Einsamkeit, Schüchternheit und soziale Ängste

Nicht jedem fällt es leicht, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, "einfach" mal jemanden kennenzulernen oder sich in Gruppen selbstsicher zu verhalten. Hier können Sie Erfahrungen dazu (sowie auch allgemein zum Thema "Selbstsicherheit") austauschen.

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Austrian_girl
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Einsamkeit, Schüchternheit und soziale Ängste

Beitrag Do., 07.03.2019, 10:31

Guten Morgen liebes Forum,

ich entschuldige mich bereits jetzt, falls der Beitrag etwas länger wird.Ich versuche mehr Absätze zu machen um das lesen angenehmer zu machen.

Ich bin w, 23 Jahre alt.Was mich bedrückt sind verschiedene Sachen:

1. Ich gehe seit 1 Jahr ins Fitnesscenter in der nächstgrößeren Stadt. Anfangs ging ich nur hin, um mich wieder mehr in die Gesellschaft einzugliedern. Nachdem ich vor 4 Jahren so stark gemobbt wurde, dass ich einen totalen Nervenzusammenbruch in der Schule hatte und diese deswegen abbrechen musste, hatte ich mich jahrelang zurückgezogen. Bis heute fällt es mir schwer, mich dort einzugliedern. Ich fühle mich immer beobachtet (viele Leute die dort trainieren gehen, kenne ich noch von früher, sind aus meinem Ort und die schlimmsten Tratschleute) und verstecke mich dann regelrecht. Des weiteren und das ist für mich noch viel schlimmer, bekomme ich beim Training nichts weiter. Ich möchte endlich meine letzten überschüssigen Kilos loswerden (obwohl ich laut BMI perfekt im Normalbereich bin) und endlich die Figur haben, die ich mir schon so lange wünsche. Und jetzt kommts: ich schäme mich so sehr vor den anderen zu trainieren aus Angst mich zu blamieren und etwas nicht richtig zu machen, dass ich meistens das Training vorzeitig abbreche vor lauter Unsicherheit und dann heimfahre. Beim heimfahren kommen mir dann oft die Tränen, weil ich mich ärgere, wieder abgebrochen zu haben. Das passiert sehr sehr oft. Ich habe auch niemanden mit dem ich trainieren gehen kann. Was soll ich nur tun? So kann s doch nicht weitergehen

2. Ich zerbreche immer mehr an meiner Einsamkeit. Früher hatte ich viele Freunde, war sehr glücklich und hätte mir nie vorstellen können, dass es einmal nicht so sein würde. Mein Handy klingelte oft, Nachrichten trudelten ein und es wurde beim schreiben immer viel gelacht weil die Stimmung locker war. Doch nach und nach verschwanden alle: entweder weil sie zum studieren in ein anderes Bundesland zogen oder weil ich wegen dem Zusammenbruch von der Schule ging und dadurch nach und nach der Kontakt abriss. Was mich am meisten entsetz war, dass in den Wochen nach meinem Abgang kaum jemand mehr schrieb und/oder fragt wie es mir geht. Natürlich habe ich immer wieder Kontakt gesucht aber die Chats wurden immer kürzer und verstummten irgendwann. In letzter Zeit, versuchen wieder einige Kontakt zu mir zu haben aber (ich hoffe man nimmt es mir nicht übel dass ich jetzt sage)- aber für mich ist es nicht mehr das gleiche. Sie haben mich im Stich gelassen, als ich sie am meisten gebraucht habe (kurz meinem Abgang starb meine Oma überraschend) und ich war immer für sie da und hab ihnen geholfen wo es nur ging, wenn sie mal ein Tief hatten. Jetzt, Jahre später wieder anzukommen, ist halt schon seltsam und ich merke auch, dass ich mit ihnen keinen Kontakt mehr haben will weil mir zu viel passiert ist. Wahrscheinlich werden jetzt viele sagen: "Aber du hast doch oben geschrieben dass du so einsam bist, warum drängst du sie jetzt weg?" - berechtigte Frage aber ich möchte nicht wieder mit Leuten zu tun haben, von denen ich weiß dass sie wieder weg sind wenn ich sie brauche. Mein Tagebuch, dass ich hüte wie einen Augapfel, ist derzeit meine Zufluchtswelt und zeitlich beste Freundin. Ich hoffe das klingt nicht seltsam. Wie komme ich aus dieser Spirale raus?

3. Ich habe vor 3 Jahren mit der Matura begonnen (sie extern nachzumachen). Ich war sehr dahinter, hatte einige Zulassungsprüfungen schon gemacht. Von Anfang an sagte ich der Klasse, dass sie sich bitte nicht wundern sollen, wenn ich sehr schüchtern bin und gerne alleine sitze und habe ihnen auch gesagt warum. Wieso ich das gemacht habe? Damit sie denken, ich will nichts mit ihnen zu tun haben. Überraschenderweise nahmen sie das sehr gut auf, zeigten Verständnis. Und dennoch kam das ganze irgendwann gewaltig ins schleudern: wir wurden völlig unerwartet auf die Zentralmatura umgestellt und von da an begann das Chaos: die Prüfungen wurden schwieriger und umfangreicher (ich bin ab dann bei jeder Prüfung bis jetzt durchgefallen weil es trotz intensiven Lernens einfach zu viel Stoff war und einfach zu schwer - vielen aus meiner Klasse ging es so) und ich beschloss, dass es so nicht mehr weitergeht und habe jetzt vor ein paar Tagen die Notbremse gezogen. Ich habe gemerkt wie sehr mich das ganze noch mehr fertig macht und die Gedanken, eine Versagerin zu sein wurden immer mehr. Ich möchte jetzt die Studienberechtigungsprüfung machen für Pharmazie. Der Stress ist jetzt natürlich enorm und macht mir Angst dass ich diese und die Zulassungsprüfung im August nicht schaffen werde (ich habe sonst ein Jahr stillstand).
Des Weiteren wollen meine Eltern dass ich nebenbei bis dahin arbeiten gehe und ich sehe das auch ein nur die Sache ist, dass ich mir nichts zutraue. Ich habe mich für die einfachsten Sachen zu dumm anzustellen.
Zuletzt geändert von Pauline am Do., 07.03.2019, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Betreffzeile von "Ich weiß einfach nicht mehr weiter, zu viel lastet auf mir" auf obige präzisiert. Bitte aussagekräftige Titel wählen- siehe Netiquette. Danke.


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Austrian_girl
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Beitrag Sa., 09.03.2019, 18:36

Schade dass niemand was schreibt 😓

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blade
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Beitrag Sa., 09.03.2019, 18:49

Hallo Austrian Girl

Hast Du denn eine bestimmte Frage?

Ich meine Du hast vieles anklingen lassen. Aber niemand hier wird Dir sagen können wer Du bist.

Ich verstehe schon, daß man einsam sein kann und trotzdem den Umgang mit bestimmten Leuten nicht will.
zB

Ich verstehe auch, daß Du Angst hast die Studienberechtigungsprüfung nicht zu schaffen.

Welchen Aspekt von den Vielen, die Du angerissen hast, soll man aufgreifen?

Das Elternhaus
Das Mobbing in der Schule
Das Selbstwertproblem (Versager...das kann ich Dir gleich sagen..das ist nicht wahr)
Das mit dem Training???
Die Zentralmatura (ist ein Hohn, das sagen alle)

mfg
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Beitrag Sa., 09.03.2019, 18:58

Liebe Austrian girl,

wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich die Leute, welche sich melden, nochmal kontaktieren... und es ihnen auch erzählen, dass ich Schwierigkeit mit dem Vertrauen habe, weil sie so lange weg waren... ihnen dann in Ich-Botschaften erklären, was mir damals geholfen hätte... und wie ich mich gefühlt habe.

Für dich wirst du es selbst entscheiden müssen.

Viele Grüße...
Wenn ich mir etwas wünschen könnte, wäre das die Offenheit... gerade, wenn es bekannt zu sein scheint.

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Cherno
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Beitrag So., 10.03.2019, 00:01

Hallo Austrian_girl!

Also ich kann vieles von dem was du schreibst auch für mich verbuchen und finde es gut dass du es dir mal von der Seele geschrieben hast.

Zu 1.

Ich verstehe dass du dich beim Abbruch einer Trainingseinheit dann "geschlagen" fühlst, aber lass dir davon nicht deine Erfolge nehmen.

Du schreibst du möchtest "die letzten überschüssigen Kilos loswerden" - Das bedeutet für mich, du hast bereits abgenommen und kannst somit stolz auf dich sein, egal was irgendjemand sagt oder denkt, dir kann das Niemand nehmen.
Zum Thema dass du Angst hast dich zu blamieren oder was falsch zu machen, sofern deine Schüchternheit es zulässt, könntest du doch mal einen der Angestellten dort fragen ob sie dir die Geräte und/oder Übungen richtig erklären bei denen du dir nicht sicher bist. Sofern dir das peinlich ist, weil du Angst hast, das eine/r der Tratschtanten dass sieht, kannst du ja mal ganz früh oder spät hingehen, wenn die Chance gering ist jemand von diesen Leuten anzutreffen. Dann musst du dir beim nächsten mal keine Gedanken mehr darüber machen ob du was falsch machst.

Zusätzlich möchte ich erwähnen dass du vermutlich die meisten der Tratschtanten mit deinem Eifer eher beeindruckst oder verschreckst, denn es gehört viel dazu sich zu ändern, woran du offensichtlich arbeitest.

Zu 2.

Einsamkeit ist auch für mich ein großes Thema. Menschen verschwinden wie von dir aufgezählt aus den verschiedensten Gründen, ob das nun gewollt oder durch die Umstände passiert ist immer von der Situation abhängig. Wie hier bereits geschrieben wurde, kannst du natürlich versuchen dich wieder mit den Leuten zu versöhnen. Möglicherweise waren auch die Leute mit der Situation überfordert - Was es nicht besser macht, wenn man Hilfe erwartet - aber in dem Alter sind Menschen halt noch mehr mit sich selbst beschäftigt als generell schon. Vielleicht warst du "anders" ohne das es dir aufgefallen ist, oder die Stimmung war "anders", aber hier würde nur ein klärendes Gespräch helfen, wenn du wissen möchtest warum der Kontakt damals zuende ging. Wenn du keinen Kontakt möchtest, weil du einfach zu enttäuscht bist, kann ich verstehen, denn man will sich ja nicht mit Leuten umgeben, nur um Leute um sich zu haben und sich dennoch einsam zu fühlen. Man will sich mit Leuten umgeben bei denen man sich wohl und eben nicht einsam fühlt.

Für mich klingt es keineswegs seltsam. Wie du da rauskommst? Da kann ich dir leider keine pauschale Antwort geben. Mit der schüchternen Ader ist es nicht ganz so einfach, auch das kenne ich aus eigener Erfahrung.

Zu 3.

Wenn du bereits 3 Jahre an der Matura gearbeitet hast (Unabhängig von den Änderungen) hast du auf jedenfall schon vieles an SToff aufgearbeitet dass du auch während der Studienberechtigungsprüfung - Ich nehme an das du nicht direkt zur SBP antreten willst, sondern die 2 Semester Vorbereitungskurs machen wirst? - Denn in diesen 2 Semestern wird dir alles an Stoff vermittelt den du für die SBP brauchst, die Kurse sind vorwiegend Abends und lassen sich theoretisch auch mit Arbeit verbinden. Aber du kannst in dieser Zeit auch bereits Studienbeihilfe/(Selbsterhalterstipendium bei ausreichend einkommen in den letzten Jahren) beantragen. Sofern dir etwas davon gewährt wird, könntest du auch beruhigter studieren bzw. dich vorbereiten.

Zu deinem letzten Satz, meine Einschätzung (die ich natürlich nur aus diesem Post beziehen kann) ist das du bestimmt nicht zu dumm bist, sondern wie du auch selbst schreibst dir nichts zutraust und deshalb aus Stress/Angst halt unkonzentriert bist und daraus resultieren halt ungeschickte Situationen.

Lg

Cherno

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Beitrag So., 10.03.2019, 10:54

Liebe Austrian girl,

ich wollte dich noch fragen, im Bezug auf das Fitnesszentrum, bist du noch gemobbt? Gibt dir jemand noch giftige Anmerkungen von den Leuten, oder ist das jetzt mehr deine Erwartungshaltung, welche aus deiner Vorerfahrung stammt?

Viele Grüße...
Wenn ich mir etwas wünschen könnte, wäre das die Offenheit... gerade, wenn es bekannt zu sein scheint.


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Beitrag Sa., 16.03.2019, 22:26

Hallo
Für mich ist das Selbstwertgefühl am schlimmsten da es mich einfach bei allem hundert :-(

blade hat geschrieben:
Sa., 09.03.2019, 18:49
Welchen Aspekt von den Vielen, die Du angerissen hast, soll man aufgreifen?

Das Elternhaus
Das Mobbing in der Schule
Das Selbstwertproblem (Versager...das kann ich Dir gleich sagen..das ist nicht wahr)
Das mit dem Training???
Die Zentralmatura (ist ein Hohn, das sagen alle)
Zuletzt geändert von Tristezza am So., 17.03.2019, 09:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte keine Komplettzitate, siehe Netiquette. Tristezza

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blade
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Beitrag So., 17.03.2019, 18:07

Hallo Austrian_girl

kannst Du Dir vesuchen vorzustellen, wie es sein könnte mehr Selbstwertgefühl zu empfinden?
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dave91
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Beitrag Fr., 22.03.2019, 15:10

Hallo Austrian_Girl

Ich selber bin auch total zurückgezogen. Ich wohne auch in einem kleinen Ort und dort sind auch nur Leute die man von früher schon kennt. Es ist also schwierig neue Leute kennenzulernen. Ich hab mein Studium abgebrochen und hab keine Arbeit. Ich weiß es ist schwer da wieder rauszukommen. Ich würde auch gerne neue Menschen kennenlernen aber weiß nicht wie. Weil ich eigentlich immer zu Hause bin und wie ich vorhin schon geschrieben habe, in einem kleinen Ort wohne, ist es schwierig. Vor den meisten hier die ich von früher kenne schäme ich mich auch irgendwie und zu denen passe ich einfach nicht dazu. Ich kann dir leider auch nicht wirklich weiterhelfen, weil es mir selber ähnlich geht.

Alles Gute!


DasLicht
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Beitrag Fr., 22.03.2019, 18:54

So müde bin ich durch die Benzos die ich gerade in der Klinik bekommen haben. Vielleicht bekomme ich in diesem sedierten Zustand aber doch noch einen gescheiten Satz auf die Kette.

Ich friste ebenfalls ein einsames Steppenwolfdasein, ich weiß also wie schlimm sich das anfühlt. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, überall sind glückliche Menschen, nur ich bin allein. Schaue den anderen beim Leben zu, abgeschnitten von der Gesellschaft. Das ist dann so, als wenn das Leben mit all seinen schönen Seiten an mir vorbei zieht. Was ein schreckliches Gefühl ist. Da sind so schöne viele Gefühle und Gedanken in mir, die ich gerne mit jemanden teilen würde, aber da ist keiner. Das tut weh!

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Lieblingsuli
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Beitrag Sa., 23.03.2019, 07:32

Aber du hast doch uns ;)

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Verne
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Beitrag Di., 28.05.2019, 18:58

Liebes Austrian girl!

Ich kenne das Problem mit den kleinen Ortschaften und im Sand verlaufenen "Freundschaften" und daraus resultierenden Problematiken.
Ich bin jetzt 36 und habe mir fast 20 Jahren den Kopf zerbrochen, warum ich immer Probleme habe, mich zugehörig zu fühlen. Ich bin auch immer - ähnlich wie du - den Menschen aus dem Weg gegangen, vor allem denen, die ich gut kannte und die entsprechend - so kommt es mir vor - gewisse Erwartungen an mich haben bzw. enttäuscht von mir sein könnten.
Es ist bei mir halt das Problem, dass ich aus einer Familie komme, die in der Ortschaft nicht so hohes Ansehen genossen hat (weil Mutter alleinerz.) und ich dadurch eine Soziale Phobie entwickelt habe.
Ich bin dann nach Wien gezogen, da fiel es mir schon wesentlich leichter zu leben, da man da anonym leben kann. Dennoch fiel es mir immer wieder schwer, wenn ich in meine Heimat gekommen bin.
Durch Therapie wurde mir bewusst, dass ich mich da Distanzieren muss. Distanzieren vor allem von dem Gefühl, dass ich nur was wert wäre, wenn die Leute dort mich und meine Art zu leben für gut befinden.
Es war für mich auch wichtig, zu erkennen, dass mein Leben in kleinster Weise vom Wohlwollen dieser Menschen abhängig ist. Wirklich glücklich kannst du nur werden, wenn du Dinge tust, die du für dich machst, weil sie DIR gut tun und nicht weil du glaubst dadurch von anderen mehr respektiert wirst.
Es ist egal WAS du machst, die Leute finden immer was, was ihnen nicht passt.
Wenn man mit sich selbst ins Reine kommt und Selbstliebe (keinen Narzissmus) und Selbstvertrauen daraus entwickelt, sind einem die Menschen, die einem nicht guttun egal, die für dich positiven ziehst du hingegen an.
Für mich klappt es mittlerweile auch gut, dass ich mich mit dem einen oder anderen unterhalte - sind immer positive Erfahrungen.

Es ist Dein Leben, nicht ihres und DU entscheidet wie du es lebst.

Tu dir was Gutes und beginne von innen zu strahlen :)

Alles Gute wünsche ich dir :)


shesmovedon
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Beitrag Di., 28.05.2019, 19:12

Ich weiß nicht, ob du das noch liest. Ich trainiere auch im Fitnessstudio, oft auch alleine, weil...man kann sowieso nicht zu zweit an die Geräte, wozu also jemanden mitnehmen?! Ich empfinde es so, dass die meisten Leute da absolut mit sich selbst zu tun haben. Klar, ich schaue mal anderen beim Trainieren zu, wenn ich gerade ne Pause mache am Gerät, aber eigentlich muss Ich sagen, kriege ich von anderen gar nichts mit. Schon gar nicht, ob sie sich dumm anstellen oder irgendeinen Fehler beim Trainieren machen.
Ich denke, dass du dir da wirklich zu viele Gedanken machst und dir was einredest. Trainiere einfach so, wie du lustig bist und ignoriere die anderen einfach. Bedenke, die sind auch zum Trainieren da und nicht für den neuesten Tratsch. Zumindest wäre mir für Tratsch das Fitnessstudio zu teuer.