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  melindana
So., 21.07.2013, 12:49 
sporadischer Gast
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melindana's Beiträge 12
Wohnort Deutschland
weiblich, 34


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Hallo Forum,

ich bin seit 3 Wochen ohne Arbeit. Es war eine betriebsbedingte K√ľndigung, man konnte mich nicht mehr bezahlen.

Im Moment mache ich eine Weiterbildung im Kaufm√§nnischen Bereich da ich mich beruflich umorientieren m√∂chte. Ich weiss nur nicht ob es der richtige Weg ist, und es nervt auch total das ich mich so derma√üen bem√ľhe eine gute Bewerbung zu schreiben, diese voller Zuversicht abschicke und bis heute noch keine Antwort bekommen habe. Das deprimiert alles so derma√üen...

Ich habe Buchhändlerin gelernt, aber bin aus diesem Job schon 8 Jahre raus. Die letzten Jahre war ich im Mobilfunk auf Provision beschäftigt, doch es ist anstrengend jeden Tag unter Druck zu arbeiten, das will ich nicht mehr. Das sind auch zwei Berufszweige ohne wirkliche Zukunft.

Meine Hoffnung ist es eine Arbeit im B√ľro zu bekommen oder am Empfang, klar ist ich m√∂chte wenn es geht auch mit Kunden Kontakt haben, und mich nicht nur im B√ľro von Morgens bis Abends aufhalten.


Wem ging es mal √§hnlich und hat sich branchenfremd beworben und auch mit Erfolg etwas erreicht? Oder hat jemand allgemeine Tipps f√ľr mich?

Danke


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  Fundevogel
Sa., 27.07.2013, 22:54 
[nicht mehr wegzudenken]
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Fundevogel's Beiträge 2486
Wohnort √Ėsterreich
weiblich, 45


Offline
Hallo Melindana,

tut mir leid wegen deines Jobs.
Wenn du einen B√ľrojob m√∂chtest, ist eine kaufm√§nnische Weiterbildung sicher wichtig.

La√ü dich nach M√∂glichkeit nicht verunsichern, wenn du keine Antworten auf deine Bewerbungen erh√§ltst. Es gibt genug Firmen, die es nicht der M√ľhe wert finden, Bewerbungen zu beantworten. Das sagt eher was √ľber die Firmen aus als √ľber die Qualit√§t deiner Bewerbung oder deine Qualifikation.

Wenn du gerne mit Kunden arbeiten möchtest - allenfalls vielleicht sogar im Außendienst - glaube ich, dass du gute Chancen hast, denn solche Leute, gute Verkäufer, die gerne mit Menschen arbeiten, sie beraten, werden immer wieder gesucht. Vielleicht gibt es ja auch Unternehmen, die einen darin "ausbilden", fachliche Schulungen zumindest braucht auch jeder neue Außendienstmitarbeiter? Vielleicht kannst du danach ja auch gezielt mal suchen.

Was auch √∂fter eine ganz gute Einstiegsm√∂glichkeit sein kann, ist es, sich bei Leiharbeitsfirmen f√ľr B√ľrojobs zu bewerben und dann rutscht man wo rein und manchmal ergeben sich M√∂glichkeiten f√ľr Fixanstellungen, da kenne ich mehrere, die damit gute Jobs bekommen haben, h√§ngt aber schon auch von der Qualifikation ab, die man mitbringt.

Ich selbst bin auch öfter neue Wege gegangen,
auch in ganz andere Richtungen - und das geht!

Also nur Mut, es wird schon werden mit einem guten Job!
Ich dr√ľck dir jedenfalls die Daumen!

Lieben Gruß

____________________
Fundevogel


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  Henrike76
So., 28.07.2013, 10:08 
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Henrike76's Beiträge 702
Wohnort Hessen
mšnnlich, 49


Offline
Hallo melindana

im Prinzip machst Du es richtig so fr√ľh um Rat zu fragen. :thumbsup:

Weiterbildung ist jedoch meist (fast immer) der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit. ;-)
Idealerweise gehst Du da in ein Netzwerk von Gleichgesinnten (Lösungsorientierten).

Lass aber auf jeden Fall Deinen Lebenslauf und Zeugnisse auf Plausibilit√§t pr√ľfen (von jemand der Ahnung hat).
Oft hat man B√∂cke (oder L√ľcken) drin, die so nicht sein d√ľrfen.

Wenn es geht lass Dir die Weiterbildung von der ARGE bezahlen. :lol:
Zertifikate schm√ľcken jeden Lebenslauf und bilden eine gesunde Basis. :verweis:

Evtl. schickst Du Deinen Lebenslauf mal anonym (ohne pers. Daten) hier als PN.

Ich suche auch noch einen Personaler hier im Forum, der mein Ding mal kommentiert.


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  Arthrosehackler
So., 28.07.2013, 12:11 
sporadischer Gast
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Arthrosehackler's Beiträge 13
Wohnort Niederösterreich
mšnnlich, 58


Offline
Also ich bin (allerdings vor 20 Jahren) auf Anzeigenverkauf in regionalen und Fachzeitschriften umgestiegen und das hat einige Jahre √ľberbr√ľckt.
Ist nat√ľrlich ein Gl√ľckspiel, jede Zeitung hat gute Inserenten und schlechte.
Häufig läßt man jeden einmal auf Provisionsbasis an die schlechten Kunden heran.
Erreicht er etwas, ist es gut, erreicht er nichts (meistens) ist es auch gut und man wechselt den nächsten ein.
Wenn man hingegen durch einen Zufall (kein Scherz: In meinem Fall hat mein Vorgänger reich geheiratet und ich bekam kurzfristig seinen Kundenstock) oder Wohlwollen der Geschäftsleitung an die guten Stammkunden kommt, sieht es besser aus.
Könnte man/frau mal ausprobieren.


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  Hiob
Mo., 29.07.2013, 21:09 
Forums-Gruftie
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Hiob's Beiträge 577
Wohnort Berge
mšnnlich, 80


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@ Henrike, bitte keine Aufrufe starten, den Lebenslauf hier "anonym" zu ver√∂ffentlichen. Wie anonym das ist, das m√ľsste doch dem d√ľmmsten langsam klar sein. Bitte nur Kommentare zur schnellstm√∂glichen Intrgration ins richtige Leben hier posten. Wir alle dr√ľcken melindana die Daumen, schnellstm√∂glich wieder integriert zu sein.

Hiob


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  Melli_85
Sa., 03.08.2013, 23:03 
sporadischer Gast
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Melli_85's Beiträge 12
Wohnort Brandenburg
weiblich, 28


Offline
             Fundevogel schrieb:
Was auch √∂fter eine ganz gute Einstiegsm√∂glichkeit sein kann, ist es, sich bei Leiharbeitsfirmen f√ľr B√ľrojobs zu bewerben und dann rutscht man wo rein und manchmal ergeben sich M√∂glichkeiten f√ľr Fixanstellungen, da kenne ich mehrere, die damit gute Jobs bekommen haben, h√§ngt aber schon auch von der Qualifikation ab, die man mitbringt.


Ich habe die Erfahrung mit Leiharbeitsfirmen auch schon gemacht und √ľber die Leiharbeitsfirma selbst kann ich mich nicht direkt beklagen. Wenn man vergleicht was der Arbeitgeber bezahlt, dann nimmt die Leiharbeitsfirma schon ein ordentliches St√ľck vom Kuchen ab. Aber man wird jetzt im Normalfall nicht ausgebeutet.
Aber die Arbeitgeber nehmen oft Leute √ľber die Leiharbeit, weil sie eben die Leute nicht behalten wollen sondern wieder los werden wollen. Ich kenne nur wenige, die √ľber die Leiharbeit den Einstieg geschafft haben.
Aber es liegt vielleicht immer an der jeweiligen Qualifikation und an etwas Gl√ľck


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