Gruppentherapie - hat schlecht angefangen
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Emily_Erdbeer
- Forums-Insider

, 38 - Beiträge: 178
Ein halbes Jahr in dem ich meine Therapiestunden und meine Zeit verschwende.
Sorry aber sowas hört man wirklich nur bei Therapeuten.
1-2 Monate, okay... Darüber hinaus? Pff
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1-2 Monate, okay... Darüber hinaus? Pff
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Noenergetik
- Forums-Gruftie

, 38 - Beiträge: 947
Sehe ich inzwischen genauso.
Mein Therapeut sagte damals auch ein halbes Jahr (ja, ja bla, bla, bla), ein halbes Jahr gesichertes Brot für ihn.
Ich denke, man muss sowas nicht so lange ausprobieren und kann dann auch mal auf sein Bauchgefühl hören.
Es gibt soviele andere Möglichkeiten, wenn es gut ist und gut passt, dann merkst man das schon.
Mein Therapeut sagte damals auch ein halbes Jahr (ja, ja bla, bla, bla), ein halbes Jahr gesichertes Brot für ihn.
Ich denke, man muss sowas nicht so lange ausprobieren und kann dann auch mal auf sein Bauchgefühl hören.
Es gibt soviele andere Möglichkeiten, wenn es gut ist und gut passt, dann merkst man das schon.
Ich stell mir das grad in einer Klinik vor, einfach mal ein halbes Jahr warten...da ist jede Woche zu viel, wenn man an die sehr knappe Zeit denkt.
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münchnerkindl
- [nicht mehr wegzudenken]
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Noenergetik hat geschrieben: So., 05.07.2020, 16:35 Sehe ich inzwischen genauso.
Mein Therapeut sagte damals auch ein halbes Jahr (ja, ja bla, bla, bla), ein halbes Jahr gesichertes Brot für ihn.
Ah, und nach einem halben Jahr sollen dich die respektlosen Umgangsformen und verbalen Aggressionen der anderen Teilnehmer dann nicht mehr stören? Weil du dich dran gewöhnt hast? Weil du resigniert hast? Ist das so eine Art psychologisches Abhärtungstraining wie Eisschwimmen im Winter? Oder sollst du dann innerhalb des halben Jahres durch deine Gegenwehr diese andere Teilnehmer so erziehen, dass sie das übergriffige Verhalten bleiben lassen? Oder was soll sich da in dem halben Jahr dann ändern?
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Ich würde mir die Gruppe schenken, wenn dich die Mitpatienten schon irgendwie abstoßen. Das kann nicht gut werden. Und helfen auch nicht. Du könntest von diesen Leuten doch nie irgendwas annehmen, weil du sie nicht sympathisch findest. Also: Was willst du da?
Ich hab an Gestern nicht gedacht und nicht an Morgen
Es ist Nacht, ich steh am Fenster
Und für einen Augenblick leb ich im Jetzt
von: Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen
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Na ja, sympathisch finden muss man sie nicht unbedingt und "annehmen" schon gar nichts. Wenn eine Therapiestunde so läuft, dass "Tipps" auf Hausfrauenniveau durch Laien verteilt werden, was ich leider auch schon erlebt habe, dann ist das keine Therapie. Dann kann man sich auch ins Wartezimmer vom Zahnarzt setzen und die dort angebotene Lektüre reinziehen. Oder in der nächsten U-Bahn beliebige Leute fragen, was SIE denn so für Ideen im Umgang mit Problem x haben.
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chrysokoll
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moment, ich habe nie bestritten dass es die falsche Gruppe, die falsche Therapieform etc. sein kann.Montana hat geschrieben: So., 05.07.2020, 13:56
Die TE scheint bisher eine sehr aufmerksame Beobachterin zu sein in der Gruppe und hat sich dadurch unbeliebt gemacht, dass sie irgendwann das Verhalten anderer Gruppenmitglieder mal explizit angesprochen hat.
Ich wüsste also nicht, warum du sie in dieser Weise angehst.
Es kann auch einfach nicht passen.
Das muss die TE rausfinden. Oder sollte.
Aber MIR fällt halt auf dass ausschliesslich die anderen in der Gruppe aus ihrer Sicht nicht funktionieren, die "Realität" nicht sehen - und da frage ich schon welche Realität denn? Nur ihre?
Ich denke es ist oft auch ein Zeichen wenn man meint alle anderen sind falsch
Das kann ein Grund sein warum so eine Gruppentherapie auch gut ist. Kann, nicht muss.
Da wäre jetzt aber auch die Antwort der TE hilfreich
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chrysokoll
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da stimme ich dir uneingeschränkt zu!Emily_Erdbeer hat geschrieben: So., 05.07.2020, 16:09 Ein halbes Jahr in dem ich meine Therapiestunden und meine Zeit verschwende.
1-2 Monate, okay... Darüber hinaus? Pff
Einige Sitzungen - ja klar.
Nicht gleich nach der ersten weglaufen wenns nicht passt: Ja.
Aber gesichert kein halbes Jahr.
Wobei ich inzwischen der Meinung bin dass man in der ersten, spätestens zweiten Stunde merkt ob es passt oder nicht
Und ich kann da auch nur raten nicht Zeit, Nerven, Energie und Geld (egal ob eigenes oder das der KK) zu verschwenden
Nun, sie schreibt: "Im Laufe der Wochen ist mir dabei aufgefallen, dass das Gesagte nicht mal entfernt mit dem zu tun hat, was tatsächlich vorgefallen ist, aber umso energischer rausgehauen wird." Sie hat offensichtlich die Geschehnisse zwischen den Gruppenmitgliedern beobachtet. Ich finde das sehr eindeutig formuliert und kann es mir sehr gut vorstellen. Denn ich bin auch so, dass ich als Neue in einer Gruppe (egal in welchem Kontext) erstmal beobachte.
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chrysokoll
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Ja, das KANN so sein, aber es wäre schon interessant wie die anderen das empfinden,Montana hat geschrieben: So., 05.07.2020, 19:28 Nun, sie schreibt: "Im Laufe der Wochen ist mir dabei aufgefallen, dass das Gesagte nicht mal entfernt mit dem zu tun hat, was tatsächlich vorgefallen ist, aber umso energischer rausgehauen wird." Sie hat offensichtlich die Geschehnisse zwischen den Gruppenmitgliedern beobachtet.
Ich bin immer vorsichtig wenn einer meint er weiss als einziger was "tatsächlich" vorgefallen ist.
Und alle anderen liegen falsch.
Ein aussenstehender Beobachter (und das war die TE in dem Fall) sieht meistens klarer, weil er nicht emotional beteiligt ist.
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chrysokoll
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sie ist doch keine aussenstehende neutrale Beobachterin, sondern aufgrund psychischer Probleme eine Teilnehmerin in einer Gruppentherapie, mitten im Gruppenprozess, ob sie will oder nicht.Montana hat geschrieben: So., 05.07.2020, 19:46 Ein aussenstehender Beobachter (und das war die TE in dem Fall) sieht meistens klarer, weil er nicht emotional beteiligt ist.
Das meine ich nicht als Vorwurf, aber natürlich kann der Eindruck dann gefärbt, verändert sein
Es kann durchaus sein dass sie eine Realität sieht, die natürlich als ihre eigene Realität so stimmt, aber von den anderen so nicht gesehen wird
Nur weil jemand psychische Probleme hat leidet er noch lange nicht automatisch auch an einem Verlust des Realitätssinns. Dazu neigen eher bestimmte Gruppen von Patienten wie zB. Borderliner oder NPSler.
Da wollte ich dann auch nicht dazwischen sitzen ehrlich gesagt, schon gar nicht um mir dann am Ende dauernd anzuhören dass ich da was falsch sehen würde weil das in der Welt selbiger eben anders kaum denkbar ist.
Das zu tun würde für meine Begriffe an Masochismus grenzen.
Da wollte ich dann auch nicht dazwischen sitzen ehrlich gesagt, schon gar nicht um mir dann am Ende dauernd anzuhören dass ich da was falsch sehen würde weil das in der Welt selbiger eben anders kaum denkbar ist.
Das zu tun würde für meine Begriffe an Masochismus grenzen.
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chrysokoll
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wir wissen doch überhaupt nicht warum die TE da ist und was die anderen in der Gruppe für Diagnosen haben.
Ohne ihr irgendwas unterstellen zu wollen kann sie genauso Borderlinerin oder anderes sein
Ohne ihr irgendwas unterstellen zu wollen kann sie genauso Borderlinerin oder anderes sein
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