Neues Forum! [Info]
Post new topic Reply to topic    Print
Author Message
-Jack-
Helferlein
Helferlein


Posts 35
Wohnort Deutschland
M, 20


Post Sun, 29.Jul.07, 15:18      Psychoanalyse: Ja oder Nein? Reply with quoteBack to top

Hallo,

Ich war bisher einmal bei einer Psychologin (von Eltern aus) diese war recht unprofessionell und schickte mich nach einem Agressionsanfall direkt aus der Praxis.

Ich habe schon seit Jahren so einige Probleme woraus sich psychische krankheiten entwickelt haben bzw. mich heimgesucht, die nach und nach mich komplett eingenommen haben und heute sind sie ein Teil von mir und nicht recht wegzudenken. Eines derer Probleme ist mehr oder weniger ein Wunsch, da ich mir diesen nicht erfüllen konnte.., bauten sich nach und nach andere krankheiten darauf auf.

dennoch gibt es Dinge.., die ich gerne ändern würde.
Auch gibt es dinge die mich ewig beschäftigen.

Da ich mich nun auch selbst mit der Psychologie auseinandersetze hatte ich die eine oder andere Selbstdiagnose durchgeführt.

Ich würde auch gerne mehr über mein Seelenleben und deren unterbewusstsein erfahren..

Doch da ich mir vieles nicht erklären kann, würde ich gerne einen Psychoanalytiker aufsuchen (habe sogar schon einen in der nähe gefunden)

Ich möchte hier an dieser stelle nicht weiter darauf eingehen und frage ob das richtig ist?
Denn ich denke auch das er mich an andere gute therapeuten weiterleiten kann die mit mir umgehen können.

Mir fällt es sehr schwer überhaupt so etwas wie einen Psychologen aufzusuchen, deshalb würde ich mich wohl bei einem Psychoanalitker der sich genauer damit beschäftigt wohler fühlen..., der auch nicht trängt sondern eine Antwort abwartet.


Ich hatte gelesen das eine Psychoanalyse und co. anfangs nicht das richtige sei, aber ich denke da einfach anders - da ich auch nicht weiss was es mit den anderen Dingen auf sich hat.
......

vielleicht kann mir jemand erfahrungen mitteilen u.s.w..

_________________
[[>>Die Welt ist eine Illusion<<]]

If I loved myself I'd be shooting you.

Last edited by -Jack- on Sun, 29.Jul.07, 16:18; edited 1 time in total
Find all posts by -Jack-
Werbung
gompert
Forums-InsiderIn
Forums-InsiderIn


Posts 333
Wohnort niederlande
M, 49


Post Sun, 29.Jul.07, 16:04      Re: Psychoanalyse: Ja oder Nein? Reply with quoteBack to top

Fragst Du uns ob Du zu einem Thera sollst der Deine Antwort abwartet?
Find all posts by gompert
-Jack-
Helferlein
Helferlein


Posts 35
Wohnort Deutschland
M, 20


Post Sun, 29.Jul.07, 16:08      Re: Psychoanalyse: Ja oder Nein? Reply with quoteBack to top

gompert wrote:
Fragst Du uns ob Du zu einem Thera sollst der Deine Antwort abwartet?


Nein, das war nicht die Frage

_________________
[[>>Die Welt ist eine Illusion<<]]

If I loved myself I'd be shooting you.
Find all posts by -Jack-
-Jack-
Helferlein
Helferlein


Posts 35
Wohnort Deutschland
M, 20


Post Sun, 29.Jul.07, 17:19      Re: Psychoanalyse: Ja oder Nein? Reply with quoteBack to top

Ist meine frage unverständlich erklärt?..

Ich möchte nicht drängeln, nur fahre ich morgen zum Arzt um mir eine überweisung und co. geben zu lassen.., möchte dann auch Termin vereinbaren.

Habe gerade noch 1 Woche ferien und schön zeit..

_________________
[[>>Die Welt ist eine Illusion<<]]

If I loved myself I'd be shooting you.
Find all posts by -Jack-
Werbung
Nachtvogel
Forums-Gruftie
Forums-Gruftie


Posts 517
Wohnort Ex-Norddeutsche:)
W, 30


Post Sun, 29.Jul.07, 18:09      Re: Psychoanalyse: Ja oder Nein? Reply with quoteBack to top

Also, ich bin nach meinem Selbstmordversuch, dessen Hintergrund starke Depressionen waren, zu einer Psychoanalytikerin ueberwiesen worden. Im Laufe der Therapie/Sitzungen haben wir dann aufgedröselt, was sich hinter meinen depressiven Gedanken verbarg. Auch so war es eine Art praktische Lebenshilfe, weil wir halt immer ueber alle möglichen Gefuehle in verschiedenen Situationen reden konnten. Ich habe dadurch viel ueber mich selbst erfahren, wo ich sonst nicht alleine drauf gekommen wäre. Therapeutisch hat's auch was gebracht, weil ich jetzt nicht mehr depressiv bin und ein recht normales Laughing Leben fuehre.

Lg, Nachtvogel
Find all posts by Nachtvogel
-Jack-
Helferlein
Helferlein


Posts 35
Wohnort Deutschland
M, 20


Post Sun, 29.Jul.07, 18:12      Re: Psychoanalyse: Ja oder Nein? Reply with quoteBack to top

Nachtvogel wrote:
Also, ich bin nach meinem Selbstmordversuch, dessen Hintergrund starke Depressionen waren, zu einer Psychoanalytikerin ueberwiesen worden. Im Laufe der Therapie/Sitzungen haben wir dann aufgedröselt, was sich hinter meinen depressiven Gedanken verbarg. Auch so war es eine Art praktische Lebenshilfe, weil wir halt immer ueber alle möglichen Gefuehle in verschiedenen Situationen reden konnten. Ich habe dadurch viel ueber mich selbst erfahren, wo ich sonst nicht alleine drauf gekommen wäre. Therapeutisch hat's auch was gebracht, weil ich jetzt nicht mehr depressiv bin und ein recht normales Laughing Leben fuehre.

Lg, Nachtvogel


freut mich für dich

Das klingt gut..,
ok danke

_________________
[[>>Die Welt ist eine Illusion<<]]

If I loved myself I'd be shooting you.
Find all posts by -Jack-
Werbung
ruediger
Helferlein
Helferlein


Posts 55
Wohnort NRW
M, 36


Post Sun, 29.Jul.07, 19:05      Re: Psychoanalyse: Ja oder Nein? Reply with quoteBack to top

-Jack- wrote:



Ich würde auch gerne mehr über mein Seelenleben und deren unterbewusstsein erfahren..



Ich auch. Du sprichst von Krankheiten, Dingen die dich beschäftigen, Selbstdiagnose, aber den Inhalt davon erfahren wir nicht.

Eine Psychoanalyse ist halt eine Analyse der Psyche, ein langjähriges Unterfangen. Nachtvogel hat da eine Variante erwischt wie sie mir nicht bekannt ist. Die praktische Lebenshilfe gehört eigentlich nicht zur PA, ist eher das Revier der Verhaltenspsychologen. Wenn dein Interesse an Hintergründen aber ausschlaggebend ist, wärst du gefundenes Fressen für einen Analytiker.
Find all posts by ruediger
-Jack-
Helferlein
Helferlein


Posts 35
Wohnort Deutschland
M, 20


Post Sun, 29.Jul.07, 19:16      Re: Psychoanalyse: Ja oder Nein? Reply with quoteBack to top

[/quote]

Ich auch. Du sprichst von Krankheiten, Dingen die dich beschäftigen, Selbstdiagnose, aber den Inhalt davon erfahren wir nicht.

Eine Psychoanalyse ist halt eine Analyse der Psyche, ein langjähriges Unterfangen. Nachtvogel hat da eine Variante erwischt wie sie mir nicht bekannt ist. Die praktische Lebenshilfe gehört eigentlich nicht zur PA, ist eher das Revier der Verhaltenspsychologen. Wenn dein Interesse an Hintergründen aber ausschlaggebend ist, wärst du gefundenes Fressen für einen Analytiker.[/quote]

Ich möchte nicht über deren Inhalt sprechen bzw. diese nicht vertiefen.
Ich weiss nicht ob es gut ist über Selbstdiagnose zu reden.

Es geht mir auch um eins zwei andere Sachen. Bei denen ich nicht fähig bin über sie offen zu reden.

_________________
[[>>Die Welt ist eine Illusion<<]]

If I loved myself I'd be shooting you.
Find all posts by -Jack-
sm
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]


Posts 1896
Wohnort unwesentlich
W, 30


Post Sun, 29.Jul.07, 23:06      Re: Psychoanalyse: Ja oder Nein? Reply with quoteBack to top

Hallo,

Warum konkret willst du eine Psychoanalyse machen? Das geht für mich noch nicht wirklich deutlich hervor.
Quote:
Denn ich denke auch das er mich an andere gute therapeuten weiterleiten kann die mit mir umgehen können.

Ein Therapeut tritt normal weniger als Vermittler auf... außer es stellt sich bspw. heraus, dass die Therapieform nicht zweckmäßig ist... aber selbst dann dürfte er eher auf eine andere Richtung verweisen und keinen konkreten Therapeuten (Name) empfehlen... denn es macht durchaus Sinn, dass der Patient sich seinen Therapeuten selbst aussucht.
Quote:
...der auch nicht trängt sondern eine Antwort abwartet.

Drängen tut i.d.R. kein Therapeut (egal welcher Richtung)... aber ja, auch was den zeitlichen Umfang angeht, ist eine Analyse intensiver... was durchaus ein Vorteil sein. Beachte aber: Wenn dir das Reden/sich Öffen schwer fällt, so hilft dir ein Analytiker auf der anderen Seite weniger durch "Interventionen" auf die Sprünge, weil er i.d.R. zurückhaltender/abstinenter bleibt als Therapeuten anderer Richtungen. Wenn die Selbstöffnung bzw. das Reden über Gefühle schwer fällt, ist das für eine Analyse in meinen Augen nicht unbedingt ein Vorteil...
Quote:
da ich auch nicht weiss was es mit den anderen Dingen auf sich hat

Wenn du damit andere Therapierichtungen meinst, kannst du dir diese ja mal in Probesitzungen anschauen und dann entscheiden...
Quote:
Ich möchte nicht über deren Inhalt sprechen bzw. diese nicht vertiefen.

Du meinst im Forum oder in der Therapie?

LG Sternenmeer (Verhaltenstherapiepatientin... ohne persönliche Analyseerfahrungen).
Find all posts by sm
-Jack-
Helferlein
Helferlein


Posts 35
Wohnort Deutschland
M, 20


Post Sun, 29.Jul.07, 23:34      Re: Psychoanalyse: Ja oder Nein? Reply with quoteBack to top

sternenmeer wrote:

Ich möchte nicht über deren Inhalt sprechen bzw. diese nicht vertiefen. Du meinst im Forum oder in der Therapie?


im forum

ich wüsste garnicht welcher therapeut für mich in frage kommt, deshalb..dachte ich daran.

Ich fühle mich da mom. eher hingezogen bzw. das wäre ein erster schritt, denn ich mir eher zu trauen könnte, als einem therapeuten.

_________________
[[>>Die Welt ist eine Illusion<<]]

If I loved myself I'd be shooting you.
Find all posts by -Jack-
Werbung
sm
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]


Posts 1896
Wohnort unwesentlich
W, 30


Post Mon, 30.Jul.07, 0:39      Re: Psychoanalyse: Ja oder Nein? Reply with quoteBack to top

Quote:
Ich fühle mich da mom. eher hingezogen bzw. das wäre ein erster schritt, denn ich mir eher zu trauen könnte

Hm, die klassische Psychoanalyse ist eine der intensivsten Therapieformen... wenn nicht gar die intensivste... andere Richtungen sind stärker pragmatisch/lösungsorientiert ausgerichtet - gehen aber nicht sooo sehr in die Tiefe, was unbewusste Konflikte/(lebensgeschichtliche) Hintergründe angeht... oder wie es Herr Fellner formuliert:
Quote:
Die Aufmerksamkeit richtet sich in der Psychoanalyse daher primär auf das Innerpsychische - der Monolog des Analysanden sowie die Übertragungsbeziehung zum Analytiker sind jene Instrumente, die zum Therapieerfolg führen.

http://www.psychotherapiepraxis.at/artikel/psychoanalyse/psychoanalyse .phtml

Wenn du auch oder v.a. pragmatische Hilfestellungen benötigst, so ist dir mit einer Analyse vermutlich weniger gedient.

Quote:
ich wüsste garnicht welcher therapeut für mich in frage kommt, deshalb..dachte ich daran.

In D werden 3 Methoden von den KK anerkannt:
- Verhaltenstherapie
- tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
- Psychoanalyse
Was für dich geeigneter ist, hängt halt von deinen Zielen ab. Und was den einzelnen Therapeuten angeht: Ob man mit dem Therapeuten kann oder nicht, kann man in Probesitzungen erkunden.

Quote:
denn ich mir eher zu trauen könnte, als einem therapeuten.

Und gerade was da trauen angeht: Zwei meiner Probs habe ich nicht anders mitteilen können, als dem Thera eine schriftliche Vorabinfo zukommen zu lassen... (und das auch nicht gleich zu Beginn der Therapie, wo es - egal bei welcher Therapieform - normal ist, dass man sich noch nicht sooo traut). Und daraufhin half mir der Therapeut schon durch Fragen weiter... oder ein Prob hat er daraufhin von sich aus aufgegriffen, um mir den Einstieg zu erleichtern, etc. In einer Analyse kann dir ein Therapeut insoweit vermutlich weniger entgegenkommen... sondern du bringst ein, was dich bewegt... und der Therapeut deutet es dann. Und wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe (PA-Patienten werden mich ggf. korrigieren zwinkernd..) tritt Heilung durch diesen (ursachenorientierten Klärungsprozess) ein. Herr Fellner schreibt:

Quote:
In rationaler Hinsicht besteht ein erster Heilungsschritt darin, dass im Gespräch und durch die vielen Deutungsversuche die Selbsterkenntnis des Analysanden erweitert wird. Gegenstand der Deutung sind die Übertragungsphänomene, alle freien Assoziationen, Träume, Fehlleistungen und das Verhalten ganz allgemein. ...

Der emotionale Aspekt einer Analyse betrifft vorerst die Arbeit an den - grundsätzlich unvermeidlichen und auch nötigen - Widerständen. Es sind ja nicht Gedanken, die die neuen Erkenntnisse nicht zulassen wollen, sondern Gefühle: Ängste, Bindungen, Triebwünsche etc. In dem Ausmaß, in dem es dem Analysanden gelingt, Widerstände zu überwinden, verändern sich seine Gefühle. ...

Der Handlungsaspekt der Analyse besteht einerseits in jeder Form des Agierens, und die heilende Wirkung ergibt sich daraus, dass der Analytiker auf eine andere (nämlich gesunde) Weise als z.B. früher die Eltern auf die Provokationen des Analysanden reagiert. Andererseits besteht der Handlungsaspekt in den durch die Analyse bedingten Veränderungen des Verhaltens im Alltag, der sich dann als so etwas wie ein Übungs- oder Versuchsfeld erweist....


Oder vereinfacht gesagt: Wenn für dich das "Warum ist das so" im Vordergrund steht, dann Analyse... wenn das "Wie gehe ich mit dem Problem um / wie löse ich das Problem konkret und pragmatisch" zentraler ist, dann würde ich mir an deiner Stelle die Entscheidung für die Analyse überdenken.
Find all posts by sm
-Jack-
Helferlein
Helferlein


Posts 35
Wohnort Deutschland
M, 20


Post Mon, 30.Jul.07, 1:32      Re: Psychoanalyse: Ja oder Nein? Reply with quoteBack to top

So.., das wäre fürs erste erledigt.

Ich musste mir heute einen neuen Hausarzt suchen und er ist arzt für innere Medizin-Psychotherapie und Psychomatische Medizin in der Praxis gibt es auch einen Analytiker und co.

Allerdings ist mir aufgefallen als ich sagte das ich eine Überweisung zu einem anderem Arzt brauche (Asthma) hat er mich direkt untersucht,

als ich nach einer Psychotherapie oder ähnliches fragte, hat er mir gleich 2 termine gegeben. Ohne nach beschwerden zu fragen (wie es bei dem Asthma der fall war)

lol?

am Freitag ist das erste gespräch..und ich hab jetzt schon ängste/zweifel.

_________________
[[>>Die Welt ist eine Illusion<<]]

If I loved myself I'd be shooting you.
Find all posts by -Jack-
Display posts from previous:      
Post new topic Reply to topic