Sterben im Traum. Was bedeutet das?
Hallo Zyx,
eine Beziehung, die zu 95% passt, ist doch schon mal viel wert. Kommt natürlich drauf an, wie schwer gewichtig, die anderen 5% für einen sind, aber...dann wären es doch nicht "nur" 5 %, oder?
Ich meine, ich will jetzt nichts zu Eurer Beziehung schreiben, wie sie war, wie ihr Euch getrennt habt und so weiter. Ist hier jetzt wohl auch nicht so wichtig. Nur vielleicht nochmal so als Gedanke, vielleicht auch nochmal zum Überprüfen, Nachreflektieren,...: Probleme werden ja auch nicht von allen als Probleme wahr genommen, für manche sind Dinge, die für einen selber Probleme sind, vielleicht auch wirklich keine Probleme. Darüber zu reden und das zu klären, finde ich auch wichtig, nur...manchmal, wenn der Drang nach Reden und Erklären,... zu stark ist (für den anderen), kann es den dann auch schon mal nerven und macht dann vielleicht noch viel früher zu (es sei denn, er wiederherum sucht dann das Gespräch und erklärt einem, was ist). Verstehst Du? Ich will jetzt gar nicht behaupten, wie es bei Euch war, dass der andere vielleicht Probleme gesehen hat, die für den anderen keine waren, dass der eine nicht bereit war zu reden, der andere ihn aber bedrängt hat,...u.s.w. . Spielt auch hier gar keine Rolle,...aber vielleicht ist das nochmal so was zum Nachdenken für Dich... .
Ansonsten finde ich Eve´s Frage übrigens auch sehr interessant... .
Liebe Grüße, ENA!
eine Beziehung, die zu 95% passt, ist doch schon mal viel wert. Kommt natürlich drauf an, wie schwer gewichtig, die anderen 5% für einen sind, aber...dann wären es doch nicht "nur" 5 %, oder?
Ich meine, ich will jetzt nichts zu Eurer Beziehung schreiben, wie sie war, wie ihr Euch getrennt habt und so weiter. Ist hier jetzt wohl auch nicht so wichtig. Nur vielleicht nochmal so als Gedanke, vielleicht auch nochmal zum Überprüfen, Nachreflektieren,...: Probleme werden ja auch nicht von allen als Probleme wahr genommen, für manche sind Dinge, die für einen selber Probleme sind, vielleicht auch wirklich keine Probleme. Darüber zu reden und das zu klären, finde ich auch wichtig, nur...manchmal, wenn der Drang nach Reden und Erklären,... zu stark ist (für den anderen), kann es den dann auch schon mal nerven und macht dann vielleicht noch viel früher zu (es sei denn, er wiederherum sucht dann das Gespräch und erklärt einem, was ist). Verstehst Du? Ich will jetzt gar nicht behaupten, wie es bei Euch war, dass der andere vielleicht Probleme gesehen hat, die für den anderen keine waren, dass der eine nicht bereit war zu reden, der andere ihn aber bedrängt hat,...u.s.w. . Spielt auch hier gar keine Rolle,...aber vielleicht ist das nochmal so was zum Nachdenken für Dich... .
Ansonsten finde ich Eve´s Frage übrigens auch sehr interessant... .
Liebe Grüße, ENA!
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Hallo
@ENA: ich werde zu meiner Beziehung bzw. Ex-Beziehung nicht viel schreiben, aber vll. einen neuen Thread öffnen, weil ich merke, dass ich mit der Trennung überfordert bin. Nur soviel, ich bin ein harmoniebedürftiger Mensch, der nicht gerne streitet. Insofern habe ich nicht versucht Probleme zu finden, wo keine waren. Und letztendlich hab ich geschluckt, die Dinge, die mich gestört haben nicht mehr angesprochen aus Angst, er würde dem sowieso wieder ausweichen und es nur noch schlimmer machen. Besser hats das auch nicht gemacht.
@Eve: Tumor, ja im übertragenen Sinne könnte das mein Ex sein. Das Problem ist, ich halte ihn für meinen Traummann, weshalb es so schwer fällt loszulassen. Komm einfach nicht damit klar, dass wir keinen Weg gefunden haben und er lieber die Trennung so hingenommen hat anstatt zu überlegen, wie wir es schaffen könnten. Er hat es einfach so hingenommen als wenn es ihm egal ist.
@ENA: ich werde zu meiner Beziehung bzw. Ex-Beziehung nicht viel schreiben, aber vll. einen neuen Thread öffnen, weil ich merke, dass ich mit der Trennung überfordert bin. Nur soviel, ich bin ein harmoniebedürftiger Mensch, der nicht gerne streitet. Insofern habe ich nicht versucht Probleme zu finden, wo keine waren. Und letztendlich hab ich geschluckt, die Dinge, die mich gestört haben nicht mehr angesprochen aus Angst, er würde dem sowieso wieder ausweichen und es nur noch schlimmer machen. Besser hats das auch nicht gemacht.
@Eve: Tumor, ja im übertragenen Sinne könnte das mein Ex sein. Das Problem ist, ich halte ihn für meinen Traummann, weshalb es so schwer fällt loszulassen. Komm einfach nicht damit klar, dass wir keinen Weg gefunden haben und er lieber die Trennung so hingenommen hat anstatt zu überlegen, wie wir es schaffen könnten. Er hat es einfach so hingenommen als wenn es ihm egal ist.
Ja, dann wäre das mit dem Extra-Thread vielleicht wirklich eine gute Möglichkeit... . Vielleicht werden dann beiläufig auch die Träume klarer?...
Liebe Grüße, ENA!
P.S.: Wobei es ja auch nicht was mit Eurer Ex-Beziehung zu tun haben muss, da Du die Träume ja auch schon länger hast,...aber wer weiß, vielleicht kommst Du dem dennoch durch dieses Thema etwas mehr auf die Spur... . Vielleicht geht es ja auch ums Loslassen, etwas verändert sich,...allgemein?...
Liebe Grüße, ENA!
P.S.: Wobei es ja auch nicht was mit Eurer Ex-Beziehung zu tun haben muss, da Du die Träume ja auch schon länger hast,...aber wer weiß, vielleicht kommst Du dem dennoch durch dieses Thema etwas mehr auf die Spur... . Vielleicht geht es ja auch ums Loslassen, etwas verändert sich,...allgemein?...
Ja, es sind ja alles nur Vermutungen. Obwohl ich mittlerweile es schon für möglich halte, dass diese Albträume mit Loslassen von sozialen Beziehungen im Zusammenhang stehen könnte.
Als Kind/Jugendliche war es vielleicht der Wunsch meiner Familie "zu entkommen" und nun könnte es diese Beziehung sein. Wie gesagt, bin sehr harmoniebedürftig und fühle mich bei Konflikten sehr unwohl. Und ein Ende der Beziehung ist für mich ein großer Einschnitt, wo erstmal wieder alles zusammenbricht. Suche ich doch mein Leben lang schon einfach nach einer Schulter zum Anlehnen, jemand der mich liebt wie ich bin und dem ich meine Liebe zeigen kann. Jetzt ist's wieder gescheitert und ich fühl mich so schlecht
Aber schon mal vielen Dank für diesen interessanten Gedankenausstausch in diesem Thread.
Als Kind/Jugendliche war es vielleicht der Wunsch meiner Familie "zu entkommen" und nun könnte es diese Beziehung sein. Wie gesagt, bin sehr harmoniebedürftig und fühle mich bei Konflikten sehr unwohl. Und ein Ende der Beziehung ist für mich ein großer Einschnitt, wo erstmal wieder alles zusammenbricht. Suche ich doch mein Leben lang schon einfach nach einer Schulter zum Anlehnen, jemand der mich liebt wie ich bin und dem ich meine Liebe zeigen kann. Jetzt ist's wieder gescheitert und ich fühl mich so schlecht
Aber schon mal vielen Dank für diesen interessanten Gedankenausstausch in diesem Thread.
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Hm,... , bitte schön!...und vielleicht einfach mal ein bisschen Trost:Zyx hat geschrieben:Aber schon mal vielen Dank für diesen interessanten Gedankenausstausch in diesem Thread.
Ena.
@ Zyx
Nur ein weiterer Gedankenanstoß.
LG Eve
IHN meinte ich eigentlich höchstens indirekt. Ich sehe den "Tumor" eher in diesem unaufhörlichen, verzweifelten KREISEN, einen "Gedanken-Tumor" also.@Eve: Tumor, ja im übertragenen Sinne könnte das mein Ex sein.
Das Negative - siehe oben - so verständlich es ist: Es beherrscht Dich zur Zeit völlig.und fühle mich bei Konflikten sehr unwohl. Und ein Ende der Beziehung ist für mich ein großer Einschnitt, wo erstmal wieder alles zusammenbricht. Suche ich doch mein Leben lang schon einfach nach einer Schulter zum Anlehnen, jemand der mich liebt wie ich bin und dem ich meine Liebe zeigen kann. Jetzt ist's wieder gescheitert und ich fühl mich so schlecht
Nur ein weiterer Gedankenanstoß.
LG Eve
Danke ENA.
Eve: ja, da hast du recht, vielleicht sind es meine Gedanken, die unaufhörlich in einem negativ-kreis laufen. Und das schlimme ist, so sehr ich mir auch jeden tag sag, es wird jetzt ein Neuanfang und kann nur besser werden, so holt mich doch meine negative Denkweise und das Gefühl gerade keinen Ausweg zu sehen immer wieder ein.
Ich vermiss meinen ex, weil er mein Traummann ist und weiß doch, dass es mit uns nicht mehr geht. Bin nicht stolz auf die Dinge die ich erreicht habe, obwohl ich es sein könnte, fühl mich einfach nur so leer und allein. Und frag mich wie ich aus diesem "alles-ist-schlecht"-Denken wieder rauskomme. Irgendwie wirds von Tag zu Tag schlimmer und dabei denk ich mir jedesmal, nun hör doch auf und sieh die Chance neu anzufangen, weil es ja wie gesagt auch in Bezug auf Studium und Nebenjob neue Herausforderungen/Situationen gibt. Aber mir fehlt (noch) die Kraft. Treff mich mit Freunden, was kurzzeitig ablenkt, mache viel um auf andere Gedanken zu kommen. Aber sobald ich etwas zur Ruhe komme, hab ich das Gefühl, dass alles so sinnlos ist und nichts mehr Spaß macht, es nichts mehr gibt worauf ich mich freue und jeden Tag nur warte bis es endlich abend ist und ich ins Bett kann.
Oh mann, ich will da irgendwie wieder raus kommen. Ich brauch doch auch die Kraft, bald gehts Studium in die entscheidende Phase.
Eve: ja, da hast du recht, vielleicht sind es meine Gedanken, die unaufhörlich in einem negativ-kreis laufen. Und das schlimme ist, so sehr ich mir auch jeden tag sag, es wird jetzt ein Neuanfang und kann nur besser werden, so holt mich doch meine negative Denkweise und das Gefühl gerade keinen Ausweg zu sehen immer wieder ein.
Ich vermiss meinen ex, weil er mein Traummann ist und weiß doch, dass es mit uns nicht mehr geht. Bin nicht stolz auf die Dinge die ich erreicht habe, obwohl ich es sein könnte, fühl mich einfach nur so leer und allein. Und frag mich wie ich aus diesem "alles-ist-schlecht"-Denken wieder rauskomme. Irgendwie wirds von Tag zu Tag schlimmer und dabei denk ich mir jedesmal, nun hör doch auf und sieh die Chance neu anzufangen, weil es ja wie gesagt auch in Bezug auf Studium und Nebenjob neue Herausforderungen/Situationen gibt. Aber mir fehlt (noch) die Kraft. Treff mich mit Freunden, was kurzzeitig ablenkt, mache viel um auf andere Gedanken zu kommen. Aber sobald ich etwas zur Ruhe komme, hab ich das Gefühl, dass alles so sinnlos ist und nichts mehr Spaß macht, es nichts mehr gibt worauf ich mich freue und jeden Tag nur warte bis es endlich abend ist und ich ins Bett kann.
Oh mann, ich will da irgendwie wieder raus kommen. Ich brauch doch auch die Kraft, bald gehts Studium in die entscheidende Phase.
Hallo Zyx,
also mir wurd mal ne schöne Idee ans Herz gelegt. Vielleicht ist die ja auch was für Dich,...wenigstens eine kleine Hilfe:
Kauf Dir ein kleines Buch (Kladde) oder ein Heft und schreib jeden Abend die Dinge hinein, die Dir am Tage gut getan haben, die Du schön fandest,... . Das können dann auch ganz kleine Dinge sein wie: Buch lesen, Kompliment von ´ner Freundin bekommen, Sonnenstrahl auf der Haut, warmes Bad mit Lieblingsduft, etwas gesundes Kochen, Musik hören, die dich stärkt, Fantasiereise zum Kraft tanken gehört,... .
Vielleicht hilft das ja ein bisschen (manchmal hilft es auch, sich aufrecht (vor den Spiegel) zu stellen, tief durchzuatmen, dann mal die Augen zu schließen und sich selbst zu spüren bzw. die Kraft, die in einem steckt).
Liebe Grüße, ENA!
also mir wurd mal ne schöne Idee ans Herz gelegt. Vielleicht ist die ja auch was für Dich,...wenigstens eine kleine Hilfe:
Kauf Dir ein kleines Buch (Kladde) oder ein Heft und schreib jeden Abend die Dinge hinein, die Dir am Tage gut getan haben, die Du schön fandest,... . Das können dann auch ganz kleine Dinge sein wie: Buch lesen, Kompliment von ´ner Freundin bekommen, Sonnenstrahl auf der Haut, warmes Bad mit Lieblingsduft, etwas gesundes Kochen, Musik hören, die dich stärkt, Fantasiereise zum Kraft tanken gehört,... .
Vielleicht hilft das ja ein bisschen (manchmal hilft es auch, sich aufrecht (vor den Spiegel) zu stellen, tief durchzuatmen, dann mal die Augen zu schließen und sich selbst zu spüren bzw. die Kraft, die in einem steckt).
Liebe Grüße, ENA!
Und Zyx, Du hast diese Träume und kannst Dich dennoch auf den Schlaf freuen? Das wundert mich fast ein wenig, ich finde es aber auch schön; zeigt es doch, dass Du trotz der teilweise je regelrecht nach Albträumen klingenden Nächte im Schlaf Erholung bzw. Abstand vom Gedankenkarussel finden kannst ...
ENAs Vorschlag finde ich gut, konzentriert den Blick auf das Positive; überhaupt kann Dich Schreiben entlasten. Übrigens: Träume sofort nach Beendigung aufzuschreiben, kann helfen, sie zu verarbeiten.
Ich hab auch noch eine Idee: 3 Dinge am Tag tun für andere - heimlich, also ohne, dass sie es erfahren. Du wirst sehen, auch das tut Dir gut. Es lenkt Deinen Blick von Dir selbst weg, und das kann Dir im Moment nur helfen.
Gruß, Eve
ENAs Vorschlag finde ich gut, konzentriert den Blick auf das Positive; überhaupt kann Dich Schreiben entlasten. Übrigens: Träume sofort nach Beendigung aufzuschreiben, kann helfen, sie zu verarbeiten.
Ich hab auch noch eine Idee: 3 Dinge am Tag tun für andere - heimlich, also ohne, dass sie es erfahren. Du wirst sehen, auch das tut Dir gut. Es lenkt Deinen Blick von Dir selbst weg, und das kann Dir im Moment nur helfen.
Gruß, Eve
Hm,...ich glaub, das macht sogar Spaß!...Stelle ich mir jetzt grad so vor,...zumindestens am Anfang! ...Eve... hat geschrieben:Ich hab auch noch eine Idee: 3 Dinge am Tag tun für andere - heimlich, also ohne, dass sie es erfahren.
Vielen lieben Dank für die tollen Tipps. Das sind tolle Ideen. Hab in den letzten Tagen mal versucht einiges umzusetzen. Hab einer Freundin eine Karte geschrieben (hab ich Ewigkeiten schon nicht mehr, da Email ja Standard geworden ist), aber hab mich schon beim Schreiben gefreut, weil sie sich auch freuen wird. Hab einfach mal neue Kochrezepte ausprobiert (obwohl ich nicht wirklich ein Talent dafür hab), hab alte Fotos rausgesucht und an "gute alte Zeiten" zurückgedacht und zum Teil auch gestaunt, was ich schon alles schönes erlebt hab. Das tat gut. Vor dem Einschlafen lese ich jetzt immer, auch das lässt mich zur Ruhe kommen.
Auch die Idee mit dem Vor den Spiegel stellen find ich gut. Das hab ich auch schon paar mal gemacht, meine Augen offen gelassen und mir gedacht, dass ich mit mir und meinem Äußeren zufrieden bin. Trotzdem gibts Tage, an denen alles was man versucht grau und gleichgültig scheint. Aber ich versuch mich wieder aufzurappeln und diese Phase gerade durchzuziehen.
Und ich hab vor ein paar Tagen was entscheidendes geändert. Mein Ex und ich hatten bisher noch unregelmäßig Email-Kontakt. Er wollte sich/uns die Option offen lassen, obs vielleicht doch noch mal was wird. Das hab ich ne zeitlang mitgemacht und eben ständig nachgedacht wie ich mich am besten verhalten, wie ich es ihm rechtmach usw. bis ich mir endlich eingestanden hab, dass er sich nur die Hintertür offen lassen will aber gleichzeitig gerade keinerlei Verantwortung und Verpflichtung hat. Ich wollts nicht wahrhaben, aber so ist es. Deshalb hab ich ihm gesagt, dass ich den Kontakt ganz abbrechen möchte. Ich hab einfach nie loslassen können, wenn ich sporadisch immer wieder von ihm höre und doch immer wieder Hoffnung habe, dass es noch mal was wird.
Als ich dann gesagt hab, dass ich erstmal Abstand ohne Kontakt will, hat er es mit einem lockeren: "Ok, das akzeptier ich" hingenommen und "ich könne mich ja melden, wenn ich will oder was brauch". Da war mir klar, dass er wirklich nicht mehr als Freundschaft für mich empfindet während ich noch immer unter der Trennung leide und gehofft habe, dass er mich auch vermisst.
Auch wenns mich traurig macht, gehts mir seitdem besser. Die Angst ihn endgültig verloren zu haben und die Angst, dass alle Hoffnung vergeben ist, ist weg. Denn nun ist es so - es ist endgültig vorbei. Und irgendwie - obwohl ich ihn noch immer als Mann meines Lebens sehe und bezweifle dass ich noch mal so lieben werde - ist ein Druck, die Angst, das Warten vorbei. Mir gehts besser, auch wenn ich hoffe, dass das "dicke Ende" nicht erst noch kommt.
Ich versuch mich aufs positive zu konzentrieren und stimmt, wenn mans noch mal aufschreibt kommt man zumindest von den negativen Sachen weg. Allerdings ist manchmal gleich wieder so eine Relativierung dabei, sodass ich mir dann denk "Ist ja eigentlich schön, aber irgendwie kann ich mich gerade trotzdem nicht freuen".ENA hat geschrieben:Kauf Dir ein kleines Buch (Kladde) oder ein Heft und schreib jeden Abend die Dinge hinein, die Dir am Tage gut getan haben, die Du schön fandest,
Auch die Idee mit dem Vor den Spiegel stellen find ich gut. Das hab ich auch schon paar mal gemacht, meine Augen offen gelassen und mir gedacht, dass ich mit mir und meinem Äußeren zufrieden bin. Trotzdem gibts Tage, an denen alles was man versucht grau und gleichgültig scheint. Aber ich versuch mich wieder aufzurappeln und diese Phase gerade durchzuziehen.
Ja, so ist es. Auch wenn ich oft Albträume hab und sehr oft nachts wach werde, so gibt es doch zumindest zeitweise eine Auszeit vom Gedankenkreisen. Glaub mein Kopf ist irgendwann auch immer so schwer und erschöpft von den Gedanken, dass ich nachts dann doch immer mal abschalten kann. Und das ist für mich in den letzten Tagen/Wochen oft der schönste Moment gewesen, wenn man merkt, dass man irgendwann mal etwas zur Ruhe kommt.Eve... hat geschrieben:Und Zyx, Du hast diese Träume und kannst Dich dennoch auf den Schlaf freuen? Das wundert mich fast ein wenig, ich finde es aber auch schön; zeigt es doch, dass Du trotz der teilweise je regelrecht nach Albträumen klingenden Nächte im Schlaf Erholung bzw. Abstand vom Gedankenkarussel finden kannst ...
Und ich hab vor ein paar Tagen was entscheidendes geändert. Mein Ex und ich hatten bisher noch unregelmäßig Email-Kontakt. Er wollte sich/uns die Option offen lassen, obs vielleicht doch noch mal was wird. Das hab ich ne zeitlang mitgemacht und eben ständig nachgedacht wie ich mich am besten verhalten, wie ich es ihm rechtmach usw. bis ich mir endlich eingestanden hab, dass er sich nur die Hintertür offen lassen will aber gleichzeitig gerade keinerlei Verantwortung und Verpflichtung hat. Ich wollts nicht wahrhaben, aber so ist es. Deshalb hab ich ihm gesagt, dass ich den Kontakt ganz abbrechen möchte. Ich hab einfach nie loslassen können, wenn ich sporadisch immer wieder von ihm höre und doch immer wieder Hoffnung habe, dass es noch mal was wird.
Als ich dann gesagt hab, dass ich erstmal Abstand ohne Kontakt will, hat er es mit einem lockeren: "Ok, das akzeptier ich" hingenommen und "ich könne mich ja melden, wenn ich will oder was brauch". Da war mir klar, dass er wirklich nicht mehr als Freundschaft für mich empfindet während ich noch immer unter der Trennung leide und gehofft habe, dass er mich auch vermisst.
Auch wenns mich traurig macht, gehts mir seitdem besser. Die Angst ihn endgültig verloren zu haben und die Angst, dass alle Hoffnung vergeben ist, ist weg. Denn nun ist es so - es ist endgültig vorbei. Und irgendwie - obwohl ich ihn noch immer als Mann meines Lebens sehe und bezweifle dass ich noch mal so lieben werde - ist ein Druck, die Angst, das Warten vorbei. Mir gehts besser, auch wenn ich hoffe, dass das "dicke Ende" nicht erst noch kommt.
Gratuliere! Hast Du super hingekriegt.
Selbst wenn nochmal das eine oder andere Tief kommen sollte: Du hast GEHANDELT, bist nun nicht mehr das Opfer.
LG Eve
Selbst wenn nochmal das eine oder andere Tief kommen sollte: Du hast GEHANDELT, bist nun nicht mehr das Opfer.
LG Eve
ich sterbe auch immer im traum auch mit einer riesenwelle.ich kann hier aber beruhigt schreiben das dies der wunsch nach dem tod ist.
Deine Deutung ist für Dich sicherlich stimmig, jeder Träumer weiß das im tiefsten Inneren am besten selbst.
Aber warum ist das so bei Dir? - Der Wunsch zu sterben schaltet ja den stärksten Trieb des Menschen, den Selbsterhaltungstrieb, aus ...
Aber warum ist das so bei Dir? - Der Wunsch zu sterben schaltet ja den stärksten Trieb des Menschen, den Selbsterhaltungstrieb, aus ...
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