Dem kann ich voll zustimmen, titustitus2 hat geschrieben:Ehrlich gesagt, biber, bin ich durchaus der Meinung, dass es normal ist, in einer Ehe zumindest grundsätzlich Geschlechtsverkehr zu haben. Anders gesagt: dass man sich erotisch anziehend findet. Denn das macht den Unterschied zu einem platonischen Freund aus, von denen man viele haben kann, während eine eine eheähnliche Gemeinschaft oder eine Ehe nun mal eine exclusive Beziehung ist.
Dass innerhalb einer Ehe im Laufe von Jahren und Jahrzehnten Schwankungen auftreten, ist ebenso normal.
Es hat aber nichts mit Diffamierung zu tun, wenn ein Partner irgendwann feststellt, dass die erotische Beziehung zu seiner Frau dauerhaft kaputt ist. Das ist NICHT normal. Wenn beide keinen Sex wollen, dann ist das etwas anderes. Aber dann besteht dort Konsens über das nicht vorhandene Begehren.
Indem man so tut, als sei heutzutage ALLES normal, tut man sich selbst auch keinen Gefallen.
Frauen: Angst vor Penis und Sperma?
Hi Elmar,
jetzt, wo ich sehe, dass du dich hier weiterhin beteiligst, finde ich es erneut schade, dass du nicht einen eigenen Thread eröffnet hast.
So ganz "üblich" ist deine Geschichte wohl nicht, - denn in aller Regel dürften auch schon vor 25 Jahren Paare nur dann zusammengekommen sein, wenn das Liebesspiel für beide zumindest "zufriedenstellend" ist.
Üblich ist es wohl eher, dass keine "Weiterentwicklung" stattfindet, die das gemeinsame erotische Beisammensein am Leben hält.
Und ein Wort an die Damenwelt hier:
Oralverkehr dürfte für die weitaus allermeisten Männer eine unabdingbare Voraussetzung sein, damit sie überhaupt "Freude am Sex" haben.
Lg
Pitt
jetzt, wo ich sehe, dass du dich hier weiterhin beteiligst, finde ich es erneut schade, dass du nicht einen eigenen Thread eröffnet hast.
So ganz "üblich" ist deine Geschichte wohl nicht, - denn in aller Regel dürften auch schon vor 25 Jahren Paare nur dann zusammengekommen sein, wenn das Liebesspiel für beide zumindest "zufriedenstellend" ist.
Üblich ist es wohl eher, dass keine "Weiterentwicklung" stattfindet, die das gemeinsame erotische Beisammensein am Leben hält.
Und ein Wort an die Damenwelt hier:
Oralverkehr dürfte für die weitaus allermeisten Männer eine unabdingbare Voraussetzung sein, damit sie überhaupt "Freude am Sex" haben.
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und die bei denen das nicht so ist, sind gestört...Pitt hat geschrieben:Oralverkehr dürfte für die weitaus allermeisten Männer eine unabdingbare Voraussetzung sein, damit sie überhaupt "Freude am Sex" haben.
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ExtraordinaryGirl
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Huiuiui ... Das muss ich gleich meinem Freund sagen.
"Charakter zeigt sich in der Krise."
(Helmut Schmidt)
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mach ihm am besten gleich nen termin... der arme... und geh bei der gelegenheit mit... du solltest damit auch umgehend ein problem entwickeln...
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leberblümchen
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Nicht nötig: Er war ja ihr Therapeut. Die können sich sicher auch so helfen.
Warum? Ich denke eigentlich, die Geschichte gleicht doch der von Werner sehr stark... Und "zufriedenstellend war es ja vor 25 Jahren gerade noch...Pitt hat geschrieben:Hi Elmar,
jetzt, wo ich sehe, dass du dich hier weiterhin beteiligst, finde ich es erneut schade, dass du nicht einen eigenen Thread eröffnet hast.So ganz "üblich" ist deine Geschichte wohl nicht, - denn in aller Regel dürften auch schon vor 25 Jahren Paare nur dann zusammengekommen sein, wenn das Liebesspiel für beide zumindest "zufriedenstellend" ist.
Bei der Weiterentwicklung stimme ich dir durchaus zu.Pitt hat geschrieben:
Üblich ist es wohl eher, dass keine "Weiterentwicklung" stattfindet, die das gemeinsame erotische Beisammensein am Leben hält.
Und ein Wort an die Damenwelt hier:
Oralverkehr dürfte für die weitaus allermeisten Männer eine unabdingbare Voraussetzung sein, damit sie überhaupt "Freude am Sex" haben.
Was den Oralsex angeht... Da kann man geteilter Meinung sein. Ich hätte ihn schon auch gerne, aber kann auch ohne große Probleme darauf verzichten. Es scheint mir auch eine gewisse Modeströmung zu sein. Wäre mal interessant, nachzufragen, wie viele Paare z.B. vor 40 Jahren Oralsex praktiziert haben. Der Prozentsatz dürfte meiner Meinung nach ziemlich gering sein.
Die Sache mit dem "normal" ist sowieso meistens ziemlich fatal.
Nur ein Beispiel: Heutzutage ist es ja üblich, dass fast jedes Kind eine Zahnspange trägt. Der Kieferorthopäde (ein Fachmann!) sagt also, deine Zahnstellung ist nicht normal und du musst eine Spange tragen. Liegt es aber nicht in der Natur des Menschen, dass jeder ein bisschen anders ist (betonung auf bisschen!). Ich würde es durchaus auch als normal betrachten, mit etwas schiefen, nicht der Norm entsprechenden Zähnen heumzulaufen.
Zurück zu meiner Geschichte: Hier handelt es sich eben nicht um eine ganz natürliche Verschiedenheit, sondern um eine grundsätzliche Sache, die man nicht einfach durch die Unterteilung in normal und unnormal lösen kann (wobei es ja sowieso nichts bringen würde, wenn man jetzt darauf beharrt, zu sagen, das oder jenes Verhalten ist "unnormal"; das Verhalten ist eben so und wird sich auch nicht ändern)
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ziegenkind
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elmar, aus meiner sicht wär es für dich wirklich hilfreich, darüber nachzudenken, wie und warum du in diese situation geraten bist. was du gmacht hast damals, vor der ehe kann man auch als wirklickeit ausblenden und sich die welt schön wünschen bezeichnen. das kommt oft vor. richtig. aber das macht es nicht besser.
nur auf verliebtheit verweisen, reicht auch nicht, denke ich. zu liebe zumindest gehört, denke ich, den anderen sehen, wie er wirklich ist. dazu gehört auch, sich selber in seinen bedürfnissen ernst nehmen. wenn ich meine bedürfnisse nicht kenne, wie soll ich da gut mit denen eines anderen umgehen können?
all das hat bei dir nicht so gut geklappt. warum? darüber nachzudenken hilft dir sicher mehr bei der veränderung deiner momentanen situation, unter der du aus nachvolziehbaren gründen leidest, als schuldzuweisungen an deine frau. sie ist nicht schuld, dass sie so ist, wie sie ist und nicht so, wie du es gerne hättest. zumal sie dir offensichtlich nichts vorgemacht hat. es ist deine verantwortung, dass du mit illusionen gelebt hast, statt wirklich hinzusehen. noch einmal: kein angriff. das kann passieren. das passiert vielen. die frage ist, wie man dann damit umgeht.
sei doch mal mutig. und sag, ich will mehr, mir reicht das nicht. im zweifelsfall könntet ihr ja auch weiter freunde bleiben. wovor hast du angst? warum bleibst du da? wenn es richig doof läuft, hast du eine gute chance so ein unzufriedener jammerer zu werden. das ist dein leben.
nur auf verliebtheit verweisen, reicht auch nicht, denke ich. zu liebe zumindest gehört, denke ich, den anderen sehen, wie er wirklich ist. dazu gehört auch, sich selber in seinen bedürfnissen ernst nehmen. wenn ich meine bedürfnisse nicht kenne, wie soll ich da gut mit denen eines anderen umgehen können?
all das hat bei dir nicht so gut geklappt. warum? darüber nachzudenken hilft dir sicher mehr bei der veränderung deiner momentanen situation, unter der du aus nachvolziehbaren gründen leidest, als schuldzuweisungen an deine frau. sie ist nicht schuld, dass sie so ist, wie sie ist und nicht so, wie du es gerne hättest. zumal sie dir offensichtlich nichts vorgemacht hat. es ist deine verantwortung, dass du mit illusionen gelebt hast, statt wirklich hinzusehen. noch einmal: kein angriff. das kann passieren. das passiert vielen. die frage ist, wie man dann damit umgeht.
sei doch mal mutig. und sag, ich will mehr, mir reicht das nicht. im zweifelsfall könntet ihr ja auch weiter freunde bleiben. wovor hast du angst? warum bleibst du da? wenn es richig doof läuft, hast du eine gute chance so ein unzufriedener jammerer zu werden. das ist dein leben.
Zuletzt geändert von ziegenkind am Sa., 25.05.2013, 13:55, insgesamt 1-mal geändert.
Die Grenzen meines Körpers sind die Grenzen meines Ichs. Auf der Haut darf ich, wenn ich Vertrauen haben soll, nur zu spüren bekommen, was ich spüren will. Mit dem ersten Schlag bricht dieses Weltvertrauen zusammen.
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ExtraordinaryGirl
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Danke für's Ausschreiben, titus.
Aber ich schätze, wir gehören dennoch beide auf die Couch.
Zumindest, wenn man den Stimmen hier Glauben schenkt.
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"Charakter zeigt sich in der Krise."
(Helmut Schmidt)
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ziegenkind hat geschrieben: all das hat bei dir nicht so gut geklappt. warum? darüber nachzudenken hilft dir sicher mehr bei der veränderung deiner momentanen situation, unter der du aus nachvolziehbaren gründen leidest, als schuldzuweisungen an deine frau. sie ist nicht schuld, dass sie so ist, wie sie ist und nicht so, wie du es gerne hättest. zumal sie dir offensichtlich nichts vorgemacht hat. es ist deine verantwortung, dass du mit illusionen gelebt hast, statt wirklich hinzusehen. noch einmal: kein angriff. das kann passieren. das passiert vielen. die frage ist, wie man dann damit umgeht.
Schuld ist denke ich nicht das richtige Wort. ich weise meiner Frau keine "Schuld" zu. Das beinhaltet ja, dass man etwas macht, um den anderen bewusst zu schädigen, zu demütigen oder zu verletzen. Das ist mit Sicherheit nicht der Fall. Deswegen bin ich ja auch immer noch in der Partnerschaft und habe mich nicht einfach verdrückt.
Trotzdem ist meine Frau natürlich die "Ursache, der grund" meiner Frustration (vielleicht sind das etwas treffendere Wörter.)
Sicher ist es mein Leben, aber durch das Eingehen einer so engen Verbindung habe ich ja auch Verantwortung übernommen, für meine Frau, für die Kinder, für alles, was wir gemeinsam geschaffen haben, das wirft man nicht so einfach weg...ziegenkind hat geschrieben: sei doch mal mutig. und sag, ich will mehr, mir reicht das nicht. im zweifelsfall könntet ihr ja auch weiter freunde bleiben. wovor hast du angst? warum bleibst du da?
Mag sein, dass ich zu wenig an mich und meine Bedürfnisse gedacht habe, andererseits ist es ja genau das, was manche Forenschreiber hier vorwerfen, nämlich dass "Mann" zu viel an seinen Sexualtrieb denkt und darüber alles andere vergisst. Irgendwie total widersprüchlich das Ganze...
Als "Freunde" leben wir ja sowieso zusammen, was anderes ist die Beziehung in meinen Augen nicht mehr. Das funktioniert ja einigermaßen. Sie ist mit diesem Zustand allerdings weitaus zufriedener und glücklicher als ich...
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ziegenkind
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guck mal: genau das passiert. du jammerst. sie ist glücklicher als ich. ja herr im himmel, dann sorg doch dafür, dass du glücklicher leben kannst. wer wenn nicht du? und verantwortung für deine kinder kannst du dann ja immer noch tragen.
elmar, jammern macht nicht sexy. jammer macht auch nicht erwachsen. und: wer jammert, der hat immer auch was vom jammern. das kann ja auch ganz gemütlich sein: wenn ich nur so könnt, wie ich wollte....dann kann man sich auch immer noch bestätigen, wie altruistisch und gut und edel man ist.
zu guter letzt: ich fänd es schrecklich, mit einem mann zu leben, der dauerhaft unzufrieden ist. das trägt uch nicht zu gegenseitigen achtung bei. und erotische spannung kann da auch nicht aufkommen.
deshalb noch mal: warum tust du dir das an? warum tust du deiner frau das an? wovor hast du angst?
elmar, jammern macht nicht sexy. jammer macht auch nicht erwachsen. und: wer jammert, der hat immer auch was vom jammern. das kann ja auch ganz gemütlich sein: wenn ich nur so könnt, wie ich wollte....dann kann man sich auch immer noch bestätigen, wie altruistisch und gut und edel man ist.
zu guter letzt: ich fänd es schrecklich, mit einem mann zu leben, der dauerhaft unzufrieden ist. das trägt uch nicht zu gegenseitigen achtung bei. und erotische spannung kann da auch nicht aufkommen.
deshalb noch mal: warum tust du dir das an? warum tust du deiner frau das an? wovor hast du angst?
Die Grenzen meines Körpers sind die Grenzen meines Ichs. Auf der Haut darf ich, wenn ich Vertrauen haben soll, nur zu spüren bekommen, was ich spüren will. Mit dem ersten Schlag bricht dieses Weltvertrauen zusammen.
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ExtraordinaryGirl
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Im Ernst, Pitt: Von mir aus kann sich jeder Mann zum Teufel scheren, der an mich herantritt mit der Ansage: "Diese und diese Praktik MUSST du mitmachen, wenn der Sex für mich befriedigend sein soll."
Ein Muss gibt's für mich beim Sex nicht. Meinem Partner geht's glücklicherweise genauso.
Und ich frage mich, wie diese unendliche Anspruchshaltung entstanden ist. Liegt's wirklich nur am Pornokonsum? Oder an einer gestörten Körperwahrnehmung, die dazu führt, dass nur noch die intensivsten Stimulationen befriedigend wirken?
Dabei gibt es doch so viel mehr, was zum Sex dazu gehört, als "nur" körperliche Reize.
Ein Muss gibt's für mich beim Sex nicht. Meinem Partner geht's glücklicherweise genauso.
Und ich frage mich, wie diese unendliche Anspruchshaltung entstanden ist. Liegt's wirklich nur am Pornokonsum? Oder an einer gestörten Körperwahrnehmung, die dazu führt, dass nur noch die intensivsten Stimulationen befriedigend wirken?
Dabei gibt es doch so viel mehr, was zum Sex dazu gehört, als "nur" körperliche Reize.
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Also ganz ehrlich Elmar - wenn ich meinem Mann 25 mal sage, dass ich es nicht mag, wenn er mir die Brüste quetscht - und er macht es beim 26. Mal wieder, dann würd ich auch auf Verweigerung stellen Sowas nervt! Das hört sich bei dir leider ein bisschen nach Beratungsresistenz an - gepaart mit der Unfähigkeit deiner Frau, dir zu vermitteln, wo bei ihr die richtigen Knöpfe zu drücken sind, damit die Post abgeht.elmar50 hat geschrieben:Intensive Berührungen ihrer Intimzonen mag sie nicht, etwas festeres Drücken z.B. der Brüste wird sofort mit scharfen Worten verbeten. Die Lust ist dann natürlich dahin...
Wieso, gibt's bei euch nur Altherrensex???ExtraordinaryGirl hat geschrieben:Danke für's Ausschreiben, titus.
Aber ich schätze, wir gehören dennoch beide auf die Couch.
Zumindest, wenn man den Stimmen hier Glauben schenkt.
Ok wenn das als Jammern rüberkommt - war nicht meine Absicht. Ich wollte mit meiner Geschichte mir auch nur das Ganze mal von der Seele reden und Werner ein bisschen Unterstützung geben, mehr nicht.
Dass meine derzeitige Situation nicht beneidenswert ist, ist natürlich klar, andererseits könnte ich sie nur durch eine Trennung beenden, und das will ich (derzeit) noch nicht. Dazu steht zu viel außerhalb des Sexbereichs auf dem Spiel.
Dass meine derzeitige Situation nicht beneidenswert ist, ist natürlich klar, andererseits könnte ich sie nur durch eine Trennung beenden, und das will ich (derzeit) noch nicht. Dazu steht zu viel außerhalb des Sexbereichs auf dem Spiel.
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