Schwierigkeiten in der Beziehung zu meinem Therapeuten

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Baerchen
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Beitrag Sa., 13.08.2016, 14:53

bei mir stellte sich im verlauf der therapie heraus, dass in mir jedemenge schlummert, was ich nicht verarbeitet habe. seit den sitzungen tauchen am tag andauernd fruehere getraeumte albtraeume auf.

und die habe ich mir dann in der therapie angeschaut. nur wirkt es auf mich, dass das kein ende nimmt. andauernd taucht ein neuer (alter) albtraum auf, den ich mal hatte und mich dann natuerlich ueberrascht und verunsichert. manchmal lassen sich daraus dann auch halbwegs rueckschluesse zur realitaet ziehen.
ich kann aber nie feststellen, inwieweit dieses traumgeschehen dann auch wirklich mit dem real erlebten stimmen mag.

zentrales thema war natuerlich auch die abhaengigkeit zu meiner mum und da brauchte ich die zeit, um erstmal alles zu verstehen. mein dad (der sein leben selbst beendet hat) kam immer mal am rande als thema, weil ich ihn am liebsten ausblenden will. aber er wird ein sehr wichtiges thema sein, was ich mir eigentlich vornehmen will, aber jetzt weiß ich, dass die zeit dafuer sicherlich nicht mehr reichen wird.

und es ist auch die frage, auf was ich mich da genau einlasse, den ich denke, dass das thema vater es wirklich in sich hat. da bleibt mir alles ihm hals stecken, wenn ich es nur ansatzweise versuche auszusprechen.

meisten klinke ich mich eh (nicht bewusst) aus und spuere mich dann nicht mehr.

ich weiß ja nicht, inwieweit das thema vater auch an meiner unfaehigkeit alleine zu leben, verbunden ist.

ich habe den eindruck, dass ich in meiner kindheit jedemenge mist erlebt habe, der jetzt erst durch die therapie ersichtlich wird.

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Baerchen
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Beitrag Sa., 13.08.2016, 14:58

es fuehlt sich fuer mich an, als wuerde durch die sitzungen jedemenge nicht verarbeitetes ins bewusstein kommen und ich und mein therapeut kommen nicht mehr hinterher das alles zu sortieren und aufzuarbeiten.

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Baerchen
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Beitrag Sa., 13.08.2016, 16:01

zu den krampfanfaellen, die auftauchen, seitdem ich lt einnehme: ich denke nicht, dass es epileptische anfaelle sind, weil ich dabei bei bewusstsein bin und auch genau erklaeren kann, wie sich sich anfuehlen.

außerdem sprechen andere details gegen eine epilepsie.

jetzt ist nur die frage, wer genau feststellen kann, was ich da habe.

meint ihr, dass ein analytiker (ich werden ihn fragen) erkennen kann, inwieweit es seelische krampfanfaelle sind? denn ich habe im web eine aufnahme entdeckt, die ich ihm zeigen kann.

selbst nachstellen werde ich sie sehr sicher nicht, weil ich mich dafuer schaeme.

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Helferlein
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Beitrag Sa., 13.08.2016, 17:57

Du bist nicht dumm, baerchen. Ich würde Dir wünschen, dass du die Intelligenz und Energie, die Du darauf verwendest, deine Situation aufrechtzuerhalten, darauf verwenden könntest, dein Leben in die Hand zu nehmen. Du hattest keine krassen Schilddrüsen-Werte, also wenn das SD-Medi für Deine Beschwerden verantwortlich ist, warum setzt Du es nicht ab\reduzierst es\wechselst das Präparat zusammen mit einem Doc unter Kontrolle der Werte? Und klar ist Dein Kreislauf hin und Du nicht belastbar und hast Schmerzen, wie siehts mit regelmäßiger Bewegung aus? Physiotherapie, Ergotherapie, Arbeitstherapie, Sport?
"i am the master of my fate: i am the captain of my soul" Henley, Invictus

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Baerchen
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Beitrag Sa., 13.08.2016, 18:08

wenn ich bald nicht mehr zu meinem therapeuten gehen kann, kann ich keinen sinn erkennen, etwas zu tun.

weshalb denn auch, fuer mich? neee, danke. weshalb aufstehen, wenn da keiner mehr da ist, der mich versteht.

sind ja klasse aussichten, die mich da erwarten. und dann auch zu wissen, dass ich mein leben leider nicht selbst beenden kann.

das ist, wie lebendig begraben zu sein.

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Baerchen
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Beitrag Sa., 13.08.2016, 18:10

ich kapiere nicht, welchen handlungspielraum mein therapeut meint, den ich angeblich habe.

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Helferlein
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Beitrag Sa., 13.08.2016, 18:37

Es gibt einen Menschen, der immer bei Dir ist, sich immer um Dich kümmern, Dich unterstützen und Dich lieben kann. Weißt Du, wer das ist?

DU!
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Beitrag Sa., 13.08.2016, 18:42

falsch! weil ich mich nicht leiden kann.

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Beitrag Sa., 13.08.2016, 18:44

wie denn auch, wenn ich immer nur zu spueren bekam, dass mich meine mum nicht leiden kann. wie will man das denn lernen, wenn man es nicht anhand einer beziehung erlernt.

und wer bestimmt, dass ich es nach 300h erlernt haben muss.

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Baerchen
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Beitrag Sa., 13.08.2016, 18:47

es hilft nichts, wenn man mir das immer und immer deutlich macht.

wie damals, als ich essen verweigert habe, als ich klein war. jeder, die halbe welt hat mich gebeten, wieder zu essen. und was war: das gegenteil.

ich will es nicht anders und dann werde ich eben sehen, was ich davon habe.

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Baerchen
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Beitrag Sa., 13.08.2016, 18:51

ich denke, hier kann jemand schreiben, wie er will: es wird bei mir nicht fruchten.

weil ich es nicht will und weshalb ich es nicht will, weiß ich nicht im detail.

ich weiß aber, dass mein therapeut mich irgendwie mit ach und krach ueber wasser halten kann.

wenn das nicht mehr da ist, ist auf see kein halt mehr da.

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peppermint patty
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Beitrag Sa., 13.08.2016, 18:53

Baerchen hat geschrieben: ich will es nicht anders und dann werde ich eben sehen, was ich davon habe.
Da hast du vermutlich Recht. Du musst erst die Konsequenzen deiner nicht von dir genutzten Therapie wirklich spüren um vielleicht zu bedauern... und um einen Veränderungswillen zu entwickeln.
Vielleicht reicht nicht einmal das...
Jedenfalls erreicht Unterstützung bei dir das Gegenteil. Insofern sollte man die weglassen.

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Helferlein
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Beitrag Sa., 13.08.2016, 18:54

Dann bitte den Admin doch, den Thread zu schliessen!
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Beitrag Sa., 13.08.2016, 18:56

side effect hat geschrieben:Dann bitte den Admin doch, den Thread zu schliessen!
geht leider nicht, habe es versucht.

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Beitrag Sa., 13.08.2016, 18:57

side effect hat geschrieben:Dann bitte den Admin doch, den Thread zu schliessen!
Warum sollte sie das wollen? Aufmerksamkeit gefällt ihr doch. Sie möchte sich nur nicht verändern. Dann würde die Aufmerksamkeit ja weniger werden.

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