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McDondo
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Post Tue, 03.Jan.06, 16:18      Sozialphobie & Eßstörung Reply with quoteBack to top

Hallo Leute!

Ich habe mich hier angemeldet um vielleicht ein paar Tipps zu bekommen.

Ich weiß, dass ich seit ca. 3 Jahren an einer Psychoseumatischen Eßstörung leide, die sich immer mehr in eine Sozialphobie wandelt.

Angefangen hat das ganze mit Magenbeschwerden. Mir war regelmäßig übel und von daher habe ich es abgelehnt in der Öffentlichkeit zu essen. Das hat mich aber mittlerweile so stark geprägt, dass ich es gar nicht mehr kann auch wenn ich es gern würde.

Ich bekomme keinen Bissen runter und habe ein ständiges Gefühl der Übelkeit. Mittlerweile aber nicht nur mehr beim Essen, sondern auch bei allgemeinen sozialen Sachen. Egal ob am Wochenende beim Fortgehen (z.b. in neue Lokale... beim Stammlokal ist das nicht), oder in der Arbeit oder sonstiges privates Vergnügen.

Das hat dazu geführt, dass ich mich selbst immer weiter in die Ecke drängen lasse. Ich gehe nur mehr ungern z.b. im Winter Snowboarden, fahre nicht mit anderen Leuten im Auto, habe bereits 2 Tage vor einem beruflichen Meeting "die Hose voll", kann meine zugeteilten Kunden nicht mehr richtig betreuen usw.

Das führt jetzt so weit, dass ich mir um den Job Gedanken machen muss, dass ich Privat niemanden an mich ran lasse usw.

Ich habe es mit Medikamenten versucht... klar hat es teilweise geholfen aber der Gedanke daran "hängenzubleiben" stört mich. Und deshalb will ich das nicht weiter nehmen. Habe es auch mit Therapie versucht... aber mit der Dame bin ich nicht so recht zusammengekommen.

Welche Lösungsansätze wären für mich wichtig / richtig?

danke

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Post Tue, 03.Jan.06, 17:59      Re: Sozialphobie & Eßstörung Reply with quoteBack to top

Lieber McDondo,
Quote:
mit der Dame bin ich nicht so recht zusammengekommen.

wie lange dauerte denn diese 'Therapie' und was meinte Ihre Therapeutin zu all diesen, von Ihnen aufgelisteten Problemen? Was genau heisst 'nicht zusammengekommen' - und wie wurde die Therapie beendet?
McDondo wrote:
Welche Lösungsansätze wären für mich wichtig / richtig?

ich bezweifle, dass jemand auf Basis einer subjektiven Selbstbeschreibung (die allerdings nach einer reichlich verfahrenen und schon langjaehrig belastenden Situation klingt, was jedes "Generalrezept" von vornherein fraglich erscheinen liesse) die fuer Sie wichtigen/richtigen Loesungsansaetze ermitteln kann... allgemeine Tipps allerdings finden Sie schon reichlich in diesem Forumsbereich und ich hoffe, diese helfen Ihnen weiter, bis Sie sich zu einem weiteren ernsthaften Anlauf bezueglich Therapie entschliessen koennen.

Freundlichen Gruss und alles Gute
R.L.Fellner

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Post Tue, 03.Jan.06, 21:47      Re: Sozialphobie & Eßstörung Reply with quoteBack to top

SgH Fellner!

Die Therapie wurde mir von meinem Neurologen vorgeschlagen. Die Therapie selbst fand auch bei ihm in der Praxis bei einer Kollegin statt. Ich habe es insgesamt 4 Stunden versucht. Ich weiß, dass das nicht lange ist. Aber ich habe mich selbst in dieser Zeit bei dem Fräulein einfach nicht wohl gefüllt. Nicht wegen meiner Phobie... sondern ganz einfach auf menschlicher Ebene. Deshalb habe ich dann auch abgebrochen bzw. es kam kein Termin mehr zustande.

Die "Diagnose" von beiden seiten war damals psychoseumatische Sozialphobie. Die Therapeutin meinte dies beruht auf einer zerbrochenen Liebe (ca. vor 5 Jahren). Den Auslöser für das Ganze verstehe ich selbst bis heute nicht und kann auch mit Sicherheit nicht bestätigen, dass es auch wirklich daran liegt.

Mein wichtigster Vorsatz für 2006 ist wieder aktiv zu werden. Ich möchte deshalb wieder in meine Gesundheit investieren und eine weitere Therapie beginnen.

Ich habe mittlerweile einiges in diesem Forum gelesen und immer wieder "Leidensgenossen" entdeckt die sehr änliche Probleme aufweisen (Reizdarm, Angst im Supermarkt, Angst vorm Frisör, Arzt usw.) Bei mir ist das vielleicht nicht ganz so schlimm, dass ich mich daheim verkrieche aber ein unwohles Gefühl ist mein ständiger Begleiter.

Mich würds jetzt einfach grundsätzlich interessieren, welche Art der Therapie ich anstreben sollte.
"Normale Therapie", Gestalt- Hypnosetherapie usw.

In meiner Nähe befindet sich ein recht bekannter Gestalttherapeut... aber ich bin mir eben nicht sicher ob diese Art der Behandlung auch für mich in Frage kommt.

Im Voraus bereits Vielen Dank!

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