Doch, mich kümmert es sehr wohl, wie es meinen Freunden damit geht. Und ich kann es nachvollziehen, dass sie verärgert, hilflos, ratlos und enttäuscht sind.candle hat geschrieben:Ich greife Dich nicht an, aber vielleicht habe ich hier etwas die Position und die Sicht Deiner Freunde eingenommen. Kümmert es Dich so wenig wie verzeifelt DIE sind.
Was denkst Du denn, wie ich meine Kinder behandel? Meinst Du ich vergreife mich an ihnen, baue Raubbau mit den zarten Kinderseelen? Ich versuche so gut es geht, für meine Kinder da zu sein, ihnen soviel Liebe zukommen zu lassen, wie es in meiner Macht steht, auch wenn das wohl nicht immer ausreicht. Ich bin mir aber meiner Verantwortung als Mutter wohl bewußt.candle hat geschrieben:Behandelst Du deine Kinder auch so? Der Wiederholungsfaktor von Familiensystemen ist ja enorm hoch. Auch hier habe ich schon versucht Deinen Blickwinkel zu erweiter: Über Deine Kinder. Selbst das funktioniert ja leider nicht.
Das, was ich von Freunden erwarte, kann von ihnen so nicht geleistet werden. Ich wünschte mir nur, sie wären für mich da, wenn ich nicht weiter weiß, wenn ich Rat brauche. Das sie dann damit leben müssen, dass ich den Rat nicht befolge, führt sicher dazu, dass sie sich zurückziehen und mich, wie Du sagtest vor die Wand rennen lassen. Ich erhoffe mir aber etwas Verständnis für mein Leben, für meine Art zu handeln und für meine Bedürfnisse. Ein wenig Geborgenheit, in dem Sinne, dass ich da Ansprechpartner habe. Und hin und wieder mal eine Kommunikation, damit ich nicht noch tiefer in mein Loch falle. Diese, ich nenn es mal Forderungen, sind natürlich nicht realistisch. Aber ich hoffe, meine Freunde sind für mich da, so wie auch umgekehrt und unterstützen mich, wenn ich soweit bin, den richtigen Weg zu gehen..candle hat geschrieben:m Blog hast Du mir auch leider die Frage nicht beantwortet welche Hilfe Dir Freunde geben sollen, die auch realistisch ist. Du hast nicht geantwortet.
Ich kämpfe seit einigen Jahren mit dem Versuch, meine Sicht zu ändern. Das wäre wohl auch an der Zeit. Aber an der Umsetzung hindert mich etwas und ich habe noch nicht herausgefunden, was das ist.candle hat geschrieben:Was meinst Du wie viele Worte es noch bedarf Deine Sicht umzukehren?
Mein Therapeut spricht da auch immer von Doppeldeutungen (das Fachwort hab ich vergessen), das Signal hilf mir, geh mit mir den Weg, laß mich nicht alleine....und komm mir nicht zu nahe, verletz mich nicht, ich kann meinen Weg alleine gehen.
Aber eigentlich kann ich genau das nicht.
Und wieder mal fange ich mich in Wünschen, Verzweiflung und Hoffnung und Traurigkeit...
Artikel und Leitfäden
PT-Forum
Online-Beratung
Kontaktaufnahme![[nicht mehr wegzudenken] [nicht mehr wegzudenken]](./images/ranks/rank_phpbb_5.gif)
, 36 

, 45 