Schwierigkeiten in der Beziehung zu meinem Therapeuten

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Baerchen
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 10:59

ja, ich war auch mal in mehreren uni-kliniken. die empfehlungen, was die die sd betrifft war da kunter-bunt.

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Candykills
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 11:11

Ich hätte bei dir auch spontan eher auf zu hohe Kortisonwerte getippt, weil die nämlich auch ursächlich für eine Konvergenzstörung sein könnten.

Ich mein, wenn du dich bei den Werten an sich wohl fühlst, dann gibt es auch keinen Grund etwas daran zu verändern. Ich kann da nur von mir (und warscheinlich den meisten Erkrankten) ausgehen und ich bin bei den Werten nur am schlafen und fühle mich gar nicht wohl, was ja auch mein TSH verrät. Der ist bei dir ja perfekt. Optimalerweise liegt fT3 halt im oberen Drittel, um sich wohl zu fühlen. So ein "niedriger" fT3 Wert kann bei Erkrankten schon auf's Gemüt schlagen.

OK, Eiseninfusionen sind eigentlich eine wirklich gute Alternative. Vielleicht kannst du es durch Kräuterblut noch etwas verstärken (ist gut verträglich im Gegensatz zu Eisentabletten).

Ich kann dir Prof. Kahaly in der Uni-KLinik Mainz empfehlen. Der gilt eigentlich als absolute Koryphäe was die Schilddrüse betrifft. Menschlich ein schwieriger Charakter, aber als Arzt wirklich top. Merk ihn dir zumindest mal.
Ich bin wie einer, der blindlings sucht, nicht wissend wonach noch wo er es finden könnte. (Pessoa)

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Baerchen
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 11:28

danke fuer deinen rat, wegen einer evtl. anlaufstelle.

genau das vermute ich naemlich auch, dass ich eher dazu neige, dass meine nebennieren zu stark ausschuetten, wegen den seelischen umstaenden. aber sicherlich auch deshalb, weil meine sd-erkrankung sehr lange nicht behandelt wurde.

allerdings kann man auch mutmaßen, dass der tsh deshalb seit kindheit veraendert war, weil ich den dauerstreß hatte. aber das kann man nun alles nicht mehr feststellen.

in meiner familie gibt es aber zwei menschen, die auch eine sd-erkrankung haben.

antik. waren halt leider nie nachweisbar. es sind zwar ak da, aber im rahmen. wurde aber leider frueher nicht gemessen, evtl. waren sie frueher mal da. allerdings gibt es anscheinend auch hashim., ohne nachweis von ak.

auf jedenfall hat sich meine sd mit der gabe des schilddruesenmedikamentes nachweislich im ultraschall bei jedem steigern des arztes verkleinert.

das gewebe verkuemmert, wenn es von außen hormone kriegt.

und da ich leider damals an einen nuk geraten war, der mich mit reinem lt derart einstellte, dass mein tsh bei 0,02 gelegen hat, hat die sd sich verabschiedet.

ausschleichen hatte ich versucht (2011), das brachte keine besserung mehr, weil die sd gerade mit dem supprimierten tsh schrumpfte.

in dem jahr 2011 schwankte mein tsh zwischen 3 und 7,5. mein ft4 war dann auch teils bei 0,8.

diese werte hier sind damals entstanden:

→ 2011
tsh: 7,51 (0,2 – 2,5) ↑
ft3: 3,6 ng/l (1,9 – 5,0)
ft4: 0,8 ng/dl (0,8 – 2,3) ↓
eisen: 39 g/dl (60 – 140) ↓

in einem krankenhaus, was beides (sd- und eisen-mangel) nicht erkannt hat.

wem will man da bitte vertrauen, wenn ein krankenhaus das nicht erkennt.

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Baerchen
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 11:38

ich habe nur mal aus spaß geschaut, wie die werte meiner mum sind, die keine sd-erkrankung hat.

bei ihr ist der tsh meistens um die 1,0.

und der ft4-wert schwankt bei ihr zwischen 1,2 und 1,25.

und ft3 bleibt bei ihr auch immer bei 2,8 (30 %).

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Baerchen
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 12:34

wenn die bestimmten beschwerden, die erst mit dem schilddruesenmedikament auftraten, etwas nachlassen (alles schwankt sehr zwischen kaum aushaltbar und etwas besser aushaltbar), dann merke ich, wie ich besser in der therapie mitarbeiten kann und das ich mich besser abgrenzen kann.

dieses verschwimmen passiert nach meinem empfinden gerade eben verstaerkt mit diesem medikament.

aber auch an der stelle suche ich nicht mehr das medikament als ursache, aber als etwas, was das seelische verschaerft.

und ich habe den eindruck, dass genau das mein therapeut mir nicht abkaufen will.

auch welche beschwerden gerade in verbindung mit dem praemenstruellen auftreten.

ich finde es sehr schade, dass er da keinen zusammenhang erkennen will.

ich meine, dass dieses medikament eben wie ein trigger wirken kann.

ich habe es auch bei meiner mum gesehen, was passierte, als sie nach jahrzehnten ihre pille absetzte.

sie brach zusammen, als dann eine erkaeltung hinzu kam und ihre werte deutlich machten, dass sie in den wechseljahren ist.

erst als sie ein entsprechendes wechseljahrspraeparat bekam, ging es wieder bergauf.

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Beitrag Mi., 16.11.2016, 12:37

und es muss zudem auch eine ursache geben, weshalb meine hals-lymph-druesen andauernd dick und schmerzhaft sind. aphten habe ich auch im mund. außerdem fuehle ich mich, wie bei einem erkaeltungsinfekt.

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Beitrag Mi., 16.11.2016, 12:54

ich vermute, dass mich jede streßart in einen zustand der ueberreizung bringen kann.

damals war es als tennie die sache mit meinem vater.

mit 23 jahren war es das medikament.

als wenn streß etwas verschiebt. bzw. wieder aufflammen laesst.

vielleicht kann ich ohne deutlichen streß manches im unbewussten halbwegs zurzueckdraengen.

wenn dann aber streß auftaucht, kann ich das packet nicht mehr tragen und ich breche zusammen.

wie bei meiner mum: sie fuehrte ihr leben mit beruf, freund und urlauben. aber als sie die pille absetzte, in die wechseljahre kam (nach den werten auch) und eine erkaeltung kam, brach sie zusammen.

und das war damals ein sehr schwerer zusammenbruch, hatte angst, dass sie daran sterben kann.

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Beitrag Mi., 16.11.2016, 13:00

ich bemerke diese veraenderungen auch sehr stark waerend diese praaemenstruelle beschwerden auftreten. es ist wie, als wenn sich starker nebel in meinem hirn festsetzt, in dem zeitraum.

ich erkenne mich da echt nicht mehr wieder. und das beschreiben sehr viele frauen mit dem beschwerdebild.

und aufeinmal, wenn die mens einsetzt, dann wird alles wieder klarer (erste zyklushaelfte).

ich bin ein anderer mensch, wenn ich die praemenstruellen beschwerden habe.

stimmungsschwankungen, die derart schnell wechseln, dass es echt keiner mehr verstehen kann.

was auch manche frauen in dem zeitraum beschreiben, ist die empfindsamkeit auf duefte.

die habe ich auch. erste zyklushaelfte kann ich meine frische waesche riechen. mit den praem. beschw. wird mir sau uebel.

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Baerchen
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 18:57

ich habe jetzt herausgefunden, dass sehr wahrscheinlich meine kraempfe dann auftreten, wenn mein blutdruck im keller ist.

meine beschwerden, die mit dem niedrigen blutdruck zusammenhaengen sind: druck auf dem brustkorb, ohrensausen, kreide bleich im gesicht, meine lippen und fingernaegel werden dezent lila-blaeulich, manchmal uebelkeit mit brechreiz, vernebeltes wahrnehmen (alles dumpf), manchmal sehe ich sternchen beim aufstehen, reißende und stechende schmerzen im gewebe bzw. muskeln und gelenken, taubheitsempfinden, muskelzittern, muskelschwaeche (alles fuehlt sich schlaff an) und anderen beschwerden, wie die kraempfe.

ich neige seit meiner kindheit zu niedrigem blutdruck. fiel manchmal als kind auch mehrmals um.

im web habe ich gelesen, dass durchblutungsveraenderungen bei niedrigem blutdruck auch schmerzen und kraempfe machen kann.

jetzt bleibt nur die frage, weshalb ich seit meiner kindheit dazu neige, zum niedrigen blutdruck.

damals war es vermutlich auch die schilddruesenunterfunkt., die damals nie behandelt wurde.

wenn ich nur wuesste, an was es liegt.

ich habe langsam echt keine kraft mehr, das andauernd jeden tag auszuhalten.

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werve
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 20:54

Baerchen hat geschrieben: ich habe langsam echt keine kraft mehr, das andauernd jeden tag auszuhalten.
Warum tust du es dann?

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Beitrag Mi., 16.11.2016, 21:22

werve: weil ich mich nicht traue mein leben zu beenden.


isabe
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 21:48

Mir fällt bei deinen Beiträgen ein Muster auf, das sich, glaube ich, jedes Mal wiederholt:

Du schreibst irgendwann sozusagen "aus dem Nichts", also entweder ganz am Anfang oder nach Monaten Pause, und dabei geht es um deinen psychischen Zustand (und ich frage mich, wieso du dieses Akute nicht in der Therapie besprichst; also nehme ich an, dass es einen Grund gibt, dass du nach mehreren Monaten plötzlich hier darüber schreibst). Es kommt aber eigentlich nie dazu, diesen Zustand weiter zu vertiefen, weil es immer darauf hinausläuft, dass plötzlich der Körper das einzige Problem ist. Fast erscheint es mir so, als sei die Beschreibung deiner Psyche nur eine Art "Aufhänger" dafür, dass du dich deinem "eigentlichen" Thema widmen widmen kannst: deinen Laborwerten.

Da es sich aber hier um ein Psychotherapieforum handelt, interessieren mich zumindest nicht so sehr die Laborwerte, sondern eher die Frage, wieso sich dieses Muster immer wiederholt. Also, ich gehe davon aus, dass du weißt, dass "deine Leser" bereits informiert sind über die Schilddrüsenproblematik usw. Und dass du weißt, dass von hier ganz sicher keine Hilfe für körperliche Krankheiten zu erwarten ist. Wo liegt also der Reiz für dich, immer wieder über einen kurzen Abstecher zur Seele bei deinen Laborwerten zu verharren?

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Baerchen
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 21:59

ich schreibe in meinen letzten beitraegen aber auch, dass ich das schilddruesenmedikament nicht als ursache meiner beschwerden ansehe, aber ich verstehen will, weshalb es damit ein sehr starken einbruch gegeben hat. ich will verstehen, wie es als trigger wirken kann.

mein gesamter zustand schwankt seitdem sehr. jedemenge beschwerden verschlechterten sich damit.

etliche sachen kamen erst damit hinzu. wie das andauernde starke seelische verschieben.

bzw. auch die kaum aushaltbare ueberreizung.

ich will da die zusammenhaenge verstehen.

außerdem schreibe ich nicht nur ueber meine schilddruese. aber erwaehnte es jetzt, weil ich starke praemenstruelle beschwerden habe und in diesem zustand, wie ein anderer mensch bin.


isabe
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 22:00

Es ist nicht nur die Schilddrüse, aber es ist ein eindeutiger Fokus auf dem Körper, während die Seele, über die du zunächst geschrieben hast, in Vergessenheit gerät.

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Baerchen
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Beitrag Mi., 16.11.2016, 22:01

ueber das seelische schrieb ich ja jetzt wieder, mit dem ergebnis, dass bestimmte user denken, dass ich zuviel nachdenke und verstehen will.

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