Erst einmal ein Hallo an alle.
Da ich hier schon mal reingelesen habe,habe ich mich heute hier angemeldet um mal die Meinung anderer zu hören (lesen) was sie zu meinen Symptomen sagen.
Zu meiner Person: Ich bin 48,m. Kurz ein Überblick zu meinem bisherigen Leben. Bis zu meinem 12-13ten Lebensjahr habe ich keine Erinerungen an meine Kindheit,nur einzelne Standbilder. Meine Mutter starb als ich 9 war,aufgrund eines Treppensturzes. Soviel ich weiss ( von anderen ) war sie Alkoholikerin genau wie mein Vater der 1997 verstarb. Nach dem Tod meiner Mutter versorgte eine Tante die im Haus wohnte den Haushalt.Die Tante die nun für meinen Vater,mich und meinen 7,5 Jahre älteren Bruder den Haushalt machte war ziemlich herrschsüchtig,was dazu führte das es ab der Pubertät immer wieder Streit (heftigen) gab.Da sie selbst Körperbehindert war und selbst nie einen Mann geschweige denn Kinder hatte war sie mit den Problemen eines Pubertierenden überfordert.Wobei ich mich von mir aus nie mit Problemen an Sie gewandt hätte. Mein Vater hatte ein Geschäft das er aber aufgegeben hat wegen seinem Alkohlmissbrauchs.Da er eine Kriegsverletzung hatte ( Minensplitter im Kopf ) hatte er häufig epileptische Anfälle. Zu meinem Bruder hatte ich nie ein richtiges Verhältnis. Mit 18 hatte ich meine erste Freundin mit der ich auch gleich ein Kind gezeugt habe,allerdings unbeabsichtigt. Kurz nach feststellung der Schwangerschft gab sie mir den Laufpass. Ich durfte allerdings dafür 18 Jahre zahlen. Mit 19 lernte ich meine Frau kennen mit der ich 10 jahre verheiratet war und zwei Söhne habe. Durch sie bin ich in eine religiöse Gemeinschaft geraten ( Zeugen Jehovas ). Die ersten Jahre war ich von dem was sie lehrten
auch 1000% überzeugt bis irgendwann Zweifel kamen. Kurzum,es endete mit Scheidung und Austritt aus dieser Gemeinschaft.
Was allerdings dazu führte das ich mich nun als in " Gottes Augen" als tot betrachtete mit schlimmsten
Phantasien.Dies habe ich dann regelmassig mit Alkohol betäubt. Ich kündigte bei der Firma wo ich arbeitete und machte eine Umschulung.Als mein jüngster Sohn 14 war zog er zu mir. Kurz danach lernte ich eine neue Frau kennen mit der ich. mit kurzen Unterbrechungen 14 Jahre zusammen bin, nicht verheiratet.
Im Januar 2007 fing dann alles an nachdem sich meine Freundin und ich uns getrennt haben. Kurz nach der Trennung wurde ich mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert. Nach einer Nacht auf der Intensivstation wurde mir mitgeteilt das es keiner war. Allerdings bekam ich Ängste die ich nicht zuordenen konnte. So wurde ich erstmal 6 Wochen krankgeschrieben. Danach war scheinbar alles wieder in Ordnung und bin den rest des Jahres wieder zur Arbeit. Fast ein Jahr später fing alles von vorne an.
Ich hatte Angst unter Menschen zu gehen oder wenn der Müllwagen vor dem Haus hielt bekam ich Schweissausbrüche. Mein Hausarzt erkannte die Symptomatik und zog mich 8 Monate aus dem Verkehr.
Ich machte eine Ambulante Therapie und einen 6 wöchigen Aufenthalt in einer Tagesklinik. Allerdings war der Erfolg auch nur von kurzer Dauer. Ich wechselte den ambulanten Therapeuten. Da dieser aber nur schwer erreichbar war, wenn eine Sitzung ausfiel hatte ich nur ziemlich unregelmäßig Sitzungen bei Ihm.
2009 machte ich dann eine stationäre Reha die sich allerdings nach drei Wochen als die Hölle für mich herausstellte. Mein Nervensystem fing an völlig verückt zu spielen, ich stand ständig wie unter Strom,hatte am ganzen Körper Ameisen laufen. Auch konnte ich nur unter grö0ter Mühe tägliche Weinkrämpfe unter Kontolle halten.Auch konnte ich nichts mehr Essen und nahm 7kg ab. Mein Bezugarzt war schon soweit mich in eine geschlossene Psyatrie einzuweisen wozu es aber nicht kam,weil ich nach den 6 Wochen nach Hause gefahren bin. Die erste Woche habe ich dann bei meiner Freundin gewohnt weil ich nicht wusste ob mir etwas antue wenn ich alleine in meinem Haus ( mein jüngster Sohn war ausserhalb in Ausbildung ) wohne. Da ich Berufsmässig mit Gästen zu tun habe schlug mir mein Chef einen Jobwechsel vor,den ich auch gerne annahm. Ich bin jetzt Haustechniker was aufgrund meines vor-
herigen Berufes kein Problem ist.Allerdings kehren meine Ängste und Symptome immer wieder zurück.
Ich bin ständig müde und kann nur die ersten 3 Stunden wirklich arbeiten,danach ist es eine Qual den restlichen Arbeitstag zu überstehen. Auch an freien Tagen bin ich wie erschlagen und bekomme heute nur das nötige auf die Reihe.
Soweit erstmal ,
lG dirk
Allerlei Ängste
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Nun, da noch keiner geantwortet hat, will ich mal konkreter werden was ich eigendlich damit sagen wollte.
Seit dem ersten auftreten der Krankheit ( es wurden ja Depressionen diagnostiziert ) sind nun schon 4 Jahre
vergangen. Ich weiss auch mittlerweile das ich massiv unter Verlustängsten leide. Es war für mich aüsserst
schwierig wenn ich meine beiden Söhne besucht habe ( den einen in Thüringen, den anderen in Sachsen wo sie
ihre Ausbildung machten ) , wieder nach Hause zu fahren. Mir ist heute vieles klar durch die Therapien die ich gemacht habe. Bin ja zur Zeit auch in behandlung. Doch die Symtome wollen einfach nicht verschwinden. Zu den seelischen Leiden kommen noch massiv körperliche Beschwerden hinzu,wie schmerzen an den verschiedensten Stellen und vor allem aus heiterem Himmel. Es gibt sicherlich Tage an denen es mir relativ gut geht, aber dies sind maximal 3%. Nun mal an die anderen hier gefragt: Ist es normal das es nach 4 Jahren hier kaum besserung gibt?
lG Dirk
Seit dem ersten auftreten der Krankheit ( es wurden ja Depressionen diagnostiziert ) sind nun schon 4 Jahre
vergangen. Ich weiss auch mittlerweile das ich massiv unter Verlustängsten leide. Es war für mich aüsserst
schwierig wenn ich meine beiden Söhne besucht habe ( den einen in Thüringen, den anderen in Sachsen wo sie
ihre Ausbildung machten ) , wieder nach Hause zu fahren. Mir ist heute vieles klar durch die Therapien die ich gemacht habe. Bin ja zur Zeit auch in behandlung. Doch die Symtome wollen einfach nicht verschwinden. Zu den seelischen Leiden kommen noch massiv körperliche Beschwerden hinzu,wie schmerzen an den verschiedensten Stellen und vor allem aus heiterem Himmel. Es gibt sicherlich Tage an denen es mir relativ gut geht, aber dies sind maximal 3%. Nun mal an die anderen hier gefragt: Ist es normal das es nach 4 Jahren hier kaum besserung gibt?
lG Dirk
Hallo Aspalot, nun Du bist ja nicht durchgängig in Therapie, sondern hast mal einen Klinikaufenhalt und etwas ambulante Therapie gemacht.
Das ist ja auch okay so.
Ist es so wichtig ob es normal ist, das es nach 4 Jahren noch keine Besserung gibt ?
Ich vermute eher das Problem ist, das Du ( selbstvertändlich ) darunter leidest, das es keine Besserung gibt ?
Wie wäre es denn nochmal einen Therapeuten/ eine Therapeutin aufzusuchen ?
Vielleicht findest Du jemand der besser zu Dir paßt und Dir schneller helfen kann ?
Auf jeden Fall dran bleiben, das Leben ist zu kurz um so zu leiden.
Liebe Grüße
Tigerkind
Das ist ja auch okay so.
Ist es so wichtig ob es normal ist, das es nach 4 Jahren noch keine Besserung gibt ?
Ich vermute eher das Problem ist, das Du ( selbstvertändlich ) darunter leidest, das es keine Besserung gibt ?
Wie wäre es denn nochmal einen Therapeuten/ eine Therapeutin aufzusuchen ?
Vielleicht findest Du jemand der besser zu Dir paßt und Dir schneller helfen kann ?
Auf jeden Fall dran bleiben, das Leben ist zu kurz um so zu leiden.
Liebe Grüße
Tigerkind
Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.
-George Orwell-
-George Orwell-
Hallo Tigerkind,Tigerkind hat geschrieben:Hallo Aspalot, nun Du bist ja nicht durchgängig in Therapie, sondern hast mal einen Klinikaufenhalt und etwas ambulante Therapie gemacht.
Das ist ja auch okay so.
Ist es so wichtig ob es normal ist, das es nach 4 Jahren noch keine Besserung gibt ?
Ich vermute eher das Problem ist, das Du ( selbstvertändlich ) darunter leidest, das es keine Besserung gibt ?
Wie wäre es denn nochmal einen Therapeuten/ eine Therapeutin aufzusuchen ?
Vielleicht findest Du jemand der besser zu Dir paßt und Dir schneller helfen kann ?
Auf jeden Fall dran bleiben, das Leben ist zu kurz um so zu leiden.
Liebe Grüße
Tigerkind
danke für deine Antwort.
Natürlich leidet man wenn es nach 4 Jahren kaum Besserung gibt,denn das macht die Sache ja nicht leichter. Nicht nur das Berufsleben leidet darunter weil man kaum seine Arbeiten schafft, auch das Privat-
leben ist eine Katastrophe. Zur Zeit bin ich bei einem Therapeuten in Behandlung,seit etwa 1 Jahr. Nun sicher mag es bessere Therapeuten geben aber ich komme mit ihm gut klar. Andererseits ist es sehr schwierig bei einem neuen unter zu kommen. Die Wartezeiten sind ja enorm. Nun,ob es wichtig ist ob es nach 4 Jahren kaum Besserung gibt? Ich denke schon. Ich weiß auch das es bei dem einem oder anderen etwas länger oder kürzer dauert,aber 4 Jahre sind schon eine Zeit die am Leben schon fehlen.
lG dirk
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Hi, Aspalot !
Es ist ja wie es ist, die 4 Jahre sind um und Du bist nicht zufrieden.
Ändern kannst ja nur Du das, was heißt das eigentlich es gibt "bessere" Therapeuten als Deinen jetzigen ? Du kommst mit ihm gut klar, aber er hilft Dir nicht oder wie ?
Möchtest Du nochmal 4 Jahre warten ?
Wie wäre es denn Dich nach einem neuen Therapeuten umzusehen ?
Selbst wenn die Wartezeit haben, was nützt Dir denn eine Therapie die Dir sowieso nicht hilft ?
Oder ein weiterer Klinikaufenthalt ? Vielleicht geht es damit schneller ?
Liebe Grüße
Tigerkind
Es ist ja wie es ist, die 4 Jahre sind um und Du bist nicht zufrieden.
Ändern kannst ja nur Du das, was heißt das eigentlich es gibt "bessere" Therapeuten als Deinen jetzigen ? Du kommst mit ihm gut klar, aber er hilft Dir nicht oder wie ?
Möchtest Du nochmal 4 Jahre warten ?
Wie wäre es denn Dich nach einem neuen Therapeuten umzusehen ?
Selbst wenn die Wartezeit haben, was nützt Dir denn eine Therapie die Dir sowieso nicht hilft ?
Oder ein weiterer Klinikaufenthalt ? Vielleicht geht es damit schneller ?
Liebe Grüße
Tigerkind
Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.
-George Orwell-
-George Orwell-
Hallo Tigerkind,das Problem bei einer Therapeutensuche ist ja,das man vorher auch nicht weiss ob er einem wirklich helfen kann. Und bist du den richtigen gefunden hast (wenn es nicht durch Zufall der erste ist) machst du Therapeuten jumping. Nun meiner ist nicht wirklich schlecht. Es gibt mit sicherheit immer einen besseren,das wollte ich damit sagen. Einen Klinikaufenthalt erspare ich mir erstmal nach den Erfahrungen die ich in meiner ersten Reha gemacht habe.Selbst die Therapeuten in der Klinik wussten sehr schnell woran es bei mir liegt,allerdings konnten alle Anwendungen und Gespräche nicht den Erfolg bringen den man sich dort erhofft hatte. Und eins kannst du mir glauben,ich habe alles getan ( von mir aus) das sich Besserung einstellt. Aber in der Reha ist genau das Gegenteil eingetreten.
Also werde ich es erst einmal mit meinem Therapeuten weiter versuchen.
lG Dirk
Also werde ich es erst einmal mit meinem Therapeuten weiter versuchen.
lG Dirk
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