Hallo allerseits,
meine Frage richtet sich vor allem an Mitglieder, die sich selbst schon einmal in dieser Situation befunden haben...
Die Kurzversion:
Ein Freund von mir (9 Jahre abstinent), seit 2 Jahren in der Suchberatung bei einer Beraterin, beide haben sich "ineinander verliebt"....
Ich stecke da komplett im Zwiespalt und bräuchte mal eure Sicht und Hilfe.
Einerseits möchte ich diese Dame bei der Leitung melden, aber da ich die Einzige bin die von dem Fall weiß, wüßte er, daß ich ihn "verraten" habe und unsere Freundschaft stünde auf dem Spiel.
Andererseits denke ich, daß er erwachsen ist und selbst entscheiden kann, was er da tut und muß dabei zusehen, wie er sich ins Verderben stürzt.
In beiden Fällen ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß ich ihn verliere.
Was also tun?
Was hätte euch geholfen, die rosarote Brille abzunehmen um zu SEHEN, was sie da mit euch passiert?
Hättet ihr euch im Nachhinein jemanden gewünscht, der den Mißbrauch anzeigt und dafür sorgt, daß der Therapeut/Suchberater zur Verantwortung gezogen wird WOHLWEISSLICH, daß es euch unsanft die Brille heruntergerissen hätte und ihr sofort in ein tiefes Loch gefallen wärt, wenn sich der Therapeut dann abgewendet hätte?
Oder was könnte noch passieren, wenn ich es der Leitung melde?
Ich habe ca. 100 Szenarien durchgespielt und drehe mich im Kreis, weil in keinem einzigen komme ich WIRKLICH an ih ran. Und ja, das hat auch was mit meiner Konstellation zu tun, das ist mir vollkommen bewußt.
Ich sage schonmal Danke im Voraus...
Verliebtheit (auf beiden Seiten) in der 'Therapie'
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