Umweltschutz - was kann jeder Einzelne tun?
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Philosophia
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Niemand macht hier etwas Göttliches daraus, oder?
"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen." - Albert Schweitzer
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Für meine Begriffe schon, respektive dieses "ich muss meine Menstruation befreien" Denken macht es meiner Meinung nach.
Ich muss da nix "befreien", es ist von Haus aus mehr oder minder "frei". Ich bin halt nicht ganz frei davon und dass finde ich nur bedingt gut. Aber das liegt nicht daran dass mich andere diesbezüglich unterdrückt hätten sondern nur daran dass es mich nervt und bisweilen auch einschränkt.
Ich muss da nix "befreien", es ist von Haus aus mehr oder minder "frei". Ich bin halt nicht ganz frei davon und dass finde ich nur bedingt gut. Aber das liegt nicht daran dass mich andere diesbezüglich unterdrückt hätten sondern nur daran dass es mich nervt und bisweilen auch einschränkt.
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mitplauderin
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"Dich nervt und einschränkt" ist allerdings schon DEINS.
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Broken Wing
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, 40 - Beiträge: 2978
Was haben die Leute bloß mit den Naturvölkern. Stünden diese unter Artenschutz, wären sie bestimmt auf der roten Liste der gefährdeten Arten zu finden.
Ein Mensch kann nun einmal nicht leben wie ein Affe. Gäbe es weniger von uns, könnten wir verschwenderischer mit den Ressourcen umgehen. Zur Zeit leben so viele, dass die nachhaltigste Strategie für die Umwelt schädlich wäre, wenn alle ein menschenwürdiges Leben führen dürften. Das Narrativ von ein paar glücklichen Hühnern auf dem Hof ist nicht machbar. So ein kleiner Hof versorgt vielleicht eine große Sippe, aber bestimmt keine Tausend, wie es uns die Biosupermärkte vorgaukeln.
Wer selbst keinen Bauernhof betreiben will/kann, sollte nicht von artgerechter Tierhaltung träumen, denn die Natur hat es nicht vorgesehen, dass Marktstände aufgebaut werden.
Auch in der Medizin werden wir uns bald auf diese vom Aussterben bedrohten Evolutionsabbrecher verlassen. Obwohl, da ist Indien an der Spitze. Komischerweise kehren diese Esos alle höchst erleuchtet zurück aus einem Land mit sozialer Rückständigkeit, Ungerechtigkeit, hoher Armut und Kindersterblichkeit. Anscheinend arbeiten Weise, Schamanen und indische Naturmediziner auch nicht für Lau, sodass nur Europäer in den Genuss einer Erleuchtung kommen.
Ein Mensch kann nun einmal nicht leben wie ein Affe. Gäbe es weniger von uns, könnten wir verschwenderischer mit den Ressourcen umgehen. Zur Zeit leben so viele, dass die nachhaltigste Strategie für die Umwelt schädlich wäre, wenn alle ein menschenwürdiges Leben führen dürften. Das Narrativ von ein paar glücklichen Hühnern auf dem Hof ist nicht machbar. So ein kleiner Hof versorgt vielleicht eine große Sippe, aber bestimmt keine Tausend, wie es uns die Biosupermärkte vorgaukeln.
Wer selbst keinen Bauernhof betreiben will/kann, sollte nicht von artgerechter Tierhaltung träumen, denn die Natur hat es nicht vorgesehen, dass Marktstände aufgebaut werden.
Auch in der Medizin werden wir uns bald auf diese vom Aussterben bedrohten Evolutionsabbrecher verlassen. Obwohl, da ist Indien an der Spitze. Komischerweise kehren diese Esos alle höchst erleuchtet zurück aus einem Land mit sozialer Rückständigkeit, Ungerechtigkeit, hoher Armut und Kindersterblichkeit. Anscheinend arbeiten Weise, Schamanen und indische Naturmediziner auch nicht für Lau, sodass nur Europäer in den Genuss einer Erleuchtung kommen.
Beginne den Tag mit einem Lächeln, dann hast du es hinter dir. [Nico Semsrott]
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mitplauderin
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Umwelt-Schutz bedeutet für MICH, mich auch vor all den Missmachern, Angstschürern, Negativdenkern zu schützen.
In Bezug auf das "nerven" ist das vollkommen richtig, aber faktisch schränkt es Frau nun mal schon ein Stück weit ein. Wenn Du das "genießt" darfst Du das gerne. Ich werde dann nur nicht gerade "jubeln" und mich Dir anschließen, dass Du dass genießt im Gegensatz zu mir und mich ebenso meinen Einschränkungen lustvoll hingeben. Ich werde das im Zweifel nach wie vor nicht so doll finden und eher versuchen es mir "leichter" zu machen als "schwerer".mitplauderin hat geschrieben: Di., 13.08.2019, 20:09 "Dich nervt und einschränkt" ist allerdings schon DEINS.
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mitplauderin
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@ mio, hab ich irgendwo von geniessen geschrieben? Von der Frau zugehörig. Mehr nicht. Alles andere interpretierst du in mein Schreiben hinein.
Also ich schütze ich lieber vor den allzu positiv denkenden Menschen. Die haben nämlich meist ein vermeintlich "negatives" Defizit das sie selbst nicht sehen wollen. Realisten sind ok.
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mitplauderin
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@ mio
Hahahaaaaa, alles gut.
Hahahaaaaa, alles gut.
Zuletzt geändert von mitplauderin am Di., 13.08.2019, 21:10, insgesamt 1-mal geändert.
Nein, gar nicht. Sonst könnte ich meine Arbeit mit Menschen mit Behinderung wohl nicht ausüben, da zur pädagogischen Arbeit auch die Körperpflege hinzu kommt. Und da habe ich mit wirklich JEDER Form von Ausscheidung zu tun, inklusive Menstruation und Ejakulat.
"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
(Kafka)
(Kafka)
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mitplauderin
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@nulla, und die könnten auch den Beruf des Rettungssanitäters, wie ich jahrelang, nicht ausüben, wenn Blut so eklig empfunden wird.
Kommt das denn wirklich aus Dir? Oder einfach aus der "Notwendigkeit"?nulla hat geschrieben: Di., 13.08.2019, 21:10 Nein, gar nicht. Sonst könnte ich meine Arbeit mit Menschen mit Behinderung wohl nicht ausüben, da zur pädagogischen Arbeit auch die Körperpflege hinzu kommt. Und da habe ich mit wirklich JEDER Form von Ausscheidung zu tun, inklusive Menstruation und Ejakulat.
Ich hab auch mal im pflegerischen Bereich gearbeitet und das hat mich da schon auch "abgehärtet" in gewisser Art und Weise. Aber das ist dennoch nicht mein "natürliches" Gefühl. Ich nahm das dann halt in Kauf für den sozusagen "guten Zweck", aber vom Gefühl her fand ich es dennoch unangenehm und "eklig".
Mich hat zB. mal ein ungefähr 10-jähriger Junge angepinkelt, weil er die Pinkelflasche halt selbst halten wollte und es nicht hinbekommen hat. Und ich fand es echt unangenehm bis eklig. Ich hab es ihm nicht zum Vorwurf gemacht oder so, aber eklig fand ich es trotzdem und ich hatte danach das Bedürfnis mir was anderes anzuziehen.
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mitplauderin
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Tja mio, pflegerisch, rettungsmässig tätig zu sein, härtet zwar ab, doch das menschliche darf nicht verloren gehen, denn dann ist man fehl am Platz.
Der Junge hat menschlich reagiert, sonst nichts.
Der Junge hat menschlich reagiert, sonst nichts.
Wieso denkst Du eigentlich dauernd dass ich das nicht sehen würde nur weil ich auch meine Menschlichkeit dabei berücksichtige? Gibt es für Dich nur das Fremdverständnis? Oder darf da parallel auch sowas wie Selbstverständnis sein?mitplauderin hat geschrieben: Di., 13.08.2019, 21:33 Der Junge hat menschlich reagiert, sonst nichts.
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