Kein Suizid als Bedingung für Therapie

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Kopfschmerzen
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Kein Suizid als Bedingung für Therapie

Beitrag Mi., 14.08.2019, 21:04

Hallo,

Eigentlich ist es doch total gut, dass meine Therapeutin um mich "sorgt" und einen möglichen Suizid vermeiden möchte.

In meiner letzten Therapie habe ich das ganz anders erfahren. Da hat mein früherer Therapeut bei meiner Suizidankündigung mich gehen lassen, als ob alles normal wäre, ohne irgendwelche Hemmungen. Es sei "meine Entscheidung", hat er gesagt. Jetzt lebe ich immer noch, aber der große Schock ist geblieben, wie egal ich ihm war.

Das Problem ist jetzt. Ich habe das Gefühl, dass ich keine Suizidgedanken mehr haben darf. Ich darf nicht mehr nach zum Beispiel "Wie bringe ich mich um? Methoden?" und ähnliche selbstgefährdete Sachen recherchieren.
Sie meinte, dass wenn Suizid immer noch ein Weg für mich ist, die Therapie nicht klappen würde. Ich kann Suizid einfach nicht nicht (Doppelverneinung) als Option sehen. Die Option ist immer da und ich kann sie jederzeit machen. Ich habe Angst, dass die Therapie deswegen nicht klappt. Suizidgedanken sind in schlechten Zeiten fast immer da und ich kann die kaum verdrängen. Sie entstehen aus Verzweiflung, Frust, Hoffnungslosigkeit, Trauer und mangelnde Selbstliebe. Ich weiß nicht, aber sie haben auch eine beruhigende, betäubende und verräterische Wirkung...
Bei mir schwirrt immer der Satz "Wenn alles nicht mehr klappt und alle Stricke reißen, habe ich immer noch Suizid als Option".
Und da ist das Problem. Meine Therapeutin möchte nicht, dass es eine Option für mich ist. Sie will, dass es keine Option ist.

Ich kann es aber irgendwie nicht.

Denkt ihr, dass meine Therapeutin übertreibt?
Glaubt ihr, dass mehr dahinter steckt? Also dass meine Therapeutin es nur macht, weil sie damit nicht umgehen kann?
Wie schafft ihr, Suizid nicht als (allerletzte) Option zu sehen?
Denkt ihr, dass die Therapie sehr darunter leiden wird, wenn ich trotzdem an Suizid denke und es als Option sehe?

Frage, die nicht so viel mit dem Thema zu tun hat:
Wie kann eine Person überhaupt jemanden bei etwas wirklich helfen, was sie selber nicht erlebt hat oder nicht versteht?

Danke für eure Aufmerksamkeit

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Malia
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Beitrag Mi., 14.08.2019, 22:42

Es ist eine Frage der Entscheidung, ob man sich diese "Hintertür" auf lässt oder nicht.
Sich gegen die Selbsttötung zu entscheiden, muss nicht bedeuten, dass die Gedanken nicht mehr auftauchen dürfen.
Nur der Umgang damit sollte ein anderer sein, damit Therapie sinnvoll sein kann.
Wunderbar ist das Lächeln, das zum Kummer sagt:
"Du wirst mich nicht besiegen."
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Montana
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Beitrag Do., 15.08.2019, 13:37

Gedanken kann man nicht verbieten. Noch nicht einmal sich selbst.
Was aber wichtig ist, ist folgendes: während der Therapie kann es zu schwierigen Phasen kommen. Es kann sein, dass du besonders aufgewühlt, verletzlich und verzweifelt bist. Und dass du in dem Moment auch auf deine Therapeutin gerade nicht gut zu sprechen bist. Du musst einfach wissen, dass das normal und vorübergehend ist. Und dass DAS kein Anlass für den Vollzug eines Suizids sein darf. Und das ist genau das, was auch deine Therapeutin sicher wissen muss. Sie müsste sonst um jeden Preis vermeiden, dass es für dich richtig stressig wird. Und damit wären eure Möglichkeiten sehr eingeschränkt. Für die nächste Zeit solltest du dir also überlegen, was du sonst noch tun könntest, wenn es dir schlecht geht. Da gibt es ja noch andere Möglichkeiten.


Candykills
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Beitrag Do., 15.08.2019, 13:42

Suizidgedanken lassen sich nicht verhindern.
Ich bin halt jetzt Vater und dadurch ist es für mich absolut keine Option mehr, was nicht heißt, dass deswegen solche Gedanken nicht wieder auftauchen können.
Also es ist eine Frage von: sind es Gedanken oder ist es eine Option, die ggf umgesetzt wird.
Ein Leben ohne Katze ist möglich...aber sinnlos.

„Aber ich wusste von Anfang an, dass die Arbeit mit Schizophrenen bedeutete, das Rätsel zu studieren, ein Mensch zu sein und seinen Verstand verlieren zu können". (Christopher Bollas)

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Shukria
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Beitrag Do., 15.08.2019, 14:23

Ich frage Dich,

Jetzt kennst Du 2 ziemlich gegensätzliche Haltungen. Beide passen Dir nicht.

Wie würdest Du Dir denn wünschen das mit Dir /Deinen Suizidgedanken umgegangen wird? Was würde dir helfen um dich in schwierigen Phasen auf die Unterstützung von außen einzulassen, anstatt auf das vertraute aber nicht hilfreichen Muster (Beruhigung über Relativierung /Suizidgedanken) zurückzugreifen?

Du nutzt es ja so wie Du schreibst zur Bewältigung/dem Aushalten belastender Situationen. Deine Therapeutin will das du dich in Krisen auf Sie/Neues einlässt was dich auch später trägt.

Was wäre denn deine persönliche Idee damit anders umzugehen?

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Schnuckmuck
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Beitrag Do., 15.08.2019, 19:40

Also, ich finde es für eine funktionierende Therapie sehr wichtig, dass sich beide Seiten absichern.
Dazu gehört au Freitag des Patienten, dass in einer Krise, die Richtung Suizid geht, der Notfallplan funktioniert. Den hat man besprochen, darauf verlässt sich der Therapeut. Dass das eingehalten wird

Der Patient hat in dem Sinne die Verantwortung, di3sen Plan einzuhalten, denn nur dann kann der PüTherapeut sicher sein, dass auch kritische Themen, DIE suizidgedanken begünstigen, ausserhalb der Therapeu adäquat aufgefangen werden,

Wer Suizidgedanken hat, alltäglich, kann eh damit umgehen. Nur sollte der Druck zu gross werden, dann muss sich der Therapeut darauf verlassen können, dass Absprachen gelten.

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~~~
Forums-Gruftie
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Beitrag Do., 15.08.2019, 21:37

Kopfschmerzen hat geschrieben:
Mi., 14.08.2019, 21:04

1.) Bei mir schwirrt immer der Satz "Wenn alles nicht mehr klappt und alle Stricke reißen, habe ich immer noch Suizid als Option".
(...)
2.) Frage, die nicht so viel mit dem Thema zu tun hat:
Wie kann eine Person überhaupt jemanden bei etwas wirklich helfen, was sie selber nicht erlebt hat oder nicht versteht?

3.) Danke für eure Aufmerksamkeit
1.) Das Problem dabei ist, dass die Psyche dann in einer Passivität verharrt. Also man muss sich nicht "richtig" anstrengen sein Leben in den Griff zu bekommen, weil die Hintertür Suizid ja immer offen steht. Deshalb würde ich dir raten diese Hintertür irgendwann zu schließen und dich für das Leben zu entscheiden ... wenigstens für einen begrenzten Zeitraum... halbes Jahr, Zeitraum der Therapie oder so was. Einfach damit du aus der Passivität etwas mehr rauskommst... die Therapie wird dir mehr bringen, wenn du mal versuchst dich nicht in die Suizidgedanken zu flüchten, sondern dass mal ne Zeitlang ausklammerst. Du solltest deine Schwierigkeiten damit auch unbedingt mit deiner Therapeutin besprechen.

Klar, Suizidgedanken entlasten die Psyche... aber es gibt auch anderes, was dich leben lässt und die Psyche entlastet. Das solltet ihr in der Therapie besprechen.
Falls du langfristig möchtest, dass es dir besser geht, musst du eben irgendwann alte "Gewohnheiten" loslassen...
Suizidgedanken kann man z. B. durch die Beantwortung der Frage " Was kann ich jetzt in diesem Moment tun damit es mir besser geht?" Die Antwort sollte natürlich etwas unschädliches sein. Die Gedanken werden zwar da sein, aber du kannst den Umgang mit ihnen verändern.

Aber diese Einsicht muss man irgendwann selbst haben. Wenn einem die Therapeutin dazu bringen will, bringt es nichts.
Bei mir hatbes 10 Jahre gedauert und es sind einige krasse Dinge passiert bis ich das gecheckt habe. Ich wünsche dir, dass das bei dir schneller und besser abläuft.

2.) Ein Chirurg kann doch auch eine Blinddarmentzündung erkennen und heilen auch wenn er selbst sowas nie erlebt hat. Er hat es gelernt.

3.) Bitte :)
"You cannot find peace by avoiding life."
Virginia Woolf


cinikus
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Beitrag Do., 15.08.2019, 22:01

~~~ hat geschrieben:
Do., 15.08.2019, 21:37
Das Problem dabei ist, dass die Psyche dann in einer Passivität verharrt. Also man muss sich nicht "richtig" anstrengen sein Leben in den Griff zu bekommen, weil die Hintertür Suizid ja immer offen steht. Deshalb würde ich dir raten diese Hintertür irgendwann zu schließen und dich für das Leben zu entscheiden ... wenigstens für einen begrenzten Zeitraum.
Danke für diese Worte.
Suizidgedanken sind meine Wegbegleiter seit der Kindheit. Ich hab sie meinem Therapeuten gestanden und er meinte, dass ich sie "brauche", wenn der Druck zu groß wird. Um nicht durchzudrehen. Dass sie also eine Art Ventil wären, die verhindern, dass ich zerbreche. Damit konnte ich was anfangen. Das war so viele Jahre tatsächlich der Fall und ist es phasenweise immer noch. Beziehungsweise habe ich nun zwei Strategien: Die eine ist die der besagten Suizidgedanken, wenn ich glaube, ich halte das Leben nicht mehr aus, auf Dauer. Die andere ist, meine Lebensspanne, die ich überblicken oder ertragen muss, so weit zusammenzuschrumpfen, bis ich es eben ertrage und überblicken kann. In sehr düsteren Momenten lebe ich also nur für die nächsten paar Minuten, je besser es mir geht, umso länger ist die Zeitspanne, die ich überblicken und ertragen kann, das kann also von fünf Minuten auf fünfzig Jahre anwachsen, und zusammenschrumpfen, je nach Verfassung.
Allerdings habe ich tatsächlich festgestellt, dass man dieses Ventil der Suizidgedanken auch missbrauchen kann, um Probleme nicht lösen zu müssen. Um sich nicht anstrengen zu müssen. Streiche ich diese Option selbst nur theroretisch aus meinen Gedanken, und verwende stattdessen nur noch die Zeitlinienmethode, bemerke ich, dass da viel mehr Tatendrang in Richtung "irgendwie muss ich das Problem in den Griff kriegen" entsteht. Also das Denken wird insgesamt konstruktiver, lösungsorientierter. Meine Zukunft je nach momentaner Fähigkeit schumpfen zu "dürfen", bis ich das Leben ertrage, und wenn es dreißig Sekunden sind, statt einen Suizid ins Auge zu fassen, führt dazu, dass ich insgesamt dafür sorge, mir ein immer bessers Leben aufzubauen. Und da spielt es keine Rolle, wie klein die Schritte sind und wie langsam ich sie nur gehen kann, ich plane sie und ich gehe sie. Das würde ich mit der opt-out-Version nicht tun (müssen).
Auch der Anblick des Schlechten kann eine Schulung für das Gute sein! Niccolò Tommaseo

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Joa
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Beitrag Do., 15.08.2019, 23:15

Dickes Danke an ~~~ und cinikus für eure letzten Beiträge! :thumbsup:

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nulla
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Beitrag Fr., 16.08.2019, 11:12

Ich habe schon seit einigen Monaten keine Suizidgedanken mehr und darüber bin ich sehr froh. Natürlich war der Gedanke, dass es diesen letzten Ausweg gibt, immer wieder sehr tröstend, aber, ähnlich wie cinikus es auch beschreibt, war es insgesamt eher eine Rechtfertigung, um mein Leiden überdimensional stark wahrzunehmen und mich vor meiner Eigenverantwortung zu drücken, also passiv zu bleiben. Das ist mir irgendwann klar geworden und war ein riesiger, positiver Schritt.

Den letzten Kick hat mir aber mein Thera mit einer simpel anmutenden Aussage gegeben. Ich hatte ihm von einer Situation erzählt, in der nach längerer Zeit wieder dieser Gedanke da war, und wie ich damit klargekommen bin. Er nickte und meinte:"Genau darum geht es ja. Sie WOLLEN eigentlich NICHT STERBEN, Sie wollen ja nur, dass dieser unerträgliche Moment aufhört."

Das klingt nach einem minimalen Unterschied, aber für mich ist er entscheidend. Ich will nicht sterben. Ich wünsche mir ein leichter zu ertragendes Leben, und dafür muss ich etwas tun. Dieser Ansatz hat mein ganzes Denken so massiv verändert, dass ich seit langer Zeit wieder Hoffnung schöpfe.

LG nulla
"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
(Kafka)

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Pustekuchenxc
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Beitrag So., 18.08.2019, 08:40

Kopfschmerzen hat geschrieben:
Mi., 14.08.2019, 21:04
Da hat mein früherer Therapeut bei meiner Suizidankündigung mich gehen lassen, als ob alles normal wäre, ohne irgendwelche Hemmungen. Es sei "meine Entscheidung", hat er gesagt. Jetzt lebe ich immer noch, aber der große Schock ist geblieben, wie egal ich ihm war.
Egal warst du ihm sicher nicht. Ich würde jetzt auch gar nicht davon sprechen, dass er überfordert war oder dich nicht ernst genommen hat.
Für mich klingt das eher nach riesigem Vertrauen, was er dir entgegengebracht hat. Denn er hat toleriert, dass du diese Gedanken hast (auf die er nie Einfluss nehmen könnte) und darauf vertraut, dass du den Kampf gewinnst.
Kopfschmerzen hat geschrieben:
Mi., 14.08.2019, 21:04
Frage, die nicht so viel mit dem Thema zu tun hat:
Wie kann eine Person überhaupt jemanden bei etwas wirklich helfen, was sie selber nicht erlebt hat oder nicht versteht?
Das Zauberwort nennt sich Empathie.
Außerdem durchlaufen die viele, viele Jahre Ausbildung und lernen, was es zu tun gilt.
Kopfschmerzen hat geschrieben:
Mi., 14.08.2019, 21:04
Denkt ihr, dass die Therapie sehr darunter leiden wird, wenn ich trotzdem an Suizid denke und es als Option sehe?
Ich denke eher, dass die Therapie drunter leiden wird, wenn du dir den Gedanken verbietest. Weil du dich einschränkst.
Es geht in der Therapie um dich, nicht um die Therapeutin. Du brauchst auch kein Musterpatient zu sein - nur ehrlich, aufrichtig und offen dafür, dass man dir hilft.
Kopfschmerzen hat geschrieben:
Mi., 14.08.2019, 21:04
Wie schafft ihr, Suizid nicht als (allerletzte) Option zu sehen?
Das ist einfach nur Willen. Ich will, dass es mir besser geht.
Suizid würde nur alles beenden, aber nichts besser machen.
Glaub nicht alles, was du denkst.

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Pianolullaby
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Beitrag So., 18.08.2019, 22:07

Ich habe meine Therapeutin schon sehr lange,
und sie weiss genau wie sie mich einzuschätzen hat, dies v.a. dadurch dass ich ihr immer wieder zeige,
wie ich selber zu mir stehe.
Ich habe mit ihr keine spezielle Vereinbarung. Allerdings:

Ich kann ihr jederzeit von meinen Gedanken erzählen, falls ich welche habe, was schon seit Jahren nicht mehr vorgekommen ist. Dann fragt sie genau nach, wie konkret sind meine Gedanken, habe ich einen konkreten Plan dazu.
Wie gut ist der umsetzbar. Also wie einfach / schwer komme ich an die betreffenden Materialien ran.
Und für sie wichtig: Kann ich bis zu unserem nächsten Termin für mich garantieren. Das ist meist im Wochenabstand.

Kann ich das nicht mehr, ist für sie klar, dass sie eine Einweisung mit meinem Einverständnis macht.
Heisst keinen FU, sondern eine freiwillige Einweisung mit meinem Einverständnis.

Ich kenne mich aber auch so gut, dass ich genau weiss, wofür ich garantieren kann, und wofür nicht.
Und sie weiss, dass sie mir trauen kann. Heisst ich kann sagen: Ja ich habe Gedanken, ja ich habe einen Plan, (den habe ich schon seit 16, ist auch bombensicher), ich komme durch meinen ehemaligen Beruf auch an jedes Material innerhalb 48 std ran). Ich komme aber nicht innerhalb weniger Std. da ran, was auch eine Rückversicherung ist, da deshalb kein Kurzschluss.

Mittlerweile weiss sie halt mir da auch zu vertrauen, dass ich eben sage, wenn ich Gedanken hätte.
Ja, so ehrlich bin ich zu ihr. Heisst, würde ich Suizidgedanken habe, würde ich es ihr sofort schreiben, anrufen usw.
gerade weil es nicht mehr mein wirklicher Wunsch, sondern eher ein Hilfeschrei ist.
Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum