Begutachtung WGKK

Spezielle Fragen zur Lage in Österreich
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resi 2
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Begutachtung WGKK

Beitrag Di., 03.01.2012, 07:44

Ich habe mit meinem Thera einen Antrag zur Frequenzerhöhung bei der WGKK gestellt, der abgelehnt wurde, nach dem ich eine Begründung für die Ablehnung forderte wurde ich zu einer Begutachtung "eingeladen".Nun meine Frage kann mir jemand sagen wie so etwas abläuft, was mich dort erwartet...,Danke Resi 2

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debussy
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Beitrag Di., 03.01.2012, 07:49

resi 2 hat geschrieben:was mich dort erwartet...
inkompetenz.

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lemmingfinn
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Beitrag Fr., 11.11.2016, 16:55

Hallo!
Ich habe heute Antrag auf Zuschuss zur Psychotherapie abgeschickt. Eine Begutachtung durch Wgkk steht ins Haus und ich wollte Fragen ob schon wer eine solche hinter sich gebracht hat und mir davon berichten kann?
Fürchte mich schon davor
Danke lemmingfinn

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Fundevogel
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Beitrag Fr., 11.11.2016, 18:18

Hallo lemmingfinn,

ja, ich war schon öfter bei so einer Begutachtung.

Während der Arbeitsunfähigkeit (Burnout) beim normalen Krankenkassengutachter, der sämtliche Krankschreibungen und Facharztbefunde begutachtet - dort gab es verschiedene Gesprächspartner, manche sehr angenehm, manche weniger.

Und dann danach beim Psychiater zur Begutachtung für die Krankenkasse. Du bekommst einen Termin zugeschickt, sollte der nicht passen, dann einfach anrufen und einen anderen Termin vereinbaren. Meistens haben die Gutachter aber fixe Zeiten, in denen sie die Begutachtungen wahrnehmen.

Der Gutachter stellt dann Fragen, um den Bedarf für die Therapie abzuklären. Also welche Beschwerden man hat, warum wieso weshalb man Therapie braucht etc.

Die Frage ist, ob das dein erster Antrag auf Zuschuß ist und wie lange deine Therapie bereits dauert. Wenn ich mich recht erinnere, war bei mir die erste Begutachtung beim Psychiater erst nach einiger Zeit als ich schon wieder arbeitsfähig war.

Ich empfehle dir auf jeden Fall, diesen Termin mit deiner/m Therapeut/in zu besprechen, bei mir war es auch so, dass der Therapeut den Antrag bei der GKK stellt. Also besprich es mit deinem Therapeuten/in, die sollten ja wissen, dass und warum deine Therapie sinnvoll ist und können dir nicht nur mit Argumenten helfen, sondern ist generell ein gutes Therapiethema.

Alles Gute!
Fundevogel

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lemmingfinn
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Beitrag Sa., 12.11.2016, 09:27

Liebe fundevogel!
Danke für deine rasche Antwort. Es ist nicht mein erster Antrag, aber der erste bei dem eine Begutachtung ins Haus steht...und ich habe leider schon sehr schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht.
Momentan weiß ich nicht mal wie ich meiner Psychiaterin verklickern kann dass es mir wirklich mies geht... Sie kann ja auch nicht helfen :(!
Lg lemmingfinn

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ENA
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Beitrag Sa., 12.11.2016, 09:29

Naja, aber erzählen und Gehör finden, kannst Du ja trotzdem.

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lemmingfinn
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Beitrag Sa., 12.11.2016, 09:33

Ich hab ja keinen Plan was ich ihr erzählen kann ...wie ihr meine Lage verständlich machen?

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ENA
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Beitrag Sa., 12.11.2016, 09:38

Na, so wie es Dir geht und warum es nicht weiter geht.

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lemmingfinn
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Beitrag Sa., 12.11.2016, 09:58

Dafür Worte finden ist so schwer

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Fundevogel
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Beitrag Sa., 12.11.2016, 10:12

Guten Morgen lemmingfinn,

also ... zur Abklärung ... du bist bereits in einer laufenden Psychotherapie, richtig? Zusätzlich gehst Du ab und zu zu einer Psychiaterin wegen der Medikamente, richtig? Oder machst Du die Therapie bei dieser Psychiaterin?
Wie auch immer, die Begutachter von der Krankenasse sind bestimmte bestellte Personen und sehr wahrscheinlich nicht ident mit deinen derzeitigen Therapeuten/Psychiaterin.
Oder bist du derzeit nicht in einer laufenden Therapie, sondern möchtest einen neuen Anlauf nehmen und hast dafür zuerst den Antrag auf Zuschuß gestellt, bevor du die weitere Therapie beginnst?

Worte finden ist immer schwer ... falls du nicht in einer aktuellen Therapie bist und es nicht mit Therapeut besprechen kannst, fände ich es am besten und klarsten, dir zu überlegen - allenfalls vielleicht schriftlich - woran kann man das ablesen, dass du Therapiebedarf hast. Woran kann man es sehen als Außenstehender, ist Dein Alltag beeinträchtigt, Deine Leistungsfähigkeit, Deine Beziehungen, Gesundheit usw. Klar geht es einem schlecht, aber dafür Worte zu finden ist wohl am besten über die Auswirkungen in deinem Leben. Beispielsweise ich brauche sechs Stunden, um mich zum Aufstehen und in die Dusche zu zwingen, Appetitverlust etc. - was auch immer Deine Symptome sind.
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lemmingfinn
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Beitrag Sa., 12.11.2016, 11:48

Liebe fundevogel !
Ich bin schon seit einigen jAhren in Therapie. Nächste Woche hab ich zusätzlich Termin bei meiner Psychiaterin, bei der ich eben nicht weiß wich ich ihr erklären kann wie es mir derzeit geht,... Medikamente wird sie nicht umstellen denke ich.
Du hast recht mit Worten ist es schwer , die Idee zu schildern was im allltag schwer ist werde ich versuchen.danke dir