Schön Kliniken Bad Bramstedt (Psychosomatische Klinik)

Kliniken u.a. in Deutschland (keine generellen Fragen)
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kelly
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Schön Kliniken Bad Bramstedt (Psychosomatische Klinik)

Beitrag Mi., 14.11.2007, 20:14

Hallo ,
kann mir jemand Infos zur Psychosomatischen Klinik in bad Bramstedt geben ?
Ich überlege noch ob ich noch ein drittes mal in eine klinik sollte .
War schon in Lübeck wegen Borderline und in Schwerin wegen Bulimie.
Denke das ich nochmal wegen Depressionen / Borderline / Suizidgedanken in eine Klinik muß.
habe schon die Aufnahmebögen zugeschickt bekommen.
Aber bin mir noch nicht sicher ob ich wieder in eine Klinik muß.
Vielleicht kann ich das alles auch Ambulant schaffen .
Mein Tehrapeut ist super und in einer klinik müßte ich alles nochmal erzählen.

ich weiß nicht ob ich die Kraft dafür aufbringen kann .
Aber ich kann auch nicht ständig für 2 Tage wegen Suizidgedanken in die Psych.
( da können die dir ja auch nicht helfen ) machen da ja keine therapie .

Also , wer kann mir was über bad Bramstedt erzählen ?
Wie groß sind da die Zimmer , wie ist die Therapie ? Therapie nach M. Linehan ? DBT ?

LG und danke

Kelly
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stern
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Beitrag Do., 15.11.2007, 18:46

Hallo,

im "alten Forum" gibt es schon einen ausführlichen Link zu Bad Bramstedt (bitte klicken)
Vielleicht hilft er dir zur Voraborientierung etwas weiter.

LG stern

P.S. @ Admin/Moderatoren: Ich weiß nicht, ob es o.k. ist (ab und an) einen Link zu Postings des "alten" Forums zu setzen. Wenn nein, Link bitte löschen.
Liebe Grüsse
stern
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kelly
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Beitrag Fr., 16.11.2007, 22:06

hallo stern ,
vielen Dank
hab gerade gelesen das es da auf der Borderlinestation nur 2 Bett-Zimmer gibt.
Ist wie in Lübeck damals .

Weiß jemand wie die Zimmer da geschnitten sind ?
In Lübeck waren die betten fast aneinander , war sehr eng , nichts mit Privat .
In Schwerin waren die 2 bett-Zimmer eigentlich ganz nett , mit Wand zwischen den betten und jeder
hatte seinen schreibtisch .

Vielleicht schreibt ja noch wer

LG kelly
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uziman
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Beitrag Di., 27.11.2007, 21:19

Nachdem im alten Forum fleißig 38 Seiten zu BB studiert habe, leider nur wenig zu Bad Pyrmont finden konnte versuch ichs jetzt mal hier.

Ich leide seit meiner Kindheit an Ängsten und war mit 10 schon mal stationär in der Kinder - und Jugendpsychatrie, im Laufe der Jahre und immer wenn es Probleme oder Veränderungen gab schlich sich diese Krankheit in mein Leben zurück...... ohne das ich etwas davon ahnte!

Es fing an mit 19 an einem normalen Tag im Supermarkt, ich stand in der Schlange und dachte ich sterbe wenn ich noch 5 Minuten stehen muß, im Laufe der Jahre wurde daraus nicht vor der Ampel stehen können, Discotheken und andere Geschichten die ich aber entweder verdrängte oder ich selbst heilte.
Bis zum Jahre 1999 in dem steil bergab ging, bis dann 2006 der Tiefpunkt erreicht war.
Auf einmal konnte ich meinem Chef nicht mehr in die Augen schauen, keine Meetings mehr wahr nehmen, im Stau stehen eh nicht, ich als Vorgesetzter konnte keine Mitarbeiter Gespräche mehr führen und ich verlor innerhalb der Probezeit ( ich bin dort beruflich aufgestiegen) meinen Job, seitdem geht es steil bergab!

Ich habe mich dann sofort in ärztliche Behandlung begeben, ich fahre nicht mehr wie drei Straßen mit dem Auto, keine SBahn, kein einkaufen, das volle Negativ Programm!

Diagnose Generalisierte Angstörung, Soziale Phobie, Agora Phobie, Panikattacken!

Dann versucht nen Therapeuthen zu finden der mir nach den Gewöhnungsitzungen gesagt hat, no way er kann das ambulant nicht!

Ich bin aber Optimist und versuche mein Leben nicht aus der Hand zu geben, manchmal gehts aber öfter muß ich einfach umdrehen und sagen ab nach Hause!

Nun stellt sich die Frage, wo bin ich besser aufgehoben?
Ich krieg schon nen Anfall wenn ich daran denke zu einem Vorgespräch zu fahren, Elbtunnel, mit mir? Niemals!

Wenn ich die Strecke einmal packe, dann mach ich nen Kreuz! Das schreibt hier nen erwachsener Mann von 35 Jahren, der auch noch Kinder hat!
Das kommt mir vor wien schlechter Traum!

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Kolja
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Beitrag Do., 29.11.2007, 22:17

hallo, uziman,
ich kann dir leider nciht helfen, aber ich möchte doch deinen letzten absatz auffassen:

egal, ob letzteres ein erwachsener mann von 35 jahren ohne kinder geschrieben hat, oder jemand anders!
es liegt eine krankheit vor, und wo steht geschrieben, daß männer und/oder gewisse altersklassen davor gefeit sind, von einer krankheit befallen zu werden???
es ist auch nicht deine schuld, wenn dich eine krankheit (manchmal auch situationsbedingt oder umständehalber) befällt.
die eigene schuld ist in meinen augen nur, wenn man sich bewust dazu entschließt, seine krankheit zu behalten und zu pflegen.

wenn du allein den weg nicht findest, versuche die möglichkeit, jemanden zu finden, der dich begleitet? hast du freunde oder jemanden in der familie/verwandtschaft, dem du vertraust?
übrigens, ich habe damals auch nicht den weg zum arzt gefunden, fand auch weder feunde, noch verwandte, die mich hätten begleiten können. ich habe damals zufällig im gemeinde-pastor eine ansprechperson gefunden. er hat mich die ersten male auch begleitet.


wünsche dir, daß du auch jemanden findest. vielleicht gibt es auch bei euch eine soziale einrichtung für menschen mit problemen, die sich um sowas kümmern können?


kolja
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uziman
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Beitrag Sa., 01.12.2007, 01:34

Also ich war schon beim Doc und mein Umfeld, also Familie, weiß bescheid.
Nur ich finde hier keinen Therapeuten und weiß nicht welche Klinik ich nehmen soll.........

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Andrander
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Beitrag Sa., 01.12.2007, 23:07

hi uziman,

was du beschreibst, berührt mich, denn es klingt nach einer meiner beschreibung meiner vergangenheit....und das könnte dir mut machen (und ich dachte immer, leute, die karriere machen können, haben das glück eines geraden weges....).
ich habe das fünfzehn jahre in meiner heimatgrossstadt durchgemacht (fahrstuhl, autobahn, kaufhaus, u-bahn, tunnel, flieger,überhaupt alles, panik - tag für tag .... die lösung war: erstmal abhauen,weit weg. auch das ist nicht leicht, aber das landleben hat meine ängste beruhigt. die weite um mich trotz nähe zum zuhause hat mir irgendwie sicherheit gegeben. hab mich dann langsam an kurze tunnel (davon gibts im alpenraum genug) gewagt, mittlerweile kann ich problemlos auto und zug fahren. und: bei mir hat auch ein psychopharmaka- und alkoholmix eine rolle gespielt; das konsequent wegzulassen, hat sich heilsam ausgewirkt. was ich sagen will: wo angst ist, gibt es auch eine lösung, das ist zumindest (mittlerweile) meine auffassung.
wegen einer klinik müsste dir jeder arzt helfen können. ein psychiater kann dir eine einweisung für eine psychosomatische klinik (krankenhaus, nicht reha) ausstellen. es gibt in jedem landkreis/ jeder stadt eine bestimmte anzahl stationäre therapieplätze in örtlichen krankenhäusern- für dringende fälle, wo du innerhalb einiger tage oder wochen aufnahme findest. wenn es für dich nicht so dringend ist, kannst du dir in ruhe eine klinik suchen, selbes prozedere, bei manchen brauchst du vorab eine kostenzusage der krankenkasse.

viel glück, a.

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kelly
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Beitrag Mo., 03.12.2007, 13:48

hallo uziman ,

habe gerade Deinen Bericht gelesen .
Warum findest du keinen therapeuten in deiner Nähe ?
Angststörungen sind was echt widerliches . Ich habe Panik vor
Menschenmengen und weiß daher wie sich das anfühlt .
Panikattacken sind echt krass .
Ich hatte mir wegen Bulimie und Borderline schon nen Aufnahmebogen von Bad Bramstedt
zuschicken lassen , weiß aber noch nicht ob ich wieder in eine Klinik will.....


Wie geht denn deine familie damit um , mit deiner Krankheit ?

LG kelly
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Nina22
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Beitrag Di., 04.12.2007, 09:34

Hallo,

Kennt jemand das Klinikum "Dorothea Christiane Erxleben" in Quedlinburg? Die Psychiatrie davon ist in Ballenstedt. Kennt die jemand?
Oder hat jemand etwas vom Klinikum gehört bzw. selbst erfahren?
Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn jemand von euch näheres zu ihr sagen könnte gerne auch per PN

LG

Nina

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uziman
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Beitrag Do., 06.12.2007, 12:46

Ich habe auch den Aufnahmebogen hier

Meine Familie steht wie eine eins hinter mir, obwohl es sie jede Menge an Kraft kostet.
Vorallem meine Frau macht so viel für mich, aber ich versuche jeden Tag aufs neue mit der Angst umzugehen versuche mit einzukaufen, spazieren gehen also ich probiere es immer wieder aufs neue um
halt auch etwas zurückzugeben und natürlich mich nicht aufzugeben!

Bisher geht das, meine hat gesagt solange sie in mir den Willen sieht sieht etwas zu tun dann geht sie jeden weg mit!

Das beruhigt mich!

Was den Therapeuten betrifft 300 gibts laut KVN in Hannover davon macht ein drittel Verhaltenstherapie und hat Wartezeiten bis zu einem Jahr....... definitiv zu lange... hab mich wahrscheinlich falsch ausgedrückt!

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kelly
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Beitrag Do., 06.12.2007, 21:24

Huhu Nina ,
wie schon gesagt , leider nicht . Sorry
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Beitrag Do., 06.12.2007, 21:27

Hallo uziman ,

oh , das ist ja krass !!!! Ein jahr wartezeit ???
Boh das geht ja gar nicht was ? dann geh doch lieber in eine klinik
und meld dich jetzt schon mal für was ambulantes an !
Da muß ja nun was passieren
Und in der umgebung ? Hmm

Kelly
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uziman
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Beitrag Mo., 10.12.2007, 12:51

So Nägel mit Köpfen gemacht, Anmeldung wech und schon Antwort da, bin mal gespannt wie lange ich warten muß.
Nächste Woche direkt mal nachhaken!

Vielleicht hält sich ja Jemand dann auch dort auf, wäre nett


Euer Uzi!

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kelly
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Beitrag Mo., 10.12.2007, 14:01

huhu uziman ,

hey , haste den Bogen weggeschickt ja ?
Ich überlege auch ob ich den Aufnahmebogen ausfülle und wegschicke ( nach Bad Bramstedt).
Überlege ob ich eine Traumatherapie machen sollte .
kann ja nicht immer nach der Ambulanten thera ind die Psych gehen weil es mir
so schlecht geht . Kann das mit der Arbeit nicht vereinbaren . Hmm , ach menno , weiß es nicht.
Will auch nicht das mein theraopeut sich vor den kopf gestoßen fühlt .
Muß mal mit ihn darüber sprechen , hab heute frei . Vielleicht fülle ich den einfach schonmal aus.....

LG kelly

PS: Bin ja mal gespannt wie lange du warten mußt Hoffentlich nicht zu lange was ? !
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uziman
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Beitrag Di., 11.12.2007, 11:54

Ich gehe mal von 8 Wochen aus (hoffentlich weniger ) , also wie in meinem ersten Post geschrieben war ich ja bei einer Therapeutin, sie war aber keine VT sondern Tiefenpsychologie und hat mir direkt gesagt das man mir ambulant wohl nicht helfen kann und ich mich in einem sehr schlechten Zustand befinde ,... der Vorschlag kam von ihr mit der stationären Geschichte!

Um das mal auf dich umzumünzen, ich denke jeder seriöse Therapeut wird einer Einweisung in eine Akutklinik , was BB ja ist, nicht widersprechen wenn das nötig ist und definitiv die ambulante Behandlung nach der stationären Therapie weiterführen!

Ich denke sag es ihm einfach, das wird dir ganz gut tun , mal raus aus dem Trott und nur du bist wichtig und kannst dich um dich kümmern!

Wenn du dich jetzt anmeldest könnten wir uns ja da treffen, also auf gehts