Schwierigkeiten in der Beziehung zu meinem Therapeuten

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Psychotherapie (von der es ja eine Vielzahl von Methoden gibt) gesammelt? Dieses Forum dient zum Austausch über die diversen Psychotherapieformen sowie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der Therapie.

isabe
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 07:54

Ui, das sagst du. Ich erinnere dich beim nächsten Mal, dass man nichts weiß und nichts wissen kann. -- Quelle: viewtopic.php?f=20&t=36837&start=1020
Das ist lustig, denn dasselbe ist mir auch aufgefallen: dass ausgerechnet die, die sonst immer sagen, man solle doch niemandem etwas bzw. eine Therapieform ausreden, hier so emsig schreiben, für wie problematisch sie eine Analyse bei Bärchen halten...

Ich selbst sage NICHT: "Das ist genau das Richtige für dich! Weiter so!", sondern ich sage: "Wenn es sich für dich stimmig anfühlt (trotz aller Ängste und Probleme) und wenn der Therapeut - und davon sollte wohl ausgegangen werden können - meint, dass er dir helfen kann mit seiner Methode, dann lass dich nicht durch die beirren, die dir einreden wollen, man müsse irgendwie so rüberkommen, als würde man ständig wahnsinnig aktiv und produktiv an sich arbeiten".

Ich habe keine Ahnung (woher auch), wie es in und um Bärchen aussieht, aber ich weiß ganz sicher, dass nur weil jemand depressiv und passiv wirkt, er nicht gestörter sein muss als jemand, der histrionische Züge (und mehr davon) hat und in dessen Leben und Hirn sich ständig irgendwas Aufregendes abspielt. Es gibt Menschen, die zurückgezogen leben; das ist an und für sich nicht pathologisch, sondern allenfalls ungewöhnlich.

Und die Dauer der Therapie kann hier unmöglich Maßstab sein, da hier - wenn ich nicht irre - ausschließlich die schreiben, die entweder selbst deutlich (!) mehr als ein paar Jahre bzw. 300 Stunden (je nach Therapieform) beim Therapeuten sind; die also Folgetherapien gemacht haben - oder aber jene, die bisher gerade mal 20 Stunden (?) hatten und die daher gar nicht abschätzen können, wie es ist, länger Threapie zu machen und zu brauchen.

(Ich werde mich an dieser Stelle auch nicht mehr über diese allgemeine Frage äußern)

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StatueOfFreedom
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 08:55

Nimm es mir nicht übel, isabe, aber die Einseitigkeit die du den anderen Usern hier in ihren Argumentation en unterstellst, findet sich auch bei deinen Posts. Ich melde mich nochmal zu Wort, da du dich mit dem Begriff "Kuschelteestunde" eindeutig auf meinen Post in einem anderen Thread beziehst. Mir ging es dort lediglich um den Unterschied zwischen Lang- und Kurzzeittherapie in der VT, nicht um verschiedene Therapieformen, was du aber offenbar sofort so verstanden hast, ohne dass ich je ein Wort dazu gesagt habe. Ich hatte keinen Nerv, dort noch mehr dazu zu sagen, nur bevor das hier ein Running Gag wird und ein Beweis für deine Wahrnehmung, dass hier niemand außer dir verstanden hat, wie Therapie funktioniert..

Im Übrigen halte ich es für ganz schön arrogant zu behaupten, dass jemand mit sehr vielen oder erst wenigen Stunden im Grunde keine Ahnung davon hat, wie Therapie funktionieren kann. In der Psychotherapie gibt es keinen Maßstab, es gibt sehr kurze und sehr lange Therapien und ganz viel dazwischen, weil nun einmal jeder individuell ist und jeder individuell mit gleichen Problemen umgeht. Und gerade deshalb ist es auch gut, wenn hier jeder seine Erfahrungen einbringt. Nur weil eine Therapie schon sehr lange dauert, heißt es nicht, dass es jetzt auch ewig so weitergehen sollte. Vielleicht muss man auch mal den entgegengesetzten Weg einschlagen, weil die Suche nach Antworten nichts bringt. (Und nein nein nein und wieder nein: damit will ich nicht sagen, dass eine Analyse oder tiefenpsychologische Therapie per se schlechter sind. Die Therapieformen existieren aus gutem Grund nebeneinander und werden in integrativen Ansätzen kombiniert).

(Last post)


isabe
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 09:10

Du meinst also, beurteilen zu können, wie lange analytische Therapien in ihrem Grundsatz funktionieren (und genau das tust du, indem du Bärchen vorschreiben willst, wie sie zu fühlen und zu handeln habe)? Hier geht es nicht um eine KZT, sondern um etwas anderes, und um überhaupt erahnen zu können, was sich dort entwickelt (Regression, Widerstand usw.), müsste man sich darauf schon mal eingelassen haben (und das muss nicht "Analyse" heißen (der Name ist dabei irrelevant), sondern es geht um die Erfahrungen in Grenzbereichen, in denen das Ich von der Auflösung bedroht ist und in diesem Zustand mit dem Analytiker kommuniziert und sich ihm mitzuteilen versucht).

Ich bin NICHT der Meinung, dass kurze Therapien schlecht oder unzureichend sind - im Gegenteil: Wenn es für Störung und Patient passt, ist diese Form sicher effizient und insofern zu bevorzugen. Aber um dieses Thema geht es hier nicht; und ich habe nicht verstanden, wie deine Erfahrungen hier hilfreich sein können, wenn es darum geht, dass du die rêverie eines Analytikers mit einer Teatimekuschelstunde gleichsetzt, in der angeblich nichts passiert.

Und dass Gemeinplätze à la "es kommt immer auf das Individuum an und es gibt ganz viel dazwischen" irgendjemandem wirklich KONKRET helfen würden, kann ich mir in meiner Begrenzung auch nicht vorstellen, erst recht nicht, wenn es dem, der so was sagt, sowieso nur darum geht, den Anderen für sein angebliches Scheitern zu verurteilen.

Das nur als Antwort auf deinen Beitrag; weiter möchte ich den Faden nun wirklich nicht missbrauchen.

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StatueOfFreedom
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 09:18

Boah isabe, wie oft noch? Ich habe nie eine Therapieform als Kuschelteestunde bezeichnet und auch nie behauptet, dass in einer Analyse nichts passiert!! Es ging mir niemals nie um die TherapieFORM! Mir ging es nur darum, dass eine längere Verhaltenstherapie nicht besser oder genauer verläuft, als eine kurze. Die Threadstarterin hatte etwas Bedenken, dass die Kurzzeittherapie nicht reichen könnte und deshalb alles Galopp durchgeackert wird und dachte, dass es anders wäre, wenn schon zu Therapiebeginn mehr Stunden zur Verfügung stünden. Das ist Quatsch.
Und ja, ich habe meine Meinung zu Bärchen, du hast deine, ich akzeptiere deine, akzeptiere du meine. Da du keine ausgebildete Psychotherapeutin bist, wüsste ich nicht, warum deine Meinung mehr Gehalt haben sollte, als andere Meinungen hier.

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stern
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 09:32

Nur dass nichts falsch verstanden wird: Ich habe nichts ausgeredet... ich habe nachgefragt und ein Faktum benannt, dass es ein Problem ist, wenn man nicht mehr unterscheiden kann, was Gedanken sind und was nicht (dass das problemlos ist, wird sicherlich niemand ernsthaft in Erwägung ziehen). Und dass man solche Fragestellungen in einer Therapie auch erörtern kann. Hier geht man schon auf die 300h zu... hat also auch nicht mehr so viel Zeit. Es geht hier doch nicht um deine Therapie(form) die du verteidigen musst...
Liebe Grüße
stern 🌈💫
»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
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stern
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 09:42

Nun, das mag am Anfang einer Therapie gelten, dass es darum geht, ob man meint helfen zu können. Bei einer Therapie, die auf das Ende zuläuft, kann man konkret Ergebnisse benennen (und damit meine ich nicht Erklärungen, wie Therapien funktionieren). Möchte das aber hier auch nicht vertiefen. Für Bärchen gilt: Take it or leave it.
Liebe Grüße
stern 🌈💫
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Baerchen
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 10:02

danke an euch alle: kann leider nicht auf jeden beitrag eingehen.

ich versuche mal ein wenig zu beschreiben, was ich gerne verstehen wuerde.

und zwar hat damals fuer mich spuerbar alles angefangen, als ich beispielsweise als kind mal eine weile das essen einstellte und man mich im krankenhaus behandeln musste. das nicht essen sehe ich als mittel dem zweck bzw. als etwas, um etwas bei meinem eltern zu erreichen. weil ich mich fuehlte, als wuerden sie sich nicht ausreichend um mich kuemmern.

ein paar jahre danach nahm sich mein vater das leben.

und wenige zeit danach bekam ich dann zum ersten mal sehr starke seelische beschwerden.

wie das damals zu erklaeren war, habe ich in den sitzungen etwas bearbeitet.

ab dem zeitraum bis zu meinem 20. lebensjahr hatte ich erhebliche seelische beschwerden.

mit 20 jahren wurde es dann seltsamerweise wesentlich besser.

ich startete damals beispielsweise eine segelflugausbildung. in dem zeitraum merkte ich zwar einerseits, dass ich schwierigkeiten in zwischenmenschlichen beziehungen hatte, aber die gesamten beschwerden, die ich damals hatte, als mein vater sich das leben nahm, waren wesentlich besser.

drei jahre danach bekam ich dann mit 23. jahren zum ersten mal das schilddruesenmedikament, weil mein hausarzt einen veraenderten tsh-wert feststellte, den ich aber bereits seit meiner kindheit hatte (mit andauerndem eisenmangel). das heißt, waehrend mit 17 jahren ein anderer hausarzt einen tsh 7,0 nicht behandelte, hat dann mit 23 jahren ein anderer hausarzt den tsh 4,3 behandelt, weil er eine sd-erkrankung vermutete.

ich bekam das medikament und reagierte nach wenigen tagen mit den seltsamsten beschwerden, die ich bis dahin nie hatte. schweres muskelzucken und etliche andere beschwerden. dann spaeter auch krampfanfaelle bei bewusstsein.

das bedeutet, es gab fuer mich eine sehr deutliche veraenderung mit diesem medikament. ich erinnere mich, dass ich bereits im ersten jahr dachte, dass ich das alles wirklich nicht mehr aushalten kann.
es war schrecklich, die gesamten schweren beschwerden.

als dann leider 2008 ein zeckenbiß dazu kam und ich mit antibakteriellen medikamenten behandelt werden musste, war ich ueber einen sehr langen zeitraum in einem zustand, in dem ich nur im bett gelegen habe. kann diesen zeitraum auch kaum beschreiben, weil die beschwerden echt nicht mehr aushaltbar waren.

es kam zu weiteren etlichen fehlbehandlungen.

aber damit habe ich mich nun befasst und verstehe in etwa, wie das damals alles kam.

meine frage, die mich beschaeftigt:

was bewirkte dieses schilddruesenmedikament bzw. wie steht es in verbindung mit meinen seelischen beschwerden.

es geht dabei nicht darum, dass ich alles auf das medikament schieben will. ich sehe es auch nicht als ursache, ich will nur verstehen, wie es sich genau auswirkte.

weil ich war ja mit 20 wieder wesentlich besser drauf. hatte spaß beim segelfliegen.

mit dem medikament fuehlte es sich an, als wuerde alles ausarten.

ich hatte erst seitdem auch sehr schwere andere seelische beschwerden. ich meine in dem sinne, dass ich andauernd am verschieben war.

ich musste auf einmal bestimmte farben meiden. ich durfte dieses und jenes nicht beruehren, weil ich dachte, dass es dann an mir haftet.

das alles hatte ich frueher in der weise nicht, als ich dieses medikament nicht einnahm.

das waere beim segelfliegen auch nicht gegangen, wenn ich andauernd etwas nicht beruehren darf.

ich erkenne wirklich ein erleben, wie es ohne medikament beispielsweise auf dem segelflugplatz war und wie dann mit 23 jahren, als ich das medikament bekam.

es fuehlt sich seitdem an, als waere ich dauer-ueberflutet. alles ist zu laut, zu hell, zu farbenreich. alles leuchtet zu sehr.

zudem stellte sich mit dem medikament erhebliche praemenstruelle beschwerden ein.

ich bin nun andauernd in einem ueberreizten zustand, den ich auch als kaum aushaltbar erlebe.

und da frage ich, wie kann das sein, dass dieser bestimmte zustand erst mit dem medikament kam.

ich fuehle mich wie, wenn man jemand tagelang schlaf entzieht.
Zuletzt geändert von Baerchen am Mi., 16.11.2016, 10:08, insgesamt 2-mal geändert.

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Candykills
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 10:06

Wie sind deine aktuellen Schilddrüsenwerte?
Ich bin wie einer, der blindlings sucht, nicht wissend wonach noch wo er es finden könnte. (Pessoa)

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Baerchen
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 10:15

candykills: ich habe mich nun entschieden, mich fuer eine bestimmte menge zu entscheiden und sie sehr lange zu halten.

meine werte werden dann erfahrungsgemaeß in etwa sein:

tsh: zwischen 0,8 und 1,3
ft4: zwischen 1,3 und 1,4 (0,8 bis 1,7)
ft3: 2,8 (30 %)
---------------------------------
mein fehler war in der letzten zeit, dass ich zu sehr hin- und her wechselte. mal gesenkt, mal gesteigert. habe aber jetzt verstanden, dass es die sache nicht besser macht. eher das gegenteil.

meine praemenstruellen beschwerden breiten sich damit mehr aus. und zwar dann, wenn sich etwas veraendert, wie damals, als ich zum ersten mal das medikament bekam.

es muss sich nun erst alles langsam nach und nach einpendeln.

meine verdauung bessert sich jetzt mit dem calcium auch. demnach stimmte es, dass ich wirklich calcium brauche.

es braucht jetzt zeit.

ich merke nur zurzeit die sehr erhebliche praemenstruellen beschwerden.

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Candykills
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 10:21

Ich würde L-Thyroxin erhöhen. Ich hatte letzten Monat ganz ähnliche Werte (fT3 bei 2,6 und fT4 bei 1,4). Der Arzt weigerte sich partout zu erhöhen, wobei mein TSH schon bei 4 war. Dein TSH ist an sich völlig in Ordnung, aber dein fT3 ist zu niedrig, um sich wohl zu fühlen. Ich habe dir glaube ich schon mehrmals dazu geraten das L-Thyroxin zu erhöhen. Wie viel L-Thyroxin nimmst du denn zur Zeit?
Auf jeden Fall habe ich es auf eigene Faust minimal erhöht und das fT3 normalisiert sich wieder und steigt langsam, ohne dass das fT4 mitsteigt. Meine andere Hausärztin wollte sogar noch mehr erhöhen gestern, aber ich wies ab. Ich halte nichts von starken Erhöhungen, solche starken Schwankungen tun einem nicht gut.

Ich hatte zusätzlich eine Eisenanämie, die ich behoben habe und die auch solche Werte wie bei mir auslösen kann, bei denen fT4 in Überschuss gerät.
Hast du genug Eisen?

Auf jeden Fall nennt sich das ganze (ich glaube ich wiederhole mich auch dabei) Konvergenzstörung.
Ich bin wie einer, der blindlings sucht, nicht wissend wonach noch wo er es finden könnte. (Pessoa)

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Baerchen
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 10:31

mein ft3 bleibt immer bei 2,8 stehen, egal was ich mache. kann steigern, wie ich will, der bleibt bei 30 % stehen und ich vertrage kein t3.

durch die calcium-einnahme (die ich brauche), bekam ich ja ein mehrbedarf des schilddruesen-medikamentes, auch wenn ich ausreichend abstand einhalte. das bedeutet, ich brauche etwa 20 µg mehr, seitdem ich calcium einnehme. deshalb kam ich da wieder in ein ungleichgewicht.

ich nehme zurzeit 81,5 µg ein.

wenn ich auf 88 µg steigere, dann werden meine werte sein (habe ich mal versucht):

tsh: 0,3
ft4: 1,47 (0,8 bis 1,7)
ft3: 2,8 (30 %)
--------------------------------
habe nur bedenken, dass das evtl. ein klein wenig zuviel ist.

ich kann auch nicht mehr zwischen schilddruesenbeschwerden und den praemenstruellen beschwerden unterscheiden. aber ich merke deutlich, dass ich schwere praemenstruelle beschwerden habe und die haben sich eben jetzt mit dem hin- und her wechseln sehr verschlechtert.

deshalb hatte ich mich dazu entschieden, dass ich jetzt erstmal eine mittlere menge einnehme, diese ausreichend halte und dann weiter sehe.

denn es kann sein, dass die hauptbeschwerden eben praemenstruelle beschwerden sind und die klingen erst ab, wenn ich nicht mehr hin- und her wechsele.

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Beitrag Mi., 16.11.2016, 10:35

eisen muss ich immer wieder auffuellen, mein ferritin-wert sackt regelmaeßig wieder ab.

aber ich achte darauf, dass ich mindestens etwa bei 70 bleibe.

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Candykills
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 10:46

Wurdest du mal auf eine Eisenmangelanämie getestet? Das haben ja häufig auch Frauen durch die Menstruation.
Ich denke mein fT3 wäre auch nicht angestiegen, hätte ich nicht Eisen substituiert.
Es gibt auch noch paar andere Ursachen, die zur Konvergenzstörung führen, aber die sind eher seltener. Was sagen deine Vitamin-D Werte?
Und wie lange warst du auf den 88 µg?
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Candykills
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 10:48

Ja, Ok, grad erst gesehen.
Das kann das Problem aber schon erklären. Was nimmst du denn zum Auffüllen? Ich kann dir Kräuterblut empfehlen. Da ich Eisentabletten nicht vertrage, nehme ich immer das und fahre damit sehr gut. Das erhält man in der Apotheke. Vielleicht kannst du es damit mal probieren, wenn der Wert immer wieder kippt, es mal über einen längeren Zeitraum zu nehmen.

Noch was, bist du in der Uni-Klinik in Behandlung?
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Baerchen
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 10:57

danke fuer deine hilfe candykills:

ich fuelle mittels ferrlecit als infus. auf. ich vetrage keine eisentabletten, da ich eine anhaltende magenschleimhautentzuendung-typ c habe. ursache ist nicht bekannt. daneben auch eine milchzuckerunvertraeglichkeit, die aber erst im verlauf der zeit auftrat (als tennie).

ich habe deshalb bedenken das schilddruesenmedikament zu steigern, weil ich mal versuchsweise (mehrere jahre her) hydrocortison bekam, wegen verdacht auf nebennierenschwaeche (die ich aber nicht habe, zumindest nicht nach den serum-werten).

ich reagierte auch auf das medikament sehr stark. hatte schwere nebenwirkungen. erst damit veraenderten sich mehrere parameter, die sich mit dem ausschleichen besserten, auch wenn ich mit dem hydrocortison im rahmen blieb. das heißt, auch wenn ich mit diesem hormon im rahmen-bereich gelegen habe, entgleisten bestimmte werte, die darauf hinweisen, dass es zuviel cortison war. cortison-wert war an der obersten grenze.

deshalb will ich bei der schilddruese nur im mittelfeld der werte einstellen, weil ich denke, dass ich eher weniger brauche.

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