Corona - Der Thread zum Virus 5

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stern
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Beitrag Mo., 30.11.2020, 15:32

"An 27 Mio. Bürger
Spahn: Ausgabe von FFP2-Masken an Risikogruppen kann sich hinziehen"


https://www.bz-berlin.de/deutschland/sp ... -hinziehen


Wer hätte das gedacht. :lol:
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Lena
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Beitrag Mo., 30.11.2020, 15:41

Ich hatte echt gehofft, dass wenigstens so eine Aktion mal "zeitnah" klappt - aber vielleicht dann ja zum Frühling hin... Traurig eigentlich. Bei vielen Dingen fragt man sich schon, warum scheinbar niemand den eher ruhigen Sommer zur Vorbereitung genutzt hat...

Hab heute auch gelesen, dass Söder Mitte Dezember noch mal überlegen möchte, ob man die Maßnahmen verschärfen muss. Warum nicht jetzt? So zehn Tage vor Weihnachten wäre die Freude sicher groß, wenn sich dann an den Regeln wieder was ändert. Vor ein paar Tagen habe ich irgendwo einen Kommentar gelesen, was die "Beschlüsse" der Kanzlerin mit ihren Ministerpräsidenten eigentlich bringen, wenn danach jedes Bundesland wieder sein eigenes Ding macht.
Etwas albern auch inzwischen die 200er-Grenze. In meiner Stadt haben wir seit ca. zehn Tagen immer einen tagesaktuellen Wert von um die 180. Durch die ständigen Nachmeldungen wird aber klar, dass es in den letzten zwei Wochen tatsächlich nie unter 200 gewesen ist. Also haben die Tageswerte eigentlich auch keine Relevanz, weil nie vollständig und wirklich aktuell.

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Letterlove
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Beitrag Mo., 30.11.2020, 17:23

Lena hat geschrieben: Mo., 30.11.2020, 15:41 Hab heute auch gelesen, dass Söder Mitte Dezember noch mal überlegen möchte, ob man die Maßnahmen verschärfen muss. Warum nicht jetzt?
Genau das nervt mich auch.
EIGENTLICH sollte jeder Mensch so viel Anstand haben, sich JETZT bis Weihnachten wirklich konsequent zurück zu ziehen, dann denke ich, würde ein Großteil der Infektionen zurück gehen.
Wenn da nicht dauernd die Demos wären, die scheinbar keinerlei Folgen haben.

Wie Rezo schon sagte: (ungefähres Zitat)
"Zig Leute schränken ihr ganzes Leben ein, um etwas zu bewirken, während ein paar andere ständig dafür sorgen, dass das Gegenteil der Fall ist - und irgendwann haben dann auch die Anständigen keine Lust mehr, ihr Leben auf Eis zu legen, weil sie sich verárscht fühlen".

Aktuell bin ich gerade irgendwie in einer Krise oder steuere zumindest drauf zu.
Eine meiner Masken ist heute kaputt gegangen und ich musste mir im Tedi ne neue kaufen. Die war jedoch so bescheuert, weil ich sie ständig eingesaugt habe. Luft war Mangelware, alle Löcher zu beim Einatmen, ich hätt vor Wut heulen können. Und ausgerechnet da sind mir diese Demos eingefallen. Ausgerechnet da fing ich dann an zu denken: "Es ist eh alles scheíßegal, diese scheíß Maske bringt doch eh nix". Mir war so danach, das Scheíßteil auch unterm Kinn zu tragen, wie so viele, weil ich so getriggert und genervt war, dauernd den Lappen anzusaugen, der eh überall undicht ist und der scheíß Atem sowieso an jeder Ecke raus kommt...

Glücklicherweise kam dann eine Nachricht von Frau Matrix, die fragte, ob ich zufällig noch ein paar von meinen megageilen Superplätzchen hätte und da war die Krise kurzzeitig wieder vorbei, weil ich dann dachte: "Ich darf nicht krank werden, die kriegt es bestimmt schlimmer als ich, wenn sies kriegt".
Aber jetzt, wo ich wieder allein mit meinen Gedanken bin, kommt mir wieder alles so sinnlos vor. Ein Kampf gegen Windmühlen. :-((
Wer den Schmerz nicht kennt, der macht sich über Narben lustig.
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mio
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Beitrag Mo., 30.11.2020, 17:56

Letterlove hat geschrieben: Mo., 30.11.2020, 17:23 wirklich konsequent
Genau das funktioniert eben nicht und das liegt meiner Meinung nach auch nicht in erster Linie an den Leuten die auf Demos irgendwelchen hanebüchenen Unsinn verbreiten sondern eher an der "Allgemeinheit".

Es werden eben einfach dauernd "Ausnahmen" gemacht.

So nach dem Motto: Ach, ich halte mich ja die ganze Zeit dran...da wird es schon nicht schaden wenn ich jetzt EINMAL die Regeln breche...und aus dem "einmal" wird dann eben noch einmal und noch einmal und noch einmal... Aber SONST hält man sich ja an alles.

Das ist zumindest das was ich in meinem Umfeld so beobachte und das sind an sich schon vernünftige Menschen die da auch nix leugnen oder so. Aber wenn es um das eigene kleine "Ding" geht dann kann man ja mal ne Ausnahme machen...wird schon nichts passieren.

So wirklich "zusammenzucken" tun die Leute erst wenn dann wirklich mal ein Fall in der näheren Umgebung bekannt wird und sie bemerken dass das mit dem "wird schon nichts passieren" sich einfach so nicht sagen oder feststellen lässt.

Und in meinem Umfeld geht es da nicht nur um die Gesamtgesellschaftlichen/gesundheitlichen Fragen sondern auch stark um eigene finanzielle Aspekte.

Die Leute mit denen ich hauptsächlich zu tun habe die hätten selbst dann einen gravierenden (finanziellen) Nachteil wenn sie grundlos in Quarantäne müssten aufgrund eines Kontakts. Aber selbst DAS hilft bei einigen nicht dabei Kontakte wirklich nachhaltig soweit wie möglich zu reduzieren. Obwohl "Geld" da normalerweise immer "zieht".

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stern
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Beitrag Mo., 30.11.2020, 18:27

Das frage ich mich auch, was im Sommer getan wurde (wenn überhaupt), wenn selbst eine Verteilaktion jetzt von null an geplant werden muss... und das anvisierte Zeitfenster dann immer noch nicht eingehalten werden kann. Und Masken sind eine hochakzeptierte Maßnahme... 90% hieß es neulich. Im Sommer war die Stimmung, glaube ich: Zweite Welle gibt es nicht, pfff, alles Paniker. Es ist ein Trauerspiel im Moment.

Deutschland ist bisher wohl zu gut durch die Pandemie bekommen. Tödliche Pandemie, pfff. Und dank diverser finanzieller Hilfen, sind viele relativ weich gefallen. Genau genommen müsste der Staat gar nichts zahlen... Naturkatastrophe. Vielleicht wäre das noch ein Ansatzpunkt, dass der Rest noch kapiert, worum es geht. Wo ist der Anreiz, sich Mal am Riemen zu reißen, wenn zeitweise selbst die Quarantäne für einen Risikourlaub zeitweise vergütet wurde... schlimmer noch, man hat ja eh auf alles ein Anrecht. Ich denke auch, das zu viele Schlupflöcher gesucht werden, wie Söder sagte.

Laschet fordert ab Januar eh nochmals ganz neue Konzepte... und hat berechtigterweise Angst um die Wirtschaft. Ich sehe es zwar immer noch so, dass eine konsequente Eindämmungsstrategie gesundheitlich, wirtschaftlich, organisatorisch und sozial (siehe Asien) die verträglichste Strategie ist... aber bitte. Die Herren und Damen wollten vom Bund abweichen, der aber selbstverständlich finanzielle Mittel locker machen soll.

Das kann noch heiter werden.
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Beitrag Mo., 30.11.2020, 18:35

Wenn das stimmt, dann fallen manche sogar extrem weich
https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... ngeln.html


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Beitrag Mo., 30.11.2020, 19:14

stern hat geschrieben: Mo., 30.11.2020, 18:27 Genau genommen müsste der Staat gar nichts zahlen.
Das stimmt so simplifiziert nicht. Der Staat - in D - muss zB. die Lohnfortzahlungen für die Mitarbeiter übernehmen wenn eine betriebliche Quarantäne verhängt wird. Was er nicht bezahlen muss sind die Ausfälle der betrieblichen Einnahmen.

Inwieweit das Sinn macht darüber kann man streiten...wozu es im Zweifel führt dürfte hingegen recht schnell klar werden.

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Beitrag Mo., 30.11.2020, 19:28

Ja, ja, die Wirtschaft ist natürlich nur arm dran. Das habe ich auch schon öfter gehört, dass die Öffnung gar nicht lohnen würde. Das kann eigentlich nur jemand sagen, dass der nicht auf die Einnahmen angewiesen ist.

Und das fragte Anne Will gestern auch spitz (in Anbetracht vieler Wirtschaftshilfen): Aber Risikogruppen lässt man noch eine Eigenbeteiligung für die Masken zahlen?! Oder wie bei Letter: Warum wäre es hier nicht (schon früher) möglich gewesen, einen Satz Masken auszugeben. Masken könnten als Großauftrag auch zu anderen Konditionen als für Endverbraucher beschafft werden könnten... müssten ja nicht in jedem Fall FFP2 sein, gibt z.B. auch gute OP-Masken. Oder wenn es möglichst unbürokratisch sein soll: An alle... das Landratsamt kennt die Einwohner. Masken sind kein Allheilmittel, aber effektiv und akzeptiert.
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Beitrag Mo., 30.11.2020, 19:29

Lena hat geschrieben: Mo., 30.11.2020, 18:35 Wenn das stimmt, dann fallen manche sogar extrem weich
Ich denke das war ein sehr bewusster - und auch durchaus sinnvoller - Schachzug, denn so nahezu jeder Gastronom dürfe in diesem November weit unter dem Vorjahresschnitt gelegen haben hätte er unter den momentanen Bedingungen geöffnet. Bei dem momentanen Stand der Dinge sähe das für Dezember wohl auch noch so aus. Und es gab im Vorfeld ja schon diverse Urteile zu Gunsten von Gastronomen bezüglich der Sperrstunde.

Die Schließungen stehen teils eben auf einem durchaus wackeligen Boden was die Gesetzeslage angeht und wenn man den Leuten dann keine reizvolle Entschädigung anbietet dann würde aus ein paar vereinzelten Klagen schnell eine regelrechte Klagewelle und damit wäre keinem geholfen.


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Beitrag Mo., 30.11.2020, 19:36

stern hat geschrieben: Mo., 30.11.2020, 19:28 Das kann eigentlich nur jemand sagen, dass der nicht auf die Einnahmen angewiesen ist.
Ne, das sagt Dir so ziemlich jeder Selbstständige der rechnen kann und in der Lage ist eine Einnahmeüberschussrechnung zu erstellen. Also einen GEWINN zu berechnen und nicht nur in "Umstätzen" zu denken. ;-)

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Beitrag Mo., 30.11.2020, 19:55

Einnahmen sind ja die Voraussetzung, um überhaupt an einen Gewinn zu denken. Wenn aber jemand nicht einmal die Einnahmen braucht.... hmmmm. Fixkosten fallen ja normal auch an, selbst wenn der Laden dicht ist.

Sicherlich war das etwas überspritzt formuliert. Aber der Staat müsste sicherlich keine Insolvenzen durch die Finanzhilfen verhindern. Er könnte auch dann den Sozialfall auffangen. Oder nach Merz: Die Leute sollen sich nicht daran gewöhnen, nicht zu arbeiten. Nicht dass ich pro Merz wäre. Aber wo bleibt der Anreiz, die Pademie in den Griff zu kriegen, wenn es quasi einerlei ist, ob das Lokal nun offen oder zu ist...

Andere Länder zahlen definitiv nicht so viele Hilfen. Ich kann es nicht belegen. Aber vllt. ist das ein Mitgrund, warum andere jetzt besser durch die Krise kommen: Die kennen mehr Tote als das hierzulande der Fall ist (hier wird die Mortalität jedenfalls oft in Frage gestellt). Und man muss schauen, die Pandemie in den Griff zu bekommen, um auch wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen.
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Beitrag Mo., 30.11.2020, 20:07

stern hat geschrieben: Mo., 30.11.2020, 19:55 Aber wo bleibt der Anreiz, die Pademie in den Griff zu kriegen, wenn es quasi einerlei ist, ob das Lokal nun offen oder zu ist...
Hä? Im Zuge der Pandemiebekämpfung SOLL das Lokal doch geschlossen bleiben. Das ist doch Sinn und Zweck dieser ganzen Zahlungen.

Und weisst Du wie man in der Gastronomie kalkuliert?

Miete etc. (die hat man immer). Personaleinsatz (der wird stark nach Bedarf ausgerichtet und es sind viele "Aushilfen" am Start bzw. es gibt eh Kurzarbeit). Wareneinsatz (schwer zu kalkulieren, für ein paar wenige Tage und bei der momentanen Lage noch schwerer). Punkt zwei und drei sind vermeidbare Kosten die nur Sinn machen wenn der Umsatz sie zumindest deckt, aber auch dann hat man selbst wirtschaftlich noch nix "gewonnen" außer einem guten Gefühl. Sonst kann man sich das auch sparen, weil man dann im Zweifel drauf zahlt. (Personal steht rum und dreht Däumchen, die Rohware landet im Müll. Aber beides muss bezahlt werden ohne entsprechenden Gegenwert.)

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Beitrag Mo., 30.11.2020, 20:24

Mio... die Pandemie in den Griff kriegen, um Betriebe wieder öffnen zu können. Um aus dem Dauer-Lockdwon mal wieder herauszukommen. Um Betriebe nicht am Tropf hängen zu haben :!!: Hier hat das Landratsamt übrigens eine Liste veröffentlicht, welche Gastronomen auf Abholung (und teils auch auf Lieferung) umstellten. Waren nicht wenige. Und das wird bei den beiden Italienern in meiner Nähe auch genutzt.

Mehr sag' ich nicht mehr dazu... siehe Lena. Geht an dem vorbei,, worum es mir ging. Das ist auch mir zu blöd. Such' dir jemanden anderen.

Wenn man Nachrichten hört oder liest, scheint jedenfalls nun die Politik zu sehen, dass es mit den Finanzhilfen im neuen Jahr eh kaum so weitergeht.
Zuletzt geändert von stern am Mo., 30.11.2020, 20:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag Mo., 30.11.2020, 20:32

Nachtrag (das und der neuere Link von Lena war der Bezug):
Mit den November- und Dezemberhilfen unterstützt die Regierung von den Lockdown-Maßnahmen betroffene Betriebe wie Restaurants oder Kultureinrichtungen. Das ist für viele sogar lohnender, als wenn sie geöffnet hätten, rechnet das Institut der deutschen Wirtschaft vor.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Corona-H ... 01067.html

Das kann kaum aufgehen... und wo bleibt dann der Anreiz für Betriebe, die Pandemie in den Griff zu bekommen...
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Beitrag Mo., 30.11.2020, 21:01

stern hat geschrieben: Mo., 30.11.2020, 20:24 Um aus dem Dauer-Lockdwon mal wieder herauszukommen.
Aus dem werden wir aber nur herauskommen wenn wir zwischenmenschliche Kontakte soweit wie möglich reduzieren. Die Gastronomie lebt von vielen zwischenmenschlichen Kontakten und die Konzepte sind ehrlich gesagt da ziemlich mässig, auch wenn sich bemüht wurde von Seiten der Gastronomie. Mal abgesehen davon dass vieles nicht eingehalten wird.

Eine "Zwangsschließung" ist aber rechtlich auch schwierig, da man mit einer solchen eigentlich nur durchkommen würde wenn "die Hütte bereits brennt" und dann wäre es zu spät dafür. Solange Gastronomen ihr Recht auf Öffnung einklagen (weil sie keine Alternativen haben) wird das also nix, also müssen brauchbare Alternativen (= staatliche Hilfe) her.

Wir werden solange diesen "Dauerlockdown" haben solange wir viele Kontakte haben. Und dazu trägt die Gastronomie schon als Institution einfach klar bei, das ist ihr Geschäft. Ein Geschäft das im Winter bei geschlossenen Fenstern statt findet und in dem auch kein "Lehrer" mal allem Murren zum Trotz alle zwanzig Minuten das Fenster aufreißen wird.

Es ist auch nicht die Aufgabe der Gastronomie die Pandemie zu bewältigen, die sind halt einfach gearscht weil ihr Geschäftskonzept in eine Pandemiesituation nun mal so gar nicht passt. Das ist dann schon die Aufgabe aller das mitzutragen so wir möchten dass es weiterhin sowas wie Gastronomie gibt, ergo: eine Aufgabe des Staates.

Ich zahle da auch gerne Steuer dafür, denn die Gastronomie ist mit Sicherheit nicht der "Zweig" der sich da schamlos bereichert. Da gibt es ganz andere Bereiche bei denen ich da wirklich Bedenken habe.

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