Davon ist ja nicht die Rede, sondern den Normalitätsbegriff an sich zu hinterfragen,titus2 hat geschrieben:Indem man so tut, als sei heutzutage ALLES normal, tut man sich selbst auch keinen Gefallen.
Es zeigt sich doch gerade hier, dass dieser dazu führt, wichtige Dinge NICHT rechtzeitig mit der Person zu besprechen, auf dem man ihn bezieht.
Deshalb fände ich es durchaus angebracht, im Bereich Sexualität nicht mit Normalitätsbegriffen zu arbeiten.
D.h. dann nicht das alles normal ist, eher dass nichts normal ist ... bzw. "normal" als Kategorie wegfällt und man einfach miteinander bespricht, wo man sich im Bereich Sexualität jeweils sieht.
Öhm, manche Leute einigen sich auch in der Ehe auf offene Beziehungen etc. Oft geht es ja auch darum, dass man gemeinsam Kinder groß zieht, es tatsächlich in vielen Bereichen die Beziehung mit am meisten Nähe ist etc.titus2 hat geschrieben: Ehrlich gesagt, biber, bin ich durchaus der Meinung, dass es normal ist, in einer Ehe zumindest grundsätzlich Geschlechtsverkehr zu haben. Anders gesagt: dass man sich erotisch anziehend findet. Denn das macht den Unterschied zu einem platonischen Freund aus, von denen man viele haben kann, während eine eine eheähnliche Gemeinschaft oder eine Ehe nun mal eine exclusive Beziehung ist.
Und ich meinte auch nicht unbedingt, dass man so in die Ehe geht.
Es ging mir da auch gerade um die Dynamik.
Psychologisch wird da sogar eher von ausgegangen, das bei langen Beziehungen die erotische Anziehung per se sinkt.
Und da wollte ich darauf hinweisen, dass das bei vielen Ehepaaren nicht automatisch dann zur Krise führt. Für viele ist es auch okay so.
Übrigens, in manchen Ländern kann man auch die Ehe mit mehreren Personen führen.
Bei der Diskriminerung ging´s ja auch um was anderes, um die Kategorisierung in Normal - Anormal (siehe oben).titus2 hat geschrieben: Es hat aber nichts mit Diffamierung zu tun, wenn ein Partner irgendwann feststellt, dass die erotische Beziehung zu seiner Frau dauerhaft kaputt ist. Das ist NICHT normal. Wenn beide keinen Sex wollen, dann ist das etwas anderes. Aber dann besteht dort Konsens über das nicht vorhandene Begehren.
Und wie ich schrieb, tritt die zurückgehende erotische Anziehung ja wohl nicht adäquat zueinander auf: Aber dann kann der andere Partner doch nicht einfach sagen, na aber das gehört zur Ehe dazu. Man muss dann darüber reden, reden, reden ... bis beide eine Form gefunden haben, wie sie die Ehe weiterleben können.
Artikel und Leitfäden
PT-Forum
Online-Beratung
Kontaktaufnahme![[nicht mehr wegzudenken] [nicht mehr wegzudenken]](./images/ranks/rank_phpbb_5.gif)
, 77 
, 50