Hallo ihr Lieben ..
Ich weiß nicht wo oder wie ich anfangen soll..
Mein ganzes Leben scheint mir auser Kontrolle geraten zu sein.
Ich komme momentan einfach nicht mehr "klar" ..
Zur Zeit bin ich ständig breit oder wenn das nicht möglich ist betrunken.
Ich ertrag "es" anders einfach nicht mehr.
Gerade bin ich an dem Punkt, dass ich mein Geld vollkommen fürs Kiffen und Wochenendabschüsse verprasst habe und mir nichts mehr zu rauchen holen kann. Jetzt sitz ich hier - nüchtern - seit vorgestern und es geht mir einfach so wahnsinnig beschissen.
Trotzdem weiß ich nicht, ob Kiffen wirklich das Problem an der ganzen Sache ist. Es scheint mir eher so, als läge da eine andere Problematik dahinter.
Ich erzähle trotzdem mal, wie ich dazu kam.
Seit 1 1/2 Jahren bin ich "richtig" am Kiffen. Damals bin ich wegen der Schule neu in diese Stadt gezogen und kannte hier niemanden. Aber ich habe schon nach kurzem meinen Exfreund kennen gelernt. Danach haben wir uns fast jeden Tag gesehen und kamen dann recht schnell zusammen. Er war Kiffer. Seine Tage sahen immer gleich aus. Er ging arbeiten, kam nach Hause, ab zu seinem Kollegen und dort wurde dann gekifft bis man schlafen ging. Ich habe zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht (mehr) gekifft. Ich war damals 18 und er 24. Das erste Mal gekifft habe ich mit 16. Zum Zeitpunkt unseres Kennenlernens hatte ich aber bereits ein halbes Jahr überhaupt nichts mehr geraucht. Nicht weil ich dem sonderlich abgeneigt gewesen wäre, aber es war damals nicht wichtig für mich. Ich hab das Kiffen nicht gebraucht, nur hin und wieder mit Freunden gemacht, aber eigentlich war es kein Thema.
Bald saß ich auch jeden Abend mit ihm und seinen Freunden zusammen und habe mit ihnen zusammen geraucht. Es kam mir damals vor wie ein Glückstreffer. Ich war frisch verliebt, hatte gleichzeitig noch eine Menge neue Leute kennen gelernt und somit gleich den Anschluss in der neuen Stadt gefunden. Und das Kiffen fand ich damals plötzlich auch sehr nett.
Es ging ein paar Monate so, dann gerieten mein Ex und ich ziemlich aneinander. Es gab Probleme zwischen uns, die an dieser Stelle nicht auch noch erläutern möchte, der Text wird lange genug.
Er verlor dann aber auch noch seinen Job, hing nur noch rum, hat gekifft, mit seinen Jungs gezockt. Klischeehaft aber wahr.
Ich war sehr unzufrieden damit, wie er sich entwickelt hatte und stellte auch das Dauergekiffe in Frage, denn ich sah darin erstmals die Ursache seiner Abwärtsentwicklung. Ich habe ihn darum gebeten, gemeinsam aufzuhören. Natürlich wurde daraus nichts. Unsere Beziehung hielt noch eine ganze Weile, aber eigentlich haben wir uns immer weiter voneinander entfernt. Wir waren beide immer breit. Ich habe mehr gekifft als je zuvor, bin damit einfach besser gefahren als mit der nüchternen Realität. Anders hätte ich das wohl auch nicht so lange ertragen. Ich habe aber nicht gezielt gekifft, um Sorgen zu vergessen.
Irgendwann gab es dann mal eine kurze Zeit lang eine Versorungslücke und auf einmal war nichts mehr da. Ich hatte ein größeres Problem damit, als ich erwartet hätte. Es hat mir gefehlt. Mir wurden auf einmal wieder Probleme bewusst, die ich sonst - wie gesagt unbewusst - weggeraucht hatte. Jedenfalls merkte ich wieder, wie unzufrieden ich mit der Gesamtsituation war. Ich habe wieder versucht mit ihm zu reden und ihm vor Augen gehalten, dass weder er noch ich, noch irgendetwas auf die Reihe kriegten. Der gute Wille war dann sogar da, der Versuch auch aber es hat sich dann nach kurzer Zeit wieder eingeschlichen.
Usw. So zog sich das durch unsere komplette Beziehung.
Mein Problem mit ihm war, dass er sich zunehmend weniger um mich gekümmert hat. Ständig waren die Jungs wichtiger als ich, ich wurde versetzt, angelogen, usw. Selbst als eine sehr schwere Zeit kam, in der ich seinen Beistand mehr als alles andere auf dieser Welt gebraucht hätte, hat er mich einfach sitzen lassen um mit seinen Jungs Spaß zu haben.
Ich war unglücklich, aber ich habs ertragen, da dauerbreit und viel zu "gechillt" um mich ernsthaft aufzurappeln und von ihm loszumachen oder einfach mal mehr mit anderen zu machen, die ich zu der Zeit dann durchaus auch kannte.
...
Kiffen/ innere Unruhe/ nicht alleine sein wollen?
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Irgendwann lernte ich einen anderen Mann kennen. Er war das komplette Gegenteil von meinem Exfreund. Er war sehr aufmerksam und interessiert an meiner Person und wie es mir ging. Er war von Anfang an zu 100% für mich da und wir erlebten gerade in der Anfangszeit wunderschöne Augenblicke.
Ich war hin und her gerissen und habe in dieser Zeit viel geweint weil ich meinen Exfreund wirklich geliebt habe und ihn nicht betrügen oder verlassen wollte.
Aber ich habe mich bei dem anderen so gut gefühlt. Es tat gut, dass sich mal wieder jemand um mich gekümmert hat und für mich da sein WOLLTE, sich selbstständig gemeldet hat und nicht immer nur mit Ausreden ankam, wieso er mich mal wieder versetzt hat.
Ich konnte mich nicht entscheiden und fuhr so über ein paar Monate hinweg zweigleisig. Ich hab mich zunehmend schlechter dabei gefühlt. Mir tat es meinem Exfreund gegenüber wirklich sehr leid aber irgendwie habe ich mich immer nur weiter von ihm distanziert und Ausreden erfunden warum ich ihn nicht sehen wollte. Ich bereu es sehr, ihn so hintergangen zu haben, auch wenn er selbst viel falsch gemacht hat.
Er muss irgendwann dennoch gespürt zu haben, dass etwas nicht stimmt. Plötzlich wurde er aufmerksamer, wollte Zeit mit mir verbringen, wollte weniger kiffen, aber plötzlich wollte ich das auch alles nicht mehr von ihm. Ich hatte mich in den anderen verliebt, aber es hat seine Zeit gedauert bis ich bereit war mich von meinem Exfreund zu trennen.
Doch das neue Glück entpuppte sich auch bald als Reinfall, was allerdings meine "Schuld" war. Er war immer sehr liebevoll und fürsorglich und hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Er hat und hätte alles für mich getan, doch genau das war es, was mich von ihm weggetrieben hat. Es war so viel Gefühl. Und ich, die aus einer gegen Ende sehr gefühlsarmen Beziehung kam, kannte so etwas nicht. Ich kannte es nicht jemandem so viel zu bedeuten, so viel Gefühle zu nehmen und zu geben. Es war mir viel zu viel. Er war mir zu emotional, und ich ihm zu kalt. Komisch, wenn man bedenkt, dass es bei meinem Exfreund zuvor genau umgekehrt war -> er gab mir für mein Empfinden immer zu wenig.
Was das Kiffen in dieser Zeit angeht: Ich habe weiter gekifft, aber nicht mehr in diesem Maße. Ich habe es nicht mehr gebraucht dauerbreit zu sein. Es ging auch mal Tage und sogar Wochen ohne. Irgendwie tat mir diese Liebe schon gut, aber letztendlich hat sie mich erstickt.
Ich habe mich auch von ihm getrennt.
Anfangs tat es mir gut, wieder single zu sein. Die letzte Beziehung hatte mir wirklich die Luft zum Atmen genommen und die Beziehung davor hat mir einfach nur weh getan und mich oft enttäuscht - und jetzt war das alles vorbei und ich frei. So dachte ich.
Zeitgleich habe ich aber auch wieder angefangen mehr zu rauchen, mehr zu trinken, und auch öfters mal was anderes zu nehmen.
Ich bin gleich nach der Trennung mit einem Typen ins Bett gegangen, den ich bis dahin noch nicht so gut kannte. Wir haben uns ein paar mal bei Freunden getroffen und uns gut verstanden. Er hatte Interesse an mir, aber nur auf Sexbasis. Und ich war dem auch nicht abgeneigt. Ich hatte auch den Gedanken im Kopf, dass es mir leichter fallen würde, den ganzen Beziehungskram der letzten Zeit zu vergessen, wenn ich mit einem anderen Mann schlafen würde. Das klingt komisch, aber es ist bei mir tatsächlich so.
Wir haben dann ein Wochenende zusammen verbracht. Wir waren betrunken, bekifft und auf Pep zugleich und hatten eben einfach nur Sex. Wir wiederholten das ein paar mal und es hat sich wahnsinnig gut angefühlt. Ich musste nicht viel nachdenken, ich hatte meinen Spaß mit ihm und er mit mir.
Ich war hin und her gerissen und habe in dieser Zeit viel geweint weil ich meinen Exfreund wirklich geliebt habe und ihn nicht betrügen oder verlassen wollte.
Aber ich habe mich bei dem anderen so gut gefühlt. Es tat gut, dass sich mal wieder jemand um mich gekümmert hat und für mich da sein WOLLTE, sich selbstständig gemeldet hat und nicht immer nur mit Ausreden ankam, wieso er mich mal wieder versetzt hat.
Ich konnte mich nicht entscheiden und fuhr so über ein paar Monate hinweg zweigleisig. Ich hab mich zunehmend schlechter dabei gefühlt. Mir tat es meinem Exfreund gegenüber wirklich sehr leid aber irgendwie habe ich mich immer nur weiter von ihm distanziert und Ausreden erfunden warum ich ihn nicht sehen wollte. Ich bereu es sehr, ihn so hintergangen zu haben, auch wenn er selbst viel falsch gemacht hat.
Er muss irgendwann dennoch gespürt zu haben, dass etwas nicht stimmt. Plötzlich wurde er aufmerksamer, wollte Zeit mit mir verbringen, wollte weniger kiffen, aber plötzlich wollte ich das auch alles nicht mehr von ihm. Ich hatte mich in den anderen verliebt, aber es hat seine Zeit gedauert bis ich bereit war mich von meinem Exfreund zu trennen.
Doch das neue Glück entpuppte sich auch bald als Reinfall, was allerdings meine "Schuld" war. Er war immer sehr liebevoll und fürsorglich und hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Er hat und hätte alles für mich getan, doch genau das war es, was mich von ihm weggetrieben hat. Es war so viel Gefühl. Und ich, die aus einer gegen Ende sehr gefühlsarmen Beziehung kam, kannte so etwas nicht. Ich kannte es nicht jemandem so viel zu bedeuten, so viel Gefühle zu nehmen und zu geben. Es war mir viel zu viel. Er war mir zu emotional, und ich ihm zu kalt. Komisch, wenn man bedenkt, dass es bei meinem Exfreund zuvor genau umgekehrt war -> er gab mir für mein Empfinden immer zu wenig.
Was das Kiffen in dieser Zeit angeht: Ich habe weiter gekifft, aber nicht mehr in diesem Maße. Ich habe es nicht mehr gebraucht dauerbreit zu sein. Es ging auch mal Tage und sogar Wochen ohne. Irgendwie tat mir diese Liebe schon gut, aber letztendlich hat sie mich erstickt.
Ich habe mich auch von ihm getrennt.
Anfangs tat es mir gut, wieder single zu sein. Die letzte Beziehung hatte mir wirklich die Luft zum Atmen genommen und die Beziehung davor hat mir einfach nur weh getan und mich oft enttäuscht - und jetzt war das alles vorbei und ich frei. So dachte ich.
Zeitgleich habe ich aber auch wieder angefangen mehr zu rauchen, mehr zu trinken, und auch öfters mal was anderes zu nehmen.
Ich bin gleich nach der Trennung mit einem Typen ins Bett gegangen, den ich bis dahin noch nicht so gut kannte. Wir haben uns ein paar mal bei Freunden getroffen und uns gut verstanden. Er hatte Interesse an mir, aber nur auf Sexbasis. Und ich war dem auch nicht abgeneigt. Ich hatte auch den Gedanken im Kopf, dass es mir leichter fallen würde, den ganzen Beziehungskram der letzten Zeit zu vergessen, wenn ich mit einem anderen Mann schlafen würde. Das klingt komisch, aber es ist bei mir tatsächlich so.
Wir haben dann ein Wochenende zusammen verbracht. Wir waren betrunken, bekifft und auf Pep zugleich und hatten eben einfach nur Sex. Wir wiederholten das ein paar mal und es hat sich wahnsinnig gut angefühlt. Ich musste nicht viel nachdenken, ich hatte meinen Spaß mit ihm und er mit mir.
Aber dann ist irgendwas passiert. Es ging mit mir in der Zeit wirklich sehr schnell Berg ab. Ich hab mich grundsätzlich irgendwie "unruhig" gefühlt wenn ich alleine war. Ich wollte nicht alleine sein. Ich hab es vor allen Dingen abends überhaupt nicht ertragen, alleine zu sein. Mir kamen immer düstere Gedanken und Gefühle von Einsamkeit und Leere hoch. Und eben diese Unruhe. Oft hatte ich dann auch noch Herzrasen. Also hab ich wieder angefangen die ganze Zeit zu kiffen. Dieses mal wirklich gezielt um diese Gefühle abzuschalten, weil sie unerträglich für mich waren. Ich bin manchmal abends durch meine Wohnung gelaufen, immer im Kreis oder kreuz und quer und wusste nicht mal was ich in dem Moment dachte oder fühlte, es war nur eines: unerträglich.
Es ist doch schon ein ganz anderes Gefühl in breitem Zustand, in der wohlig warmen Decke eingekuschelt im Bett zu liegen, TV zu sehen und schließlich einzuschlafen, als wie auf Kohlen zu sitzen oder unruhig durch die Wohnung zu laufen, mit eben diesem undefinierbaren, unerträglichem Gefühl in einem. Dieses Gefühl hat mich so überrumpelt. Ich bin damit wirklich nicht zurecht gekommen und ich tu es auch jetzt nicht. Ich versuche mich zu erinnern, ob ich das jemals zuvor hatte, aber ich glaube nicht. Jedenfalls nicht in diesem Maße. Nicht so, dass ich durchdrehe.
Ich fing dann an mich sehr nach diesem Typen zu sehnen. Er wollte nur den Sex, ich aber auch seine starke Schulter zum Anlehnen. Ich mochte es danach neben ihm einzuschlafen. Er hat dieses Gefühl in mir beruhigt. Ich hab mich sicher bei ihm gefühlt. Ich konnte einfach einschlafen, ohne dieses undefinierbare was auch immer. Ich hab von Anfang an gespürt, dass ihm das eigentlich nicht so recht ist, wenn ich angekuschelt komme, aber er hat sich auch nicht darüber beklagt. Schließlich wollte er Sex und er hat ihn bekommen und ich habe auch bekommen was ich wollte. Ein kleines Stück Geborgenheit.
Was mich gerade so schockiert ist, dass das mit ihm gerade mal seit knapp 2 Monaten geht. Als ich das eben geschrieben habe, kam es mir sehr viel länger vor. Ein solcher Wandel meiner Verfassung in so kurzer Zeit. Wir treffen uns nach wie vor. Manchmal will ich wirklich nur Sex, manchmal möchte ich mehr.
Vor ein paar Tagen gab es eine katastrophale Nacht mit ihm. Ich war völlig betrunken. Ich hab mich schon im Laufe des Abends volllaufen lassen und ihn irgendwann angerufen und gefragt ob er vorbeikommen möchte. Er kam dann auch. Er war ein paar Stunden da. Wir hatten des öfteren Sex, haben noch mehr getrunken und irgendwann haben wir uns gestritten. Ich weiß nicht mal mehr genau wieso, aber er wollte dann gehen. Ich hatte sofort wieder so ein mieses Gefühl. So eine Unruhe. Ich wollte nicht, dass er mich alleine lässt. Ich hab ihn wohl regelrecht angefleht, nicht zu gehen, aber so genau weiß ich es nicht mehr. Er meinte nur, ich wäre doch total dicht und könnte nicht mal mehr stehen. Aber ich glaube, ich habe fast geweint weil ich wollte, dass er bei mir bleibt. Er hat uns dann noch einen Joint gebaut und wir haben ihn zusammen geraucht. Den Weg von der Fensterbank ins Bett bin nur noch gefallen. Es ging keinen Meter mehr geradeaus. Er meinte noch "Komm gehen wir schlafen" und das hieß für mich in diesem Augenblick, dass er bei mir schläft. Er lag dann auch neben mir und ich bin in seinen Armen eingeschlafen. Nur nicht darin aufgewacht.
Denn so gegen 8 Uhr morgens bin ich aufgewacht und war er weg. Ich war im ersten Moment total verwirrt, denn für mich lag er eine Sekunde zuvor noch neben mir. Ich bin aufgestanden, und hab mich erst mal umgsehen ob er wirklich weg ist. Mir war immer noch so schwindlig und ich hatte an Beinen und Armen blaue Flecken und Kratzer. Hab mich nachts wohl überall angeschlagen.
Ich war völlig schockiert darüber, dass er weg war und hab mich direkt wieder so komisch gefühlt. Unruhe. Aber von jetzt auf gleich. Ich bin erst mal wie blöd durch die Wohnung gelaufen und hab dann angefangen zu weinen. Aber versteht mich nicht falsch. Ich war nicht enttäuscht, wie frau das ist, wenn sie sich mehr aus einem ONS gemacht hat und der Typ morgens weg ist. Ich war - ich weiß es doch auch nicht, es war einfach schlimm für mich. Ich hab mich so alleine gefühlt und irgendwie im Stich gelassen.
Ich bin dann erst mal zu einem Freund von mir gefahren um was zu rauchen, ich selbst hatte nichts mehr. Und dann nahm der Tag eben so seinen Lauf. Immer wieder einen geraucht um ja nicht klar im Kopf zu werden. So geht das eigentlich ständig und es wird wirklich zum Problem.
Es ist doch schon ein ganz anderes Gefühl in breitem Zustand, in der wohlig warmen Decke eingekuschelt im Bett zu liegen, TV zu sehen und schließlich einzuschlafen, als wie auf Kohlen zu sitzen oder unruhig durch die Wohnung zu laufen, mit eben diesem undefinierbaren, unerträglichem Gefühl in einem. Dieses Gefühl hat mich so überrumpelt. Ich bin damit wirklich nicht zurecht gekommen und ich tu es auch jetzt nicht. Ich versuche mich zu erinnern, ob ich das jemals zuvor hatte, aber ich glaube nicht. Jedenfalls nicht in diesem Maße. Nicht so, dass ich durchdrehe.
Ich fing dann an mich sehr nach diesem Typen zu sehnen. Er wollte nur den Sex, ich aber auch seine starke Schulter zum Anlehnen. Ich mochte es danach neben ihm einzuschlafen. Er hat dieses Gefühl in mir beruhigt. Ich hab mich sicher bei ihm gefühlt. Ich konnte einfach einschlafen, ohne dieses undefinierbare was auch immer. Ich hab von Anfang an gespürt, dass ihm das eigentlich nicht so recht ist, wenn ich angekuschelt komme, aber er hat sich auch nicht darüber beklagt. Schließlich wollte er Sex und er hat ihn bekommen und ich habe auch bekommen was ich wollte. Ein kleines Stück Geborgenheit.
Was mich gerade so schockiert ist, dass das mit ihm gerade mal seit knapp 2 Monaten geht. Als ich das eben geschrieben habe, kam es mir sehr viel länger vor. Ein solcher Wandel meiner Verfassung in so kurzer Zeit. Wir treffen uns nach wie vor. Manchmal will ich wirklich nur Sex, manchmal möchte ich mehr.
Vor ein paar Tagen gab es eine katastrophale Nacht mit ihm. Ich war völlig betrunken. Ich hab mich schon im Laufe des Abends volllaufen lassen und ihn irgendwann angerufen und gefragt ob er vorbeikommen möchte. Er kam dann auch. Er war ein paar Stunden da. Wir hatten des öfteren Sex, haben noch mehr getrunken und irgendwann haben wir uns gestritten. Ich weiß nicht mal mehr genau wieso, aber er wollte dann gehen. Ich hatte sofort wieder so ein mieses Gefühl. So eine Unruhe. Ich wollte nicht, dass er mich alleine lässt. Ich hab ihn wohl regelrecht angefleht, nicht zu gehen, aber so genau weiß ich es nicht mehr. Er meinte nur, ich wäre doch total dicht und könnte nicht mal mehr stehen. Aber ich glaube, ich habe fast geweint weil ich wollte, dass er bei mir bleibt. Er hat uns dann noch einen Joint gebaut und wir haben ihn zusammen geraucht. Den Weg von der Fensterbank ins Bett bin nur noch gefallen. Es ging keinen Meter mehr geradeaus. Er meinte noch "Komm gehen wir schlafen" und das hieß für mich in diesem Augenblick, dass er bei mir schläft. Er lag dann auch neben mir und ich bin in seinen Armen eingeschlafen. Nur nicht darin aufgewacht.
Denn so gegen 8 Uhr morgens bin ich aufgewacht und war er weg. Ich war im ersten Moment total verwirrt, denn für mich lag er eine Sekunde zuvor noch neben mir. Ich bin aufgestanden, und hab mich erst mal umgsehen ob er wirklich weg ist. Mir war immer noch so schwindlig und ich hatte an Beinen und Armen blaue Flecken und Kratzer. Hab mich nachts wohl überall angeschlagen.
Ich war völlig schockiert darüber, dass er weg war und hab mich direkt wieder so komisch gefühlt. Unruhe. Aber von jetzt auf gleich. Ich bin erst mal wie blöd durch die Wohnung gelaufen und hab dann angefangen zu weinen. Aber versteht mich nicht falsch. Ich war nicht enttäuscht, wie frau das ist, wenn sie sich mehr aus einem ONS gemacht hat und der Typ morgens weg ist. Ich war - ich weiß es doch auch nicht, es war einfach schlimm für mich. Ich hab mich so alleine gefühlt und irgendwie im Stich gelassen.
Ich bin dann erst mal zu einem Freund von mir gefahren um was zu rauchen, ich selbst hatte nichts mehr. Und dann nahm der Tag eben so seinen Lauf. Immer wieder einen geraucht um ja nicht klar im Kopf zu werden. So geht das eigentlich ständig und es wird wirklich zum Problem.
Ich will, dass das aufhört. Ich bin fix und fertig mit den Nerven. Ich fühle mich mittlerweile so, als wäre jeder Tag ein Kampf darum, nicht diesen emotinalen Tiefschlag am Abend zu erleiden. Nebenbei bekomme ich meine Schule zur Zeit gar nicht mehr auf die Reihe. Ich kann nicht - weil ich die ständig breit bin, aber wenn ich es nicht bin, fühle ich mich so schlecht, dass ich mich ebenfalls nicht aufs Lernen konzentrieren kann.
Und finanziell geht es gerade auch kein Stück mehr. Ich habe jetzt schon Probleme durch den Monat zu kommen. Aber mir scheint es ja wirklich eher ein grundlegenderes Problem zu sein, als nur das Kiffen.
Falls sich jemand durch diesen Roman durchgekämpft hat, dankeschön. Wenn nicht, kann ich es auch verstehen, ist wirklich sehr lange geworden. Ich wollte mir das einfach von der Seele schreiben und das hat mir gerade auch sehr gut getan. Es hilft mir ein bisschen das ganze zu überblicken.
Liebe Grüße
und eine erholsame Nacht
Und finanziell geht es gerade auch kein Stück mehr. Ich habe jetzt schon Probleme durch den Monat zu kommen. Aber mir scheint es ja wirklich eher ein grundlegenderes Problem zu sein, als nur das Kiffen.
Falls sich jemand durch diesen Roman durchgekämpft hat, dankeschön. Wenn nicht, kann ich es auch verstehen, ist wirklich sehr lange geworden. Ich wollte mir das einfach von der Seele schreiben und das hat mir gerade auch sehr gut getan. Es hilft mir ein bisschen das ganze zu überblicken.
Liebe Grüße
und eine erholsame Nacht
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Ich habe es gerne gelesen und ich kann mir gut vorstellen, dass es dir Erleichterung gebracht hatknock hat geschrieben:Falls sich jemand durch diesen Roman durchgekämpft hat, dankeschön. Wenn nicht, kann ich es auch verstehen, ist wirklich sehr lange geworden.
Du scheinst sehr viel Gefühl zu haben aber du bringst deine Gefühle durch den intensiven Drogenkonsum völlig durcheinander, das weißt du wohl.
Der Zustand den du derzeit durchlebst, ist augenscheinlich stark mit Angst verbunden. Diese "Anfälle" die du beschreibst, werden wohl leichte Panikattacken sein.
Ich weiß nicht, in-wie-weit du wirklich bereit bist den Schritt in die Freiheit zu machen.
Ich habe über 15 Jahre dazu benötigt (Heroin/Morphium, Koks, Pillen, Partydrugs und dauerkiffen).
Es sollte dir aber bewusst werden, dass es nicht von heute auf morgen gut werden kann.
Dann mach das, lass es aufhören!Ich will, dass das aufhört. Ich bin fix und fertig mit den Nerven.
Du wirst auch die Bindung zu deiner Bettbeziehung klären müssen!
Ist es schon Liebe? Liebt er dich? Du weißt was zu tun ist!?
Schreib es dir von der Seele, ich werd´s lesen!
Liebe Grüße
René
Hey Knock,
vieles, was du beschreibst - und ich muss sagen du bist gut darin, deine Gefühle zu beschreiben und zu verdeutlichen - kenne ich von mir selbst. Für mich persönlich ist das, was du hier beschreibst Sucht. Sucht nach Nähe, Sucht nach Beziehung, Sucht nach Cannabis, Sucht ...
Sucht und Suche - das ist wohl immer so ein Thema das irgendwie zusammengehört. Wichtig zu wissen wäre - was suchst du? Wonach sehnst du dich? Was fehlt dir in deinem Leben?
Was ist es, dass du so sehr kompensieren musst - entweder mit Rauch und Rausch oder mit Sex und Geborgenheit?
Ich denke, dass es mitunter eines der schwersten Dinge ist, genau das herauszufinden.
Ich persönlich arbeite seit mehr als einem Jahr mit meiner Psychologin daran. Und langsam kann man aus den vielen Puzzelteilen meines Lebens auch etwas "bildähnliches" zusammenfügen .
Hast du eine Art der Betreuung? Drogenberatung? Psychologe/in? Lebensberatung? Was es da halt alles so gibt. Ich denke du weißt, dass man nicht verrückt sein muss um einen Psychologen zu Rate zu ziehen . Oft hilft es ungemein, einem unbeteiligten objektiven Menschen etwas erzählen zu können, der dann hinterfragt und somit das eigene Denken total anregt. Bei mir kommt da oft vieles und manchmal auch gar nichts zu Tage - aber alles in allem hilft es mir sehr eine Person zu haben, der ich alles sagen kann, so verrückt es auch klingen mag.
Ich muss sagen, auch wenn ich dich nicht kenne, dass mir leid tut, wie du dich fühlst. Wahrscheinlich weil es so gut kenne und nicht nur einmal vor der Türe gestanden bin, schreiend kreischend und meinen Expartner nicht raus lassen wollte, aus lauter Angst alleine zu sein. Es ist ein ganz fürchterliches Gefühl. So hilflos und verlassen.
Ich für mich glaube, dass ich mich irgendwann selbst "verlassen" habe und mich deshalb so oft alleine fühle. Und dieses Loch, dass ich selbst gemacht oder hinterlassen habe, wollte ich mit Drogen und exzessivem Sex füllen. Einen Versuch wars ja wert - aber funktioniert hats nicht. Ich glaub es bleibt uns nicht viel anderes übrig als das wir uns mit uns selbst auseinandersetzen, in uns heinein- und nachfühlen, graben und bohren müssen.
Da fällt mir jetzt auch noch etwas konkretes ein, was du tun kannst: Genuss üben! Ich selbst habe in meiner Drogensucht total verlernt etwas zu genießen. Mein einziger Genuss war breit sein. Aber da gibts wirklich so viel mehr. Man kann üben zu genießen. ZB ein Bad nehmen und das nur für sich alleine tun. Sich selbst etwas gutes tun, weil man es verdient hat! Und ja, wir habens verdient!
Oder in der Wiese sitzen und ein Buch lesen - ganz aufmerksam und auf sich selbst gerichtet. Genuss üben eben - nicht einfach, aber zumindest eine Alternative zum breit sein.
Ich wünsch dir ganz viel Gutes,
lg
sensi
vieles, was du beschreibst - und ich muss sagen du bist gut darin, deine Gefühle zu beschreiben und zu verdeutlichen - kenne ich von mir selbst. Für mich persönlich ist das, was du hier beschreibst Sucht. Sucht nach Nähe, Sucht nach Beziehung, Sucht nach Cannabis, Sucht ...
Sucht und Suche - das ist wohl immer so ein Thema das irgendwie zusammengehört. Wichtig zu wissen wäre - was suchst du? Wonach sehnst du dich? Was fehlt dir in deinem Leben?
Was ist es, dass du so sehr kompensieren musst - entweder mit Rauch und Rausch oder mit Sex und Geborgenheit?
Ich denke, dass es mitunter eines der schwersten Dinge ist, genau das herauszufinden.
Ich persönlich arbeite seit mehr als einem Jahr mit meiner Psychologin daran. Und langsam kann man aus den vielen Puzzelteilen meines Lebens auch etwas "bildähnliches" zusammenfügen .
Hast du eine Art der Betreuung? Drogenberatung? Psychologe/in? Lebensberatung? Was es da halt alles so gibt. Ich denke du weißt, dass man nicht verrückt sein muss um einen Psychologen zu Rate zu ziehen . Oft hilft es ungemein, einem unbeteiligten objektiven Menschen etwas erzählen zu können, der dann hinterfragt und somit das eigene Denken total anregt. Bei mir kommt da oft vieles und manchmal auch gar nichts zu Tage - aber alles in allem hilft es mir sehr eine Person zu haben, der ich alles sagen kann, so verrückt es auch klingen mag.
Ich muss sagen, auch wenn ich dich nicht kenne, dass mir leid tut, wie du dich fühlst. Wahrscheinlich weil es so gut kenne und nicht nur einmal vor der Türe gestanden bin, schreiend kreischend und meinen Expartner nicht raus lassen wollte, aus lauter Angst alleine zu sein. Es ist ein ganz fürchterliches Gefühl. So hilflos und verlassen.
Ich für mich glaube, dass ich mich irgendwann selbst "verlassen" habe und mich deshalb so oft alleine fühle. Und dieses Loch, dass ich selbst gemacht oder hinterlassen habe, wollte ich mit Drogen und exzessivem Sex füllen. Einen Versuch wars ja wert - aber funktioniert hats nicht. Ich glaub es bleibt uns nicht viel anderes übrig als das wir uns mit uns selbst auseinandersetzen, in uns heinein- und nachfühlen, graben und bohren müssen.
Da fällt mir jetzt auch noch etwas konkretes ein, was du tun kannst: Genuss üben! Ich selbst habe in meiner Drogensucht total verlernt etwas zu genießen. Mein einziger Genuss war breit sein. Aber da gibts wirklich so viel mehr. Man kann üben zu genießen. ZB ein Bad nehmen und das nur für sich alleine tun. Sich selbst etwas gutes tun, weil man es verdient hat! Und ja, wir habens verdient!
Oder in der Wiese sitzen und ein Buch lesen - ganz aufmerksam und auf sich selbst gerichtet. Genuss üben eben - nicht einfach, aber zumindest eine Alternative zum breit sein.
Ich wünsch dir ganz viel Gutes,
lg
sensi
Seit ich dich liebe, bin ich nur ich, wenn ich nicht mehr nur ich bin!
Ich bin dankbar, dass ich erkannt habe, was Leben wirklich heißt!
@ Morgen:
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast es zu lesen. Lieb von dir.
Du schreibst von leichten Panikattacken? Äußern die sich so wie ich es beschrieben habe? Was gibt es denn da grob gesagt für Ursachen?
Was meine Bettgeschichte angeht, nein ich bin nicht verliebt und er auch nicht. Ich hatte beim Schreiben allerdings schon die Befürchtung, dass es so wirken könnte.
Er hat mir Seiten an sich gezeigt, die ich nicht mag. Er kann sehr charmant und nett sein, aber er kann auch ganz anders sein. Egoistisch, kalt, gleichgültig mir gegenüber. Mit so jemandem könnte ich keine Beziehung führen und ich denke auch nicht, dass ich mich in ihn verlieben könnte.
Mit ihm ist es meistens einfach nur "cool". Er hat immer alles da, was ich brauche, wenn du verstehst. Er steht auf dieselbe Musik wie ich. Er steht auf bedeutungslosen Sex. Ein Wochenende bei ihm, das ist ein kleiner Trip in eine andere Welt. Völlig zugedröhnt, Gefühle bis zur Ekstase steigern. Das ist der eine Punkt. Aus demselben Grund verbring ich auch gerne meine Zeit in Clubs, aussteigen aus der Realität. Aber diese Phase habe ich eigentlich hinter mir gelassen. Es ist erst in letzter Zeit wieder aktueller, da es jetzt leicht wie schon lange nicht mehr ist, gratis was abzu"stauben" . Nun es ist solange cool, solange es dauert.
Der andere Grund ist, dass er mir Sicherheit und Geborgenheit vermittelt, wenn er bei mir ist. Er hat eine Ruhe in sich, die mich ebenfalls beruhigt. Noch dazu die optischen Aspekte groß, stark, männlich. Ich klammer mich da immer ein bisschen ran, in der Hoffnung, dass er mir dieses scheiß Gefühl, das mich umgibt nehmen kann. Das kann er auch, solange er da ist.
Aber echte Gefühle für ihn, wie Verliebtheit oder Liebe habe ich nicht. Es sind wohl eher egoistisch orientierte Empfindungen, um mich selbst besser zu fühlen.
Aber die sind schon okay, er benutzt mich so gesehen doch auch nur. Ich denke, in seinem Alter sind viele Frauen schon darauf bedacht, langsam etwas aufzubauen und nicht mehr unbedingt an Sexbeziehungen interessiert. Mädels um die 20 sind da dann doch ein wenig praktischer für seine Zwecke. Aber ich denke, wenn er wüsste, dass es mir mittlerweile nicht mehr rein um den Sex geht, wäre er weg. Er will von Gefühlen dieser Art nichts wissen.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast es zu lesen. Lieb von dir.
Du schreibst von leichten Panikattacken? Äußern die sich so wie ich es beschrieben habe? Was gibt es denn da grob gesagt für Ursachen?
Was meine Bettgeschichte angeht, nein ich bin nicht verliebt und er auch nicht. Ich hatte beim Schreiben allerdings schon die Befürchtung, dass es so wirken könnte.
Er hat mir Seiten an sich gezeigt, die ich nicht mag. Er kann sehr charmant und nett sein, aber er kann auch ganz anders sein. Egoistisch, kalt, gleichgültig mir gegenüber. Mit so jemandem könnte ich keine Beziehung führen und ich denke auch nicht, dass ich mich in ihn verlieben könnte.
Mit ihm ist es meistens einfach nur "cool". Er hat immer alles da, was ich brauche, wenn du verstehst. Er steht auf dieselbe Musik wie ich. Er steht auf bedeutungslosen Sex. Ein Wochenende bei ihm, das ist ein kleiner Trip in eine andere Welt. Völlig zugedröhnt, Gefühle bis zur Ekstase steigern. Das ist der eine Punkt. Aus demselben Grund verbring ich auch gerne meine Zeit in Clubs, aussteigen aus der Realität. Aber diese Phase habe ich eigentlich hinter mir gelassen. Es ist erst in letzter Zeit wieder aktueller, da es jetzt leicht wie schon lange nicht mehr ist, gratis was abzu"stauben" . Nun es ist solange cool, solange es dauert.
Der andere Grund ist, dass er mir Sicherheit und Geborgenheit vermittelt, wenn er bei mir ist. Er hat eine Ruhe in sich, die mich ebenfalls beruhigt. Noch dazu die optischen Aspekte groß, stark, männlich. Ich klammer mich da immer ein bisschen ran, in der Hoffnung, dass er mir dieses scheiß Gefühl, das mich umgibt nehmen kann. Das kann er auch, solange er da ist.
Aber echte Gefühle für ihn, wie Verliebtheit oder Liebe habe ich nicht. Es sind wohl eher egoistisch orientierte Empfindungen, um mich selbst besser zu fühlen.
Aber die sind schon okay, er benutzt mich so gesehen doch auch nur. Ich denke, in seinem Alter sind viele Frauen schon darauf bedacht, langsam etwas aufzubauen und nicht mehr unbedingt an Sexbeziehungen interessiert. Mädels um die 20 sind da dann doch ein wenig praktischer für seine Zwecke. Aber ich denke, wenn er wüsste, dass es mir mittlerweile nicht mehr rein um den Sex geht, wäre er weg. Er will von Gefühlen dieser Art nichts wissen.
@ sensitive:
Hallo sensitive. Danke auch für deine Antwort. Du scheinst wirklich zu verstehen wie ich mich fühle.
Aber eine Antwort habe ich auf die Schnelle natürlich nicht gefunden. Doch was ist mit dem Aspekt, nicht mit sich selbst alleine sein zu wollen oder zu können, sich selbst nicht als gute Gesellschaft zu empfinden, nicht zu mögen, oder sowas in der Art, weshalb man permanent versucht den Zustand des alleine seins mit sich selbst zu vermeiden? Dafür spricht, dass man breit nicht mehr man selbst ist.
Und dass einen die Gesellschaft eines Mannes dieser Art vergessen lässt, wer man eigentlich ist. Eigentlich ist man unsicher, verloren und ängstlich, aber dann ist man plötzlich selbstsicher, eine Verführerin, unglaublich stark, usw.? Das waren meine Denkansätze zu diesem Thema.
Und gerade kam mir der Gedanke, dass gerade das auch das Problem in meiner vorigen Beziehung gewesen sein könnte. Er hat mich so akzeptiert wie ich war. Wenn ich deprimiert war, wollte er wissen warum. Wenn ich es ihm gesagt habe, hatte er Verständnis dafür. Er wollte ganz nah an mich heran und mich intensiv bis aufs Innerste kennen lernen, egal wie kaputt ihm das zu sein schien, und ich musste dadurch selbst näher an mich ran, als ich es ertragen konnte.
Bei der Geschichte jetzt spiele ich eher eine Rolle. Ich ziehe mich immer aufreizend an, wenn er zu mir kommt oder ich zu ihm gehe. Wir konsumieren ein bisschen dies und das, haben Lust auf Sex und vergessen die Welt um uns herum, genießen einfach nur noch den Sex, den Rausch. Wenn er weg ist, ist das vorbei.
Wie ich wirklich bin, weiß er nicht. Er kennt mich nur so. Sexgierig, drogengeil, immer in Partylaune. Diese Nacht neulich wird ihm sicher zu denken gegeben haben.
Hallo sensitive. Danke auch für deine Antwort. Du scheinst wirklich zu verstehen wie ich mich fühle.
Diese Fragen habe ich mir auch gestellt. Ich hatte in den letzten Tagen gezwungenermaßen sehr viel Zeit darüber nachzudenken.Sucht und Suche - das ist wohl immer so ein Thema das irgendwie zusammengehört. Wichtig zu wissen wäre - was suchst du? Wonach sehnst du dich? Was fehlt dir in deinem Leben?
Was ist es, dass du so sehr kompensieren musst - entweder mit Rauch und Rausch oder mit Sex und Geborgenheit?
Aber eine Antwort habe ich auf die Schnelle natürlich nicht gefunden. Doch was ist mit dem Aspekt, nicht mit sich selbst alleine sein zu wollen oder zu können, sich selbst nicht als gute Gesellschaft zu empfinden, nicht zu mögen, oder sowas in der Art, weshalb man permanent versucht den Zustand des alleine seins mit sich selbst zu vermeiden? Dafür spricht, dass man breit nicht mehr man selbst ist.
Und dass einen die Gesellschaft eines Mannes dieser Art vergessen lässt, wer man eigentlich ist. Eigentlich ist man unsicher, verloren und ängstlich, aber dann ist man plötzlich selbstsicher, eine Verführerin, unglaublich stark, usw.? Das waren meine Denkansätze zu diesem Thema.
Und gerade kam mir der Gedanke, dass gerade das auch das Problem in meiner vorigen Beziehung gewesen sein könnte. Er hat mich so akzeptiert wie ich war. Wenn ich deprimiert war, wollte er wissen warum. Wenn ich es ihm gesagt habe, hatte er Verständnis dafür. Er wollte ganz nah an mich heran und mich intensiv bis aufs Innerste kennen lernen, egal wie kaputt ihm das zu sein schien, und ich musste dadurch selbst näher an mich ran, als ich es ertragen konnte.
Bei der Geschichte jetzt spiele ich eher eine Rolle. Ich ziehe mich immer aufreizend an, wenn er zu mir kommt oder ich zu ihm gehe. Wir konsumieren ein bisschen dies und das, haben Lust auf Sex und vergessen die Welt um uns herum, genießen einfach nur noch den Sex, den Rausch. Wenn er weg ist, ist das vorbei.
Wie ich wirklich bin, weiß er nicht. Er kennt mich nur so. Sexgierig, drogengeil, immer in Partylaune. Diese Nacht neulich wird ihm sicher zu denken gegeben haben.
Das trifft den Nagel auf den Kopf. Man neigt dadurch auch dazu, länger bei einem Partner zu bleiben, als es eigentlich sinnvoll wäre, weil man Angst vor dem Alleinsein hat?Ich muss sagen, auch wenn ich dich nicht kenne, dass mir leid tut, wie du dich fühlst. Wahrscheinlich weil es so gut kenne und nicht nur einmal vor der Türe gestanden bin, schreiend kreischend und meinen Expartner nicht raus lassen wollte, aus lauter Angst alleine zu sein. Es ist ein ganz fürchterliches Gefühl. So hilflos und verlassen.
Das kostet sehr viel Überwindung. Es gibt Dinge, die man lieber nicht so genau wissen möchte. Aber vermutlich kann es einem nur besser gehen, wirklich und nicht nur berauscht besser gehen, wenn man all diese Dinge einmal durchgekaut hat.Einen Versuch wars ja wert - aber funktioniert hats nicht. Ich glaub es bleibt uns nicht viel anderes übrig als das wir uns mit uns selbst auseinandersetzen, in uns heinein- und nachfühlen, graben und bohren müssen.
hm wurde leider bis heute nicht besser, nur anders.
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