Schwierigkeiten in der Beziehung zu meinem Therapeuten

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Psychotherapie (von der es ja eine Vielzahl von Methoden gibt) gesammelt? Dieses Forum dient zum Austausch über die diversen Psychotherapieformen sowie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der Therapie.
Benutzeravatar

LovisTochter
Forums-Gruftie
Forums-Gruftie
weiblich/female, 51
Beiträge: 907

Beitrag Mi., 08.06.2016, 02:38

Sorry, aber ich empfinde dieses "hehe" hinter manchen Ausagen wirklich als persönlichen Affrend, als wenn sich jemand noch lustig macht, dass sich hier Menschen bemühen. Und darauf kann ich in solch einer Situation gar nicht (ist aber mein Ding, weil ich mich verhöhnt fühle). Dies nur mal als kleine Rückmeldung.
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)

Werbung

Benutzeravatar

LovisTochter
Forums-Gruftie
Forums-Gruftie
weiblich/female, 51
Beiträge: 907

Beitrag Mi., 08.06.2016, 03:28

Baerchen hat geschrieben: in den punkten bin ich eindeutig anderer meinung. patienten, die einen gespraechstherapeuten aufsuchen, haben generell meiner ansicht nach ein recht darauf, eine kassenfinanzierte therapie zu erhalten.
Sorry, aber dem ist nicht so! Qua Gesetz!
Eine Therapie ist immer "nur" Hilfe zur Selbsthilfe. Du willst aber nur umarmt, betüdelt, gehalten werden. Hast aber (noch) keinen Willen zur Änderung! Dementsprechend hast Du laut Vorgaben, ohne ein konkretes Ziel (zur Verbesserung) kein Anrecht auf eine kassenfinanzierte Therapie! Zur Therapie zu gehen, beinhaltet immer auch den Willen zur Veränderung. Den hast Du aber (noch) nicht!
Eine kassenfinanzierte Therapie muss immer ein Ziel und damit eine Verberbesserung der Beschwerden haben um überhaupt genehmigt zu werden (welchen Sinn würde die Krankenkasse sonst darin sehen die Therapie zu finanzieren?) Es geht prinzipiell darum, dass Du dem Arbeitmarkt zur Verfüguhg stehen kannst. Die KK oder Die RV zahlt nicht, weil die dich so gerne haben! Die wollen dass Du arbeitsfähig bleibst oder in deinem Fall wieder wirst oder keine "schlimmeren" Kosten verursachst. Das ist deren erstes Ansinnen. Wenn das nicht klappt, dann geht es um Schadensbegrenzug. Klar zahlen die lieber ne ambulatente Therapie als ne Unterbringung! An der Antragstellung kann natürlich jeder Therapeut dran drehen, wie er es gerne hätte. Du willst nichts ändern (und da ist es grad mal ganz egal warum du nichts ändern willst) hast dementsprechend keine Krankheitseinsicht und bist somit eigentlich nicht therapiefähig! Zumindest für die Kasse, wenn Dein Therapeut ehrlich ist dürfte er keinen Antrag mehr stellen. Oder aber der denkt sich: ach prima, das Bärchhen, das rückt hier immer nur lustig seinen Stuhl hin und her, will aber auch nix ändern, das ist für mich einfaches und gutes Geld. Da schreib ich doch auch noch mal nen Verlängerungsantrag, ob der durchgeht, .... Im "schlmsten" Fall hab ich sie hier noch 60 Stunden stühlerückend vor mir, das kann ich für die Kohle gut ertragen. Einen Arbeitsauftrag hab ich nicht. Und Du willst einen Kuschelkurs fahren, willst gehalten werden und in deinen Ansichten bestärkt werden. Da dies aber alles Krankheitswert hat, muss zur Legetimierung einer kassenfinanzierten Therapie der WILLE zur Veränderung vorhanden sein. Du hast diesen nicht! Du willst nichts ändern. Dementsprechend hast Du auch kein Anrecht auf einen kassenfinanzierten Therapieplatz! Das ist hart und mag echt böse klingen, aber es ist so. Kuscheltherapeuten muss jeder hier selbst finanzieren.
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)


isabe
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
anderes/other, 39
Beiträge: 3066

Beitrag Mi., 08.06.2016, 05:39

saffiatou hat geschrieben:
tut mir leid, aber Du hast so gar keine Ahnung, was andere durchmachen müssen oder mussten! Aber sie versuchen ihr Leben anzupacken - irgendwie.

Saffia
Dieser Satz ist zur Hälfte richtig, aber zur anderen Hälfte falsch. Ja, Baerchen weiß nicht, was andere durchmachen. Du aber weißt nicht, was Baerchen durchmacht. So wie du das schilderst, klingt es aber so, als wüsstest du selbst im Gegensatz zu ihr genau, wer mehr durchmachen muss. Was unmögiich ist. Du bewertest also ihren Zustand, und das steht dir nicht zu.

Baerchen hingegen relativiert das "manchmal denke ich, mir geht es am schlechtesten. Und manchmal weiß ich, dass das nicht stimmt" (sinngemäß wiedergegeben).

Bewegen tut ihr beide euch mit solchen Sätzen in einem Wettbewerb, den nur der "gewinnt", dem es am schlechtesten geht. Darum geht es aber überhaupt nicht.


isabe
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
anderes/other, 39
Beiträge: 3066

Beitrag Mi., 08.06.2016, 05:45

Toll, wenn ihr Anderen immer alles richtig macht in eurer Therapie und wenn ihr ein Musterbeispiel an Ehrlichkeit, Mut, Disziplin und Tatendrang seid. Da kommt ihr sicher alle mit ganz wenigen Therapiestunden aus. Vielleicht würde es Baerchen helfen, wenn ihr, anstatt mit ihr zu schimpfen, ihr sagt, wie ihr das hinbekommt, so motiviert zu sein. Oder habt ihr diese Eigenschaften schon vorher mit in die Therapie gebracht? Nun, dann ist das zwar auch gut, aber dann könnt ihr euch vielleicht nicht so gut hineinversetzen in andere Menschen, die da ein Defizit haben?

Werbung


Jenny Doe
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 57
Beiträge: 5149

Beitrag Mi., 08.06.2016, 06:12

Immer wieder "spannend" zu lesen, dass manche User der festen Überzeugung sind, wenn sie lange genug auf andere eindreschen, sie beschimpfen und niedermachen, ..., dann würden sich die Probleme der User in Nichts auflösen.

Wenn User nicht "krankheitseinsichtig" sind, ja und! War ich auch nicht, als ich in Therapie ging mit der festen Überzeugung körperlich krank zu sein. Die psychische "Krankheitseinsicht" muss doch erst entstehen! Dafür geht man doch in Therapie. Wenn "die anderen User" (man selbst natürlich nicht, versteht sich ja von selbst) all das könnten, was so manche User hier von ihnen erwarten, dann bräuchten "die anderen" vermutlich keine Therapie.
Lerne aus der Vergangenheit, aber mache sie nicht zu deinem Leben. Wut festhalten ist wie Gift trinken und darauf warten, dass der Andere stirbt. Das Gegenstück zum äußeren Lärm ist der innere Lärm des Denkens.


mio
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 44
Beiträge: 9268

Beitrag Mi., 08.06.2016, 06:17

isabe hat geschrieben:Oder habt ihr diese Eigenschaften schon vorher mit in die Therapie gebracht? Nun, dann ist das zwar auch gut, aber dann könnt ihr euch vielleicht nicht so gut hineinversetzen in andere Menschen, die da ein Defizit haben?
Du machst den selben "Gedankenfehler" wie Bärchen und alle anderen hier, die meinen, dass ein bisschen "Köpfchentätscheln" was verändert. Du verwechselst "Eigenschaften" mit "Einstellung". Und Du setzt "Verständnis" gleich mit "Hilfe" und "kritische Worte" mit "Angriff" und "Abwertung".

Isabe, wem möchtest Du hier eigentlich helfen? Dir und Deinem noch "kleinen Teil" - der gerne klein bleiben würde - oder Bärchen? Mir scheint Du benutzt sie ein wenig um zumindest irgendwas "kindlich" halten zu können.


mio
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 44
Beiträge: 9268

Beitrag Mi., 08.06.2016, 06:37

Jenny Doe hat geschrieben:Die psychische "Krankheitseinsicht" muss doch erst entstehen!
Die sollte eigentlich in dem Moment einsetzen, wo Du eine Überweisung zum Psychotherapeuten erhälst, denn die ist ein klares Zeichen dafür, dass Deine Krankheit nicht oder nicht nur körperlicher Natur ist. Dass das bei manchen Störungen schwierig ist, ist klar. Wenn es der Körper ist, dann kann man ja nix dafür....und muss auch keine Verantwortung auf anderer Ebene - der eigenen Verhaltensebene - übernehmen.

Aber klar: Ich gehe zum Psychotherapeuten wenn ich eigentlich was am Knie habe...


Jenny Doe
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 57
Beiträge: 5149

Beitrag Mi., 08.06.2016, 06:49

Die sollte eigentlich in dem Moment einsetzen, wo Du eine Überweisung zum Psychotherapeuten erhälst
Nicht unbedingt und nicht bei jeder Problematik. Als Beispiel fällt mir der Teufelskreis der Angst ein, den Therapeuten in der Regel ihren Klienten ausführlich erläutern, ...

Man kann ja anderer Meinung sein und trotzdem kann man diese ohne Beschimpfungen und Beleidigungen anderer äußern (meine damit nicht dich, sondern Deine Vorschreiber).
Lerne aus der Vergangenheit, aber mache sie nicht zu deinem Leben. Wut festhalten ist wie Gift trinken und darauf warten, dass der Andere stirbt. Das Gegenstück zum äußeren Lärm ist der innere Lärm des Denkens.


mio
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 44
Beiträge: 9268

Beitrag Mi., 08.06.2016, 06:54

Jenny Doe hat geschrieben:Nicht unbedingt und nicht bei jeder Problematik.
Doch. Denn allein das Wort "PSYCHOtherapie" drückt das aus. Wäre es anders, würde da was anderes auf dem Praxisschild stehen. Das was Du meinst ist "Krankheitsverständnis" nicht "Krankheitseinsicht". Daran muss natürlich erst mal gearbeitet werden.

Benutzeravatar

stern
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 99
Beiträge: 25182

Beitrag Mi., 08.06.2016, 06:57

isabe hat geschrieben:Vielleicht würde es Baerchen helfen, wenn ihr, ...
es gibt nichts, das Bärchen hilft... oder ist mir etwas entgangen? Mittlerweile glaube ich auch, dass sogar "Reflexion" aufrechterhaltend wirken kann... bzw. andere (wie z.B. vllt. auch den Therapeuten) bei Laune halten kann, wenn irgendwann feststellt wird, dass es nichts gibt, das Bärchen helfen kann (außer vllt. dass es doch irgendwann ein Retter vom Himmel schwebt). Immerhin DAS hat Bärchen ganz gut gelernt...

Aber wie Tilda schrieb: Nach ca. 240h ist Therapie eigentlich eh schon gelaufen... hilft wohl auch nicht viel, noch darauf zu setzen.
Zuletzt geändert von stern am Mi., 08.06.2016, 07:21, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße
stern 🌈💫
»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
(Heidi Kastner)

Benutzeravatar

stern
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 99
Beiträge: 25182

Beitrag Mi., 08.06.2016, 07:05

auch glaube ich nicht, dass es hier um wirkliche Reflexion geht... bzw. selbst wenn: Wenn man das in keiner Weise nutzen kann, ist auch das nutzlos

Selbstreflexion:
Diese Fähigkeit ist für den zwischenmenschlichen Umgang von außerordentlicher Bedeutung, weil damit schon im Vorhineinen erkannt und abgeschätzt werden kann welche Auswirkungen etwas haben wird noch bevor es unternommen worden ist. Damit hat die Person die Möglichkeit abzuschätzen was welche Auswirkungen haben wird und kann die Person demgemäß eine angedachte Handlung unternehmen oder unter Umständen unterlassen.

Durch dieses antizipierende Vorgehen kann demgemäß oftmals ein Konflikt vermieden werden und kann die Person im Umgang mit Anderen den rechten Ton und auch die angemessen Worte finden und in weiterer Folge die passenden Handlungen unternehmen.
http://www.psychiater-psychotherapie.co ... 59&lang=de
Gründe zu suchen bedeutet nicht zwangsweise Reflektion... vielleicht lässt sich hier sogar der Therapeut etwas blenden.
Liebe Grüße
stern 🌈💫
»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
(Heidi Kastner)


Jenny Doe
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 57
Beiträge: 5149

Beitrag Mi., 08.06.2016, 07:18

Das was Du meinst ist "Krankheitsverständnis" nicht "Krankheitseinsicht".
Nein Mio, das meine ich nicht. Ich meine durchaus das was ich schreibe.
Wenn z.B. ein Mensch mit Wahnvorstellungen / Psychose in der Psychotherapie geht, da besteht oftmals keine Krankheitseinsicht, weil diese Menschen ihre Wahnvorstellungen für real halten. Nur Krankheitsverständnis allein reicht da nicht. Auch die Krankheitseinsicht muss entwickelt werden.
Ähnlich ist es bei diversen Ängsten. Wenn Ärzte einen zum Psychotherapeuten mit der Diagnose "Psychogen" schicken, heißt das noch lange nicht, dass der Patient durch die Überweisung zu der Erkenntnis gelangt ist, dass sein Leiden psychischer Natur ist. Es kann durchaus noch lange die Überzeugung vorherrschen, doch organisch krank zu sein, dass der Arzt etwas übersehen hat, ... Die Krankheitseinsicht muss auch in diesem Fall aufgebaut werden.
Lerne aus der Vergangenheit, aber mache sie nicht zu deinem Leben. Wut festhalten ist wie Gift trinken und darauf warten, dass der Andere stirbt. Das Gegenstück zum äußeren Lärm ist der innere Lärm des Denkens.


isabe
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
anderes/other, 39
Beiträge: 3066

Beitrag Mi., 08.06.2016, 07:43

Mio:
Wenn du annimmst, ich würde davon ausgehen, dass "Köpfchenstreicheln" Baerchen hilft, dann irrst du. Ich bin aber nicht ihr Therapeut und kann daher gar nicht wissen, was ihr hilft. Diesen Widerspruch zwischen "ich streichle ihr Köpfchen" und "ich mache sie fertig" habe ich in diesem Faden eher nicht im Sinn. Ich habe aber den Verdacht, dass es darauf hinausläuft, weiß allerdings nicht, wem das nützen soll?

Was ich jedoch ziemlich sicher weiß, ist, dass es zu bestimmten Störungsbildern gehört, dass sehr lange Therapien benötigt werden, und zwar nicht, weil so viel an Material aufzuarbeiten wäre, sondern weil es so schwierig ist, für den Therapeuten und den Patienten, an einen Punkt zu kommen, der etwas in Bewegung bringt. Es kann bei diesen Patienten Jahre dauern, bis sie an diese Stelle kommen. Therapie läuft nicht so, dass es dem Patienten nach jeder Stunde ein bisschen besser geht, und das von der ersten Stunde an. Das sind Entwicklungen, die von Stagnation, Rückschlägen und Leere begleitet sind, und diese Entwicklungen können 600 oder das Doppelte an Therapiestunden in Anspruch nehmen. Zunächst mal geht es in diesen Therapien darum, die Leere und das Gelähmtsein zu ertragen, und das kann sich für Außenstehende und sogar für die Beteiligten selbst anfühlen wie der Horror und wie die reinste Verschwendung von Zeit und Geld.

Im Zweifelsfall würde ich es dem Patienten und dem Therapeuten überlassen wollen, herauszufinden, ob sich dieser Weg lohnt.

Benutzeravatar

stern
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
weiblich/female, 99
Beiträge: 25182

Beitrag Mi., 08.06.2016, 07:50

Veränderungsmotivation (die Bereitschaft das eigene Leiden zu überwinden) wird zumindest sehr häufig zumindest zu einem gewissen Grad vorausgesetzt, weil sonst bereits zu Beginn absehbar ist, dass die Therapie erfolglos im Sand verlaufen wird. Ein Therapeut wird daher den Patienten nicht erst in einer bewilligten zu motivieren, ob er sich vielleicht darauf einlassen möchte seine Situation zu verbessern mit Möglichkeiten, die ein Therapeut an den Patienten heranträgt. So läuft PT nicht. Denn die Schritte geht der Patient... ein Therapeut begleitet seinen Prozess. Auch ist es nicht nutzbringend, wenn ein PT unterstützt, dass ein Patient in Warumfragen regelrecht verharrt.

Einrichtungen, die das nicht voraussetzen, wird es vermutlich auch geben...
Liebe Grüße
stern 🌈💫
»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
(Heidi Kastner)


isabe
[nicht mehr wegzudenken]
[nicht mehr wegzudenken]
anderes/other, 39
Beiträge: 3066

Beitrag Mi., 08.06.2016, 07:56

stern hat geschrieben:So läuft PT nicht
Bist du ein Gutachter, der das beurteilt, wie "PT" läuft und wie sie nicht läuft? Ansonsten staune ich über deine Fähigkeit, besser als die jeweiligen Therapeuten, die solche Patienten behandeln, beurteilen zu können, wie es läuft.

Werbung

Gesperrt
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag