ja, das stimmt. habe es aber dennoch mal versucht den thread entfernen zu lassen, aber wegen etwas anderem.Sprachlos. hat geschrieben:Warum sollte sie das wollen? Aufmerksamkeit gefällt ihr doch. Sie möchte sich nur nicht verändern. Dann würde die Aufmerksamkeit ja weniger werden.side effect hat geschrieben:Dann bitte den Admin doch, den Thread zu schliessen!
Schwierigkeiten in der Beziehung zu meinem Therapeuten
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weshalb wirft man das einem patienten eigentlich vor, dass er sich nicht veraendern will.
hinter dem fehlenden willen steckt ja etwas, was ich nicht verstanden habe.
kein mensch kommt auf die welt und will in abhaengigkeit leben.
ich will, weil es ein bestimmter anteil will. und dieser anteil hat jedemenge macht ueber mich.
und ich habe keinen zugang innerhalb der therapie gekriegt.
hinter dem fehlenden willen steckt ja etwas, was ich nicht verstanden habe.
kein mensch kommt auf die welt und will in abhaengigkeit leben.
ich will, weil es ein bestimmter anteil will. und dieser anteil hat jedemenge macht ueber mich.
und ich habe keinen zugang innerhalb der therapie gekriegt.
aber immerhin bin ich bereit zur therapie zu gehen. und ich versuche ueber meine schwaechen zu sprechen. wenn ich dann aber waehrend des sprechens merke, dass ich mich auf einmal nicht mehr fuehle, kann ich erstmal nichts dagegen machen.
Baerchen:
Ich würde dir einen Therapeuten wünschen, der dir deine Abhängigkeit austreibt - entschuldige die harten Worte, aber das wäre wirklich das Beste für dich. Jeder Therapeut, dem du sagst: "Ich sehe nur einen Sinn im Leben, wenn ich zu Ihnen kommen kann" wird zutiefst erschrecken ob eines solch gruseligen Therapieverlaufs. Und kein Therapeut wird sich erpressen lassen, von wegen: "Ach, wenn das so ist, dann dürfen Sie natürlich für immer kommen". Schon alleine deshalb nicht, weil es ihn auf die Dauer nerven würde, über Jahrzehnte (?) dasselbe selbstmitleidige Gesicht vor sich zu sehen, dem zu helfen er offensichtlich zu unfähig ist.
Es geht überhaupt nicht um die 300 Stunden, sondern um den Veränderungswillen und den Kampf gegen die Störung. Und ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe in meiner ersten Therapie selbst zu solchen Gedanken geneigt, wenn auch längst nicht so extrem. Aber abhängig war ich auch, und ich hatte furchtbare Angst vor dem Ende und hab da rumrationalisiert und Gründe gesucht, so lange wie möglich hingehen zu können. Es ist ein Unterschied, ob jemand jahrelang Therapie MACHT, weil er das braucht - oder ob jemand sich jahrelang VERSORGEN LASSEN möchte, weil er sich nicht verändern möchte. Im Ergebnis haben womöglich beide Patienten dieselbe Stundenanzahl, aber glaub's mir: Es gibt kaum was Unbefriedigenderes als eine Therapie, die für'n Ar.sch ist, weil sie nicht hilft.
Ich will das gar nicht kritisieren, denn ich verstehe diese Gedanken und Gefühle. Aber es ändert nichts an den Fakten: Therapie ist kein Verwöhnprogramm.
Ich würde dir einen Therapeuten wünschen, der dir deine Abhängigkeit austreibt - entschuldige die harten Worte, aber das wäre wirklich das Beste für dich. Jeder Therapeut, dem du sagst: "Ich sehe nur einen Sinn im Leben, wenn ich zu Ihnen kommen kann" wird zutiefst erschrecken ob eines solch gruseligen Therapieverlaufs. Und kein Therapeut wird sich erpressen lassen, von wegen: "Ach, wenn das so ist, dann dürfen Sie natürlich für immer kommen". Schon alleine deshalb nicht, weil es ihn auf die Dauer nerven würde, über Jahrzehnte (?) dasselbe selbstmitleidige Gesicht vor sich zu sehen, dem zu helfen er offensichtlich zu unfähig ist.
Es geht überhaupt nicht um die 300 Stunden, sondern um den Veränderungswillen und den Kampf gegen die Störung. Und ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe in meiner ersten Therapie selbst zu solchen Gedanken geneigt, wenn auch längst nicht so extrem. Aber abhängig war ich auch, und ich hatte furchtbare Angst vor dem Ende und hab da rumrationalisiert und Gründe gesucht, so lange wie möglich hingehen zu können. Es ist ein Unterschied, ob jemand jahrelang Therapie MACHT, weil er das braucht - oder ob jemand sich jahrelang VERSORGEN LASSEN möchte, weil er sich nicht verändern möchte. Im Ergebnis haben womöglich beide Patienten dieselbe Stundenanzahl, aber glaub's mir: Es gibt kaum was Unbefriedigenderes als eine Therapie, die für'n Ar.sch ist, weil sie nicht hilft.
Ich will das gar nicht kritisieren, denn ich verstehe diese Gedanken und Gefühle. Aber es ändert nichts an den Fakten: Therapie ist kein Verwöhnprogramm.
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vermutlich ist es, wie es peppermint patty beschrieben hat. ich verstehe es ja selbst nicht, dass ich scheinbar nicht anders kann.
es fuehlt sich, wie eine sperre an. es fuehlt sich aehnlich an, wie wenn ich meine mum gedanklich versuche anzuflehen, dass sie sich endlich um mich kuemmert.
ich erreiche sie nicht. sie schaut mich manchmal an, als waere ich ein fremdes kind. ich werde diesen blick nie vergeßen. es war unfassbar schmerzhaft zu erfahren, dass ich sie sehr wahrscheinlich nie erreichen werde.
und wenn ich dann (nach einem streit mit ihr) anfange zu schweigen, dann kann sie mich auch nicht mehr erreichen.
da stehen dicke mauern zwischen uns und ich habe keine ahnung, wie ich meine eigene endlich durchbrechen kann, damit ich nicht mehr versuche meine mum bzw. meinen therapeuten zu erreichen.
es fuehlt sich, wie eine sperre an. es fuehlt sich aehnlich an, wie wenn ich meine mum gedanklich versuche anzuflehen, dass sie sich endlich um mich kuemmert.
ich erreiche sie nicht. sie schaut mich manchmal an, als waere ich ein fremdes kind. ich werde diesen blick nie vergeßen. es war unfassbar schmerzhaft zu erfahren, dass ich sie sehr wahrscheinlich nie erreichen werde.
und wenn ich dann (nach einem streit mit ihr) anfange zu schweigen, dann kann sie mich auch nicht mehr erreichen.
da stehen dicke mauern zwischen uns und ich habe keine ahnung, wie ich meine eigene endlich durchbrechen kann, damit ich nicht mehr versuche meine mum bzw. meinen therapeuten zu erreichen.
es wird hier meistens gedacht, dass ich zur sitzung gehe und kaffe trinke, was aber nicht der fall ist.
therapie bedeutet bei meinem therapeuten harte arbeit. und das habe ich ab der ersten stunde gemerkt.
das ich aber nicht an den wichtigen anteil herankam, heißt ja nicht, dass ich ueberhaupt keine chance habe.
es zeigte sich in der therapie eben auch, dass da jedemenge war, was nicht verarbeitet wurde. und das braucht eben seine zeit.
therapie bedeutet bei meinem therapeuten harte arbeit. und das habe ich ab der ersten stunde gemerkt.
das ich aber nicht an den wichtigen anteil herankam, heißt ja nicht, dass ich ueberhaupt keine chance habe.
es zeigte sich in der therapie eben auch, dass da jedemenge war, was nicht verarbeitet wurde. und das braucht eben seine zeit.
nehmen wir mal an, ich brauche tatsaechlich ein leben lang unterstuetzung (wie in betreuten einrichtungen), dann habe ich aber weiterhin meine bestimmten traumatischen erlebnisse, die ich nicht verarbeitet habe. und zwar deshalb nicht, weil in den stunden nicht alles ansprechbar war.
und da legt der gesetzgeber fuer diese patienten fest, dass nach 300h schicht im schacht ist.
ins krankenhaus darf ich dann, aber weiterhin zu dem therapeuten, der mein halbes leben kennt, nicht.
ich verstehe den sinn nicht.
gerade geht es um die masse an nicht verarbeiteten erfahrungen, die bestimmte zeit braucht.
und da legt der gesetzgeber fuer diese patienten fest, dass nach 300h schicht im schacht ist.
ins krankenhaus darf ich dann, aber weiterhin zu dem therapeuten, der mein halbes leben kennt, nicht.
ich verstehe den sinn nicht.
gerade geht es um die masse an nicht verarbeiteten erfahrungen, die bestimmte zeit braucht.
Es muss nicht heißen, dass Kaffee getrunken wird. Du aber schreibst ja, dass du ohne den Th. keinen Sinn im Leben siehst. Das ist etwas ganz anderes als "harte Arbeit". Du möchtest doch krank bleiben, um deinen Lebenssinn aufrechtzuerhalten. Für dich wäre es fatal, wenn du hart arbeiten würdest. Es mag sich so anfühlen wie harte Arbeit, aber im Grunde arbeitest du in die falsche Richtung: Du arbeitest sozusagen an der Sabotage deiner eigenen Therapie.
Dass viel bearbeitet werden muss, ist bei allen Therapien so. Es wird auch in keiner Therapie alles bearbeitet. Irgendwann ist halt Schluss, und wenn der Patient nicht mitwirkt, ist u.U. sehr viel früher Schluss, als wenn man Fortschritte sieht.
Dass viel bearbeitet werden muss, ist bei allen Therapien so. Es wird auch in keiner Therapie alles bearbeitet. Irgendwann ist halt Schluss, und wenn der Patient nicht mitwirkt, ist u.U. sehr viel früher Schluss, als wenn man Fortschritte sieht.
ja, da hast du recht. aber evtl. laesst sich ja eines tages herausfinden, weshalb ich nicht will.
dieser fehlende will ist ja nicht auffindbar.
kein kind beschließt auf einmal, dass es nichts mehr essen will.
da muss ja etwas dahinter stecken.
dieser fehlende will ist ja nicht auffindbar.
kein kind beschließt auf einmal, dass es nichts mehr essen will.
da muss ja etwas dahinter stecken.
ich weiß nicht, was ich machen werde, wenn die therapie beendet ist.
wenn ich mich aber wieder verhalten werde, wie damals, als ich kind war, dann werde ich das essen einstellen und eines tages im krankenhaus landen.
in einem krankenhaus an einen therapeuten zu gelangen, der sich ausgerechnet mit meinem erkrankunsbild auskennt, war nach meinem erfahrungen alles andere als einfach.
wenn alles schief laeuft, kann es auch passieren, dass ich falsch behandelt werde.
da sehe ich die chance einer weiteren analyse (bei meinem therapeuten, den ich jetzt habe) wesentlich besser.
was wird man dann aber mit mir machen, wenn ich im krankenhaus nicht mehr leben will. ich werde zwangsernaehrt und dann ab ins heim.
na klasse, was fuer ein angenehmes leben.
wenn ich mich aber wieder verhalten werde, wie damals, als ich kind war, dann werde ich das essen einstellen und eines tages im krankenhaus landen.
in einem krankenhaus an einen therapeuten zu gelangen, der sich ausgerechnet mit meinem erkrankunsbild auskennt, war nach meinem erfahrungen alles andere als einfach.
wenn alles schief laeuft, kann es auch passieren, dass ich falsch behandelt werde.
da sehe ich die chance einer weiteren analyse (bei meinem therapeuten, den ich jetzt habe) wesentlich besser.
was wird man dann aber mit mir machen, wenn ich im krankenhaus nicht mehr leben will. ich werde zwangsernaehrt und dann ab ins heim.
na klasse, was fuer ein angenehmes leben.
DEIN Leben - nicht mehr und nicht weniger. Du kannst damit tun, was du willst. Und als Starthilfe hat man dir 300h Psychoanalyse bewilligt, also umgerechnet ca. 24 000,- Finde ich nicht so wenig, eigentlch - weder, was die Summe betrifft, noch die Arbeit des Therapeuten mit dir betreffend. Mensch, da hat sich jemand so viel Zeit für dich genommen, und am Ende fällt dir nicht mehr ein, als zu sagen: "Wenn ich nicht noch mal doppelt so viel kriege, benehme ich mich wie ein Kleinkind!"?Baerchen hat geschrieben: na klasse, was fuer ein angenehmes leben.
Zuletzt geändert von isabe am Sa., 13.08.2016, 19:52, insgesamt 1-mal geändert.
ich kann jammern, wie ich will, wenn die krankenkasse meint, sie will nichts mehr bezahlen und ich kann bis dahin nichts dazu verdienen, dann habe ich eben pech.
beklagen, dass es nicht gerecht ist, wird mir nicht helfen. aber ich sehe zurzeit keine andere wahl, als zu jammern.
weshalb ich nach dem schilddruesenpraeparat sehr starke beschwerden bekam, weiß auch niemand genau.
es ist ja sehr seltsam, dass ich bis dahin arbeitsfaehig war und in meiner freizeit draußen war, egal welche seelischen beschwerden ich hatte.
mit dem medikament ist nun mal aber alles anders.
und zu meinen, das schilddruesenpraeparat waere nur eine einfache ausrede, ist auch nicht gerecht.
beklagen, dass es nicht gerecht ist, wird mir nicht helfen. aber ich sehe zurzeit keine andere wahl, als zu jammern.
weshalb ich nach dem schilddruesenpraeparat sehr starke beschwerden bekam, weiß auch niemand genau.
es ist ja sehr seltsam, dass ich bis dahin arbeitsfaehig war und in meiner freizeit draußen war, egal welche seelischen beschwerden ich hatte.
mit dem medikament ist nun mal aber alles anders.
und zu meinen, das schilddruesenpraeparat waere nur eine einfache ausrede, ist auch nicht gerecht.
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Candykills
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Natürlich kannst du den Thread schließen lassen!Baerchen hat geschrieben:geht leider nicht, habe es versucht.side effect hat geschrieben:Dann bitte den Admin doch, den Thread zu schliessen!
Ich bin wie einer, der blindlings sucht, nicht wissend wonach noch wo er es finden könnte. (Pessoa)
Vielleicht weil Du irgendwann erkannt hast, daß man sich um Dich "kümmert" wenn Du
"krank" bist???
Ich glaube Du bist sehr sehr einsam! kann das sein? Liegt da der Hund begraben?
"krank" bist???
Ich glaube Du bist sehr sehr einsam! kann das sein? Liegt da der Hund begraben?
never know better than the natives. Kofi Annan
ich meinte entfernen lassen.Candykills hat geschrieben:Natürlich kannst du den Thread schließen lassen!Baerchen hat geschrieben:
geht leider nicht, habe es versucht.
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