Ixel (Milnacipran) Erfahrungen?

Erfahrungsaustausch zur Begleitmedikation zur Psychotherapie (Psychopharmaka und pflanzliche Mittel). Achtung: dient nicht zur gegenseitigen Medikamentenberatung, die ausschließlich Fachärzten vorbehalten ist. Derartige Beiträge werden aus dem Forum entfernt.

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Bert
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Ixel (Milnacipran) Erfahrungen?

Beitrag Sa., 25.04.2015, 22:58

Nehme seit einiger Zeit Ixel 100 . 50 Früh und 50Mittags. Mir kommt vor sie wirken zeitweise und ab und zu kommen wieder Symptome hoch. Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Bitte um eure Antworten; )

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Blume1973
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Beitrag So., 26.04.2015, 10:39

Hallo Bert!

Ich nehme ein anderes AD, Cymbalta, aber das ist bei den AD's so. Hab früher Cipralex genommen, da war das auch so und jetzt mit Cymbalta ist es auch so. Frag mal deinen Arzt. Mein Arzt hat mir gesagt, dass die Wirkung wellenaetig ist. Mal rauf, mal runter, aber nicht mehr so weit runter, wie früher. Es geht immer mehr hinauf, aber es gibt immer wieder mal das Hinunter, das ist normal so.

Alles Gute
Blume
Die einzigen wirklichen Feinde des Menschen, sind seine negativen Gedanken.

Albert Einstein


Fabian1030
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Beitrag So., 12.02.2017, 15:32

Liebes Forum,

ich bin heute über dieses Forum gestoßen und habe mich ein bisschen durchgelesen.

ich habe letztes meinem Hausarzt meine kleinen(zum Glück nur kleine) Problemchen geschildert.

Im Studium hat mich leider die Antriebsloskigkeit eingeholt und kann mich im Moment überhaupt nicht motivieren.
Daraufhin hat mir mein Arzt Ixel 25mg verschrieben und hat gemeint,ich soll es jetzt einmal nehmen. Ich kenne ihn auch schon länger.

Jetzt zu meiner Frage, reicht es Ixel für ein Monat zu nehmen also 2x25mg pro tag über 28Tage hinweg? Oder ist der Zeitraum zu kurz?
Wie sieht es mit Alkoholkonsum aus? Überhaupt weglassen oder ist zB. 3 Bier am Wochenende drinnen?

Ich würde mich über ein paar Antworten freuen und wünsch euch noch einen angenehmen Sonntag.

Liebe Grüße
Fabian


shesmovedon
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Beitrag So., 12.02.2017, 15:40

Alkohol sollte drin sein, weil es nicht über die Leber metabolisiert wird. Man sollte es halt nicht übertreiben...

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Lilly Lilly
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Beitrag Do., 26.03.2020, 21:04

Hallo ihr Lieben,

bin gerade dabei - vor allem wegen Libidostörung - von Venlafaxin dzt. 37,5 mg (Empfehlung von der Ärztin waren 150 mg aber aufgrund der NW unmöglich auf Dauer) schrittweise auf Ixel 75 mg umzusteigen.

Am Abend habe ich Mirtabene 7,5 mg wodurch ich sehr zugenommen habe aber Trittico hat nicht geholfen und Dominal forte hat mich total außer Gefecht gesetzt, dass kein Arbeiten am nächsten Tag möglich war.

Habe seit einigen Jahren mittelschwere Depression und Angststörung. Auslöser waren einige Schicksalschläge und Traumata.

Die Energie ist mittlerweile besser. Allerdings habe ich mit der Merkfähigkeit und der Konzentration große Probleme.

Gefühle und Angst spüre ich auch nicht mehr. Das mit der Angst ist sehr angenehm. Gefühle wären schön aber da hat wohl mein Körper durchgegriffen als es unerträglich war. Fühle mich als ob ich schon längst tot wäre.

Es steht ein Jobwechsel an und mir ist wichtig, dass der Kopf wieder klarer wird und hoffe, dass ich ein Medikament finde mit dem ich leben kann und eine höhere Dosis nehmen kann in der Hoffnung, dass die Symptome besser werden.

Wir ist es mit der Dosis bei Ixel? Sind 75 mg eine hohe Dosis?

Freue mich auf eure Antworten und Erfahrungen. Danke!

LG, Lilly


Coriolan
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Beitrag Fr., 27.03.2020, 03:17

Hallo Lilly,

zu den Erfahrungen mit Ixel/Milnacipran gibt es schon einige Threads - einfach Suchfunktion benutzen oder einfach hier runterscrollen, da werden schon vergleichbare Themen angezeigt.

Letztendlich kann ich dir sonst nur sagen, dass ich momentan auch Milnacipran nehme (das Medikament wird in Deutschland nicht unter Ixel vertrieben, deswegen musste ich erstmal gucken, was du da überhaupt nimmst).

Naja, was heißt "hohe Dosis"? Dein verschreibender Arzt wird dir sagen können, wie hoch du gehen kannst/sollst. Ich bin momentan bei 75 mg. Am wichtigsten ist ja, dass du mit dem Medikament und den Nebenwirkungen klar kommst. Ob du da 25 oder 75 mg dafür brauchst, ist doch nebensächlich, oder? Wie hoch ich laut meiner Ärztin gehen kann, schreibe ich jetzt absichtlich nicht, denn das könnte falsch verstanden werden im Sinne von eigenmächtigem Rumspielen an der Dosierung. Vielleicht nicht von dir, aber von anderen, die das möglicherweise lesen.

Ansonsten bin ich bisher recht zufrieden, was Nebenwirkungen anbelangt. Die eigentliche Wirkung kann ich noch nicht abschließend beurteilen.
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Lilly Lilly
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Beitrag Fr., 27.03.2020, 08:15

Hallo Corolian,
danke für deine Antwort. Habe schon gesucht aber nicht so viele Einträge gefunden.

Wie lange nimmst du es schon? Hast du noch andere zum Schlafen oder genügt dir dieses?

Ich hoffe, dass die NW nicht so heftig ausfallen und die Medikamente bei den Symptomen helfen.

LG


Coriolan
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Beitrag Fr., 27.03.2020, 16:53

Ich nehme es seit Anfang Dezember 2019 morgens und mittlerweile auch mittags.

Allerdings habe ich keinerlei Schlafstörungen und bekam es auch nicht deswegen. Es ist momentan das einzige Medikament, das ich einnehme. Nebenwirkungen waren am Anfang Bauchschmerzen und Übelkeit, wobei sich das deutlich gelegt hat. Jetzt verspüre ich nur noch eine gewisse Mundtrockenheit, die sich aber mit vermehrter Flüssigkeitszufuhr und ggf. auch mal mit einem Bonbon gut bewältigen lässt auch wenn's etwas lästig ist. Wenn's nicht mehr an Nebenwirkungen wird (wovon man nach fast 4 Monaten ausgehen kann), kann ich gut damit leben.
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Coriolan
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Beitrag So., 12.04.2020, 13:56

Kurze Ergänzung - vielleicht liest du ja noch mit:

Ich hab' mittlerweile den Eindruck, dass mir das Milnacipran richtig gut tut und ich sehr davon profitiere. Eine andere (bessere) Erklärung für meinen aktuell relativ guten Zustand habe ich nämlich nicht gefunden.

Also nehm' ich's erstmal weiter und genieße es. :-)
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Flummi gelb
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Beitrag Mi., 05.08.2020, 15:51

hallo,
ich bekomme 100mg in der früh und 100mg am abend.

es macht irgendwie ganz wummig.