Das kann ich bei deiner Weltanschauung auch voll und ganz nachvollziehen.Broken Wing hat geschrieben: Dass man keine Kinder haben sollte, folgt lediglich aus meiner Weltanschauung.
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Glücklicherweise gibts Menschen die die Welt anders sehen.
Das kann ich bei deiner Weltanschauung auch voll und ganz nachvollziehen.Broken Wing hat geschrieben: Dass man keine Kinder haben sollte, folgt lediglich aus meiner Weltanschauung.
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, 40 Was sagen denn deine Eltern zu diesem Vorwurf Broken Wing?Broken Wing hat geschrieben:Für die Kinderbefürworter nur dies: Ich hätte euer Kind sein können. Noch mal Glück gehabt, würde ich sagen.

und warum kann es das nicht geben? Sicher, ein Kind - so wie jedes Leben - wird immer zum "Arterhalt" in die Welt gesetzt. Das ist das Grundprinzip jedes Lebens: Es versucht möglichst viel "Lebensraum" einzunehmen und damit den Arterhalt zu sichern. Je komplexer Lebewesen "funktionieren" desto komplexer wird auch dieses "Lebensraum/Leben sichern". So würden viele Arten wohl nicht mehr existieren so sie sich nicht irgendwann aus Überlebensgründen zu Rudeln zusammengeschlossen hätten. Wie eben auch der Mensch. Uns Menschen fehlte ursprünglich die Fähigkeit alleine überleben zu können. Wir mussten uns "sicheren Lebensraum" erobern/erhalten, Beute erlegen, Feinde abwehren. Das ging in der Gruppe besser und für alle sicherer. Die Gruppe diente also unserem eigenen, egoistischen Überleben. Da dies aber für alle Mitglieder der Gruppe gleichermassen gilt und galt benötigt dieses "Überlebensprinzip" neben dem Egoismus auch eine gewisse Selbstlosigkeit, da dieses Prinzip dauerhaft nur dann wirklich gut funktioniert, so aller "Bedürfnisse" befriedigt werden. Gleichzeitig.Broken Wing hat geschrieben: Es kann keine selbstlosen Eltern geben, weil das Kind niemals seinetwegen in die Welt gesetzt werden kann.
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, 40 Auf dein Selbstmitleid wollte ich dabei jetzt nicht eingehen, sondern ob der Vorwurf der Selbstsucht schon bei deinen Eltern gelandet ist?Broken Wing hat geschrieben:@ Candle: Welcher Vorwurf? Man könnte das so verstehen, und so war es auch gedacht, dass meine Eltern eben ein riesen Pech hatten.

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, 40 Ein Baum, der keinen Schatten wirft, gibt es doch gar nicht!Broken Wing hat geschrieben: Sie haben es gar nicht als Vorwurf aufgefasst und mich mit einem Baum verglichen, der weder Schatten spendet noch Früchte produziert.

Möbius hat geschrieben:Der Mensch hat einen Sexualtrieb - aber nicht, um sich fortzupflanzen, sondern des eigenen Lustgewinns wegen. Das es dabei dann gelegentlich auch zur Befruchtung von Eizellen kommt, ist dem Menschen ja auch noch nicht so lange bewußt, soweit ich das übersehe.
Was Freuds "Penisneid" angeht...vielleicht auch eine kleine kompensatorische Größenfantasie Deines Meisters - geboren aus der Unfähigkeit "Leben austragen" zu können? Dass männliche Geschlechtsorgane - wieder schon aus biologischen Gründen - auf Frauen eine gewisse "Faszination" ausüben müssen finde ich indes naheliegend. Denn warum sollte ich etwas begehren, so es mir nicht begehrlich erscheint? Und wenn ich es nicht begehre keine Fortpflanzung = Ende der Kette.Möbius hat geschrieben:für viele Frauen ist das Kind ein Ersatz für den Penis, kompensiert ein latenten Minderwertigkeitskomplex, der aus einer spezifischen Verarbeitung des Penisneid-Komplexes hervorgehen soll - schreibt Freud in seinem kleinen Aufsatz über die anatomischen Geschlechtsunterschiede und ihre psychischen Folgen. Diese beiden Ursachen stehen auch ganz offenbar keineswegs im Widerspruch zueinander, sondern scheinen sich zu ergänzen und zu überlappen. Andere Verarbeitungen dieses kindlichen Sexualkonfliktes, so Freud weiter, hinterlassen dieses (latente) Minderwertigkeitsgefühl nicht - die Mädchen halten an ihrer infantilen Clitorismasturbation fest, oder geben ihre infantile Sexualität vollständig auf, und diese beiden weiteren Möglichkeiten führen zu anderen Persönlichkeitsentwicklungen, denen aber gemeinsam ist, daß sie ohne diesen Kinderwunsch auskommen, der ja doch bei einer nicht unerheblichen Anzahl von Frauen völlig zu fehlen scheint. Ich selbst habe den Eindruck, daß manche Frauen nicht wenig unter diesem gesellschaftlichen Druck, der internalisierten gesellschaftlich-kulturellen Norm leiden, daß eine Frau "nun mal" zum Kinderkriegen "da sei", dies das Wesen von "Frau" ausmache usw. Kinderkriegen ist nun mal kein reiner Spaß, Elter sein, zumal Mutter, beeinträchtigt andere Lebensziele und -inhalte ganz enorm.
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, 40 Danke! Nur habe ich den Eindruck, dass du gar nicht selbst in deine Tiefen steigen möchtest, der Rest ist mehr oder minder (philosophisches) Geplauder. Ich bin wirklich froh, dass es das nicht so in Therapie gibt- die Kinderfrage.Broken Wing hat geschrieben: Danke für deine bisherige Teilnahme. Du hast - wie so oft - enorm viel beigetragen.
