Das glaube ich auch. Riecht nach Verstrickung.kaja hat geschrieben: Mi., 14.02.2024, 11:07 Das eigentliche Thema ist hier mMn nicht die Auswirkung auf die Therapeutin.
Akute Krise in der Psychotherapie, Folgen für Therapeutin
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Philosophia
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Falsch! Punkt!Sinarellas hat geschrieben: Mi., 14.02.2024, 08:50 alatan was redest du, natürlich ist es möglich, dass der Therapeut rechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann, wenn sich ein Patient während der Zeit der Behandlung das Leben nimmt, insbesondere wenn es Hinweise gibt, dass der Therapeut fahrlässig gehandelt hat. Wie diese am Ende aussehen, kann man absolut nicht von außen sagen und kommt auf den Einzelfall an. Das ist kein Märchen und hat auch nichts mit einer Verwicklung zu tun, da interpretierst du zu viel rein.
Der Therapeut dokumentiert und damit ist er/sie immer auf der juristisch sicheren Seite. Das ist eines der wichtigsten Dinge, die Therapeuten schon früh lernen.
Was die Verstrickung, die die Therapeutin zu verantworten hat, nicht weniger schlimm und schädigend macht.
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münchnerkindl
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kaja hat geschrieben: Mi., 14.02.2024, 11:07
Erstatten die Angehörigen Anzeige wegen eines Behandlungsfehlers, muss die Justiz reagieren. Was am Ende dabei rum kommt, ist eine andere Sache.
Wenn es einen Abschiedsbrief mit konkreten Beschuldigungen gibt, wenn der Klient schon Monate davor allen möglichen Menschen im persönlichen Umfeld von übergriffigem Verhalten berichtet hat und dann der Suizid stattfindet.
Die Justiz wird erst bei einem möglichen strafbaren Verhalten des Therapeuten tätig. Ärztliche Kunstfehler fallen da nicht drunter, da müsste der Therapeut schon zB sexuell belästigt haben,
Es ist auch einfach unmöglich, einem Therapeuten die Verantwortung für etwas zu geben, was er nicht im Geringsten beeinflussen kann. Er hat nämlich nicht mehr Befugnisse als jeder andere dahergelaufene Mensch auch. Sprich: steht der Patient auf einer Brücke und will springen, dann soll man handeln, aber ohne konkrete Gefahr geht das überhaupt nicht. Da können höchstens Angebote gemacht werden zu helfen, wie z.B. einen Krankenwagen zu rufen damit man freiwillig in eine Klinik geht. Aber das war es auch schon. Eine ambulante Therapie ist bloß (meistens) ein regelmäßiger Termin pro Woche. Innerhalb einer Woche kann viel passieren.
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Das ist einfach Unsinn.
Vor allem lenkt es vom Kernthema ab.
Wie bereits gesagt, ist dass was am Ende dabei rum kommt eine ganz andere Sache. So zu tun, als würde es niemals Ermittlungen geben, ist einfach sachlich falsch. Von den persönlichen Auswirkungen auf die Therapeutin mal ganz abgesehen.
Ihr lasst euch hier auf einen Nebenkriegsschauplatz ziehen und unterstützt die Auslagerung der Thematik auf die Therapeutin.
Das halte ich nicht für hilfreich.
Was soll das Ergebnis davon sein? Deine Therapeutin hat nichts zu befürchten, also freie Bahn?
Ich bin absolut dafür, dass diese Entscheidung immer nur der Betroffene selbst treffen kann. Aber in einem Forum voller Laien, wo man den anderen weder kennt noch die akute Situation beurteilen kann, wäre ich mit der Verteilung von solchen Freifahrtscheinen (und dann sind sie auch noch falsch) doch eher zurückhaltend.
Vor allem lenkt es vom Kernthema ab.
Wie bereits gesagt, ist dass was am Ende dabei rum kommt eine ganz andere Sache. So zu tun, als würde es niemals Ermittlungen geben, ist einfach sachlich falsch. Von den persönlichen Auswirkungen auf die Therapeutin mal ganz abgesehen.
Ihr lasst euch hier auf einen Nebenkriegsschauplatz ziehen und unterstützt die Auslagerung der Thematik auf die Therapeutin.
Das halte ich nicht für hilfreich.
Was soll das Ergebnis davon sein? Deine Therapeutin hat nichts zu befürchten, also freie Bahn?
Ich bin absolut dafür, dass diese Entscheidung immer nur der Betroffene selbst treffen kann. Aber in einem Forum voller Laien, wo man den anderen weder kennt noch die akute Situation beurteilen kann, wäre ich mit der Verteilung von solchen Freifahrtscheinen (und dann sind sie auch noch falsch) doch eher zurückhaltend.
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Lady Nightmare
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@JaneDoe: Gegenfrage: Wie steht es um deine Bereitschaft in eine Klinik zu gehen? Du hast möglicherweise nur dieses eine Leben. Tot sind war alle früher oder später noch lange genug.
Deine Therapeutin hat mit Sicherheit nicht ihren Beruf ergriffen, um die Patienten reihenweise in die Suizidalität zu treiben. Das weißt du doch ohnehin, oder?
Deine Therapeutin hat mit Sicherheit nicht ihren Beruf ergriffen, um die Patienten reihenweise in die Suizidalität zu treiben. Das weißt du doch ohnehin, oder?
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JaneDoe0481
Thread-EröffnerIn - neu an Bo(a)rd!

, 40 - Beiträge: 2
Hallo alle zusammen,
erstmal danke für Eure Antworten und die regen Diskussionen.
Ich bin bereits dabei, Kontakt zu einem Psychiater und einer Klinik aufzunehmen.
Es ging mir auch nur darum, ob es wirklich so ist, dass die Therapeuten wegen so etwas ihren Beruf verlieren können. Ich bin nicht so weit, dass ich sage, ich tue es. Es interessiert mich nur, da ich eben auch der Meinung bin, dass dies für alle Therapeuten heftig wäre, da sie ja auch nur Menschen sind und niemandem in den Kopf schauen können. Meine Therapeutin ist ja nicht mein Bodyguard und immer bei mir und das soll sie ja auch gar nicht.
Ich möchte ihr auf gar keinen Fall schaden. Nicht mehr und nicht weniger.
Ganz lieben Dank Euch und viele Grüße
erstmal danke für Eure Antworten und die regen Diskussionen.
Ich bin bereits dabei, Kontakt zu einem Psychiater und einer Klinik aufzunehmen.
Es ging mir auch nur darum, ob es wirklich so ist, dass die Therapeuten wegen so etwas ihren Beruf verlieren können. Ich bin nicht so weit, dass ich sage, ich tue es. Es interessiert mich nur, da ich eben auch der Meinung bin, dass dies für alle Therapeuten heftig wäre, da sie ja auch nur Menschen sind und niemandem in den Kopf schauen können. Meine Therapeutin ist ja nicht mein Bodyguard und immer bei mir und das soll sie ja auch gar nicht.
Ich möchte ihr auf gar keinen Fall schaden. Nicht mehr und nicht weniger.
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Philosophia
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Ja, aber man kann sich schon fragen, warum sie dir das dann so sagt mit den juristischen Konsequenzen, die das vermeintlich für sie hätte.
Gut, dass du mit einem Psychiater und einer Klinik Kontakt aufgenommen hast.
Gut, dass du mit einem Psychiater und einer Klinik Kontakt aufgenommen hast.
"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen." - Albert Schweitzer
Na, als Argumentations-Hilfe. Es stimmt zwar nicht, aber sie möchte ihr möglichstes tun, damit die Patientin Gründe hat, am Leben zu bleiben.
Finde ich persönlich nicht richtig, denn der Zweck heiligt nicht die Mittel. Hat ja auch nicht geholfen, sondern zu Verunsicherung geführt. War also eine doofe Idee.
Es sollte ohnehin nicht alles an dieser Therapeutin hängen. Was, wenn die morgen einen Unfall hat und für Monate ausfällt? Nein, es sollte so schnell wie möglich eine breite Basis da sein. Viele kleine Gründe wiegen schwerer als ein einziger größerer.
Finde ich persönlich nicht richtig, denn der Zweck heiligt nicht die Mittel. Hat ja auch nicht geholfen, sondern zu Verunsicherung geführt. War also eine doofe Idee.
Es sollte ohnehin nicht alles an dieser Therapeutin hängen. Was, wenn die morgen einen Unfall hat und für Monate ausfällt? Nein, es sollte so schnell wie möglich eine breite Basis da sein. Viele kleine Gründe wiegen schwerer als ein einziger größerer.
Normalerweise wird die Polizei nur ermitteln, ob tatsächlich Suizid vorliegt (und nicht Mord oder so). Dazu reicht aber meistens schon eine Obduktion, wo die Pathologen schnell herausfinden an was genau du gestorben bist zusammen mit der Spurensicherung der Kripo. Das ist das Standardvorgehen in Deutschland. Dazu reicht der Befundbericht des Arztes, der dich obduziert und der Bericht der Kripo. Falls du ein Abschiedsbrief hinterlässt, erleichterst du die Arbeit der Kripo. Wenn keine Zweifel bestehen, dass du an Suizid gestorben bist, wird dein Fall ziemlich schnell zu den Akten gelegt.JaneDoe0481 hat geschrieben: Di., 13.02.2024, 22:41
Kann mir jemand sagen, ob sie wirklich richtigen Ärger bekommen könnte, wenn ich mir etwas antun würde?
Bis bald
So ist das normalerweise. Die Therapeutin behät auch ihren Beruf.
"You cannot find peace by avoiding life."
Virginia Woolf
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Kirchenmaus
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Wahrscheinlich wird sie ihre Approbation nicht verlieren.JaneDoe0481 hat geschrieben: Di., 13.02.2024, 22:41 Meine Therapeutin hat mir ganz klar gesagt, dass sie ganz große Schwierigkeiten bekommt, wenn ich mich während der Therapie suizidieren würde. Sie sagte, sie würde dann ggf. ihre Approbation verlieren.
Aber möglich ist es, dass es sie so mitnimmt, dass sie schwerwiegende Folgen davonträgt.
Tu das deinem Umfeld nicht an und hol dir bitte entsprechende Hilfe.
Es ist in Ordnung, mich zu akzeptieren.
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Charlie Foxtrott
- Forums-Insider

, 45 - Beiträge: 476
Mein Ex-Thera berichtete mir mal, dass sich einer seiner Patienten suizidiert hat und dass es nicht in seiner Verantwortung/Macht liegt. Und war ganz souverän bei der Frage: "Wenn der Gedanke auftritt, einfach sagen."
Wichtig wäre, dass ihr zusammen ein Hilfsnetz bereit habt für den Fall: Notrufnummern, Akutklinik.
Kann mir höchstens vorstellen, dass Theras im Angestelltenverhältnis mächtig Ärger vom Chef bekommen. Darum hatte meiner wohl auch solche Angst vor einer Expositionsübung.
Wichtig wäre, dass ihr zusammen ein Hilfsnetz bereit habt für den Fall: Notrufnummern, Akutklinik.
Kann mir höchstens vorstellen, dass Theras im Angestelltenverhältnis mächtig Ärger vom Chef bekommen. Darum hatte meiner wohl auch solche Angst vor einer Expositionsübung.
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