Und wir sind hier alle keine Therapeuten, die das objektivER beurteilen zu können, das ist klar... sondern natürlich fließen in die Sichtweise auch eigene Erfahrungen mit ein (und natürlich wäre noch besser, man beschränkt sich auf die eigenen Erfahrung und packt diese nicht in allgemeingehaltene Rat-schläge, die letztlich doch "nur" dem eigenen Erfahrungsschatz entsprechen . Letzteres gibt es auch).
Nur gibt es unter Therapeuten (z.B. auch unter Systemikern) die Sichtweise: Wenn es einem wegen der Therapie schlechter geht, läuft etwas schief. Mal frei gesagt. Das nennt sich in Fachsprache, glaube ich, auch iatrogen. Oder es gibt auch so eine Art von sog. maligner Regression. Tja, das zu unterscheiden, ob wir nun davon sprechen oder von einem notwendigen Heilungsschritt, kann hier niemand. Nur lese ich eben auch folgendes Bedürfnis:
sowieIch möchte gerne entweder A) dass ich mir in der Situation helfen kann oder B) mir meine Thera sagt wie das wieder weg geht!
Und es gibt vielleicht Möglichkeiten zwischenLeider geht es mir sehr schlecht damit
Und jetzt zunehmend davon aus dem Verkehr gezogen zu werden.Vor einigen Jahren wusste ich nichts von diesen kindlichen Anteilen in mir die mir inzwischen zunehmend Probleme bereiten.
Skepsis ist schon angebracht, dass das so vielleicht nicht im Sinne des Erfinders ist, sondern es sich die Thera hier etwas leicht macht à la: Machen sie mal daheim dies und jenes... womit es dem Patient schlecht geht... und was eigentlich erstmal mehr in die Therapie gehört.
Was ich auch so sehe: Manchmal können leichte Veränderungen hilfreich sein. Kann sein, muss nicht. Daher ansprechen. Sagte ja so gut wie jeder.
Wichtig ist (aus meiner Sicht) nicht nur, was der Therapeut sagt, sondern auch das eigenen Empfinden. Hier: Mir geht es schlecht damit. Nicht jeder Therapeut tut dem Patienten einen Gefallen, wenn er sagt, das muss so sein... sondern es kann ratsam sein, trotzdem das Selbstempfinden im Blick zu haben, um zu sagen: Ist mir too much. Bitte helfen sie mir. Ein Thera wird schließlich dafür bezahlt... und nicht, dass sich der Patient einen abquälen muss.Oder es war wichtig für sie, diese Erfahrung mal zu machen. Keine Ahnung, ich bin nicht ihr Therapeut.
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