Vielleicht geht es zunächst darum, dich emotional zu lösen bzw. die Verstrickung (kann aber evtl. erschwert sein, wenn ihr physisch auch keinen Abstand habt). Solange du noch Erwartungen hast, dürfte das schwer sein. Und solange du diese nicht ablegen kannst, rennst du etwas hinterher, was eh nicht eintreten wird (und was auch nicht erstrebenswert wäre, sprich: Wenn es auf noch weitere Regression hinauslaufen würde). Sie wird sich nicht mehr ändern... so platt es klingt, so wahr ist das wohl: Das kannst nur du (für dich)... brauchst du natürlich nicht. Aber dein Hamsterrad hat ja auch eine Preis.Baerchen hat geschrieben:mein empfinden ist, dass und das schicksal trennen muss. anders geht es nicht. ich bin nicht bereit, in ein heim zu gehen.
Schwierigkeiten in der Beziehung zu meinem Therapeuten
Liebe Grüße
stern

stern
»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
(Heidi Kastner)
(Heidi Kastner)
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@stern: wenn meine beschwerden nachlassen (ich meine die, die ich seit der einnahme des schilddruesenpraeparates entwickelt habe), merke ich, dass ich mich besser distanzieren kann. dann bin ich bereit den alltag alleine zu meistern, weil ich wieder mehr kraft habe. das war ja frueher auch der fall, dass ich im beruf war und in meiner freizeit segelfliegen. da habe ich sie dann auch manchmal tagelang kaum gesehen. allerdings war in dem zeitraum auf keinen fall daran zu denken, auszuziehen. d.h. wenn ich kraft habe, kann ich im alltag fuer mich sein, aber mit dem gedanken, dass ich zu hause lebe.
du weißt vom Kopf her vieles, aber kannst nicht aus deiner Haut. Das kenne ich auch.
Es war bestimmt auch schwer, deinen Dad in so einem schwierigen Alter zu verlieren. Bestimmt war das traumatisch und du hast wegen deiner Mutter auch starke Verlustängste.
Ich finde dich sehr sympathisch, Bärchen. Du bist sehr ehrlich in Bezug auf deine Schwächen und bleibst immer noch höflich, wenn dich einer anmacht. Und du bedankst dich für Hilfe. Es ist dein Thread und du darfst hier schreiben, so viel du willst und hier darf es auch um dich gehen. Wer sich ausgenutzt fühlt, der braucht ja nicht weitermachen, du hälst hier keinen fest oder drängst auf Antworten.
Es war bestimmt auch schwer, deinen Dad in so einem schwierigen Alter zu verlieren. Bestimmt war das traumatisch und du hast wegen deiner Mutter auch starke Verlustängste.
Ich finde dich sehr sympathisch, Bärchen. Du bist sehr ehrlich in Bezug auf deine Schwächen und bleibst immer noch höflich, wenn dich einer anmacht. Und du bedankst dich für Hilfe. Es ist dein Thread und du darfst hier schreiben, so viel du willst und hier darf es auch um dich gehen. Wer sich ausgenutzt fühlt, der braucht ja nicht weitermachen, du hälst hier keinen fest oder drängst auf Antworten.
"Bei den Frauen gibt es zwei Möglichkeiten, entweder sie sind Engel, oder sie leben noch." (Charles Baudelaire)
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ich denke, dass meine mum in mir einen eigenen anteil erkennt, den sie abgespalten hat. ich spiegel ihr das weggesperrte eigene innere kind wieder. da sie das nicht wahrhaben will, hat sie mich ein lebenlang versucht zu veraendern.
dadurch habe ich kein eigenes selbst entwickelt, ein falsches (das meiner mum entspricht). und deshalb spuere ich mich auch nicht, wenn ich sie nicht in meiner naehe habe. ich brauche sie bzw. den menschen ebenfalls als spiegelbild, um mich zu erkennen.
habe ich das nicht, kann ich nicht ueberleben.
diese erkenntnis (wenn sie denn stimmt), macht mich wuetend und traurig zugleich.
man kann keinem die schuld geben, auch wenn ich das gerne wuerde.
wir sind miteinander derart verstrickt, dass es sicherlich schwierig wird, eine veraenderung zu erreichen.
wir haben gemeinsame eigenschaften, aber sind auch teils sehr unterschiedlich. nur manchmal sind wir, wie eine einheit, wenn wir uns mal gegen jemand anderes verbuenden.
dadurch habe ich kein eigenes selbst entwickelt, ein falsches (das meiner mum entspricht). und deshalb spuere ich mich auch nicht, wenn ich sie nicht in meiner naehe habe. ich brauche sie bzw. den menschen ebenfalls als spiegelbild, um mich zu erkennen.
habe ich das nicht, kann ich nicht ueberleben.
diese erkenntnis (wenn sie denn stimmt), macht mich wuetend und traurig zugleich.
man kann keinem die schuld geben, auch wenn ich das gerne wuerde.
wir sind miteinander derart verstrickt, dass es sicherlich schwierig wird, eine veraenderung zu erreichen.
wir haben gemeinsame eigenschaften, aber sind auch teils sehr unterschiedlich. nur manchmal sind wir, wie eine einheit, wenn wir uns mal gegen jemand anderes verbuenden.
Glaubst du, dass deine Mutter narzisstisch ist und Du auch? Ich merke, dass Du genau die Eigenschaften dieser PS beschreibst, hast Du darüber was gelesen oder ist das Zufall?
Ich halte nicht viel von Ferndiagnosen, aber könnte dependente PS auch sein? Ich finde es schade, dass Du nicht weißt, welche Diagnose Dein Therapeut Dir gibt. Ich würde das auch wissen wollen. Besser, als wild herumzuraten.
Hast du schon einmal überlegt, in eine psychosomatische Klinik zu gehen?
Ich halte nicht viel von Ferndiagnosen, aber könnte dependente PS auch sein? Ich finde es schade, dass Du nicht weißt, welche Diagnose Dein Therapeut Dir gibt. Ich würde das auch wissen wollen. Besser, als wild herumzuraten.
Hast du schon einmal überlegt, in eine psychosomatische Klinik zu gehen?
"Bei den Frauen gibt es zwei Möglichkeiten, entweder sie sind Engel, oder sie leben noch." (Charles Baudelaire)
ich erkenne in meiner mum jedemenge krankhafte narzisstische merkmale. mittlerweile habe ich aber auch festgestellt, dass ich aehnlich bin. das erlebe ich deshalb, weil ich ein wenig mein verhalten meiner kleineren schwester gegenueber reflektieren kann.Freifrau hat geschrieben:Glaubst du, dass deine Mutter narzisstisch ist und Du auch?
habe mich ein wenig eingelesen. bei meinem bruder vermute ich eine nps.
ich finde es aber schwierig herauszufinden, was nur vereinzelt narzisstische krankhafte merkmale sind und was eine ausgewachsene nps waere, wie ich es bei meinem bruder vermute.
aber ich kann da nur spekulieren, denn ich kenne mich ja kaum aus.
wichtig finde ich auch die unterscheidung zwischen maennlichem und weiblichen narzissmus, weil das teilweise sehr gegensaetzlich wirken kann.
ich denke, dass es einen bestimmten sinn hat, dass mein therapeut mir nicht verraet, welchen befund er bei mir vermutet.
ich deutete auch an, dass ich damit ueberfordert waere.
wuerde mich damit zu sehr identifizieren, was fuer den therapieverlauf sicherlich nicht gut waere.
ich war mal in einer, aber mein eindruck war, dass die therapeutin mich nicht ausreichend durchschaut hatte. das war bei meinem aktuellen therapeuten ab der ersten stunde ganz anders.Freifrau hat geschrieben:Hast du schon einmal überlegt, in eine psychosomatische Klinik zu gehen?
ihm kann ich nicht auf der nase herumtanzen.
hallo an alle,
ich wuerde mir nocheinmal euren rat wuenschen. und zwar habe ich von der krankenkasse weitere stunden genehmigt gekriegt. mit meinem therapeuten hatte ich vor der pause vereinbart, dass ich mich erst wieder dann melde, wenn ich die nachricht der krankenkasse erhalten habe.
seit heute weiß ich nun, dass weitere stunden genehmigt werden und habe ihn daher versucht telef. zu erreichen, um einen termin zu vereinbaren (habe ihn aber in seiner telef. sprechzeit nicht erreicht).
jetzt haette ich eigentlich nach seinem terminplan am 04.06. einen termin fuer eine sitzung, eigentlich.
den termin hatten wird ja aber nicht vereinbart, weil wir beide nicht wussten, inwieweit es ueberhaupt weitergeht.
meine frage ist nun, kann er den termin am 04.06. geltend machen, wenn ich ihn nicht mehr erreiche.
denn ab mitte naechter woche ist er erstmal in urlaub. und mein wunsch waere auch, wenn ich erst nach seinem urlaub wieder in therapie gehe.
wuerdet ihr eine email schicken, um nachzufragen?
ich wuerde mir nocheinmal euren rat wuenschen. und zwar habe ich von der krankenkasse weitere stunden genehmigt gekriegt. mit meinem therapeuten hatte ich vor der pause vereinbart, dass ich mich erst wieder dann melde, wenn ich die nachricht der krankenkasse erhalten habe.
seit heute weiß ich nun, dass weitere stunden genehmigt werden und habe ihn daher versucht telef. zu erreichen, um einen termin zu vereinbaren (habe ihn aber in seiner telef. sprechzeit nicht erreicht).
jetzt haette ich eigentlich nach seinem terminplan am 04.06. einen termin fuer eine sitzung, eigentlich.
den termin hatten wird ja aber nicht vereinbart, weil wir beide nicht wussten, inwieweit es ueberhaupt weitergeht.
meine frage ist nun, kann er den termin am 04.06. geltend machen, wenn ich ihn nicht mehr erreiche.
denn ab mitte naechter woche ist er erstmal in urlaub. und mein wunsch waere auch, wenn ich erst nach seinem urlaub wieder in therapie gehe.
wuerdet ihr eine email schicken, um nachzufragen?
-
Adventskranz
- Helferlein

, 30 - Beiträge: 85
Hi Bärchen,
hm, versteh ich nicht. Wie kannst Du einen Termin haben, aber uneigentlich dann doch nicht? Irgendwie ist da wohl etwas in der Kommunikation schief gelaufen.Also mir ist mit meiner Thera Ähnliches passiert (ich wusste die Uhrzeit nimmer) und mit einer einfachen SMS konnte ich das "Problem" aus der Welt schaffen. Also es müsste möglich sein unter Erwachsenen dies zu klären.
Ich verfolge Deinen Thread schon länger, aber mir ist auch nichts anderes als den anderen Usern eingefallen, also hab ich nix geschrieben. Ich denke aber, dass es sinnvoll wäre, Dir in der Pause konkret zu überlegen, was Du in den Stunden erreichen willst. Vielleicht kannst Du Deinem Thera sogar ausschnittsweise etwas aus dem Thread zu lesen geben (oder es ihm vorlesen), damit er weiß, was los ist.
Auch wollte ich Dir noch sagen, dass "erwachsen" sein nicht bedeutet, dass man kein Recht auf Fürsorge hat, oder dass sich jemand um einen kümmert. Das dachte ich als Teenager auch. Jetzt bin ich sehr gerne erwachsen, weil ich mir nun selbst aussuche, wem ich Einfluss in mein Leben gebe und wem nicht und ich grenze mich ab von Menschen, die mir nicht gut tun.
Kannst Du auch lernen, aber Du bist ja damit beschäftigt, herauszufinden, warum Du nicht willst. Es spricht nicht unbedingt für Deinen Thera, dass Du in circa 200 Stunden nicht einmal darauf eine Antwort gefunden hast! (Aber ich stehe der Psychoanalyse sowieso kritisch gegenüber)
So, das war mein Wort zum Samstag! Ich wünsch Dir alles Gute und hab mich nun auch in die Reihe der "Fütterer" eingereiht, wie es hier so schön heißt. (Versteh ich auch nicht ganz, kann ja jede/r lesen und schreiben was und wem er will)
hm, versteh ich nicht. Wie kannst Du einen Termin haben, aber uneigentlich dann doch nicht? Irgendwie ist da wohl etwas in der Kommunikation schief gelaufen.Also mir ist mit meiner Thera Ähnliches passiert (ich wusste die Uhrzeit nimmer) und mit einer einfachen SMS konnte ich das "Problem" aus der Welt schaffen. Also es müsste möglich sein unter Erwachsenen dies zu klären.
Ich verfolge Deinen Thread schon länger, aber mir ist auch nichts anderes als den anderen Usern eingefallen, also hab ich nix geschrieben. Ich denke aber, dass es sinnvoll wäre, Dir in der Pause konkret zu überlegen, was Du in den Stunden erreichen willst. Vielleicht kannst Du Deinem Thera sogar ausschnittsweise etwas aus dem Thread zu lesen geben (oder es ihm vorlesen), damit er weiß, was los ist.
Auch wollte ich Dir noch sagen, dass "erwachsen" sein nicht bedeutet, dass man kein Recht auf Fürsorge hat, oder dass sich jemand um einen kümmert. Das dachte ich als Teenager auch. Jetzt bin ich sehr gerne erwachsen, weil ich mir nun selbst aussuche, wem ich Einfluss in mein Leben gebe und wem nicht und ich grenze mich ab von Menschen, die mir nicht gut tun.
Kannst Du auch lernen, aber Du bist ja damit beschäftigt, herauszufinden, warum Du nicht willst. Es spricht nicht unbedingt für Deinen Thera, dass Du in circa 200 Stunden nicht einmal darauf eine Antwort gefunden hast! (Aber ich stehe der Psychoanalyse sowieso kritisch gegenüber)
So, das war mein Wort zum Samstag! Ich wünsch Dir alles Gute und hab mich nun auch in die Reihe der "Fütterer" eingereiht, wie es hier so schön heißt. (Versteh ich auch nicht ganz, kann ja jede/r lesen und schreiben was und wem er will)
hallo,
ich mache ein analytische gespraechstherapie, die auf 300 stunden verlaengert wurde.
jetzt stellt sich natuerlich die frage, wie es danach weitergeht.
mein therapeut bietet mir an, dass ich als selbstzahler die therapie weiter machen darf, was ich aber definitiv als fruehrentnerin nicht selbst bezahlen kann.
die meinungen darueber, eine 300 h analyse weiterzumachen, sind ja hier im thread sehr unterschiedlich.
manche lehnen es ab, andere sehen die chance, dass sich eines tages eine besserung einstellt.
mich wuerde an dieser stelle interessieren, wie ihr die chancen einstuft, dass meine therapie ueber die 300 h verlaengert werden kann. ist das in einzelfaellen machbar?
weshalb denke ich selbst, dass es sinn macht, die therapie bei meinem akuellen therapeuten weiter zu machen: ich denke, dass ich eine sehr umfassende traumatische belastungsst. (ptbs) habe und ich bestimmte bilder, gedanken und gefuehle, die in mir auftauchen noch nicht ansprechen konnte.
und zwar deshalb, weil in mir (seit der therapie) jedemenge negatives auftaucht und es mir sehr schwer faellt zu entscheiden, was an erster stelle steht.
das bedeutet, dass ich immer dachte, ich kann bestimmte dinge nach hinten schieben, weil ja noch etwas zeit da ist, die jetzt aber mittlerweile fast verstrichen ist.
außerdem sind da auch bilder, die alles andere als leicht sind, anzusprechen.
zusammenfassend kann ich feststellen, die therapie wuerde fuer mich auf jedenfall sinn machen, wenn ich wuesste, dass ich das (was gerade auftaucht und was mich sehr belastet) in ruhe anpsrechen kann und weiß, dass nicht nach 300 h die tehrapie beendet sein wird, weil ich ich nicht weiß, was sich fuer mich veraendert, wenn ich das anspreche, was mich sehr beeintraechtigt.
ich meine, wie wird es mir gehen, wenn ich nicht aushaltbares ausspreche und sich dann die sitzungen dem ende zu neigen und ich dann alleine da stehe.
mein therapeut meinte zu mir: ich solle jetzt einfach das ansprechen, was in mir auftaucht.
meine fragen an euch:
- welche chancen bestehen, eine therapie ueber die 300 h genehmigt zu kriegen
- kann ich evtl. quartalsstunden in anspruch nehmen (wenn die therapie nicht verlaengert wird)
das sind fragen, die ich natuerlich mit meinem therapeuten besprechen muss (und auch werde) bzw. auch mit meiner krankenkasse, aber ich stelle sie auch hier, um zu erfahren, wie das bei anderen gewesen ist.
lg baerchen
ich mache ein analytische gespraechstherapie, die auf 300 stunden verlaengert wurde.
jetzt stellt sich natuerlich die frage, wie es danach weitergeht.
mein therapeut bietet mir an, dass ich als selbstzahler die therapie weiter machen darf, was ich aber definitiv als fruehrentnerin nicht selbst bezahlen kann.
die meinungen darueber, eine 300 h analyse weiterzumachen, sind ja hier im thread sehr unterschiedlich.
manche lehnen es ab, andere sehen die chance, dass sich eines tages eine besserung einstellt.
mich wuerde an dieser stelle interessieren, wie ihr die chancen einstuft, dass meine therapie ueber die 300 h verlaengert werden kann. ist das in einzelfaellen machbar?
weshalb denke ich selbst, dass es sinn macht, die therapie bei meinem akuellen therapeuten weiter zu machen: ich denke, dass ich eine sehr umfassende traumatische belastungsst. (ptbs) habe und ich bestimmte bilder, gedanken und gefuehle, die in mir auftauchen noch nicht ansprechen konnte.
und zwar deshalb, weil in mir (seit der therapie) jedemenge negatives auftaucht und es mir sehr schwer faellt zu entscheiden, was an erster stelle steht.
das bedeutet, dass ich immer dachte, ich kann bestimmte dinge nach hinten schieben, weil ja noch etwas zeit da ist, die jetzt aber mittlerweile fast verstrichen ist.
außerdem sind da auch bilder, die alles andere als leicht sind, anzusprechen.
zusammenfassend kann ich feststellen, die therapie wuerde fuer mich auf jedenfall sinn machen, wenn ich wuesste, dass ich das (was gerade auftaucht und was mich sehr belastet) in ruhe anpsrechen kann und weiß, dass nicht nach 300 h die tehrapie beendet sein wird, weil ich ich nicht weiß, was sich fuer mich veraendert, wenn ich das anspreche, was mich sehr beeintraechtigt.
ich meine, wie wird es mir gehen, wenn ich nicht aushaltbares ausspreche und sich dann die sitzungen dem ende zu neigen und ich dann alleine da stehe.
mein therapeut meinte zu mir: ich solle jetzt einfach das ansprechen, was in mir auftaucht.
meine fragen an euch:
- welche chancen bestehen, eine therapie ueber die 300 h genehmigt zu kriegen
- kann ich evtl. quartalsstunden in anspruch nehmen (wenn die therapie nicht verlaengert wird)
das sind fragen, die ich natuerlich mit meinem therapeuten besprechen muss (und auch werde) bzw. auch mit meiner krankenkasse, aber ich stelle sie auch hier, um zu erfahren, wie das bei anderen gewesen ist.
lg baerchen
Ja, das ist theoretisch möglich. Aber im Grunde löst es das Problem nicht, oder? Es ist nicht so, dass dann auf einmal weitere 300 Stunden bewilligt werden, sondern da wird quasi noch was "zusammengekratzt"; meist handelt es sich dabei um 20 - 60 Stunden. Allerdings, so hat man mir das erklärt, ist das für Fälle vorgesehen, die wirklich bei 300 Stunden "gaaaaaaaaaaaanz kurz vor dem erfolgreichen Ende" stehen (wobei, klar, ein Therapeut sowieso in seinen Antrag schreibt, was er schreiben will, damit der durchkommt - selbst wenn der Patient nach 300 Stunden noch genauso drauf ist wie in den fünf Jahren davor...).Baerchen hat geschrieben:
- welche chancen bestehen, eine therapie ueber die 300 h genehmigt zu kriegen
- kann ich evtl. quartalsstunden in anspruch nehmen (wenn die therapie nicht verlaengert wird)
das sind fragen, die ich natuerlich mit meinem therapeuten besprechen muss (und auch werde) bzw. auch mit meiner krankenkasse, aber ich stelle sie auch hier, um zu erfahren, wie das bei anderen gewesen ist.
Du musst halt aufpassen, dass du dir nichts vormachst und ignorierst, dass du wohl in einem weiteren Jahr (bei einstündiger Frequenz) an exakt derselben Stelle stehst mit der Frage: "...und wer zahlt jetzt?" - das ist eigentlich nicht Sinn der Sache, weder der Therapie überhaupt noch der Finanzierung über 300 Stunden hinaus.
Es gibt Patienten, die insgesamt bis zu 900 Stunden brauchen. 600 Stunden und mehr sind auch keine Sensation. Aber auch dafür braucht es ein Konzept - in deinem Fall wäre das zunächst mal die Frage (die hier NIEMAND beantworten kann), ob das sinnvoll ist, ob dir die Therapie also hilft. Und dann wäre die Frage, wie du die zwei Jahre Sperrfrist überbrücken kannst. Quartalsstunden wären eine Möglichkeit; macht aber nicht jeder. Ist auch nicht nur eine Frage des Honorars, sondern auch die Frage, was es dir bringt, diese "paar Minuten" im Quartal. Eigentlich ist das eine Notlösung und kein Fortführen der Therapie.
Meine Idee wäre also: Frag ihn - unabhängig von der weiteren Verlängerung - danach, wie er die Lage realistisch einschätzt: was ihr noch erreichen wollt usw. Und dann such dir einen Job, mit dem du zumindest eine Wochenstunde bezahlen kannst. Ich weiß, dass du berentet bist, aber soweit ich weiß, kann man sich damit trotzdem noch was verdienen. Du kannst davon ausgehen, dass auch dieser Job schon Wunder wirkt, wenn du nämlich merkst, dass du noch mehr kannst und schaffst, als passiv zu bleiben. Solltest du GAR NICHT in der Lage sein zu arbeiten, wäre zu überlegen, ob eine PA sinnvoll ist und ob nicht andere Betreuungsmöglichkeiten hilfreicher wären.
danke isabe,
die schwierigkeit, die ich mit meinem therapeuten habe, ist dieselbe, wie ich sie mit meiner mum habe. das sprach mein therapeut auch letzte sitzung an. und zwar dreht es sich da um meine abhaengigkeit.
er meinte aber, dass ich aber einen kleinen handlungsspielraum habe. was er damit meinte, weiß ich leider nicht, weil ich mich in der sitzung allgemein (wegen anderen beschwerden) sehr schlecht fuehlte und mir dann nicht alles im detail merken kann.
ich habe zurzeit wieder beschwerden, die ich als kaum aushaltbar erlebe und werde sie in den naechsten sitzungen thematisieren.
einen job zu suchen, ist mit meinen beschwerden undenkbar. ich schaffe es nur mit ach und krach mich selbst zu versorgen.
ich wuerde es aber nicht ausschließen, dass ich eines tages evtl. wieder ein klein wenig arbeiten kann, wie ich es ja (bis zu dem tag, an dem ich das schilddruerenmedikament bekam) auch gemacht habe. und auch in der freizeit aktiv war.
ich kann mir auch nicht vorstellen, in betreutes wohnen zu ziehen (bzw. in ein heim). ich erlebe ueberhaupt keinen sinn mehr, wenn ich nicht zu hause lebe und zu meinem therapeuten gehen kann.
ich weiß nicht, was ich machen werde, wenn beides wegfaellt.
wenn da nicht diese enorme angst da waere, was aus mir wird (wenn ich nicht mehr da bin), dann haette ich mich bereits gegen das leben entschieden.
lg baerchen
die schwierigkeit, die ich mit meinem therapeuten habe, ist dieselbe, wie ich sie mit meiner mum habe. das sprach mein therapeut auch letzte sitzung an. und zwar dreht es sich da um meine abhaengigkeit.
er meinte aber, dass ich aber einen kleinen handlungsspielraum habe. was er damit meinte, weiß ich leider nicht, weil ich mich in der sitzung allgemein (wegen anderen beschwerden) sehr schlecht fuehlte und mir dann nicht alles im detail merken kann.
ich habe zurzeit wieder beschwerden, die ich als kaum aushaltbar erlebe und werde sie in den naechsten sitzungen thematisieren.
einen job zu suchen, ist mit meinen beschwerden undenkbar. ich schaffe es nur mit ach und krach mich selbst zu versorgen.
ich wuerde es aber nicht ausschließen, dass ich eines tages evtl. wieder ein klein wenig arbeiten kann, wie ich es ja (bis zu dem tag, an dem ich das schilddruerenmedikament bekam) auch gemacht habe. und auch in der freizeit aktiv war.
ich kann mir auch nicht vorstellen, in betreutes wohnen zu ziehen (bzw. in ein heim). ich erlebe ueberhaupt keinen sinn mehr, wenn ich nicht zu hause lebe und zu meinem therapeuten gehen kann.
ich weiß nicht, was ich machen werde, wenn beides wegfaellt.
wenn da nicht diese enorme angst da waere, was aus mir wird (wenn ich nicht mehr da bin), dann haette ich mich bereits gegen das leben entschieden.
lg baerchen
Meine persönliche Sicht auf psychoanalytische Therapie sieht so aus:
Sie dient nicht dazu, Abhängigkeiten zu zementieren oder zu fördern. Dies mag für Menschen sinnvoll sein, die bisher mit einer arroganten oder schizoiden Haltung durchs Leben gegangen sind, die besagte, dass Beziehungen zu Mitmenschen nicht gut tun. Für diese Menschen mag gelten: "So, Sie legen sich jetzt mal hier drei Stunden die Woche auf die Couch, und dann regredieren Sie mal schön, und dann werden die Liebesgefühle schon kommen". Und das tun sie in der Regel auch, und dann fühlt sich der Manager oder der Professor auf einmal ganz klein und abhängig, und dann wird das bearbeitet, und am Ende geht ein Mensch raus aus der Therapie, der sich stark und schwach fühlen kann und der lieben kann.
Für andere Patienten gelten andere Ziele, und denen hilft auch niemand, wenn man sie klein hält wie ein Baby, das alleine nicht überlebensfähig ist oder nur einen "kleinen Handlungsspielraum" hat. Was mir bei dir (und nicht nur bei dir...) nicht klar ist, sind die Ziele, die ihr verfolgt. Eine Psychoanalyse soll das Wachstum fördern. Und wenn sie damit nach 300 Stunden nicht angefangen hat, dann wird sie das nach 360 Stunden auch nicht tun. Ihr müsst also konkretere Ziele benennen, langfristig, aber auch mittelfristig. "Es kann sein, dass ich irgendwann mal was tun kann" ist als Ziel viel zu schwammig und viel zu wenig. Das rechtfertigt keine Psychoanalyse.
Wenn ein Mensch sich so definiert: "Ich kann eigentlich nur mit Mühe überleben", dann gibt es zwei Möglichkeiten:
Erstens: Er selbst fühlt sich nur so schwach und gelähmt; es spricht aber organisch nichts dagegen, diesem Menschen etwas zuzutrauen und das Ziel anzustreben, ihn wieder zumindest teilweise arbeitsfähig und "fit" zu machen fürs Leben. Dann muss Therapie aber auch fordern, gerade dadurch, dass Ziele gesetzt werden und Aufgaben gestellt werden. Ansonsten läuft es immer nur ins Leere.
Zweitens: Der Patient ist tatsächlich so schwer erkrankt / behindert, dass davon auszugehen ist, dass sich an diesem Zustand auch nach einer intensiven Therapie nichts ändert. Dann nützt DIESE Form der Therapie sowieso nichts, denn dann geht es eher darum, den Patienten - ggf. lebenslänglich - zu begleiten darin, dass er seinen Alltag irgendwie übersteht. Dafür gibt es geeignete Maßnahmen, und die beinhalten z.B. auch, dass der Patient sich nicht ständig fragen muss: "Können wir noch 40 Stunden mehr beantragen?"
Es ist also dringend nötig, dass du mit deinem Therapeuten mal klärst, wie er deine Lage einschätzt. Nur so kannst du kompetent und sinnvoll behandelt werden.
Und ich nehme an, dass ein Großteil deiner Abhängigkeit daraus resultiert, dass du selbst gar nicht weißt, was ihr da zu welchem Zweck tut.
Sie dient nicht dazu, Abhängigkeiten zu zementieren oder zu fördern. Dies mag für Menschen sinnvoll sein, die bisher mit einer arroganten oder schizoiden Haltung durchs Leben gegangen sind, die besagte, dass Beziehungen zu Mitmenschen nicht gut tun. Für diese Menschen mag gelten: "So, Sie legen sich jetzt mal hier drei Stunden die Woche auf die Couch, und dann regredieren Sie mal schön, und dann werden die Liebesgefühle schon kommen". Und das tun sie in der Regel auch, und dann fühlt sich der Manager oder der Professor auf einmal ganz klein und abhängig, und dann wird das bearbeitet, und am Ende geht ein Mensch raus aus der Therapie, der sich stark und schwach fühlen kann und der lieben kann.
Für andere Patienten gelten andere Ziele, und denen hilft auch niemand, wenn man sie klein hält wie ein Baby, das alleine nicht überlebensfähig ist oder nur einen "kleinen Handlungsspielraum" hat. Was mir bei dir (und nicht nur bei dir...) nicht klar ist, sind die Ziele, die ihr verfolgt. Eine Psychoanalyse soll das Wachstum fördern. Und wenn sie damit nach 300 Stunden nicht angefangen hat, dann wird sie das nach 360 Stunden auch nicht tun. Ihr müsst also konkretere Ziele benennen, langfristig, aber auch mittelfristig. "Es kann sein, dass ich irgendwann mal was tun kann" ist als Ziel viel zu schwammig und viel zu wenig. Das rechtfertigt keine Psychoanalyse.
Wenn ein Mensch sich so definiert: "Ich kann eigentlich nur mit Mühe überleben", dann gibt es zwei Möglichkeiten:
Erstens: Er selbst fühlt sich nur so schwach und gelähmt; es spricht aber organisch nichts dagegen, diesem Menschen etwas zuzutrauen und das Ziel anzustreben, ihn wieder zumindest teilweise arbeitsfähig und "fit" zu machen fürs Leben. Dann muss Therapie aber auch fordern, gerade dadurch, dass Ziele gesetzt werden und Aufgaben gestellt werden. Ansonsten läuft es immer nur ins Leere.
Zweitens: Der Patient ist tatsächlich so schwer erkrankt / behindert, dass davon auszugehen ist, dass sich an diesem Zustand auch nach einer intensiven Therapie nichts ändert. Dann nützt DIESE Form der Therapie sowieso nichts, denn dann geht es eher darum, den Patienten - ggf. lebenslänglich - zu begleiten darin, dass er seinen Alltag irgendwie übersteht. Dafür gibt es geeignete Maßnahmen, und die beinhalten z.B. auch, dass der Patient sich nicht ständig fragen muss: "Können wir noch 40 Stunden mehr beantragen?"
Es ist also dringend nötig, dass du mit deinem Therapeuten mal klärst, wie er deine Lage einschätzt. Nur so kannst du kompetent und sinnvoll behandelt werden.
Und ich nehme an, dass ein Großteil deiner Abhängigkeit daraus resultiert, dass du selbst gar nicht weißt, was ihr da zu welchem Zweck tut.
-
Candykills
- [nicht mehr wegzudenken]
![[nicht mehr wegzudenken] [nicht mehr wegzudenken]](./images/ranks/rank_phpbb_5.gif)
, 31 - Beiträge: 5120
Dadurch das die Stundenverlängerung nun bewilligt wurde, hat sich bei dir ja nichts geändert. Du bist immer noch nicht änderungswillig, pochst immer noch darauf, dass du ohne so und ohne so niemals kannst. Das wird sich auch in weiteren 300 Stunden nicht ändern, weil DU etwas ändern musst und langsam mal anfangen musst zu arbeiten. Es ist eh ein Wunder, dass die Krankenkasse dir noch Stunden bewilligt hat.
Dass du jetzt nach der Bewilligung nichts anderes im Kopf hast, als wie du weitere Stunden bewilligt bekommst, zeigt wie abhängig und falsch eure Therapie läuft.
Auch von Eigendiagnosen halte ich sehr wenig. In meinen Augen ist PTBS eher nicht dein Problem, sondern deine große Abhängigkeit und dein dauerhaftes Regredieren. Das solltest du ins Auge nehmen mit dem Ziel daran was zu verändern. Jemand mit PTBS hat wirklich andere Probleme und ist auch im Normalfall stark änderungswillig, weil er den Zustand nicht erträgt, meine bescheidene Meinung. Das widerspricht allem, was du so von dir gibst in dem Thread.
LG
Candy
Dass du jetzt nach der Bewilligung nichts anderes im Kopf hast, als wie du weitere Stunden bewilligt bekommst, zeigt wie abhängig und falsch eure Therapie läuft.
Auch von Eigendiagnosen halte ich sehr wenig. In meinen Augen ist PTBS eher nicht dein Problem, sondern deine große Abhängigkeit und dein dauerhaftes Regredieren. Das solltest du ins Auge nehmen mit dem Ziel daran was zu verändern. Jemand mit PTBS hat wirklich andere Probleme und ist auch im Normalfall stark änderungswillig, weil er den Zustand nicht erträgt, meine bescheidene Meinung. Das widerspricht allem, was du so von dir gibst in dem Thread.
LG
Candy
Ich bin wie einer, der blindlings sucht, nicht wissend wonach noch wo er es finden könnte. (Pessoa)
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