Ihr behaltet zusätzlich zu Abstand und Lüften und angemessen großer Raum bei Dienstbesprechungen bzw. Teamtreffen im festen Team die Masken auf?
Das kenne ich anders. Bei festem Team Abstand und Lüften (auch wenn dies zu kühleren Jahreszeiten immer wieder zu Gezeter geführt hat) erlebte ich Meetings mit "Masken ab" bei Sitzen im Abstand. Ehrlich gesagt, ich selbst fand das auch angemessen. Masken können doch störend sein beim Reden und sind auch nicht darauf angelegt, viel mit ihnen zu reden.
Ansonsten habe ich jetzt auch Arbeitstreffen mit Leuten außerhalb des festen Kontextes erlebt, wo vorher gegenseitig der Impfstatus gefragt wurde und dann bei (viel) Abstand und Lüften ebenfalls die Masken abgenommen wurden.
Natürlich muss man den Impfstatus nicht sagen. Das würde aber dazu führen, dass alle die Masken trotz Abstand und Lüften aufbehalten müssen.
Im festen Team habe ich "ohne Maske" bei Sitzungen auch erlebt, als noch nicht alle geimpft waren (mangels Möglichkeit).
Ich glaube aber, die offizelle Regelung erlaubt beides.
Auch die Polis etc. haben ja bei Pressebesprechungen etc. die Masken abgenommen.
In meinen Kontexten kam es auch wegen (oder trotz) dieser Regelung nicht zu Infektionen.
Zu Deiner ursprünglichen Frage:
Ich kenne mehrere verschiedene "Firmen", wo der Arbeitgeber von allen AN weiß, wie es um den Impfstatus bestellt ist.
Es wurde erfragt. Ohne zu fordern, aber erfragt, um einzuschätzen und zu wissen, wie man sich gegenseitig mit den Hygienevorschriften verhält.
Faktisch, denke ich, wussten die Arbeitgeber, dass die AN diese Auskunft nicht geben müssen.
Aber dass wäre im Team sicherlich ein Sichandenrandschubsen, da, wenn man z.b. geimpft ist, es aber nicht sagen will, alle die strengeren Regeln einhalten müssen.
Allerdings reichte den Leitern meist die pure Auskunft. Wobei viele auch für die Impftage freigestellt wurden, insofern wäre es unwahrscheinlich, dass jemand falsche Angaben macht über die erfolgte Impfung.
Ich tippe, die meisten Firmen führen Listen, wo sie Impfung ja / nein abhaken, nachdem sie den (digitalen) Impfpass gesehen haben.
Arbeitsrechtlich ist es wohl so, dass man die Frage nicht beantworten muss.
Man kann dann aber wohl bei Besprechungen in einen anderen Raum gesetzt werden und darf nur über Videoschalte teilnehmen
Wenn ich über die von Dir geschilderte Situation mit Deinem Chef nachdenke, der ständig im Meeting fragt "ob nun endlich alle geimpft sind", komme ich zu der Annahme, dass Dein Chef auf das "Go" wartet, die Meetings u.ä. wieder mehr Richtung "wie es vorher war" zu gestalten.
Ich gehe davon aus, dass es tatsächlich offiziell so ist, dass alle die Maske abziehen dürfen, wenn alle geimpft sind und weitere Entlastungen (die face-to-face-Meetings auch mal länger werden lassen, Themen intensiver zu besprechen ...).
Wie gesagt, wenn jemand dann blockt, durch Auskunftsverneinung oder tatsächlichem Nichtimpfen, ist es arbeitsrechtlich erlaubt, nur für diese Person andere Hygienieregeln zu treffen ...
Das stört natürlich auch den betrieblichen Ablauf.
Insofern ist es die Frage, ob es es Wert ist, an dieser Stelle einen Kampf daraus zu machen.
Kann es sein, dass die beiden anderen arbeitsrechtlichen Anliegen eine tatsächliche Auswirkung für Dich hatten? Dann ist eine Geltendmachung sinnvoll.
Aber nur um der Sache willen? .... mh. Ich finde, dass macht nicht so viel Sinn, an dieser Stelle zu zerren.
Ansonsten ist bei Arbeitsrechtverstößen im Betrieb auch immer der Betriebsrat bzw Personalrat ein wichtiger Ansprechpartner. Wobei nicht jeder Betriebsrat wirklich gut ist ....
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