Ich bin schockiert über mich

Fragen und Erfahrungsaustausch zu Phobien, Zwängen, Panikattacken und verwandten Beschwerden.
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BeautifulSoul
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Depression und Aggression

Beitrag So., 01.11.2009, 14:55

...falls sie jemanden interessiert...
Ich bin 22 Jahre alt, weiblich und arbeite im öffentlichen Dienst.
Ich leide seit meinem 17 Lebensjahr unter Depressionen, richtig angefangen, dagegen was zu tun, habe ich erst vor ca. 6 Wochen. Aufgrund der Depression und der Ahnungslosig- und Hilflosigkeit diesbezüglich brach ich meine Schule ab( ich wollte Abitur machen) und verkroch mich daheim. Ich habe niemanden an mich herangelassen, und praktisch 2 Jahre nur dahinvegetiert. Dann hab ich 2006 eine AUsbildung begonnen, mit unbehandelter Depression. Diese habe ich dies Jahr beendet, erfogreich, mit der besten Abschlussnote.
Seitdem geht es mir größtenteils sehr schlecht bzw es ist keine Besserung eingetreten.
Ich habe Zwangsgedanken entwickelt. Zuerst waren es Gedanken wie " Was wäre, wenn ich mich jetzt einfach umbringe", "Stell dir vor, du würdest das wirklich wollen" etc , es war also zuerst die Angst, mir selber etwas anzutun. Nebenbegleiter dieser Gedanken waren Herzrasen, Druck im Kopf, auf der Brust, Schaflosigkeit, also die ganze Palette.Ich begann eine Therapie bei einem psychiatrischen Psychotherapeuten, d.h er konnte mir auch Medikamente verschreiben. Also bekam ich Paroxetin. Dies hab ich aber nicht vertragen, es machte mich innerlich noch unruhiger und ich bekam zunehmend Ängste. Also stiegen wir auf Amitryptilin um, 12,5 mg nehme ich zur Zeit abends.
Irgendwann hat das nicht mehr "gezogen" bei mir, mich selber umzubringen und ich hab angefangen, mir Gedanken darüber zu machen, jemand anderem etwas anzutun. Meistens gingen diese Gedanken gegen Menschen die mir sehr viel bedeuten. Mama, Papa, Freund, Bruder... etc Das war einfach nur schrecklich....
Mir ging es immer schlechter und schlechter. Dann kam wieder eine Phase, eine ganze Woche ging es mir wirklich sehr gut, die Gedanken waren wie augelöst, ich dachte mir nur " wie konntest du sowas nur denken"...
Jetzt sind sie wieder da. Ich muss dazu sagen, dass ich momentan ne echt krasse Zeit habe.
Ich möchte von zuhause ausziehen ( schwierige Wohnsituation: mein Dad lebt mit seiner neuen Frau seit 16 Jahren im angrenzenden Haus während ich mit meinem Bruder und meiner sehr unglücklichen Mutter ( auch depressiv??? ) zusammen lebe), dazu kommt die Therapie die viele Dinge von früher wieder zum Vorschein holt, die stressige Arbeit und der Gedanke, evtl mein ABitur nachzumachen.
Habe mich immer als schwarzes Schaf der Familie gefühlt, die einzige, die kein Abitur gemacht hat...

Jedenfalls kann ich diesen Zustand nicht mehr ertragen, die innerliche Aggression treibt mich noch in den Wahnsinn Was, wenn ich wirklich jemandem was antu?
Ich weiß, dass es nur Gedanken sind und dass ich sie niemals in die Tat umsetzen würde.
Oder doch???
Heute morgen war es besonders schlimm, ich verspürte so eine enorme Aggression in mir und Wut...manchmal denke ich, ich will so aggressiv sein?? Ich will garnicht "normal" sein?

Kann mir jemand helfen? VIelleicht ist jemand hier, der ähnliche Probleme hat?
Würde mich freuen wenn sich jemand meldet..
Ich ekel mich so vor mir selber :(

(Hinweis Admin: Betreffzeile von "Meine Geschichte" auf obige präzisiert. Bitte zukünftig - siehe Netiquette! - möglichst aussagekräftige Betreffzeilen wählen! Danke.)

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TimTim
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Beitrag So., 01.11.2009, 17:37

Hallo BeautifulSoul,
das mit den Aggressionen kann ich wirklich nachvollziehen, weil mir inzwischen immer bewußter wird was meine Eltern mir eigentlich "angetan" haben mit ihrer "Erziehung":
Praktisch immer nur Dinge irgendwie kritisiert bzw. immer ein Haar gefunden. Lob gab es ganz selten bzw. wenn merkte man (bzw. ich merke es erst jetzt im Rückblick), dass es gar nicht richtig von Herzen kam.

Von Seiten der Mutter gab es sowohl bei mir als auch meinem Bruder gegenüber oft spöttische Bemerkungen in Bezug auf unser Beziehungsleben.
Nett war gleichbedeutend mit guten Schulnoten.

Da denke ich manchmal auch an ganz schlimme Dinge. An Dinge, die ich meinen Eltern antun könnnte.

Vor kurzem habe ich im nahegelegenen Wald auch so eine Phase gehabt. Da habe ich mir einen etwas morschen größeren Ast geschnappt und mit diesem auf einen herumliegenden Baum draufgedroschen bis der morsche Ast kaputt war. Da gings mir dann zumindestens etwas besser.

Ein palästinensischer Student, der etwas älter als ich war und auch im Wohnheim wohnte, meinte mal zu mir: Dass er jetzt in die Disco geht, um den Hass wegzutanzen.

Das passiert glaube ich bei jeder Art von Sport, dass die aggressive Energie, die ja auch in chemischer Form im Körper vorhanden ist, abgebaut wird. Bei längerer sportlicher Betätigung (halbe Stunde, Stunde) werden sogar Glückshormone freigesetzt ("Runner's High"). Vielleicht laufen deswegen so viele Leute Marathon.

Ich möchte von zuhause ausziehen ( schwierige Wohnsituation: mein Dad lebt mit seiner neuen Frau seit 16 Jahren im angrenzenden Haus während ich mit meinem Bruder und meiner sehr unglücklichen Mutter ( auch depressiv??? ) zusammen lebe), dazu kommt die Therapie die viele Dinge von früher wieder zum Vorschein holt, die stressige Arbeit und der Gedanke, evtl mein ABitur nachzumachen.
Ich kenne mich da leider nicht aus, aber gibt es bei Euch vielleicht irgendeine Anlaufstelle, die Du um Rat fragen könntest? Die Dir z.B. Tips geben könnte wie Du ein eigenes Zimmer zur Miete irgenwo beziehen könntest?

Und glaube mir: Das Abitur ist beileibe kein Mittel, um glücklich zu sein.

Ich bin zwar Akademiker, aber ich habe mich quasi neun Jahre lang durchs Studium gequält, d.h. ich habe ziemlich lange Masochismus betrieben. Heute bereue ich diese "vertane" Zeit, obwohl es so etwas wohl auch gar nicht gibt.

Am Besten ist sicher, wenn man das zu seinem Beruf macht, was einem gefällt, was einem Spass macht. Meine "tolle" Mutter gab mir den wunderbaren Ratschlag: Dass man sein Hobby nicht zum Beruf machen soll (bei mir war das damals der C64, d.h. der Homecomputer).

Und es ist egal ob man dann Schafe hütet, Fliesen legt, Dachstühle baut, Theater-Drehbücher schreibt oder selbstgemachte Marmelade verkauft. Wer mit Herz und Seele dabei ist kann gar nichts falsch machen.
Nur das Gefühl kann uns in entscheidenden Momenten des Lebens sagen, wo unser ureigener Weg ist. Mit dem Verstand alleine lässt er sich nicht finden.
endlichleben.de.vu

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Beitrag Mo., 02.11.2009, 07:59

Hallo TimTim,
vielen Dank für deine Antwort!

Du hast Recht, Sport tut mir echt sehr sehr gut!
War gestern noch joggen, und danach habe ich mich zumindest ETWAS besser gefühlt.
Umso schlechter jedoch heute morgen :( Bin auch nicht arbeiten gegangen, mir ging bzw geht es einfach nur mies, habe Angst, durchzudrehen und hatte Alpträume.
Habe heute wieder Therapie. Mein Therapeut hat mir schonmal nahegelegt, in eine Klinik zu gehen, und langsam glaube ich auch, dass es das Beste ist.
Ich weiß nur nicht, wo ich hin soll. Habt ihr gute Erfahrungen mit Kliniken gemacht? ( IN NRW) hat man dort lange wartezeiten?

Ich habe solche Angst vor der Klinik, vor allem davor, dort noch mehr bekloppt zu werden wenn ich die anderen Patienten und deren LEIDEN sehe...

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Tarengrim
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Beitrag Di., 03.11.2009, 14:26

Depressionen können auch aufgrund von Orientierungslosigkeit auftreten. Was hast du denn in deinem Leben noch so vor? Eine eigene Wohnung ist bestimmt ein Anfang, aber klingt eher nach einer Flucht. Hast du etwas anderes auf das du hinarbeitest?

Der Wunsch anderen Gewalt anzutun wirkt für mich wie der Versuch dich selbst zu verletzen. So zu verstehen, dass du dir selbst weh tun willst, aber nicht wüsstest wie oder vielleicht schon zu sehr daran gewöhnt bist, und so bestrafst du dich indem du an unschöne Dinge denkst. Aggressiv würde ich das Verhalten selbst jetzt nicht gleich deklarieren, da du ja nicht "irgendwem" Schaden willst, sondern Leuten die dir etwas bedeuten und somit mehr dir als ihnen.

was sind denn das für Momente in denen du dich besser fühlst?
Hm, und wie sahen deine Alpträume aus?

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Beitrag Sa., 07.11.2009, 18:44

Hallo Tarengrim,
vielen Dank für deine Antwort.
Tja....orientierungslos scheine ich momentan echt zu sein. Mein Vater hat mich letzte Woche auf einer Familienfeier " doof angemacht", ich arbeite wie gesagt im öffentlichen Dienst, habe bis vor kurzem nebenbei auf Abendstudiumbasis BWL studiert ( nur ca 2 monate), dann habe ich es hingeschmissen weil diese depressionen mir einfach alle neben der arbeit übrig bleibenden kräfte geraubt hat. ja und da war er sehr enttäuscht , muss dazu sagen dass mein Vater sehr erfolgreich im Berufsleben steht und total ehrgeizig ist.
Meinen derzeitigen Job heißt er nicht gut, sagt dann " wie willst du mit 1300 Euro netto im Monat je glücklich werden? Ich unterstütze dich, mach dein Abi nach, geh studieren, das wäre "weggeworfene Intelligenz wenn du es nicht machst"etc.

Ja irgendwie will ich mich schon bestrafen. Aber warum macht man sowas? Ich bin so leicht reizbar im Moment, echt pingelige Kleinigkeiten bringen mich auf die Palme.

Als ich letzten Montag Therapie hatte, nahm ich meinen Freund mit, weil es mir am Wochenende so dreckig ging, und ich eigentlich mit meinem Therapeuten ausmachen wollte, in die Klinik zu gehen.
Er gab mir auch eine Einweisung, meinte aber, dass er sehr sicher seie, dass ich es auch ohne Klinik schaffe und dass es mir evtl sogar schlechter gehen würde wenn ich einen Klinikaufenthalt durchmache weil ich dann noch zusätzlich das Gefühl haben würde, versagt zu haben, es nicht alleine geschafft zu haben.
Ich weiß wirklich nich mehr weiter.
Die Wochenenden sind besonders schlimm....:(((((
Freue mich über jede Antwort.

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Beitrag So., 08.11.2009, 15:11

Schade, niemand da der mich ein wenig aumuntern könnte?
Heute ist es wieder besonders schlimm. Auch wenn niemand antwortet, ich werde mir jetzt einfach mal alles von der Seele schreiben.
Mein Therapeut hat bei mir "nur eine normale Depression" mit ängstlichen Gedanken diagnostiziert.
Aber, dass was ich im moment durchmache, kann meiner Meinung nach niemals eine "normale" Depression sein.
Ich bin so wütend innerlich, so aggressiv, und ich verliere immer mehr den Mut dagegen anzukämpfen.
Ich rede mir ein, ich will garnichts schönes erleben, ich will krank sein, ich will in die Psychiatrie weil es mir Spaß machen würde ( das ist doch KRANK!!!!)
Gegen Depressionen anzukämpfen ist ja eigentlich das falsche Wort.
Am Freitag ging ich ndirekt nach der Arbeit joggen, es war wieder einer der Tage an denen ich mich "ganz OK" gefühlt habe und als ich joggen ging, führte ich " ein Gespräch" mit meinen Ängsten und bemerkte, je mehr ich sie unterdrücke und wegschiebe desto aggressiver werden sie, also dachte ich mir " gut, nimm sie sinnbildlich "in den arm" und lass sie dich immer begleiten. und siehe da, mir ging es super!
versuche ich dieses gefühl heute wieder zu bekommen durch oben genannte strategie....klappt es nicht
ich bin bekloppt, ich kann einfach nicht mehr! bin froh dass ich überhaupt weinen kann, das ist eigtl der letzte beweis , dass ich es doch alles garnicht so will wie es ist

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Beitrag Do., 02.01.2020, 17:51

Hallo ihr Lieben,


Ich weiss garnicht, wie ich anfangen soll. Ich schäme mich sehe und habe Angst vor der Reaktion auf das, was ich schildern muss.

Ich bin seit meinem 17. Lebensjahr psychisch krank.
Ich habe damals die Schule abgebrochen weil ich mich nicht mehr konzentrieren konnte und mich dafür sehr geschämt habe. Bin also aus Scham dort nicht mehr hingegangen weil ich nicht mehr die Leistung erbringen konnte, die ich vorher erbringen konnte. Alle Versuche meiner Eltern, mich wieder zum Funktionieren zu bringen scheiterten und ich wurde richtig sauer und boshaft, habe angefangen nur noch Mist zu bauen, von zu Hause abzuhauen und dafür zu sorgen, dass meine Eltern sich nur noch Sorgen um mich gemacht haben.
Nun sind über 15 Jahre vergangen und heute geht es mir kaum anders.
Bis vor kurzem habe ich fast nur zu Hause rumgehangen und nichts gemacht. Das war aber noch angenehmer als der Zustand, der momentan herrscht.
Es kommen wieder die alten Gefühle hoch und ich bin so erschüttert über das, was in mir vorgeht, ich verachte mich förmlich und trotzdem brauche ich diese Gefühle. Ich verhalte mich nicht mehr so wie damals, ich versuche es zu unterdrücken. Mir geht es sehr sehr schlecht, und meine Mutter macht sich wahnsinnig Sorgen um mich.
Vorhin dachte ich, ich will dass Sie sich Sorgen macht und gleichzeitig killt mich mein Gewissen.
Ständig stehe ich unter Druck und Anspannung weil ich Angst habe, man könnte erkennen, welch mieses Spiel ich spiele. Eigtl habe ich 98% des Tages negative Zustände. Angst, was passiert wenn ich nicht mache was man von mir erwartet, Hass und Wurt.
Ich habe große Probleme, Selbstverantwortung zu übernehmen, weil ich Angst habe, dies nicht zu schaffen. Dabei muss ich das doch endlich mal hinbekommen. Ich kann mit diesen Zuständen nicht mehr leben und ich kann auch meiner Mutter nicht mehr dabei zusehen wie sie sich vor Sorgen um mich zerfrisst.

In der Klinik sagte man mir, ich müsse wissen was ich wolle. Ob ich mich verändern möchte oder ob ich bleiben möchte wie ich bin.
Was soll ich sagen... ich kämpfe. Ich versuche wirklich, die Verantwortung zu übernehmen, aber nur weil andere das erwarten.
Ich habe kaum den eigenen Antrieb.
Ich versuche mir was Gutes zu tun, zb Fingernägel lackieren und danach geht es mir noch schlechter als vorher.
Bitte helft mir, ich kann nicht mehr.

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Philosophia
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Beitrag Do., 02.01.2020, 18:50

Also, es wäre vermutlich sehr sinnvoll, du würdest mal probieren auszuziehen. Wenn es nicht ohne Betreuung geht, dann eben betreutes Wohnen probieren. Aber es ist nicht förderlich, das ganze Leben nie aus dem Nest zu fliegen.
"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen." - Albert Schweitzer

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Beitrag Do., 02.01.2020, 19:15

Ich wohne seit über 10 Jahre alleine und habe betreutes Wohnen.
Gerade hatte ich einen Moment in dem mir klar wurde, wie sehr ich mich und damit auch automatisch andere belüge, indem ich mir sage, dass ja alles ok sei und dann kann ich mit dem Gewissen, dass alle um mich herum versuchen mir zu helfen und ich einfach so weiter mache wie bisher.

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Malia
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Beitrag Do., 02.01.2020, 19:17

Ich versuche wirklich, die Verantwortung zu übernehmen, aber nur weil andere das erwarten.
Welchen Vorteil könnte es für dich haben, Verantwortung für dein Leben zu übernehmen?

Es für andere zu versuchen, kann ja nur Boykott hervorrufen.
Das steckt ja schon in dem Wort "versuchen".
Entweder man lebt eigenverantwortlich oder eben nicht.
Alles wird wieder gut.
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Beitrag Do., 02.01.2020, 19:29

Liebe Malia,

Das ist ne gute Frage. Darüber sollte ich mir mal Gedanken machen.

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Beitrag Do., 02.01.2020, 19:39

BeautifulSoul hat geschrieben:
Do., 02.01.2020, 19:29

Darüber sollte ich mir mal Gedanken machen.

solltest du oder möchtest du? ;-)
Alles wird wieder gut.
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Beitrag Do., 02.01.2020, 19:42

Möchte ich. Komischerweise habe ich aber auch Angst vor dem was kommen könnte. Ich bin mit zu viel positivem überfordert. Bzw kann das nicht ertragen. Total komisch

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Malia
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Beitrag Do., 02.01.2020, 20:16

Oft sind erwartete Überforderungen einfach nur Herausforderungen.
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