Schwierigkeiten in der Beziehung zu meinem Therapeuten
ich frage mich auch, wie kam es zustande, dass ich zwischen meinen phantasien und dem, was nicht stattfindet, nicht mehr trennen kann.
weshalb fuehlen sich diese phantasien an, als wenn ich es gemacht habe.
was passiert da genau, kann man es als schutzmechanismus sehen?
weshalb fuehlen sich diese phantasien an, als wenn ich es gemacht habe.
was passiert da genau, kann man es als schutzmechanismus sehen?
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sicherlich will ich mit den gedanken unbewusst erreichen, dass ich diejenige bin, die alles in der hand hat.
mich macht es traurig, dass fast mein gesamtes leben aus dem mist bestanden hat.
mich macht es traurig, dass fast mein gesamtes leben aus dem mist bestanden hat.
Zuletzt geändert von Baerchen am Di., 15.11.2016, 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
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ziegenkind
- [nicht mehr wegzudenken]
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, 51 - Beiträge: 3684
vielleicht hat es auch damit zu tun, dass dein leben vornehmlich aus phantasien un gedanken besteht? da ist dann ja irgendwann nicht mehr viel zu trennen, oder?
Die Grenzen meines Körpers sind die Grenzen meines Ichs. Auf der Haut darf ich, wenn ich Vertrauen haben soll, nur zu spüren bekommen, was ich spüren will. Mit dem ersten Schlag bricht dieses Weltvertrauen zusammen.
ja, aber mein leben bestand damals fast nur aus angst und panik.
ich finde es jetzt im nachhinein schade, dass ich damals keine hilfe bekam.
ich wandte mich damals mit meinem phantasien an meine mum.
und zwar kam alles zum ersten mal deutlich, als ich einen film sah (bei einer freundin), in dem es eine sehr aggressive handlung gab. ein maedchen in meinem alter, brachte eine alte frau um.
danach hatte ich direkt das empfinden, dass ich das auch machen kann. damals hatte ich ueber einen langen zeitraum den gesamten tag herzrasen.
es war sehr schrecklich.
es war damals aber auch der zeitraum, als mein vater sich das leben nahm.
da kam alles zusammen und da brach dann diese phantasien nach dem film ueber mich hinein.
und genau das vermute ich mit dem schilddruesenmedikament auch. wenn etwas ueberhand nimmt, kann ich diesesn mist, was im inneren schlummert, nicht mehr zurueckhalten. dann kann ich das gesamtpacket nicht mehr tragen.
dann, wenn eine bestimmter streßlevel erreicht wird.
ich finde es jetzt im nachhinein schade, dass ich damals keine hilfe bekam.
ich wandte mich damals mit meinem phantasien an meine mum.
und zwar kam alles zum ersten mal deutlich, als ich einen film sah (bei einer freundin), in dem es eine sehr aggressive handlung gab. ein maedchen in meinem alter, brachte eine alte frau um.
danach hatte ich direkt das empfinden, dass ich das auch machen kann. damals hatte ich ueber einen langen zeitraum den gesamten tag herzrasen.
es war sehr schrecklich.
es war damals aber auch der zeitraum, als mein vater sich das leben nahm.
da kam alles zusammen und da brach dann diese phantasien nach dem film ueber mich hinein.
und genau das vermute ich mit dem schilddruesenmedikament auch. wenn etwas ueberhand nimmt, kann ich diesesn mist, was im inneren schlummert, nicht mehr zurueckhalten. dann kann ich das gesamtpacket nicht mehr tragen.
dann, wenn eine bestimmter streßlevel erreicht wird.
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StatueOfFreedom
- Helferlein

, 30 - Beiträge: 120
"Die Vergangenheit lässt sich allenfalls noch anders bewerten, die Zukunft aber lässt sich gestalten."
Ich kann nur nochmal dazu raten, aus deiner Passivität, dem damit verbundenen Selbstmitleid, dem verzweifelten nach Hilfe suchen und sich Hineinsteigern zu lösen und dein Leben in die Hände zu nehmen. Mit deinen letzten Posts bestätigt sich das nur.
Sprich doch mal mit deinem Therapeuten ob er eine Verhaltenstherapie vielleicht für sinnvoll hält (nach vermutlich 200 Stunden TP). Mir scheint, dass das bloße über die Vergangenheit reden bei dir keine nennenswerten Fortschritte bringt. Damit bleiben die Erlebnisse aus, dass du mehr schaffen kannst, als du denkst. Und zwar ohne fremde Hilfe, ohne Mitleid, ohne durch laute oder leise Hilferufe erzwungene Aufmerksamkeit.
(Last post)
Ich kann nur nochmal dazu raten, aus deiner Passivität, dem damit verbundenen Selbstmitleid, dem verzweifelten nach Hilfe suchen und sich Hineinsteigern zu lösen und dein Leben in die Hände zu nehmen. Mit deinen letzten Posts bestätigt sich das nur.
Sprich doch mal mit deinem Therapeuten ob er eine Verhaltenstherapie vielleicht für sinnvoll hält (nach vermutlich 200 Stunden TP). Mir scheint, dass das bloße über die Vergangenheit reden bei dir keine nennenswerten Fortschritte bringt. Damit bleiben die Erlebnisse aus, dass du mehr schaffen kannst, als du denkst. Und zwar ohne fremde Hilfe, ohne Mitleid, ohne durch laute oder leise Hilferufe erzwungene Aufmerksamkeit.
(Last post)
Bezüglich dieser Gewaltgedanken:
Du tust sie nicht in der Realität und wirst sie da auch nicht tun, das ist die Natur von Zwangsgedanken.
Jedoch: Im Unbewussten hast du all das natürlich längst getan - und die Gefühle, die das verursacht, gilt es, zu erleben, und nicht abzuwehren z. B. durch ein ewiges Grübeln bzw. Selbstbemitleiden, dass diese Gedanken da sind. Das ist kontraproduktiv.
Du tust sie nicht in der Realität und wirst sie da auch nicht tun, das ist die Natur von Zwangsgedanken.
Jedoch: Im Unbewussten hast du all das natürlich längst getan - und die Gefühle, die das verursacht, gilt es, zu erleben, und nicht abzuwehren z. B. durch ein ewiges Grübeln bzw. Selbstbemitleiden, dass diese Gedanken da sind. Das ist kontraproduktiv.
wenn ich in der phantasie ausmale, wie ich jemanden versuche zu verletzen und danach nicht unterscheiden kann, dass ich es wirklich getan habe, dann nennt man das aber nicht mehr zwang, stimmt das?
nennt sich dann wahn, vermutlich.
nennt sich dann wahn, vermutlich.
Baerchen, bei dem was du hier schreibst und wie du es schreibst und auch gar nicht wirklich im Austausch hier mit Usern stehst, würde ich eher zu einem Klinikaufenthalt raten. Es hört sich für mich alles sehr schlimm an.
candle
candle
Now I know how the bunny runs! 

in der analyse will man das traumatische aufsuchen, anders erleben und dann miteinbeziehen.
das heißt, dass man sich in meinem fall genau anschaut, fuer was die einzelnen beschwerden stehen.
frage mich, wie man damit in der verhaltenstherapie arbeitet.
das heißt, dass man sich in meinem fall genau anschaut, fuer was die einzelnen beschwerden stehen.
frage mich, wie man damit in der verhaltenstherapie arbeitet.
Wenn es denn so wäre, dass du das wirklich nicht mehr unterscheiden kannst......? Hört sich erstmal mehr nach massiver neurotischer Abwehr an.Baerchen hat geschrieben:wenn ich in der phantasie ausmale, wie ich jemanden versuche zu verletzen und danach nicht unterscheiden kann, dass ich es wirklich getan habe, dann nennt man das aber nicht mehr zwang, stimmt das?
nennt sich dann wahn, vermutlich.
(Solltest du wirklich "wahnkrank" sein, ist von einer PT, wie du sie offenbar gerade machst, dringend abzuraten.)
ich mache eine analyse und habe meinem therapeuten erzaehlt, dass ich vermute, dass es auch ein wahn sein kann. ich hatte nicht den eindruck, dass er es mir ausredete.
und ich habe nicht den eindruck, dass er nicht weiß, was da genau sache ist.
und ich habe nicht den eindruck, dass er nicht weiß, was da genau sache ist.
welche therapie macht man denn, wenn man wahngedanken hat.
habe mal eben ins web geschaut, was da steht:
zitat daraus "Menschen, die eine psychotische Erkrankung haben, werden im Sitzen psychotherapeutisch behandelt – die klassische analytische Standardtechnik ist nicht empfehlenswert."
http://dr-med-heike-melzer.de/psychoanalyse/
ich mache eine analyse im sitzen, aber ich merke auch, dass es vielleicht nicht die klassische analyse ist.
zitat daraus "Menschen, die eine psychotische Erkrankung haben, werden im Sitzen psychotherapeutisch behandelt – die klassische analytische Standardtechnik ist nicht empfehlenswert."
http://dr-med-heike-melzer.de/psychoanalyse/
ich mache eine analyse im sitzen, aber ich merke auch, dass es vielleicht nicht die klassische analyse ist.
ich war ja bei einigen therapeuten (erstgespraeche), auch mal in einem krankenhaus.
und erst bei diesem analytiker habe ich das empfinden, dass er sehr genau weiß, welche erkrankung ich habe.
bei den anderen war es eher wildes raetselraten.
und erst bei diesem analytiker habe ich das empfinden, dass er sehr genau weiß, welche erkrankung ich habe.
bei den anderen war es eher wildes raetselraten.
ich habe immer noch Zweifel, ob die Bezeichnung so wichtig für dich ist (ein Therapeut sollte das jedoch eingrenzen können). Es erscheint jedenfalls recht fixiert, egal ob man das jetzt zwang- oder wahnhaft nennt (nicht direkt diagnostisch gemeint). Und ich habe tatsächlich Zweifel, ob es förderlich ist, sich noch weiter auf Fantasien und Träume zu fixieren und Gedanken, was hinter dies und jenem steckt, wenn du schon gar nichts mehr unterscheiden kannst. Ziegenkind bringt das relativ gut auf den Punkt. Wenn es irgendwann nur noch Phantasien und Analysen, was hinter dies oder jenem steckt, gibt, dann gibt es nichts mehr zu unterschieden. Dann lebst du irgendwann darin. Du erklärst zwar wie Therapie funktionieren soll, aber deine Herangehensweise und die Fixierung/Zwanghaftigkeit klingt nicht gerade therapeutisch-nützlich... und auch nicht so, wie das angedacht ist. Sondern zumindest recht zwanghaft (oder meinetwegen auch wahnhaft).So zumindest der Eindruck von außen.
Liebe Grüße
stern

stern
»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
(Heidi Kastner)
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