Fetisch für Oberhemden

Fragen und Erfahrungsaustausch über sexuelle Problembereiche wie Sexualstörungen, rund um gleichgeschlechtliche Sexualität und sexuelle Identität, den Umgang mit sexuellen Neigungen wie Fetischismus, S/M usw. - ausser Aufklärungs-Fragen.

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AmurTiger
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Fetisch für Oberhemden

Beitrag Mo., 31.12.2018, 15:24

Liebes Forum,

ich würde gern die Plattform nutzen um über meine Besonderheiten und die daraus folgenden Probleme zu sprechen. Eventuell hat jemand von Euch Vorschläge dmait besser umzugehen. Ich bin m/36.

Seit meiner Kindheit habe ich eine Abneigung gegen Knöpfe. Meine erste Erniierung muss im Alter von 3-4 Jahren liegen, als mich meine Mutter in eine Strickjacke mit Knöpfe gezwängt hat, wogegen ich mich extrem gewehrt habe und das ganze mit "Knöpfe stinken" begründet hab. So ging es dann weiter, dass ich nie gern Hemden, Strickljacken, Schlafanzüge, Polshirts, etc. angezogen habe, es hat mich besser gesagt abgestoßen. Das hält im Grunde bis heute an, Hemden, Poloshirts, etc. ziehe ich sehr ungern an. Das Ganze nennt sich wohl Koumpounophobie (hab heute erst gelesen, dass es überhaupt einen Namen dafür gibt, ich dachte bisher, so etwas hat niemand weiter).

Als dass das nicht schon seltsam genug wäre, nun zum Fetisch: Trotz Abneigung gegen Knöpfe, hab ich dennoch einen sehr deutlich ausgeprägten Fetisch für Oberhemden entwicklet. Ich trag sie nicht gern in der Öffentlichkeit, aber es erregt mich wenn ich ein Oberhemd anziehe. Mit 13 hatte auf diesem Weg meine erste Ejakulation... Muss ich beruflich Hemden tragen, dann tritt die Erregung in der Regel nicht ein... Auch seltsam...

Nun zu meinen weiteren Liebesleben: In meiner Jugend hatt ich niemanden, mit dem ich über das Thema reden konnte, Internet gab es nicht (zumindest nicht für mich verfügbar) und ich dachte ich wäre der Einzige, der deratige Besonderheiten aufweist. Es stand ja sehr viel infrage: Kann ich mal eine Famile gründen? Wie wird das beruflich gehen, in vielen Berufen muss der Mann Hemden tragen? Werde ich mein Leben allein verbringen müssen? Der Rest der Welt wird mich für einen Versager halten... Frauen haben mich zu der Zeit nicht interessiert. Es kam hingegen vor, dass ich Schwärmerein, man könnte auch von Verliebtsein reden, für Jungen entwicklet habe. Diese Schwärmerein bezogen sich aber eher auf "gemeinsam Zeit" verbringen, als auf Körperkontakt. Daher bekam ich trotzdem noch Sorgen vor Homosexualität und hab die Theorie entwickelt, der Fetsischismus ist Zeichen einer unterdrückten Homosexualität. Als meine Freunde ihre ersten Freundinnen hatten wurde ich tot unglücklich und habe meine ersten depressiven Phasen durchgemacht. Hat es mir doch immer gezeigt wie "anders" ich bin. Irgendwie konnte ich mich aber immer wieder aufreppeln, insbesondere indem ich mir neue Freunde ohne Freundin gesucht habe. Für mich war nicht verständlich, warum ich mich zu der Zeit nicht für Frauen interessiere und ich habe mir unheimlich gewünscht mich zu verlieben. Dies geschah dann auch tatsächlich, ein Mädchen, 3 Jahre jünger als ich, und wunderschön... Auf der einen Seite war ich glücklich, da ich endlich Gefühle aufwies, die ich für normal erachtete, andereseits habe ich nicht ansatzweise den Mut gefunden, ihr meine Gefühle zu offenbaren. Irgendiwe hatte ich dann doch Skrupel, dass ich mir die Gefühle nur einrede und dann im Bett versage.

Während des Studiums mit 21 habe ich es nicht mehr augehalten. Zu dieser Zeit habe ich das Ziel verfolgt mir den Fetischismus "abzutrainieren" und öfter Hemden angezogen. Resultat war, dass ich mir in einer Vorlesung in die Hose ejakuliert habe... Nun beschloss ich mir Hilfe zu suchen und bin an einen Sexualpsychologen geraten. Dieser hat mich über den Fetischismus aufgeklärt, mir gesagt so etwas wäre sehr selten und er würde nur einen weiteren Fall kennen, wobei ein Mann Erregung an seiner eigenen Hose empfand. Er meinte es könnte sein, dass neben dem Fetischismus noch eine "normale" Sexualität existiert und er mir sonst nur helfen könnte damit klar zu kommen, d.h. es so zu akzeptieren, wie es ist.

Seither plätscherten die Jahre ins Land. Ich war öfter in Frauen verliebt, war mit Ihnen auch aus, wir haben uns näher kennen gelernt. Gefühle für Männer habe ich seit meiner Pubertät keine mehr empfunden. Bei den Frauen habe ich es leider nie bis zum Sex geschafft. Es blieb bei Schwärmereien, Kuscheln udnd Küssen. Kuscheln und Küssen finde ich schön und es erregt mich. Hinsichtlich Sex hatte ich jedoch Angst vorm Versagen und davor, dass die Frauen herausfinden, dass ich noch diese "Besonderheit" habe. So habe ich mich eingerichtet. Beruflich bin ich recht erfolgreich. Hemden tragen, wenn nötig, geht auch. Wenn nicht notwendig, komme ich halt im T-Shirt. Trozdem bin ich mit der Situation nicht glücklich und es kommt immer noch vor, dass ich mich verliebe...

So, nun bich ich wieder am Zweifeln: Will ich überhaupt etwas mit einer Frau? Vielleicht doch mit einem Mann, unterdrück ich dies nur? Oder bin doch nur auf die Objekte (Oberhemden) fixiert und nicht fähig mit einer Frau oder einem Mann zu schlafen?

So, nun hab ich mehr geschireben, als ich wollte. Hoffe jemand findent die Zeit mal drüber zu lesen.

Liebe Grüße und guten Rutsch!

(Hinweis Admin: Betreffzeile von "Fetischismus und Liebe" auf obige präzisiert. )

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rainyday
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Beitrag Mo., 07.01.2019, 01:41

Hallo AmurTiger,

ich habe den Eindruck, dass das Knopf- bzw. Hemdthema gar nicht das eigentliche Problem ist. Es gibt Menschen mit viel "komplizierteren" Vorlieben - deine ist doch sogar ganz witzig. Das Problem dürfte eher dein mangelndes Selbstvertrauen sein, das du in der Beziehung hast, die du deshalb sogar abbrichst, nicht wahr?

Liebe Grüße
RD
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Calm42
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Beitrag So., 24.03.2019, 15:51

Hallo AmurTiger,

Ich habe die gleiche Vorliebe bzgl. Oberhemden. Ich kann es nur aus eigener Erfahrung heraus beschreiben. Es ist bei mir natürlich etwas anders, aber vielleicht auch eine Anregung. Ich habe mich dadurch längere Zeit (sexuell) zurückgezogen, Scham spielte dabei eine große Rolle. Durch allmähliches Thematisieren und letztlich einen fachlichen Rat konnte ich eine Entscheidung treffen, die es mir schrittweise ermöglicht, freier und vor allem gelassener damit umzugehen.

Wenn ich es nicht hinkriege, mich selbst mit all meinen Merkmalen und Eigenheiten zu sehen, anzunehmen und damit auch zu zeigen, dann isoliere und verstecke ich mich immer weiter. Das empfand ich als sehr schädlich und extrem anstrengend. Offenheit erschien mir sinnvoller. Ich glaube, Selbstvertrauen ist hier ein ganz wichtiger Punkt, ebenso die Selbstannahme. Das strahlt man auch aus.

Es ist ein längerer Weg der kleinen Schritte, aber diesen kleinen (harmlosen) Fetisch betrachte ich nicht mehr als etwas Schlimmes. Der Druck, etwas zu verändern, wurde sehr groß. Ich fing einfach an, ständig Hemden zu tragen. Was könnte schlimmstenfalls passieren? Ich wurde neugierig. Nach einiger Zeit entspannte sich ganz langsam alles. Ich schäme mich immer noch hier und da, aber heute siegt doch immer öfter der Mut.

Ich merkte, es passiert mir nichts, auch die Erregung legte sich langsam. Es kam der neue, ungewohnte Gedanke auf, ob eine Vorliebe vielleicht sogar eine positive, regulierende Bereicherung in sexueller Hinsicht sein könnte. Viele Menschen haben irgendwelche Vorlieben bzw. laufen tagtäglich im Hemd herum. Warum es weiter negativ sehen und verbergen?

Mir wurde klar, dass übermäßige Scham enorm schadet, viel mehr als eine harmlose Vorliebe. In der Annahme, die sicher nicht ganz leicht ist und ggf. fachliche Unterstützung braucht, gewinnt man wieder mehr Lebensfreiheit, was wiederum sehr gut tut. Das könnte vielleicht auch ein neuer, spannender Schritt in Richtung Partner/Sexualität sein. Warum muss das eine das andere denn ausschließen?

Alles Gute und viele Grüße

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Benko
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Beitrag Mo., 29.04.2019, 13:45

Hi, ich habe inzwischen schon mehrere Leute kennengelernt, die zu "ihren" Hemden ein ganz spezielles Verhältnis haben. Sooo selten ist dieser Fetisch nicht!

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Calm42
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Beitrag So., 12.05.2019, 14:17

Hi, ich denke auch, dass das nichts Einmaliges ist. Vorlieben gibt es ja viele, für was auch immer. Ich glaube auch nicht, dass hier Frauen bei so etwas gleich wegrennen würden.

Man befürchtet oft das schlimmste, sieht einen (scheinbaren) Mangel, den es zu verbergen oder loszuwerden gilt, aber nicht die Möglichkeiten, anders damit umzugehen. Vielleicht kann es trotz Vorliebe oder auch Fetisch entspannter sein, sich sogar positiv entwickeln, wenn man eben doch mal den Mut aufbringt, sich ein wenig öffnet...

Schönen Gruß

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Benko
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Beitrag Fr., 17.05.2019, 13:04

Also ich empfinde es inzwischen als Bereicherung, dass ein Teil meiner Sexualität auch daraus besteht, eine besondere Beziehung zu einem bestimmten Kleidungsstück zu haben.

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rainyday
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Beitrag So., 19.05.2019, 23:12

Lieber ein Kleidungsstück als ein Möbelstück! :lol:
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kimba60
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Beitrag So., 02.06.2019, 18:54

Also, ich bin sehr überrascht, daß es doch noch ein Forum gibt, was sich mit diesem Fetisch beschäftigt.Ich habe schon einige Jahre lang immer wieder mal danach gesucht, aber nie etwas gefunden, da es doch im Verhältnis zu anderen Neigungen recht selten zu sein scheint.
Mich erregen bestimmte Hemden auch sexuell und machen mich total geil, wenn ich sie anziehe, oder bei Anderen sehe.Schon in meiner Kindheit hat es mich angemacht, wenn ich andere Jungen in lässig getragenen Hemden gesehen habe. Da ich zudem noch schwul bin, ist es für mich immer erotisch, wenn ich eine männliche Person in einem für mich attraktivem Hemd sehe.Ich selbst habe zuweilen auch schon mal Probleme ein Hemd in der Öffentlichkeit anzuziehen, denn ich werde meist schon dabei ziemlich geil und es ist mir auch schon des öfteren passiert, daß ich mir unterwegs mal irgendwo erst mal den Druck aus der Hose nehmen mußte, da mich bestimmte Hemden natürlich auch beim Tragen geil machen.Schon das Gefühl mancher Hemden auf der Haut macht mich total an und ich bekomme einen Ständer in der Hose, das kann ja manchmal auch peinlich sein. Doch zu hause habe ich ganze Hemdenkolektionen, unter andrem auch bestimmter Lieblingsmarken, mit den ich mein Fetisch voll auslebe.
So würde mich doch schon interessieren, wer auch so gelagert ist und diese Neigung teilt, oder nachvollziehen kann.

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kimba60
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Beitrag So., 02.06.2019, 19:07

ich finde es toll, von Leuten zu lesen, die diesen Fetisch teilen. Ich kenne bis jetzt leider noch niemand mit dieser Neigung und empfinde es schon als extrem selten, würde aber gerne gleichgesinnte kennenlernen.

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Benko
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Beitrag So., 02.06.2019, 19:26

Hallo kimba,
wilkommen in Club ;-)
Vieles kann/mag man in öffentlichen Foren schreiben; manches aber doch P2P in einer PN. LG Ben

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kimba60
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Beitrag So., 02.06.2019, 21:17

Hallo Ben,
Ja, das mag wohl sein. Zumindest bin ich schon mal sehr froh, hier durch Zufall gelandet zu sein.

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Sinarellas
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Beitrag Mo., 03.06.2019, 11:57

Ich verstehe irgendwie das Problem mit dem "Fetisch" nicht. Für mich ist das gar kein Fetisch, sondern etwas, was schlicht erregt. Ich habe bei meinem Partner eine extreme sexuelle Zuneigung wenn er seine Businesshemden anzieht.
Ich verstehe nicht, warum man alles gleich irgendwie fast schon krankhaft benamsen muss nur um zu sagen GUGG MAL ICH HAB NEN KOMISCHEN FETISCH (...und wegen dem krig ich keinen Partner ab).
Ziemlich einfach gedacht oder?
Eine besondere Vorliebe macht ja erstmal nicht die ganze Beziehung aus. Ein Teil der Dinge die ich als yummi erlebe werde ich niemals in der Beziehung ausleben (können) und trotzdem kann man normale Nähe und Zuneigung haben. Das macht doch nur einen klitzikleinen Teil aus, der auch irrelevant sein kann oder den man im Laufe der Jahre durch Kompromisse befriedigen kann.

Normal ist das was für dich im Alltag eben ist. Wenn dich Hemden derartig belasten im Alltag finde eine Lösung und Kompromisse, dafür braucht man keinen Therapeuten. Nicht alles ist gleich krank und schon gar nicht in der sexuellen Vorliebe. Solange der Wunsch oder Drang dorthin keinen anderen auf irgendeine Art und Weise psychisch oder phsysisch ungewollt verletzt... so what!?
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Calm42
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Beitrag Di., 04.06.2019, 10:32

Hallo,
gerne, wenn Bedarf an Austausch besteht, wieso nicht...hier oder, wie schon gesagt, ggf. mal via PN.
Viele Grüße ;-)

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v2019b
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Beitrag Mo., 10.06.2019, 17:16

Hallo,
mir geht es ganz genauso, wie "kimba60".
Ich habe diesen Fetisch schon seit frühester Kindheit. Zuerst das wohlige Streichelgefühl, was zwar schön war, aber was ich nur für mich haben wollte. Aber ich wollte als Kind auch niemals Hemden anziehen, weil ich dachte, daß dieses dauerzarte streichelnde Gefühl jemand mit bekommt. Also zog ich nur versteckt Hemden an - in der Familien konnte ich mich gut verstecken, weil ich meistens einen Pullover drüber zog.
Aber diese weiten Hemden dann - die haben mich irgendwann erregt - dann sehr stakt erregt und ich wollte mehr.
Und aus dem tragen von Hemden, weil ich das wohlige streicheln des Stoffes immer haben wollte, wurde ein Fetisch.
Irgendwann soweit, daß ich darauf sehr fixiert war.
Mein Sexualleben hat dieser Fetisch begleitet und ist manchmal - aber nicht oft - im Sexualleben mit eingeflossen.
Ob ich Hemden immer trage oder nicht - wenn mir die gefallen, werde ich trotzdem immer sehr geil.
Ich denke mal, daß dieser echte Fetisch sehr sehr selten ist. Denn es gibt zwar verschiedene Fetischarten auf Hemden, aber nie auf normale Alltagshemden, die einfach nur sehr locker getragen werden und alleine schon deswegen eine sehr intensive Geilheit erzeugen.
Ich habe, bis vor kurzem auch gedacht, daß ich alleine mit diesem so ausgeprägten Fetisch bin.
Aber ich bin alt genug, um zu wissen, daß daran nichts verwerfliches ist.
Viel schlimmer und weitaus behandlungsbedürftiger sind wohl andere Fetischarten z.B. anderen Schmerzen bereiten, Fisteln, Kot und Urin usw...
Wenn man geil wird in einem Oberhemd - na dann lebt man damit einfach und genießt es, weil man das ja doch nicht ändern kann.
Es wäre wahrscheinlich viel besser, wenn man sich mit einem Gleichgesinnten austauschen kann. Vielleicht sogar diesen Fetisch mehr ausleben - denn es kann auch Spaß machen - wie in der Kitzel-Szene auch, wo man ja keinen Sex hat, nur weil man den Spielepartner zum Orgasmus bringt.
Also ich nehme mein Schicksal so, wie es ist und es gibt auch genug Jungs, die diesen Fetisch so ähnlich erleben, aber das Gefühl darin geil zu werden, einfach unterdrücken.
Einfach machen und Spaß haben !!!

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v2019b
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Beitrag Mo., 10.06.2019, 17:33

Sinarellas hat geschrieben:
Mo., 03.06.2019, 11:57
Ich verstehe irgendwie das Problem mit dem "Fetisch" nicht. Für mich ist das gar kein Fetisch, sondern etwas, was schlicht erregt. Ich habe bei meinem Partner eine extreme sexuelle Zuneigung wenn er seine Businesshemden anzieht.
Ich verstehe nicht, warum man alles gleich irgendwie fast schon krankhaft benamsen muss nur um zu sagen GUGG MAL ICH HAB NEN KOMISCHEN FETISCH (...und wegen dem krig ich keinen Partner ab).
Ziemlich einfach gedacht oder?
Eine besondere Vorliebe macht ja erstmal nicht die ganze Beziehung aus. Ein Teil der Dinge die ich als yummi erlebe werde ich niemals in der Beziehung ausleben (können) und trotzdem kann man normale Nähe und Zuneigung haben. Das macht doch nur einen klitzikleinen Teil aus, der auch irrelevant sein kann oder den man im Laufe der Jahre durch Kompromisse befriedigen kann.

Normal ist das was für dich im Alltag eben ist. Wenn dich Hemden derartig belasten im Alltag finde eine Lösung und Kompromisse, dafür braucht man keinen Therapeuten. Nicht alles ist gleich krank und schon gar nicht in der sexuellen Vorliebe. Solange der Wunsch oder Drang dorthin keinen anderen auf irgendeine Art und Weise psychisch oder phsysisch ungewollt verletzt... so what!?
Ich würde mal sagen: Das ist eine Punktlandung :-D
Du hast absolut Recht, denn man muß nicht alles krank reden.
Ich habe mich damit abgefunden, daß ich Hemden sehr geil finde.
Uns Männern - oder viele - macht es ja auch geil, wenn eine Frauen bestimmte Wäsche trägt.
Und ich finde es auch geil, wenn ein hübscher Mann ein schickes Hemd angezogen hat.
Ausserdem kann man die Partnerin oder Partner ja mit einbeziehen - so war das bei mir auch ... und hat so manches mal rattenscharfen Sex beschert ... und das mit Hemd, genauso, wie mich das geil macht.
Es ist nichts schlimmes daran.