Plötzlich 'neben sich stehen'

Alle Themen, die in keines der obigen Foren zum Thema "Psychische Leiden und Beschwerden" passen.

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hey_jude
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Plötzlich "neben sich stehen"

Beitrag So., 26.07.2020, 21:11

Hallo,

seit einiger fällt mir etwas seltsames an mir auf, wenn mich ein Gefühl überrascht (das können positive oder negative sein) verfalle ich entweder in
- eine kurzzeitige Starre oder
- reagiere impulsiv und sehr emotional, ich kann dann nicht entscheiden, ob ich so reagieren möchte, es passiert mir
Das dauert, glaube ich, nur wenige Minuten oder Sekunden.
Danach bin ich irritiert, muss mich neu orientieren, als ob mein Bewusstsein für ein paar Sekunden ausgeschaltet war.
Für die Starre ein Beispiel:
Ich spreche über ein Thema und merke, dass es mich ärgert, ich spreche wie automatisch, und plötzlich sage ich nichts mehr und sitze da, starre auf den Boden. Bemerke im Augenwinkel wie die anwesende Person aufsteht, aber kann nicht reagieren, es kommt gar nicht richtig bei mir an...die Person spricht mich an. ich "wache auf" und reagiere spontan auf die Frage als wäre nichts gewesen, der Ärger ist plötzlich weg, ich bin verwirrt.
Für das Impulsive,Emotionale:
Ich bin im Gespräch. Die Person sagt etwas, dass mich freut. Ich reagiere wie "ein Kind zu Weihnachten" und bin unverhältnismäßig (v.a im Vergleich dazu wie ich sonst bin und im Vergleich zu der Beziehung, in der ich zu der Person stehe) emotional und nah zu der Person

Mir fällt das rückblickend auf. In den Momenten in denen das passiert bekomme ich es nicht bewusst mit, zumindest nicht so, dass ich intervenieren könnte. Da scheint ein Automatismus einzusetzen, als ob plötzlich etwas anderes als mein bewusster Wille die Führung übernimmt. Im Nachhinein, wie gesagt, ist es mir absolut bewusst, das da etwas komisch war, das ich "weg" war oder impulsiv. Ich finde das unangenehm und gruselig.

Was kann das sein ? Eine ganz leichte Dissoziation oder noch ganz normales "mal neben sich stehen"? Ich weiß hier können keine Diagnosen gestellt werden. Kennt das jemand und weiß darüber genaueres?
Sollten solche Zustände sich häufen würde ich zu einem Arzt gehen, momentan hält es sich in Grenzen und tritt nur in Ausnahmefällen auf. Trotzdem wüsste ich gerne was das ist oder wäre dankbar für Ideen was es sein könnte, um mich informieren zu können oder gucken zu können, was ich dagegen tun kann...Ich habe bisher nichts gefunden (online) was dazu passt
Ich weiß ja schonmal, wann es dazu kommt. Nur lässt es sich nicht immer verhindern das Gefühle mich überraschen. Ich glaube, es passiert auch nur in Situationen, in denen ich schon von vorneherein etwas angespannt bin und dann kommt ein etwas intensiveres Gefühl dazu und ich bin kurzzeitig im Off


theweirdeffekt
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Beitrag Mo., 27.07.2020, 10:29

Hallo,

stehst du denn im Moment sehr unter Stress? Bist du allgemein ein eher ängstlicher, besorgter Typ?

Dissoziationen oder tranceähnliche zustände kennen, glaube ich, viele auch im normalen Alltag. Man beachtet sie nur selten bewusst.

die müssen mMn nicht immer automatisch traumatisch oder krankhaft sein. Das was du beschreibst, kommt mir zumindest nicht unbekannt vor.

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hey_jude
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Beitrag Mo., 27.07.2020, 16:54

Danke für deine Antwort. das beruhigt mich ein wenig.
Ja, ich stehe derzeit unter Stress,weil es viele Veränderungen gibt. Ich bin grundsätzlich eher ängstlich und unsicher oder leicht zu verunsichern, weil mir bei vielen Dingen im Moment noch die Erfahrung fehlt (neue Situationen, Veränderungen). Besorgt bin ich ebenfalls, weil ich befürchte nicht gut genug zu sein oder Dinge die gut sind nicht halten zu können...also ja, alles in allem ist das gerade eine stressige Phase und es kommt auf mich an, was ich daraus mache oder machen kann und dadurch fühle ich mich unter Druck gesetzt, von mir selbst, durch die Angst vor negativen Konsequenzen, Anfeindungen oder Hindernissen die ich nicht überwinden kann.

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_Leo_
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Beitrag Mo., 27.07.2020, 17:44

Ich glaube auch das das jeder mal kennt bei großem Stress beispielsweise. Wenn es ständig auftritt würde ich es in der Psychotherapie ansprechen (machst du eine?). Da hilft auch nur Psychotherapie, Medikamente richten bei Dissoziation meiner Erfahrung nach nicht viel aus.


theweirdeffekt
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Beitrag Mo., 27.07.2020, 17:57

Vielleicht macht es Sinn, dass du gezielt Pausen einlegst, dinge machst die dir gut tun und die batterien aufladen.

Eine Möglichkeit wäre auch dir zu überlegen, was könnte schlimmstenfalls passieren? Was könntest du tun, wenn das eintreten würde, wer könnte dir helfen etc.? Das Leben geht ja immer irgendwie weiter. Oft nimmt das auch ein bisschen den Stress raus.

Im Grunde nimmt sich der Körper, bei so Erlebnissen die du beschreibst mMn, die Pausen die er dringend braucht. Manchmal triggert es vielleicht auch einfach nur eine alte Emotion an, die dann noch mal "aufkocht". So erklär ich mir das zumindest.

Es bringt dir jetzt mMn nichts "auf der Lauer zu liegen" und alle Körper/Geist Reaktionen genau zu analysieren. Das verursacht nur noch mehr Druck/Angst. Versuch ein bisschen Stress raus zu nehmen.

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hey_jude
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Beitrag Mo., 27.07.2020, 22:02

Ich bin im Begriff eine Therapie zu beginnen (vielleicht), bin in den Vorgesprächen und es gibt noch keine Entscheidung. Da ist es mir auch einmal passiert, durch Ansprache war ich sofort wieder erreichbar, nur etwas irritiert und geknickt, als ob sämtliche Energie aus meinen Körper verschwunden wäre.

Vielleicht passt das ganz gut, dass der Körper sich eine Pause nimmt. Ja, ich sollte nicht auf der Lauer liegen, sonst wird es vielleicht zu einem Teufelskreis.

Ich würde mir sehr wünschen, dass etwas mehr Ruhe in meine Gedanken- und Gefühlswelt kommt. Bin noch auf der Suche danach, wie ich mir Auszeiten verschaffen kann, auch um dann effektiv arbeiten zu können, bisher fühlt es sich noch eher chaotisch an

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helgak62
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Beitrag Fr., 31.07.2020, 12:51

Vielleicht ist es hilfreich einmal ein bisschen zu beobachten:
Wie erleben die Gegenüber solche Zustände?
Sind es bestimmte Themen, Situationen, Wahrnehmungen, die es auslösen?
Für mich hört es sich schon nach etwas dissoziiert an, was aber auch nicht immer gleich pathologisch sein muss.
Ich würde auch versuchen, allgemein etwas zu tun, um etwas die hohe Grundanspannung rauszubekommen z. B. Bewegung/Sport machen, dir etwas Gutes tun, Yoga, Entspannung,...


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Beitrag Fr., 07.08.2020, 10:07

Danke für Eure Antworten.

ich stehe zur Zeit ziemlich unter Spannung und habe Zukunftsängste, dabei sollte ich im Moment motiviert und fleißig sein, was gar nicht der Fall ist. Ich bin unkonzentriert, besorgt, gestresst- das ist mehr oder weniger meine Grundstimmung. Ich frage mich, ob ein Medikament helfen kann, hat da jemand Erfahrungen oder Theorie?

Bewegen tue ich mich, das hilft eigentlich nur für den Moment. Mein Appetit ist seit einiger Zeit auch eher mäßig bis nicht vorhanden. Mein "Zustand" macht die Zukunftsängste noch realer


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hey_jude
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Beitrag Sa., 29.08.2020, 12:41

Dieses "Nebensichstehen" ist irgendwie fast wie eine zweiter Charakter. Entweder bin ich kontrolliert, freundlich, vernünftig, rational oder ich bin unkontrolliert, dann bin ich emotional, impulsiv, anhänglich/stark zugeneigt, (übertrieben) fröhlich, der Kopf ist ziemlich ausgeschlatet und da ist nur Gefühl und ich klammer mich an die Therapeutin, fühle mich ein bißchen hilflos, meinen eigenen Emotionen ausgeliefert... Ich spüre dann eine starke Zuneigung und bombe mein Gegenüber damit zu. Ich weiß nicht, ob das Gegenüber (die Therapeutin) es dann auch so empfindet, aber ich habe nach so einem Gespräch immer ein schlechtes Gefühl und schäme mich ,das ich grenzüberschreitend und distanzlos bin und der anderen Person stark vermittel, dass sie mich nicht allein lassen darf. Und das empfinde ich fast als manipulativ, obwohl ich mir das nicht vorher überlege, sondern es unkontrolliert aus mir "rausbricht", finde ich das überhaupt nicht okay von mir.
Ich habe mir schon mehrfach vorgenommen mich da zusammenzunehmen, es gelingt auch zeitweise und manchmal bin ich plötzlich wieder so seltsam.

Ich mag es nicht, mich so zu fühlen und so zu verhalten. Dieser "Zustand" ist doch auch irgendwie kontraproduktiv und was soll man da von mir denken. Eine erwachsene Person die plötzlich mit kindlicher Freude und Zuneigung nur so um sich schmeißt....wenn ich die andere Person wäre, würde mich das, glaube ich, total bedrängen.
Wenn ich das nicht bald in den Griff bekomme, werde ich das ansprechen...allein schon, um mitzuteilen, dass ich das selbst nicht in Ordnung finde und vielleicht kann die Therapeutin mir ja helfen diesen Zustand zu beenden.
Kennt das jemand ? ich finde das echt schräg und unangenehm und in der Therapie kommt das verstärkt vor, aber so bringt mich das nicht weiter. Tlw fehlen mir dann auch ein paar Sekunden des Gesprächs oder für das letzte Gespräch, fehlen mir Sekunden der Verabschiedung. Ich weiß nicht mehr wie ich mich verabschiedet habe, bzw wie und ob die Therapeutin sich verabschiedet hat, sie war plötzlich weg. Bestimmt vor mir und meinen Emotionen geflüchtet. Gruselig. Ich vermute sie findet mich extrem unangenehm, zumindest wenn ich so drauf bin
Ich glaube nicht, das es gut ist das auszuleben, oder, wo soll das hinführen? Ich fühle mich in den Momenten ganz unbefangen, mache mir nicht (wie üblich) um alles was ich sage viele Gedanken, rede total unbedacht- aber ein bßchen sollte man wohl schon überlegen, was und wie man etwas sagt...und im Nachhinein ist es mir einfach nur peinlich und ich würde mich am liebsten entschuldigen und es sein lassen, so zu sein !
:red:
Das Scham-und Schuldgefühl belastet mich dann noch Tage danach. Vielleicht übertrieben...aber ich frage mich, wenn Therapie so ein Verhalten in mir auslöst, vielleicht ist therapeutische Hilfe dann nichts für mich-
Im Alltag habe ich das so extrem und so häufig nicht. Da bin ich meist eher kontrolliert


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hey_jude
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Beitrag Sa., 29.08.2020, 16:48

Wobei, wahrscheinlicher ist, dass sie das nicht weiter stört, ihr vllt gar nicht auffällt und sie einfach schon bei dem nächsten Termin war und nicht geflüchtet ist, sondern einfach ihr Ding weitergemacht hat.
Wahrscheinlich ist das alles gar kein Problem und ich werde das mit der Zeit hoffentlich auch so sehen und mich besser im Griff haben, ohne überzukontrollieren.

Wie kommt man dazu aus jeder Mücke einen Elefanten machen zu müssen, bzw es so zu empfinden? Sehr nervige, anstrengende Eigenschaft.


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hey_jude
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Beitrag So., 30.08.2020, 00:40

das Einfachste wäre, mich für die Hilfe zu bedanken und die Therapie sein zu lassen, es zu verdrängen, als ob es das nie gegeben hätte, soziale Kontakte minimal zu halten und nur Menschen zu treffen, wenn es mir gut geht und ich mich gut unter Kontrolle habe. Dann brauche ich mich nicht mehr für mich selbst zu schämen. Und übe dosiert im sozialen Umfeld

Darum geht es vor allem, was auch immer die Therapeutin gedacht hat oder gedacht haben könnte (vermutlich nichts, weil s ihr egal ist, weil es nicht ihr Problem ist), ich bin mir selbst peinlich ! Wie kann man emotional so außer sich geraten und so naiv und unbedacht vor sich hinplappern ?
Mir ist von außen wohl nicht zu helfen

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Kaonashi
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Beitrag So., 30.08.2020, 09:57

Ich glaube, es wäre schon gut, es mal anzusprechen. Wenn sie gar nicht weiß, dass du eigentlich zu dem emotionalen Verhalten auf Distanz gehst, fehlt ihr ja doch eine wesentliche Information von dir, finde ich.

Ansonsten vermute ich, dass das Verhalten sich jetzt gerade verschlimmert, weil die Therapie neu begonnen hat und sich dann meistens Probleme erstmal verschlechtern, weil man einfach merkt, dass jetzt jemand da ist, der es wahrnimmt (oder wahrnehmen könnte). Das ist okay soweit. Irgendwann wird das auch wieder besser.


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Beitrag So., 30.08.2020, 12:02

Danke für deine Antwort.
Ja, ich sollte es ansprechen.
Ich habe gesagt, das ich es nicht gut finde, dass ich mich so anhänglich fühle/anhänglich bin und das ich manchmal in Zustände gerate, die ich nicht stoppen kann. Habe das zweite aber nicht auf die Therapiesituation bezogen, da ging es um Zwangsgedanken.

Ist es wirklich so, dass sich das erstmal verschlechtert ? Und das es sich dann irgendwann einpendelt? Es ist schon so, dass ich sehr froh bin, dass da jemand ist, aber gleichzeitig stößt mich das ab, weil ich mich immer mal wieder bedürftig und klein fühle, irgendwie irrational und mich dann so benehme.Ist das gut sich so zu zeigen, das ist ja eigetnlich ein geschützter Rahmen ? Die Gefühle und Bedürfnisse sind ja da, sonst aber unterdrückt. Im Alltag kann ich solche Gefühle nicht gebrauchen, aber im Alltag fühle ich mich tlw überfordert und einsam. Das kann ich auch nicht gebrauchen, ist aber auch ohne Therapie so.
Kann man sowas mithilfe einer Therapie verändern ?

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Kaonashi
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Beitrag So., 30.08.2020, 17:54

hey_jude hat geschrieben: So., 30.08.2020, 12:02 Ist es wirklich so, dass sich das erstmal verschlechtert ? Und das es sich dann irgendwann einpendelt?
Es ist nur eine Vermutung, aber ich glaube das zu beobachten, immer wenn man erstmals Aufmerksamkeit für ein Problem bekommt und sich intensiver damit befasst, dann spürt man auch die Symptome stärker bzw. sie verstärken sich halt. Umso mehr, wenn sie vorher niemand beachtet hat. Jedenfalls finde ich das nicht verwerflich, sondern eher normal.
Ist das gut sich so zu zeigen, das ist ja eigetnlich ein geschützter Rahmen ? Die Gefühle und Bedürfnisse sind ja da, sonst aber unterdrückt. Im Alltag kann ich solche Gefühle nicht gebrauchen, aber im Alltag fühle ich mich tlw überfordert und einsam. Das kann ich auch nicht gebrauchen, ist aber auch ohne Therapie so.
Kann man sowas mithilfe einer Therapie verändern ?
Dazu kann ich leider nichts sagen, dafür habe ich selbst zu wenig Erfahrung. Wahrscheinlich können andere eher was dazu sagen.


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Beitrag Mo., 31.08.2020, 23:50

Die Vermutung könnte richtig sein, das macht Sinn. Danke dafür.

Wahrscheinlich bringt es sowieso nichts mir darüber Gedanken zu machen. Ich werds erfahren. vielleicht kann ich da sowieso keine Therapie machen. Der Antrag muss genehmigt werden, sie sagte zwar, sie würde den losschicken, aber nachdem ich letztes Mal wieder so komisch/unangenehm war hat sie es sich vielleicht anders überlegt oder es wird nicht genehmigt, dann muss ich sowieso wieder alleine gucken...

Ich habe eine Skillsliste bekommen, da gibt es etwas das nennt sich "Radikale Akzeptanz", soll helfen längerfristig stresstoleranter zu sein/zu werden und da gehts darum, dass man sich klar macht, dass man im Moment nicht handeln kann und die Situation nur so gut es geht aushalten kann bis der Moment gekommen ist, wo man eingreifen kann, ablassen vom Kampf und annehmen was derzeit da ist...könnte ich mir non-stop predigen- vielleicht kommt es ja irgendwann mal dauerhafter bei mir an...dann nur nicht vergessen (oder neben sich stehen) einzugreifen, wenn ein Moment zum Eingreifen da ist
:roll:

Ich glaub, ich glaube gar nicht daran, dass mir jemand helfen kann, wird oder möchte...und möglicherweise brauche ich auch gar keine Hilfe, sondern nur mehr Rückrat ::? wie auch immer....