Es ging bei China um das angeführte Argument, wie der dortige Smog entsteht. Eben nicht durch Dieselautos, sondern hauptsächlich durch Kraftwerke. Mit der politischen Situation in China hat das eigentlich nichts zu tun. Meine Anmerkung sollte auch kein Lob von China sein, sondern war ironisch auf die Verteufelung des Diesels gemünzt.
Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die zwischen dem Smog in China und den dortigen unzählbaren Umwelttoten und dem Dieselmotor einen Zusammenhang herstellen. Diesen Irrtum wollte ich aufzeigen. Nebenbei kennt die Umwelt keine Grenzen, keine Ideologien und auch keine Religion.
Ganz am Rande erwähnt

bin ich natürlich gegen ein "allgemeines" Verbot des Dieselautos, außer die Automobilindustrie nimmt auf ihre Kosten eine technisch nicht schädliche Umrüstung vor. Eine Umrüstung der Dieselautos wäre ja nach dem Rechtsempfinden richtig. Damit ist aber bisher in dieser Bananenrepublik nicht zu rechnen. Übrigens leben wir nach Frau Merkel in Deutschland auch in einer "marktkonformen" Demokratie ohne direkte Volksabstimmung, die zusätzlich einer europäischen Gesetzgebung unterliegt und wo viele Gesetzestexte von Unternehmenb bzw. Lobbyverbänden in Reinform übergeben werden. Manche EU- und sonstige Abgeordnete haben so viel Vertrauen in unsere Wirtschaft........dass sich ein Durchlesen erübrigt. Okay, manche Abgeordnete haben wahrscheinlich noch nicht mal die Kapazität diese Texte auch zu verstehen. Anders ausgedrückt, zwischen Recht haben und Recht durchsetzen besteht ein immenser Unterschied.
Mit dem hohen Lied auf Demokratien in der EU kann ich deshalb nicht so viel anfangen, weil ja in unseren Breiten noch nicht mal der Charakter von Landes- und EU-Politik geindeutig geklärt ist und sich stattdessen eine Beliebigkeitsblase gebildet hat, wo man ruhig auch von Rechtsbeugung und Durchsetzung ökonomischer Interessen von Unternehmen sprechen darf.
Aber sicherlich ist es bisher wesentlich bequemer und freiheitlicher, etwa in Deutschland zu leben, als in China. Das ist doch gar keine Erklärung wert.
Dass der Strom für E-Autos auch aus Kohlekraftwerken kommt, ist allgemein bekannt. Dass E-Autos sich besonders wohlhabende Menschen leisten, ist auch bekannt. Letztendlich ist es ja auch wichtig die Gutverdiener in diesem Land finanziell zu unterstützen und moralisch aufzurüsten (ironische Anmerkung), es ist eben ein etwas abgewandelter Charitygedanke der Wolhabenden (an dem man sogar noch verdient). Nichts Anderes findet ja statt, wenn sich der Gutverdiener einen Tesla kauft. Er fühlt sich gut und wie bereits angedeutet, es entsteht Umsatz bzw. eine wirtschaftliche Nachfrage, die - wie in planwirtschaftlich geführten Ländern - gesteuert wird.
Der angebliche Effekt auf das Klima ist doch ganz grundsätzlich erst mal eine Werbebotschaft für die Kundschaft. Ein moralisches Gadget. 1 Million E-Autos in Deutschland..............................

.................die Zahl alleine ist doch schon als Placebo erkennbar.
Und zusätzlich versteckt sich auch noch eine Subvention von 6000 Euro für den verarmten Wohlstandsbürger (zynisch angemerkt). Das planwirtschaftliche Element darf ja auch nicht so sehr auffallen. Aber grundsätzlich ist es Umverteilung von unten nach oben, da die Subvention ja auch durch den dahinkrebsenden Steuerzahler im untersten Segment beglichen wird. Der Wahldödel schluckt eben Alles, selbst die umweltgerechte Modernisierung des Fahrzeugsparks wohlhabender Mitbürger. Verpackung ist eben alles.
Global betrachtet ist die zunehmende Menschenpopulation natürlich der absolute Umweltzerstörer und hat auch EInfluß auf das Klima. Eine Regulierung des "Wachstums" wäre deshalb ein vernünftiger und guter Schritt und sogar mir dem oft geschimpften "gesunden" Menschenverstand in Einklang zu bringen. Nur ist die Menschheit zu diesem Schritt nicht in der Lage. Man verliert sich lieber in glaubensähnliche Diskussionen um sinnlose Details, die bewußt aufgebauscht werden.
Die Natur wird zum gegebenen Zeitpunkt eine Regulation vornehmen.
Also ich denke, ich kann meinen Diesel noch lange fahren. Genauso wie Merkel regieren darf und ihre demokratisch legitimierte 15-jährige Amtszeit als Kanzlerin bei Wiederwahl natürlich überschreiten wird.
Und wenn sie dann politisch in vielen Jahren von uns gegangen ist (nicht der Diesel sondern Frau Merkel), wird sie vom Establishment noch schnell in den Gotteststand erhoben, damit sie auch in der Urne wählbar bleibt.
Das Volk ähm unsere Vertreter müssen nur ein paar Gesetzesänderungen vornehmen (ironische Anmerkung). Und es würden auch keine Kosten anfallen, die Urne von Frau Merkel wäre umweltneutral, entsprechende Reden könnte man aus den letzten 15 Jahren nach Zufallsfaktor generieren (ironische Anmerkung). Man könnte diesen umweltfreundlichen Gedanken auch auf das Kabinett weiterspinnen. Vielleicht sind ja technisch aufgemotzte Blechdosen eine Bereicherung.
Ein Kluger bemerkt alles – ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Heinrich Heine
(1797 – 1856) deutscher Dichter, Schriftsteller und Journalist