Cipralex abgesetzt - unschöne Nebenwirkungen

Erfahrungsaustausch zur Begleitmedikation zur Psychotherapie (Psychopharmaka und pflanzliche Mittel). Achtung: dient nicht zur gegenseitigen Medikamentenberatung, die ausschließlich Fachärzten vorbehalten ist. Derartige Beiträge werden aus dem Forum entfernt.
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Tyrion
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Cipralex abgesetzt - unschöne Nebenwirkungen

Beitrag Do., 26.09.2013, 10:52

Nach Rücksprache mit meinem Arzt habe ich die minimale Dosis Cipralex, die ich seit einem Jahr genommen habe (5 mg), erst halbiert (auf 2,5 mg) und vor ein paar Tagen ganz abgesetzt. Laut meinem Arzt sollte es zu keinen Nebenwirkungen kommen, weil die Dosis sehr niedrig war und das Medikament an sich sehr schnell wieder abgebaut wird. Tjo. Nach nunmehr vier oder fünf Tagen ohne Cipralex (ich hab mir nicht mal gemerkt, wann ich die letzte Dosis genommen hab) hab ich fast die gesamte Bandbreite der im Beipackzettel aufgeführten Nebenwirkungen, bin dauergrantig, mir ist schwindlig, ich kann mich kaum konzentrieren, vergesse noch mehr als sonst, schlafe schlecht (ich wach mehrmals nachts auf) und fühl mich, als hätte jemand mein Hirn in Watte gepackt. Laut Beipackzettel sollten diese Symptome nach zwei Wochen verschwinden, Anfang Oktober habe ich einen Kontrolltermin.

Ich will das Medikament unbedingt absetzen; die Panikattacken haben sich fast vollständig gelegt (ganz werd ich sie laut Therapeutin nie loswerden), und ich will mir nicht dauernd was einwerfen, erst recht nicht, wenn's mir eigentlich eh gut geht. Außerdem hat mir Cipralex selbst mit dieser kleinen Dosis den Stoffwechsel und v.a. die vorher gute Einstellung meiner Schilddrüse komplett ruiniert.

Nur ist der jetzige Zustand halt auch nicht lustig, weil ich auf Kleinigkeiten extrem sensibel reagiere (= grantig werde) und der Dauergrant schnell in ein "Buhu, ich bin so arm *heul*" umschlägt bzw. ich gestern eine heftige Schwindelattacke hatte, die in eine leichte Panikattacke übergegangen ist, gefolgt von minutenlangem Geheule, weil ich das Gefühl hatte, dass alles, was ich in den vergangenen Monaten an Fortschritten erzielt habe, durch das Absetzen dieser Mini-Dosis zunichte gemacht wird. Kann man das irgendwie abmildern oder muss ich einfach die Zähne zusammenbeißen und es aussitzen? Ich überlege auch, mir einen neuen Arzt zu suchen bzw. zumindest eine Zweitmeinung einzuholen - ich meine, er hat z.B. gesagt, dass Cipralex nach 10-14 Tagen wirkt, bei mir hat's 6 Wochen gedauert, und bis ich die gröbsten Nebenwirkungen los war, hab ich Monate gebraucht (Reaktion meines Arztes: "Das sollte eigentlich nicht passieren. Und die Gewichtszunahme unter Cipralex sollte nicht mehr als 3 Kilo betragen."). Und von wegen keine Nebenerscheinungen beim Absetzen *pfff*

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Marzipanschnute
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Beitrag Do., 26.09.2013, 12:23

Liebe Tyrion,

kann es vielleicht sein, dass du dich zu sehr auf dieses "Ich muss ohne Medikamente klar kommen!"-versteifst?
Du schreibst sehr abwertend über dich, finde ich.
Warum ist das so?
Wenn du jetzt zu hohen Blutdruck hättest, würdest du dann auch erst Medikamente dagegen nehmen und die dann nach einem Jahr wieder absetzen, weil der Blutdruck ja jetzt unter der Medikation wieder top in Ordnung ist?
Oder deine Schilddrüsenmedikamente absetzen, weil dir das alles keine Probleme mehr macht?
Kannst du vielleicht in Betracht ziehen, dass es dir auch besser geht, eben weil du die Medikamente genommen hast?
Natürlich wäre es eine Möglichkeit den Arzt zu wechseln. Was sagt denn die Therapeutin dazu oder hält die sich aus der Medikamentensache komplett raus?

Alles Liebe,
Marzi
“Das Schöne an der Zeit ist, das sie ohne Hilfestellung vergeht und sich nicht an dem stört, was in ihr geschieht.” Juli Zeh

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Tyrion
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Beitrag Do., 26.09.2013, 12:40

Abwertend? Wo denn? Ich beschreibe, wie's mir im Moment mit den Nebenwirkungen des Absetzens geht, und das ist nun mal kein schöner Zustand. Ich mag nicht dauernd grantig sein und andere Leute anmaulen, die mir eigentlich nichts getan haben, und ich mag nicht mehrmals in der Nacht aufwachen, ich mag keinen Dauerschwindel haben und ich will meine Schilddrüse endlich wieder richtig einstellen können, damit ich meinen Stoffwechsel in den Griff kriege. Das ist mir, ehrlich gesagt, wichtiger als diese minimale Dosis weiterzunehmen - und natürlich hat Cipralex mir geholfen, aber als Dauerlösung war das nie geplant, auch seitens meines Arztes nicht. Der hätte eh schon viel früher absetzen wollen, aber ich hab mich nicht drübergetraut und hatte das Gefühl, dass ich die Tabletten noch eine Weile nehmen sollte.

Es macht außerdem schon einen Unterschied, ob ich dauerhaft ein AD einnehme oder ein SD-Medikament. Letzteres ist ein Muss, weil sonst mein Hormonsystem kollabiert; das kann unbehandelt lebensbedrohlich werden, von den täglichen Auswirkungen auf den Rest des Körpers ganz zu schweigen. Eine Panikattacke ist dagegen nichts Lebensbedrohliches. Es passiert einem ja nichts dabei, auch wenn es sich in dem Moment anders anfühlt. Wie meine Therapeutin mal gesagt hat: Es ist unmöglich, während einer Panikattacke ohnmächtig zu werden, weil man Adrenalin ausschüttet und der Kreislauf auf Hochtouren arbeitet.

Abgesehen davon muss ich schon so viele Medikamente nehmen, die im Unterschied zu Cipralex absolut notwendig sind. Mit einer Panikattacke kann ich mittlerweile (meistens) umgehen, ich erkenn sie normalerweise auch und weiß, dass mir nix passieren kann. Sollte sich das irgendwann wieder ändern, würde ich vermutlich wieder Tabletten nehmen, aber ich will's jetzt mal ohne AD versuchen - auch, weil sich vermutlich wieder jede Menge Nebenwirkungen einstellen würden, wenn ich mit der Einnahme wieder anfange, und darauf hab ich einfach keine Lust. Es hat Monate gedauert, bis die Nebenwirkungen nachgelassen haben und bis das Medikament voll gewirkt hat. Insofern ist es wohl nicht ideal für mich. Nächste Woche hab ich einen Termin bei meiner Therapeutin, mal sehen, was sie dazu sagt. An sich hält sie sich bei der Medikamentenfrage eher raus, weil sie ja auch keine Ärztin ist, aber eine Meinung wird sie dazu wohl haben.

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candle.
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Beitrag Do., 26.09.2013, 12:46

Hallo Tyrion!

Ich habe das Medikament auch mal genommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du bei deiner niedrigen Dosierung Entzugserscheinungen hast, eher nehme ich an, dass die Panikatacken wieder stärker zum Vorschein kommen.

Viele Grüße!
candle
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Tyrion
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Beitrag Do., 26.09.2013, 13:00

Hm. Als ich mit der Einnahme begonnen hab, hatte ich auch heftige Nebenwirkungen, die z.T. über Monate angehalten haben, was lt. meinem Arzt eigentlich nicht hätte passieren dürfen, eben weil die Dosis so niedrig ist. Aber jeder reagiert auf Medikamente anders, insofern wäre es doch auch möglich, dass eine niedrige Dosis Entzugserscheinungen hervorruft? Ich hab jedenfalls noch nie auf ein Medikament derart heftig reagiert wie das bei Cipralex der Fall ist. Seltsam ist das.


Eremit
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Beitrag Do., 26.09.2013, 13:29

http://de.wikipedia.org/wiki/SSRI_Disco ... n_Syndrome

Das Absetzen von Psychopharmaka ist so eine Sache für sich. Erschwerend ist ja auch, daß den Ärzten kaum Informationen über die Präparate zur Verfügung stehen, was oft dazu führt, daß man mit den Ärzten regelrecht kämpfen muß, wenn es darum geht, das Präparat abzusetzen oder gegen ein anderes einzutauschen. In der Regel dauert es sowieso Jahre, bis man das passende Präparat gefunden hat.

Man muß sich auch dessen bewußt sein, daß Psychopharmaka immer ein Experiment sind. Sie können helfen, müssen aber nicht, zudem kann die Wirkung von Patient zu Patient so unterschiedlich wie Tag und Nacht sein. Man braucht sehr viel Geduld.

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Tyrion
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Beitrag Do., 26.09.2013, 13:39

Interessanter Link, danke! Ich denke, ich versuch mal, bis zum nächsten Arzttermin (7. Oktober) durchzuhalten, selbstständig mit der Einnahme wieder anfangen will ich nicht - muss das Hirn ja nicht zusätzlich verwirren Vielleicht legen sich die Symptome bis dahin ja wieder, sonst muss eh eine Lösung her - notfalls halt von mir aus noch mal eine niedrige Dosis und gaaaaaaaanz langsames Ausschleichen. Ehrlich gesagt hatte ich eh damit gerechnet, dass das Medikament langsam ausgeschlichen wird, ich war einigermaßen überrascht, als mein Arzt meinte "Nö, das können Sie auch von einem Tag auf den anderen weglassen, bei der niedrigen Dosis".


Eremit
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Beitrag Do., 26.09.2013, 13:57

Tyrion hat geschrieben:Ehrlich gesagt hatte ich eh damit gerechnet, dass das Medikament langsam ausgeschlichen wird, ich war einigermaßen überrascht, als mein Arzt meinte "Nö, das können Sie auch von einem Tag auf den anderen weglassen, bei der niedrigen Dosis".
Sofort den Arzt wechseln! Das ist eine sehr inkompentente Aussage. Man sollte Psychopharmaka NIE einfach so absetzen, auch bei geringen Dosen nicht, nur im Notfall.

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Tyrion
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Beitrag Do., 26.09.2013, 14:08

Ich hab eh entsprechende Zweifel angemeldet, daraufhin meinte er, "Ok, nehmen Sie eine Woche lang nur noch 2,5 mg (also ein Viertel einer Tablette - war lustig, das zu teilen, ohne dass es weiter zerbröselt...) und lassen Sie's dann weg." Ich mein - er ist echt nett, aber schön langsam hab ich das Gefühl, dass ich zumindest eine Zweitmeinung einholen sollte. Ich hab ja auch Epilepsie, nehm seit 30 Jahren Tabletten dagegen und hatte in Summe drei oder vier Anfälle - in 30 Jahren, wohlgemerkt. Er will aber dauernd die Medikation umstellen, und wenn er mir beim nächsten Mal nicht erklären kann, was ich davon habe bzw. was mit meinem jetzigen Medikament nicht stimmt (außer, dass es nicht mehr "modern" ist), dann stelle ich da genau gar nichts um. Und ob ich jetzt mein altes Medikament weiternehme oder ein neues, wird meinen Leberwerten herzlich egal sein, die sind so oder so grottig.


woda87
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Beitrag Mi., 16.04.2014, 13:24

Hallo Zusammen,

bin seit nach langer pause auch mal wieder hier. allerdings mit einem Neuen Account da ich meinen alten vergessen habe

ich habe auch Erfahrungen mit Cipralex. Da ich seit 2006 Medikamente (verschiedene ) nahm und auch Cioralex über 3 Jahre entschloss ich mich es langsam auszuschleichen. Ich bin auf 10 mg gewesen. Als ich auf 5 mg runter bin hatte ich schwindel, Benommenheitsgefühle so ein Schwanken in den Beinen. Seit zwei Wochen nehme ich nix mehr. Und ich fühle mich antriebslos und innerlich unruhig. Vergleiche mich mit anderen überprüfe mein Äusseres was unter Cipralex fast weg war. Aber jetzt... Könnte heulen. Ein Kumpel meinte nimm es doch wiederwenn es unter cipralex gut war. Nein... das möchte ich nicht. Diese ganze Chemie seit knapp 8 jahren ich mag nimmer. Aber wieso kommen die ganzen Symtome wieder? Klar das man mit Absetz symtomen zu rechnen hat aber die selben Symtome wie eine Depression? Ich denke es ist ein fehler wenn man zwei wochen durchgehalten hat wieder damit anzufangen. Mein Psychiater hat natürlich dafür kein Verständnis. Er meinte : Nehmen sie es unbedingt wieder...oder ich verschreibe ihnen ein anderes HALLO? Irgendwann muss doch mal schluss sein.???!!! Hat jemand ähnliche erfahrungen mit Cipralex habt Ihr es wieder genommen oder ein anderes?
Würde mich über einen Austausch freuen.

gruß woda87

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hopelife
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Beitrag Mi., 16.04.2014, 16:35

hallo. ich hatte das medi auch mal, hab es 1 Jahr genommen
und es wegen meiner schwangerschaft abgesetzt. Die Ärzte sagten zwar, ich könne es weiterhin nehmen,
aber der Gedanke mein Kind mit Antidepressiva zu versorgen war mehr unheimlich
und die Auswirkungen vielleicht doch nicht so erfroscht.
Ich kann dir sagen, dass ich sehr starke Erscheinung hatte... ich habe mich ganz arg schlecht gefühlt,
vorallem gereizt und aggressiv... das legte sich nach 4-6 Wochen, also es wurde dann immer besser.
Du könntest den Arzt fragen, ob er dir für Abends etwas verschreibt und das dann wieder ausschleichen.
es wäre heute nicht so wie es ist,
wäre es damals nichts gewesen wie es war!


woda87
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Beitrag Mi., 16.04.2014, 16:46

hallo hopelife,

danke für Deine Antwort.
Hast du seit dem nix mehr genommen, und waren alle symtome dann weg?
Ich möchte es Ohne medis schaffen. Wenn man Jahrelang psychopharmaka nimmt reicht es einem irgendwann
Nachts kann ich gut schlafen. Denke wenn man einfach zu viel freizeit hat kommt man auch viel zum nachdenken. Da hilft denke ich nur ablenken und dagegensteuern. Klar sollte ich mal wieder an den Punkt angelangen wo nix mehr geht was man aber nicht hofft werde ich auch wieder was nehmen. aber momentan ist es "erträglich"

lg

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madame_grinsekatze
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Beitrag Mi., 30.04.2014, 07:50

hallo!

ich nehme schon lange cipralex, schätze 3 jahre, 1 tablette am tag. jetzt habe ich die dosis zu erst auf 0,75 reduziert und nachdems mir gut ging runter auf 0,5 ich schätze der zeitraum wird so über 3-4 monate sein. und jetzt merke ich das es mir eigentlich wieder schlechter geht... kann das echt mit der reduzierung zu tun haben? dachte eigentlich es geht mir gut und ich benötige die tabletten nicht mehr...

muss auch gestehen, dass ich das mit meiner therapeutin nicht besprochen habe. bitte nicht schimpfen aber sie hätte bestimmt wieder gesagt ich soll sie nicht reduzieren und ich würd halt schon so gerne ohne auskommen
dachte halt echt es geht mir gut ich brauch die tabletten nicht mehr... war wohl ein trugschluss
ich hab jetzt wieder auf 0,75 erhöht. nur ich denke das wird wieder eine weile dauern bis das greift oder?

und vielleicht sollt ichs meiner Therapeutin beichten

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madame_grinsekatze
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Beitrag Mo., 05.05.2014, 07:52

guten morgen!

oweia oweia, ich renn noch immer total unrund. es kommt so schubweise das es mir total schlecht geht. bin kurz vorm losheulen.

ich hab jetzt mal zu beruhigung ein halbes xanor genommen aber so wirklich merk ich noch keine beruhigung :( o mann o mann wo soll das noch hinführen... bin grad ziemlich am ende mit meinem latein...

bin arbeiten und am liebsten würd ich mich zusammen packen und nach hause düsen. mir ist auch ständig schlecht, bring keinen bissen runter *bäh*

hätte wer ein paar aufmunternde worte? damit ich mich nicht ganz so alleine fühle?

lg
ein grad nicht grinsende katze

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Herbstrot
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Beitrag Sa., 10.05.2014, 18:15

hallöchen...

ich nehme seit ner woche auch cipralex. seit dem habe ich auch total schwindelanfälle, übelkeit, kopfschmerzen und unruhe. und das bei ebenfalls nur 5mg.
wenn ich so lese was ihr hier schreibt bekomme ich echt zweifel was ich meinem körper damit antue wenn ich das nehme..
ich hab mich sehr lange dagegen gewehrt ein antidepressiva zu nehmen und hab wirklich angst davor gehabt. weil ich dachte das es zu heftige nebenwirkungen hat und mich kaputt macht.
und meine ängste werden echt nur bestätigt wenn ich das hier so lese...
ich spiele grade mit dem gedanken es ab morgen einfach nimmer zu nehmen
nach vielen gesprächen mit leuten die AD nehmen hab ich eh das gefühl, das es einem ohne die besser geht... (wenn man jetzt nicht grade akut suizidgefährdet ist).

*nachdenk*