im Leben: Wer etwas nicht kennt, kann es nicht beurteilen. Wenn er es trotzdem tut, dann muss das logischerweise mit ihm selbst zu tun haben. Denn das Andere, das Leben der Anderen, das kennt er ja nicht. Nicht mal durchs Schlüsselloch kann er gucken; so viel entgeht ihm vom Leben des Anderen. Gut ist, wenn er dann gar nicht erst vorgibt, etwas entdeckt zu haben. Dann ist es auch wieder passend. Alles andere wirkt sehr verschroben.

Ich gehe nachher mit Teilen meiner Brut auf den Weihnachtsmarkt und backe Plätzchen. Und ich freu mich darauf. Schön, wenn man sich freuen kann. Schade, wenn man das nicht mehr kann.

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münchnerkindl
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Beitrag So., 06.12.2015, 11:59

Solage hat geschrieben:
Ja freilich bin ich mit meinen Kindern emotional verstrickt. Gott sei Dank!


Nein, das ist nicht "Gott sei Dank".

Weil wenn sie zB ein Problem mit Drogen bekommen, auf die schiefe Bahn geraten, sie psychisch krank werden etc macht es das äusserst schwierig, sich angemessen zu verhalten.

Falls das Kind vor einem stirbt oder schwer krank wird, oder sich gegen einen wendet, geht man emotional vor die Hunde, weil man es aus eigener emotionaler Abhängigkeit von dieser Person nicht erträgt, sie gehen zu lassen.

Mit einer Verstricktheit kommen riesige Erwartungen und Bedürftigkeiten. Verstrickteit ist dann nicht mehr schön oder lustig, wenn die Person mit der man verstrickt ist nicht mehr in ihrer Rolle "funktioniert" und für die Erfüllung der Bedürfnisse der verstrickten Person nicht mehr in gewohnter Weise zur Verfügung steht.

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Nico
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Beitrag So., 06.12.2015, 12:01

Natürlich werden Kinder ( wenn es bewußt geschieht) nur aus Selbstzweck in die Welt gesetzt. Genauso wie niemand ein Haustier hat um des Tieres Willen oder gemeinnützige Arbeit der Sache wegen verrichtet. Ja es geht bei all diesen Dingen um Selbstzweck, Selbstverwirklichung und auch Egoismus.
Aber deshalb ist es dennoch nicht generell zu verurteilen finde ich.
Ich mag meinen Sohn sehr und es erfüllt mich mit Stolz und Freude, dass er die positiven Seiten des Lebens schätzen und genießen kann. Er lebt sehr gerne und das ( und zwar NUR DAS !!) bestätigt mich
In meinem Handeln.
Nicht das schwarze Schaf ist anders, sondern die weißen Schafe sind alle gleich ;)

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Möbius
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Beitrag So., 06.12.2015, 12:16

In einem Punkt muß ich Broken Wing entgegentreten, nämlich wo sie vermutet, daß Opfer elterlicher Gewalt es vielleicht bei den eigenen Eltern doch besser haben würden, als sonstwo. Das ist leider meist grundfalsch zumindest in den Fällen massiver elterlicher Gewalt insbesondere inzestuös sexuellem Mißbrauchs, was ich buchstäblich am eigenen Leib erlebt habe und noch erlebe (durch eine psychosomatische Hautkrankheit). Bleibt nämlich das Opfer dem Täter ausgeliefert, hat der Täter die Gelegenheit, seine eigenen Schuldgefühle nach Aufdeckung der Tat auf das kindliche Opfer zu projizieren und dabei "intrusiv" zu handeln. Dabei handelt der Täter meist durchaus nicht vorsätzlich - anders als bei der ursprünglichen Tat - die Projektion der Schuld auf das Opfer ist selbst ein Abwehrmechanismus. Es kommt dann in sehr vielen Fällen zur Introjektion beim kindlichen Opfer: es indentifiziert sich mit dem Täter, nimmt die Schuld, die der Täter von sich weisen will, auf sich - um die existenzielle Beziehung zum Täter aufrecht zu erhalten. Man darf schließlich nicht vergessen, daß die Psyche des Kindes noch unfertig, wenig widerstandsfähig ist und sich gegen traumatische Einwirkungen kaum verteidigen kann und das schützende Umfeld von Eltern und Familien in diesem Fall ja gerade nicht gegeben ist, wenn die Eltern selbst die Täter sind.

Das ist "uralter Tobak", in der Fachwelt heute unbestritten, kann man in jedem aktuellen Lehrbuch über Kindesmißhandlung zB. von Egle et alt., den Traumatologischen Büchern von Mathias Hirsch usw usw nachlesen. Die Erstveröffentlichung stammt von 1932/33 - der berühmte letzte Vortrag Ferenczis. Er ist im Netz zu finden, der link ist leider bei mir auf meinem alten, zusammengebrochenen Computer gespeichert, deswegen kann ich ihn hier nicht einsetzen. Auch Anna Freud beschreibt wenig später (1936) diesen Vorgang sehr plastisch in "Das Ich und die Abwehrmechanismen".

Deswegen ist es in Fällen massiver elterlicher Gewalt zwingend notwendig, das Kind vom Täter zu trennen, auch dann, wenn sich die äusserlichen Lebensbedingungen des Kindes zB durch Heimerziehung mitunter drastisch verschlechtern sollten. Denn die Folgen einer traumatischen Introjektion sind in aller Regel verheerend. Mein Berg an Schicksal, den ich zu tragen habe und die massiven psychisch-psychosomatischen Störungen, mit denen ich zu würgen habe, beruhen genau auf diesem Vorgang der Introjektion(en), weil mein Vater nach Aufdeckung des Inzest nicht die Kraft hatte "seinem Kind die Mutter wegzunehmen".

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Mia Wallace
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Beitrag So., 06.12.2015, 12:30

Solage hat geschrieben:
Ja freilich bin ich mit meinen Kindern emotional verstrickt. Gott sei Dank!

Oh Solage dieses Zitat habe ich übersehen....
Ich vermute mal, dass Dir nicht bewusst ist, dass (emotionale) Verstrickung in der Psychologie/Psychotherapie aus gutem Grund ein durchweg negativ konnotierter Begriff ist.

Ein Beispiel von vielen:

https://books.google.de/books/about/Wen ... 7bWVksMVEC

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Nico
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Beitrag So., 06.12.2015, 12:46

soll heissen man hat seinen Kindern gefälligst emotional völlig neutral gegenüber zu stehen ??
Nicht das schwarze Schaf ist anders, sondern die weißen Schafe sind alle gleich ;)

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münchnerkindl
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Beitrag So., 06.12.2015, 12:54

Nico hat geschrieben::roll: soll heissen man hat seinen Kindern gefälligst emotional völlig neutral gegenüber zu stehen ??

Mehr emotionale Neutralität der Eltern täten vielen Kindern, die unter den Erwartungen der Eltern ächzen sicher gut. Alleine die Tatsache, dass der grösste Teil der Kinder mit Trisomie 21 heutzutage abgetrieben werden, weil sie nicht ins Lebenskonzept der Eltern passen sollte doch klar machen, dass Elternschaft heutzutage mit einer grossen Erwartung daran, wie das Kind zu sein hat, damit es die Eltern befriedigt einhergeht.

Nein. Aber man sollte dieses zweischneidige Schwert realistisch betrachten, und nicht durch die rosarot-idealisierende Brille, wie das bei dem "Lifestyle Produkt Kind" heutzutage so üblich ist.
Zuletzt geändert von münchnerkindl am So., 06.12.2015, 12:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Mia Wallace
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Beitrag So., 06.12.2015, 12:58

Nico hat geschrieben::roll: soll heissen man hat seinen Kindern gefälligst emotional völlig neutral gegenüber zu stehen ??
nö, man sollte nur darauf achten, dass Kinder nicht zur Befriedigung eigener bislang unerfüllter Bedürfnisse (z.B. nach Bindung), zum Stillen eigener Ängste, zum Ausagieren eigener psychischer Probleme (inklusive einer Wiedergutmachung eigener erlittener Traumata am Kind -da wird das Kind zum Selbstobjekt) usw missbraucht und parentifiziert werden.
Verstrickung gilt nunmal als einer der Begriffe, die solche pathologischen Beziehungsmuster charakterisieren.

Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass man seinem Kind neutral gegenüberstehen soll.

Nur dass man gesund zwischen dem eigenen Ich und der Person des Kindes und dessen Bedürfnissen (die ganz andere als die eigenen sein können) trennen können sollte.
Alles andere ist ziemlich schädigend für's Kind.

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Nico
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Beitrag So., 06.12.2015, 13:00

@ mia
Stimmt, da bin ich ganz deiner Meinung, aber woraus schließt ihr, dass dies bei Solage so ist ??
Nicht das schwarze Schaf ist anders, sondern die weißen Schafe sind alle gleich ;)

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Mia Wallace
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Beitrag So., 06.12.2015, 13:03

Nico hat geschrieben:@ mia
Stimmt, da bin ich ganz deiner Meinung, aber woraus schließt ihr, dass dies bei Solage so ist ??

ich sag ja nicht, dass es bei Solage so ist, sondern kläre sie über die Bedeutung des Wortes Verstrickung auf

(Emotionale Verstrickung ist nichts Erstrebenswertes. So scheint sie es aber zu sehen, da sie sich ja selbst beglückwünscht, dass sie mit ihren Kindern verstrickt ist.....ich vermute ja gerade, dass sie etwas anderes meint, als dieser Begriff bedeutet.
Das hoffe ich zumindest.

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Nico
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Beitrag So., 06.12.2015, 13:06

@ münchnerkindl
Du verallgemeinerst aber gewaltig.
Ausserdem ist es leicht andere zu kritisieren, die einen vernachlässigen ihr Kind, die anderen machen das Kind zum Selbstobjekt und nur ihr kinderlosen wisst genau wie es richtig geht.
Nicht das schwarze Schaf ist anders, sondern die weißen Schafe sind alle gleich ;)

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Mia Wallace
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Beitrag So., 06.12.2015, 13:08

Nico hat geschrieben: und nur ihr kinderlosen wisst genau wie es richtig geht.

ähem...falls Du damit auch mich meinst: ich bin nicht kinderlos

ganz abgesehen davon, dass bei dem Thema jeder mitreden kann, da zumindest eine Perspektive aus eigener Anschauung jeder kennt: die des Kindes

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Nico
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Beitrag So., 06.12.2015, 13:09

@ mia
Also für mich bedeutet enotionale Verstrickung in diesem Zusammenhang zB dass ich mit meinem Sohn mitzittere, mitleide und mich mit ihm mitfreue, was soll daran schlecht und verwerflich sein ?
Nicht das schwarze Schaf ist anders, sondern die weißen Schafe sind alle gleich ;)

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