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Ann
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Post Thu, 26.Jun.03, 17:04      Kindheitserinnerung... Reply with quoteBack to top

Ich weiß, ich hab schon mal was darüber gepostet, aber ich hatte heute Nacht einen Alptraum über meine Erlebnisse aus der Kindheit. Und ich merkte, es war gar kein ALP - Traum, es war nur ein Traum, davon wie es wirkich war und das schockierte mich. Denn ich dachte nicht, dass gewisse Dinge aus meiner Kindheit mich so mitnehmen, dass ich davon träume und dieser Traum mich so mitnimmt, wie im Traum erschossen zu werden oder sonstiges. Ich wachte auf, schweißgebadet. Ich hatte öfter von weniger schlimmen Sachen geträumt, die aber das selbe Problem ansprechen, heute nacht in aller Härte das schlimmste...
Warum ich mich auch nicht traue das zu posten: Ich weiß nicht mal, ob es schlimm war, diese Erlebenisse, denn es gibt ja viele, die sie hatten, auch viele von euch sicher...

Also, ich wurde wie ich schon mal in einem anderen Beitrag erwähnte von meiner Mutter oft geschlagen, als ich noch klein war. Ziemlich heftig, erklärt wurde mir nicht was für einen Fehler ich gemacht hatte. Das hat mich verängstigt, ich hatte bis ich 17 war Panik, wenn ich was falsch machte.
Als ich 13 war hörte sie auf mich mit Kochlöffeln, Kleiderbügeln und so nem Zeug zu schlagen - große Abneigung hab ich heute noch gegen diese Gegenstände. Dafür fing sie als ich ca. 9 war an mich an den Haaren zu ziehn, dass mir der ganze Kopf wehtat, mich zu Ohrfeigen.
Ich weiß noch, wenn meine Schwester Theater machte und wir Streit hatten hieß es entweder "Lass das arme Kind in Ruhe, es schreit sich die Seele aus dem Leib" Und wenn ich meine Schwester anschrieh: "Hör auf sie anzuschreien, sie kann sich gegen dich nicht wehren" Sie meinte ich unterdrücke meine Schwester. Dabei war das nicht wahr, ich konnte nur meinen Willen bei ihr durchsetzen. Und dann hagelte es gleich die nächste Ohrfeige.
Meine Mutter war sehr aggressiv, hatte Wahnvorstellungen, etc. Immer egal in was für Situationen, wenn man ihr widersprach fing man eine oder bekam es angedroht.
Ich weiß noch, meine Schwester und ich stritten uns. Sie wachte deshalb auf. Natürlich hat sie sich die nächstbeste - mich - an den Haaren gepackt und mir eine ganze Reihe Ohrfeigen gegeben - ich weiß nicht mehr wie viele. Sie brüllte mich an, und wolte dass ich ihr antworte, doch ich konnte es ja nicht.
Und als ich dann 13 war hatten meine Schweser und ich eine Diskussion. Es war im Auto. Ich fror und wollte, dass sie das Fenster zumacht. Sie dagegen nicht. Wir fingen an zu diskutieren. Meine Mutter, auf dem Beifahrersitz drehte sich rum und wollte mch dann schlagen, weil sie die Nase voll hatte. Doch ich wehrte sie ab. Ich bin nur mit meiner Hand an ihre gestoßen. Und sie behauptete gleich ich hätte sie geschlagen "Warte nur, bis wir daheim sind" Ich rannte sofort in den Keller und schloss mich da ein. Sie rannte mal wieder mit ihrem scheiß Kochlöffel (wie sehr ich diese Dinger hasse!) von der einen Tür zur anderen, es war draußen eine Tür und im Treppenhaus. Ich sh sie immer am Fesnter vorbeigehn. Ich hatte Angst. 5 oder 6 Stunden später wagte ich mich dann hoch in die Wohnung. Mein Vater war vorher bei mir, sagte er müsse weg (er hat immer versucht meine Schwester und mich vor Schlägen zu schützen, es aber nicht geschafft) Er meinte ich könne ruhig hoch in die Wohnung. er hatte einen langen Streit mit ihr gehabt. Brachte mich noch hoch und sagte nur zu ihr "Wenn du sie schlägst, dann bekommst du es mit mir zu tun!" Dann ging er. Sie hat es dann, meine Schwester hat sie angeschrieb und wollte mir helfen. Mein Vater hat es nie erfahren...
Es ist ja nciht so, dass ich ein schlechtes Verhältnis zu meiner Schwester hatte oder habe, sie war nur immer der Liebling meiner Mutter und konnte da auch nichts dafür.
Das letzte mal hat sie mich geschlagen, als ich 17 war. Ich saß am PC, chattete mit meinem Freund und sie kam, wollte mir einen gutenachtkuss geben, wie jeden Abend. Ich mochte es eigentlich immer, wenn sie mir zeigte, dass sie mich gern hat, wenn sie mich in den Arm nahm und es war so üblich, dass ich ihr oder sie mir ab und zu en Küsschen gab. Trotz der ganzen Prügel, die sie auch danach immer bereute mochte ich sie und sie mochte mich. Ich hasste nur diese aggressive Mutter, die sie sein konnte. Ich nahm ihr es aber nicht übel, denn ihr was übelzunehmen war von Papa strikt verboten - Mama ist doch "psychsich krank" wie er sagte, "stark depressiv" und da könne man ihr ncihts ernstnehmen. Ich würde aber ncht nur depressiv sagen, was sie auch wahr, sondern auch richtige Wahnvorstelungen, in denen sie lebte. Außerdem war für sie diese Art der Erziehung normal, denn sie ist eine Zeugin Jehovas gewesen, seit ihrer Geburt.
Jedenfalls drückte sie mich, war aber etwas grob und drückte zu fest. Ich versuchte mich zu befreien, doch das sah sie als Zurückweisung ihrer Liebe. Wieder stieß ich nur mit meiner an ihreHand. Und wieder mente sie ich hätte sie geschlagen. Ich hab sie angeschrein, ich hätte es nicht, doch sie schlug blind auf mich ein. Mein Vater schrie sie an, und ich wehrte mich, ich schlug nicht zurück, doch ich stieß ihre Hände unsanft weg. Dann merkte sie was sie tat, ging ins Bett...
Ich redete 2 Tage kein Wort mit ihr. Sie war danach so fertig und dachte ich mag sie nicht mehr, weinte. Das war das erste mal, das ich sie sowas sagen hörte. Es wurde wieder gut und alles war vergessen. eit sie dann ein halbes Jahr später von meinem Freund erfuhr, schlug sie mich nie wieder. Heute haben wir ein inniges und sehr herzliches Verhältnis, sie behandelt mich mit meinen 19 Jahren wie eine Erwachsene.
Dennoch sind alte Wunden da, ich träume oft von den Ohrfeigen, der Wut und der Aggression, die sie hatte. Heute Nacht träumte ich davon wieder mit diesem sch... K... verprügelt zu werden. Ich wachte auf und wie gesagt, es war kein Alptraum, er fühlte sich so an, aber er entsprach der Realität.
Ich hab heute morgen eingesehn, dass ich ein viel größeres Problem damit haben muss, als ich bisher dachte. Doch ich lasse nicht zu es als Problem zu sehn, weil so viele andere auch Schläge kassierten in ihrer Kindheit und es nicht als falsch ansehn Zitat "Mir hat es auch nicht gechadet" - Mir aber und ich traue mich nicht das zu sagen. Nicht mal dem Therapeuten, muss er das eigentlich wissen? Ich wüsste nicht wie ich es ihm sagen soll...

Entschuldigt die Tippfehler - mal wieder Leichtsinnsfehler, wie immer.
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Ludmilla
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Post Thu, 26.Jun.03, 17:24      Reply with quoteBack to top

Liebe Ann,

danke für deinen Mut und das Vertrauen, das du in uns hast. Ich weiß, es war anstrengend und keineswegs selbstverständlich für dich, den Text hier zu posten.

Das ist ganz schön hart, was du da hinter dir hast. Jemand, der sowas als Lappalie abtut, der weiß nicht, wie sich Schläge wirklich anfühlen.
Es kein Wunder, daß du davon Alpträume hast. Und zwar deshalb ALPTRAUM, weil es dich furchtbar quält.

Du solltest deinem Therapeuten davon erzählen. So kann er dich und Vergangeheit noch besser verstehen.
Wenn du nicht weißt, wie du es ihm sagen sollst, druck deinen Text aus und gib ihm das.

Wenn du magst, fühl dich mal lieb umarmt von mir...
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tamara
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Post Thu, 26.Jun.03, 17:42      Reply with quoteBack to top

Hallo,
gut das du es hier mal raus läst...
du darfst wütend und enteuscht und traurig sei.
ich kannte als kind auch nichts anderes als psychische und körperliche gewalt alerdings ausgehend von meinem vater meiner mutter und mir gegenüber
auch wenn es deiner mutter nicht gut geht/ging darf sie es nicht an dir auslassen und du bist für sie nicht verantwortlich sie liebt dich bestimmt aber sie hat totzdem kein recht dich kaput zu machen.
wie alt bist du jetzt wohnst du noch zu hause????
wie ist der kontakt

du solltest keine angst haben du bist schon super stark bis jetzt gewesen und sie sollte sich an ihrer starken tochter ein beispiel nehmen...

wie mich sowas aufregt da kommen auch sofort alle erinnerungen an meine kindheit hoch und ich habe mit 13 zurückgeschlagen ich dachte ich haße ihn für das was er meiner mama und mir antut aber später merkte ich das ich nur seine anerkennung und liebe wollte und super verstört war.
heute weiß ich wie schwach er ist und das er mir sehr leid tut eil ich ihm viel bedeute er aber so viel zerstört hat und damit leben muß.

ich hoffe ich habe gelernt anders mit meinen gefühlen um zugehen als er.

denk immer daran das du nichts dafür kannst und du sehr wertvoll bist.

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Post Thu, 26.Jun.03, 17:46      Reply with quoteBack to top

Quote:
Mir hat es auch nicht gechadet"


schläge schaden IMMER.

ansonsten könnte das MEINE geschichte sein- und ich hatte übrigens 40 jahre lang albträume.

...und diese unsere geschichte hat im ergebnis dazu geführt, dass bei mir dann traumatherapie angesagt war.

also nimm die albträume als das was sie sind: flashbacks die dich daran erinnern, etwas dagegen zu unternehmen, damit du irgendwann glücklich werden kannst.

*mal virtuell in arm nehm*
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cc
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Post Thu, 26.Jun.03, 18:01      Reply with quoteBack to top

Time wrote:
schläge schaden IMMER.

das sehe ich auch so... und wer behauptet, dass es ihm nicht geschadet hat, der wird es früher oder später doch noch merken...

meine Mutter hat mich früher übrigens auch oft verhauen... zwar nicht so krass mit Kochlöffeln oder so aber schlimm war's damals trotzdem...

heute denk ich da nicht mehr so dran, es ist ja vorbei... aber es würde mich auch nicht wirklich wundern, wenn diese Sache ebenfalls ihren Teil zu den Problemen, mit denen ich mich heute herumplage, beigetragen hat... Rolling Eyes

_________________
Es gibt keine reine Wahrheit, aber ebensowenig einen reinen Irrtum.
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Post Thu, 26.Jun.03, 18:10      Reply with quoteBack to top

Quote:
aber es würde mich auch nicht wirklich wundern, wenn diese Sache ebenfalls ihren Teil zu den Problemen, mit denen ich mich heute herumplage, beigetragen hat...


das unterbewußtsein hat ein verdammt gutes gedächtnis...
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Post Thu, 26.Jun.03, 18:52      Reply with quoteBack to top

Das ist wahr, das Unterbewusstsein vergisst das nicht, ich habs ja auch verdrängt und jetzt rächt es sich. Ich fühle seit zwei Stunden schon wie in einem Taumel, ich fühl mich schwer, unglücklich und wäre mal wieder am liebsten tot - jetzt wo es raus ist. Ich wollte ne Antwort an euch alle verfassen, aber ich bekomme keinen klaren Gedanken, am liebsten würd ich mir glatt wieder meinen Rasierer holen.
Mann, warum fühl ich mich jetzt wo's raus ist schlimmer als vorher? Kann nimmer.
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Post Thu, 26.Jun.03, 18:55      Reply with quoteBack to top

Quote:
ich habs ja auch verdrängt


eben nicht- aber mal egal.

es ist ganz normal ,dass einen das umhaut, ann...
aller anfang ist schwer.
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Ann
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Post Thu, 26.Jun.03, 19:11      Reply with quoteBack to top

Und doch hab ich alles verdrängt, die ganzen Jahre über. Mir gings immer gut - so dachte ich. Probleme gabs nicht. Bis mein Freund mir mit 17 mal die Augen öffnete, was alles nicht normal ist in meiner Familie. Und jetzt erst mit 19 fang ich an drüber zu reden, alles nicht mehr zu vergessen, ich will diesen seelischen Müll loswerden. Früher dachte ich ich hätte ein normales Leben, bis auf eine kranke Mutter. Es gab ja auch wunderschöne Zeiten und materiell wurd mir auch jeder Wunsch erfüllt (wen interessiert der ganze Plastikkram wenn man keine Chance hat die Seele regenerieren zu lassen, denn ohne das wird sie krank. Das seh ich jetzt ja. Alles Dinge, die mir so langsam klar werden.

Und was ich noch sagen wollte:

Danke für eure lieben Antworten *euch mal ganz fest drück*

Ich glaube, wenn ein Elternteil Familienmitglieder schlägt, dann muss er ein Problem haben. Wenn er sich nicht helfen lassen will, dann kann ich es übel nehmen, aber sonst hab ich Probleme damit. Mir wurd das so anerzogen: "Mama ist der Mittelpunkt der Familie, du musst für sie da sein, dazu bist du als Kind gut" Als Lebensbereicherung einer kranken Mutter, als Pflegerin, aber nicht als Mensch mit seelischen Bedürfnissen. "Mama darf man nichts übel nehmen, sie weiß nicht was sie tut" Okay, das stimmte vielleicht, aber dennoch muss an doch was ändern! Wie hätte ich das als kleines Kind tun sollen.
Ich weiß nicht, ob sie jemals wieder gesund werden wird, sie hat immer noch leichte Wahnvorstellungen. Die Ärzte sagen, das kann immer so bleiben. Un alles fing bei ihr mit starken Depressionen an aufgrund ihrer schlimmen Kindheit. Sie wurde damals missbraucht, nicht sexuell, sondern seelisch und körperlich.
Aber nicht mal mein Vater hat gemerkt, dass es mir auch schlecht geht - oder wollte er es nicht merken?

An Tamara: Ich bin jetzt 19 und wohne bei meinem Verlobten - 300km weit weg von zu Hause. Seit einem halben Jahr. Ich hatte es ja zu Hause besser als je zuvor, aber ich habsohne ihn nicht mehr ausgehalten und hab die nötigen 70 Punkte im LK-Block fürs Abi nicht geschafft. Die Schule will ich hier fertig machen, aber ich sitz jetzt wieder in der 11. Klasse, das macht mich auch sehr fertig.
Irgendwie hab ich nie was zustande gebracht wenns mir schlecht ging, in der 4. bin ich durch 2 Prüfungen geflogen, weil meine Eltern sich dauernd stritten und ich mich so schlecht fühlte.

Ich hatte schon alles Mögliche in meinem kurzen Leben, Waschzwang, Verlustängste, Panikattacken, SVV-Probleme, Depressionen, Minderwertigkeitskomplexe. Ich muss was tun. Ich werd mal schauen, wie ich meinem Therapeuten das zukommen lassen kann, vielleicht per Brief. Ich sage ihm nie alles, immer nur die Hälfte und hab wahnsinnige Angst, das er nach den 5 Stunden sagt, ich hätte keine Therapie nötig, oder ich bin ihm nicht sympathisch und muss mir nen anderen suchen.

Eure Anja
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Post Thu, 26.Jun.03, 19:14      Reply with quoteBack to top

Quote:
Und doch hab ich alles verdrängt, die ganzen Jahre über.


du hast es abgespalten- wenn du es verdrängt hättest, wärs ja weg. Wink

aber ich wiß was du meinst .

du bist doch in behandlung, oder nicht?
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Ann
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Post Thu, 26.Jun.03, 19:19      Reply with quoteBack to top

Ja, ich hab gerade meine 3. Stunde gehabt. Ich wollte schon seit Herbst ne Therapie, hat lang gedauert. Also ich bin gerade noch in der Kennenlernphase.
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Post Thu, 26.Jun.03, 21:05      Reply with quoteBack to top

Oh sorry, du meintest cc. War vorhin so daneben, dass ichs net gemerkt hab Embarassed
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tamara
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Post Fri, 27.Jun.03, 20:48      Reply with quoteBack to top

hallo,
ich denke du soltest ihm deinem therapolten schon etwas vertrauen zu guter letzt ist er bestimmt für dich da und vieleicht geht es dir dann irgendwann besser.

lieben gruß mara

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Post Thu, 03.Jul.03, 16:45      Reply with quoteBack to top

Hm, heute hab ich meinem Therapeuten mal angedeutet, dass es da sowas gibt, über das ich nicht reden kann.
Die Folge war, dass er sagte, er will mich nicht drängen, aber indirekt hat ers irgendwie doch finde Wink Er hat halt den Vorschlag gemacht, wir können uns anschweigen oder über was anderes reden, aber das wäre ncith so gut. Nach ner Weile anschweigen hab ich dann doch angefangen was zu sagen.
Ich weiß nicht, meint ihr er nimmt mir das Schweigen jetzt übel? Ich hab Angst, dass er schlecht von mir denkt, weil ich ihms net sagen wollte und das er meint, ich hab keine Therapie nötig, dass er mich rausschmeißt...
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Post Thu, 03.Jul.03, 16:54      Reply with quoteBack to top

Hallo Ann,

dein Schweigen nimmt er dir bestimmt nicht übel. Es wird ihm nur gezeigt haben, daß es doch ein sehr schwieriges Thema für dich ist.

Laß dich zu nichts drängen. Wenn du noch nicht bereit bist, darüber zu reden, sollte er das akzeptieren. Hast du ihm eigentlich gesagt, daß du dich gedrängt fühlst?
Paß in den nächsten Tagen auf dich auf. Nicht das dich das Therapiegespräch "überrennt" und du damit auch noch zu kämpfen hast. Was ich damit noch sagen will, ist das durch das Drängen oder auch nur allein durch dein Erzählen, viele schmerzhafte Dinge aus der Vergangenheit wieder aufgewühlt werden können.
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