Soll man Thera überhaupt sagen dass man 'verliebt' ist?

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Psychotherapie (von der es ja eine Vielzahl von Methoden gibt) gesammelt? Dieses Forum dient zum Austausch über die diversen Psychotherapieformen sowie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der Therapie.
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Itraconazol
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Soll man Thera überhaupt sagen dass man 'verliebt' ist?

Beitrag Do., 18.11.2010, 10:51

Hallo liebes Forum,

ich lese schon seit langem immer hier mit und bin beeindruckt von den konstruktiven und intelligenten Antworten die hier geschrieben werden, deswegen habe ich mich entschlossen, mich auch mal aktiv an euch zu wenden.

mich würde interessieren, ob ihr es mehr oder weniger zwingend für notwendig haltet, eurem Therapeuten/eurer Therapeutin mitzuteilen, dass ihr in sie verliebt (oder wie man es nennen will) seid?
Könnte es nicht sein, dass sich dadurch die Zusammenarbeit erschwert, weil der (die) Therapeut/in auf Abstand geht (sicher nicht offensichtlich, aber zumindest unbewusst?)
Oder lässt sowas den Therapeut/in völlig kalt? Das kann ich mir aber schwer vorstellen, immerhin ist man Mensch.

Mich würde einfach interessieren, was dann passiert, wenn ich es sage. Habe aber eben auch Angst, dass dann irgendwas zerstört wird.
Habt ihr, als ihr es gesagt habt, überhaupt eine Reaktion bekommen? Oder wurde es nur zur Kenntnis genommen? (die Reaktion wäre mir irgendwie nicht so lieb.)

Bin für jede Antwort dankbar.

Itraconazol

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Gast
[nicht mehr wegzudenken]
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Beitrag Fr., 19.11.2010, 08:15

Hallo Itraconazol

na, mehr als zur Kenntnis nehmen und ggfalls über die Projektion sprechen, sollte ein Therapeut/in nicht. Eine neutrale Reaktion wäre hier professionell von ihm/ ihr.

Ich bin (und war) nicht verliebt in meinen Therapeuten, aber ich glaube nicht, dass es die ZUsammenarbeit erschwert, wenn du es ihm/ ihr sagst. Im Gegenteil. WEnn du deine Gefühle unterdrückst, würdest du mehr und mehr projezieren und so dir vielleicht eine Chance verbauen, zu erkennen, was genau du da projezierst.

Rosenrot

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Riniel
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Beitrag Fr., 19.11.2010, 15:43

Interessante Frage, die mich auch beschäftigt. Soll man es sagen, oder lieber nicht

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pinguin
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Beitrag Fr., 19.11.2010, 17:26

Hallo,

schau mal hier, da gibt es es schon viele Antworten auf diese Frage:
http://www.psychotherapiepraxis.at/pt-f ... 2&start=15


Ich zitiere mich mal selbst:
pinguin hat geschrieben:
Auch ich habe mich in meinen Thera verliebt und ich erkenne mich in deinen Schilderungen absolut wichtig. Ich habe mir sogar schon tage vor der nächsten Stunde gedanken gemacht, was ich anziehe

Und ich habe ständig von ihm geträumt und ihn auch in meine erotischen Fantasien eingebaut

Irgendwann war dann die innere Zerrissenheit so groß, dass ich in einer Stunde richtig zusammengebrochen bin und ihm unter Tränen und jammern meine gefühle gestanden habe.

Er hat mich erstmal weinen lassen und mir bestätigt, dass meine Gefühle echt sind, und gerade dort ihren Platz haben.
Und er hat mir auch das Gefühl vermittelt, in meiner Bedürftigkeit, mit all meinen Fehlern, meiner Scham So sein zu dürfen und angenommen zu werden.
Dabei hat er es auf erstaunliche Weise geschafft, eine Nähe herzustellen, ohne mir körperlich zu nah zu sein, und dass obwohl ich mir so gewünscht habe, dass er mich in den Arm nimmt!!

Er hat mir alle Zeit gegeben, ob ich weiter darüber reden will, hat mit mir meine Gefühle angeschaut und mir immer das Gefühl gegeben, dass im hier und Jetzt alles in Ordnung ist.

Am meisten hat mich dazu eine Mail von ihm berührt:

"Dass sie den Mut hatten, ihre Gefühle auszudrücken, hat viel Respekt und Achtung verdient. Sie geben sich eine Chance, "echt sein zu dürfen" und dabei nicht zwangsläufig, wie die Schamgefühle vermitteln, abgelehnt, sondern respektiert und vielleicht auch getröstet zu werden,- wie sich das (auch früher schon) gehört (hätte). "

Das hat mir sehr geholfen und nach und nach hat sich auch die Scham verabschiedet.
Heute habe ich das Gefühl, hier wirklich etwas "geleistet" zu haben und einen großen Schritt gemacht zu haben. Das war eine der heilsamsten Momente meiner Therapie!
Nur Mut!
Viele Grüße
pinguin
Für den, der keinen Hafen hat, weht der Wind immer aus der falschen Richtung.
(Seneca)

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Seepferdchen
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Beitrag Sa., 20.11.2010, 22:43

Ich würde es nicht tun.

Die meisten Therapeuten können damit umgehen und sie gehen professionell damit um. Das ist selten lustig und tut weh.

In die Realität umgesetzt wird es sowieso nie, also bringt es rein gar nichts.

Im schlimmsten Fall trifft es auf Gegenliebe. Ja, sowas gibt's. Viele Therapeuten vergucken sich auch mal in Patienten. Das gehört dazu. Es passiert. Solange sie denken, dass es nur von ihrer Seite aus so ist, passiert gar nichts. Sie sind daran gewöhnt und können das händeln.

Wenn aber dann die Patientin ankommt, beichtet, sie hat sich verliebt, dann hab' ich das erlebt, dass es kritisch wurde. Erst hat sich die Beziehung verändert, er war befangen, dann war er immer netter, dann wurde es wechselhaft, er wurde wütend, hart, dann unberechenbar, dann kam der Therapieabbruch von seiner Seite. Er schade mir. Das war die Begründung.

Was raus kam, war eine gescheiterte Therapie, von der ich wunderbar profitiert hatte bis zu dem Tag, an dem ich es ihm gesagt habe. Ich dachte, es passiert ihm jeden Tag. Kann auch sein. Aber bei mir war es halt dann doch was anderes, weil er mich auch gut fand. Er hat's angedeutet, was los war, direkt hat er sich nicht geäußert, nur so in dem Sinn, dass er mich zuviel mag, dass er nicht mehr professionell reagieren könne bei mir. Als ich ihn das letzte Mal sah, hatte er Tränen in den Augen. Ich auch.

So kann das enden. Herz gebrochen, Therapie abgestürzt. Außer Spesen nix gewesen. Und danach wird Therapie so unendlich schwer, nach so einer Bruchlandung mag man gar nicht mehr.

LG

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Elena
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Beitrag Sa., 20.11.2010, 22:50

Hallo Itraconazol,

ich habe in meiner Therapie alles an Gefühlsregungen gegenüber meiner Therapeutin angesprochen. Mich hat dies immer sehr viel Überwindung/Gedanken gekostet und ich habe einige threads dazu eröffnet, weil ich mir immer so unsicher war, ob ich dies wirklich bringen kann.
Ich bin dankbar für die User, die immer wieder dazu ermutigt haben, alles anzusprechen.
Das Ergebnis: wir konnten so gut wie alles bearbeiten und es hat mir immens dabei geholfen, mein Gefühlsleben zu verstehen und besser damit umgehen zu können.
Therapeuten kennen das Phänomen, dass sich immer wieder Patienten in sie verlieben, und können angemessen damit umgehen, ohne dass es peinlich wird. Im Gegenteil, es wird ganz natürlich behandelt.
Sprech es einfach an, wenn es Dich beschäftigt. Glaub mir, das tut gut!

LG Elena

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Seepferdchen
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Beitrag Sa., 20.11.2010, 22:59

Ich finde nicht, dass man so pauschal raten kann, was jemand in so einer Situation tun soll. Ich finde es ganz gut, wenn viele verschiedene Antworten und Erfahrungswerte in diesem Thread kommen, damit man als TE mal sieht, was anderen so passiert ist.

Dass es für die Therapie nützlich ist, es anzusprechen, hängt auch ganz von der Therapieform ab. Das ist nicht überall gleich. Es gibt Therapieformen, die nicht auf der Beziehungsebene spielen, dort würde so eine Beichte, so eine Liebeserklärung in den meisten Fällen höchstens Schaden anrichten, aber es gäbe dabei kaum sowas wie eine Bearbeitung.

In anderen Therapieformen ist das anders. Dort geht der Therapeut mit dem Patienten auf die Beziehungsebene. Da kann es vielleicht förderlich sein. Kann ich nicht beurteilen. Ich hab' nur die Bruchlandung in diesem Fall erlebt. Und die möchte ich meinem allerschlimmsten Feind nicht wünschen.

Ich weiß aus der Klinik, dass ganz viele in diesen Therapeuten verliebt waren. Keine hat was gesagt. Und die sind alle besser damit gefahren als ich blöde Kuh, die ehrlich war.

LG

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Elena
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Beitrag Sa., 20.11.2010, 23:05

Seepferdchen hat geschrieben:In anderen Therapieformen ist das anders. Dort geht der Therapeut mit dem Patienten auf die Beziehungsebene. Da kann es vielleicht förderlich sein.
So ist es bei mir.
Seepferdchen hat geschrieben:Kann ich nicht beurteilen. Ich hab' nur die Bruchlandung in diesem Fall erlebt. Und die möchte ich meinem allerschlimmsten Feind nicht wünschen.
Das stelle ich mir schrecklich vor, sich zu offenbaren, und dann sowas zu erleben.
Was war das denn für eine Therapie?

LG Elena

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Seepferdchen
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Beitrag Sa., 20.11.2010, 23:18

Was für eine Therapie?

Traumatherapie, aber nur Stabi zu dem Zeitpunkt, für mehr war ich zu labil.

Aber es war eine, die auf der Beziehungsebene gearbeitet hat, so wie bei Dir auch. Großes Gedöns um Vertrauen aufbauen, zulassen, Gefühle, sich öffnen können etc. pp. .... Der ganze Schnickschnack halt, wo man sich sicher fühlt und man vertraut. Wie naiv und dämlich ich doch war!

Nee, so'ne Entscheidung würde ich mit der Erfahrung, die ich habe, ganz anders entscheiden, nämlich damit, ob ich das aushalte und damit leben kann, wenn der Therapeut es erfährt und ob ich es aushalten kann, wenn ich ihn dadurch dann komplett verliere und die Therapie damit auch, damit auch die Hilfestellung und den Halt.

Ich hab's ihm gesagt, wurde dafür dann irgendwann schikaniert und schließlich rausbefördert.

Und stand vor dem absoluten Nichts. Wie ich das überlebt habe, ist mir selber ein Rätsel. Ich hab' halt immer gehofft, er ruft an und macht alles rückgängig.

Ist natürlich nie passiert. Ich hätte drauf gehen können, das hätte kein Schwein gekratzt. Ich hab' nie mehr von ihm was gehört oder gesehen. Es war egal, was mit der Patientin passiert. Es war so egal, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt.

Gute Nacht!

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Elena
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Beitrag Sa., 20.11.2010, 23:23

Seepferdchen hat geschrieben:Ich hab's ihm gesagt, wurde dafür dann irgendwann schikaniert und schließlich rausbefördert.
Da muss ja wohl mehr gelaufen sein. Ein Therapeut schikaniert sicher nicht, wenn man seine Gefühle offenbart.

LG Elena

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Seepferdchen
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Beitrag Sa., 20.11.2010, 23:29

Tolle Reaktion!

Nee, da muss nicht mehr gelaufen sein. Therapeuten sind Menschen und keine Götter. Ich hab' seine kleine Welt zum Wackeln gebracht. Vorher war er wohl zufrieden und dann gab's halt was, was er nicht haben konnte, aber vielleicht irgendwie wollte. Er war sauer, dass ich diese Misere ausgelöst hatte? Was weiß ich, warum er so reagiert hat... Das weiß kein Mensch. Er war in einem Konflikt, es ging ihm damit vermutlich recht besch... und irgendwo hat sich dieser Stress dann ausgelebt.

Mehr kann ich nicht sagen. Es ist eben so einfach. Man rutscht mir manchmal in völlig banalen Situationen in den größten Alptraum rein. Passiert einfach.

Einer hat das mal schön formuliert:

"So dumm und krumm, wie das Leben manchmal laufen kann, hätte man vorher gar nicht denken können!!".

Jepp, kann ich nur sagen: 100 % zustimm!

Wenn mir das früher jemand erzählt hätte, hätte ich es auch nicht geglaubt, dass das sein kann.

Aber mit Toyota: Nichts ist unmöglich!

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Itraconazol
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Beitrag So., 21.11.2010, 20:05

Wow,es ist echt interessant wie unterschiedliche Erfahrung gemacht worden sind.
Ich frag mich was ich mir eigentlich davon erwarte, wenn ich es sage.
Befreiung, weil ich es für mich mal ausgesprochen habe?
Zur Kenntnisnahme seinerseits und dann Bearbeitung, damit es besser wird (so wie bei Elena)
Oder sogar Erwiderung (aber zu welchem Preis, siehe Seepferdchen)

Das wechselt immer. Oh man. Klar will man Erwiderung, man will "was Besonderes" für ihn sein. Andererseits ist es sehr unwahrscheinlich und wenn es denn so wäre, wäre das gleichzusetzen mit dem Anfang vom Ende der Therapie.

Vielleicht ist es besser, es für sich zu behalten und versuchen die Verliebtheisgefühle in was Positives zu transformieren? Verliebtheistgefühle sind ja auch was schönes. Und es kann einem auch gar nichts "passieren" im Rahmen der Therapie, also kein M*ssbrauch, persönliche Enttäuschung, Kippung in Schieflage u.ä.

Alles Liebe
Itraconazol

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schmetterling.1983
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Beiträge: 898

Beitrag So., 21.11.2010, 23:50

Seepferdchen hat geschrieben:In die Realität umgesetzt wird es sowieso nie, also bringt es rein gar nichts.
Nach der Theorie funktioniert ja die ganze Psychotherapie nicht..?
Ich bin der Meinung, dass es etwas bringt. Das jmd das Gefühl akzeptiert und nicht ablehnt zB. kann einen selbst lehren sich besser damit annehmen zu können.
@Seepferdchen, kann es sein, dass du zu einigen Threads hier im Forum aus deiner gescheiterten Therapie heraus Kommentare schreibst die damit in Zusammenhang stehen?
Vielleicht möchtest du in einem eigenen Thread mehr dazu erzählen, hier verunsichert es evtuell,denn manche Kommentare fand ich ein wenig stark geurteilt.
Ich will dich nicht angreifen, sondern ich finde man spürt regelrecht deine Wut, Enttäuschung und Verletztheit darüber, und glaube das es das doch wert wäre, die mal an einer Stelle zu bündeln und rüber zu bringen.
Da könntest du auch die Skillsachen rein setzen und die Tipps dazu geben,
LG
Schön ist eigentlich alles, wenn man es mit Liebe betrachtet.
Christian Morgenstern

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AnnaBlume
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Beiträge: 104

Beitrag Di., 23.11.2010, 09:59

Hallo Itraconazol,

ich verfolge Threads, die sich mit diesem Thema befassen immer sehr interessiert, weil ich mich in genau derselben Situation befinde.
Ich kann Dir leider keinen guten Rat geben, da ich selbst nicht weiß, welche Maßnahme in diesem Fall die richtige ist, ich kann Dir nur sagen, dass ich mich nun nach monatelangem Leiden dazu durchgerungen habe, meinem Therapeuten meine Gefühle mitzuteilen. Natürlich war ich viel zu feige, es "face-to-face" zu kommunizieren, also habe ich ihm einen Brief eingeworfen, in dem ich versucht habe, meine Gefühlslage möglichst offen und ehrlich zu erklären. Ich war seitdem nicht mehr bei ihm, deshalb weiß ich nicht, wie es nun weitergeht. Es gibt ja diverse Erfahrungen bzgl. dieses Themas, teilweise haben die Patienten/innen die Therapie abgebrochen, teilweise auch die Therapeuten und in wieder anderen Fällen konnte die Offenheit konstruktiv genutzt werden, um die Gründe für diese Emotionen zu erarbeiten und besser zu kanalisieren.
Ich habe sehr lange mit mir gerungen, weil es mir unendlich unangenehm ist. Mittlerweile bin ich regelrecht wütend auf mich, weil ich es gewohnt bin, derartige Gefühle adäquat zu verdrängen, um damit leben zu können. In diesem Fall konnte ich aber überhaupt nicht mehr damit leben, weil es mich in allen Bereichen meines Lebens lähmt und ich glaube, das ist ein sicheres Indiz dafür, dass es thematisiert werden muss, um nicht daran zugrunde zu gehen.
Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich mir keineswegs Erwiderung erhoffe, da ich mir mittlerweile sicher bin, dass diese Gefühle nicht ihm persönlich gelten, obwohl es sich oft ganz stark danach anfühlt. Meine Hoffnung ist eher, dass ich mit ihm zusammen ergründen kann, warum es dazu gekommen ist und wie ich meine Emotionen in Zukunft in eine "realistischere" Richtung lenken kann.
Was Du beschreibst, dass es vielleicht besser sei, das alles nicht zu kommunizieren und es irgendwie positiv für sich zu nutzen, kann ich absolut nachvollziehen, so dachte ich lange auch, aber es ist mir einfach nicht gelungen.
Jeder muss für sich den besten Weg finden damit umzugehen, die Grenze meiner Leidensfähigkeit ist mittlerweile aber überschritten und egal, wie das Ganze ausgeht, auch wenn ich es vielleicht noch viele Male bereuen werde, offen gewesen zu sein, bin ich im Moment sicher, das Richtige getan zu haben, weil ich es als einzige Chance sehe, nicht daran zu zerbrechen.
Ich wünsche Dir viel Mut und Erfolg bei allem, was Du tust.
A.

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naja
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Beiträge: 146

Beitrag Mi., 24.11.2010, 18:47

@Itraconazol: "Klar will man Erwiderung" - Ist das so? Also ich will keine Erwiderung.

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