Schwierigkeiten in der Beziehung zu meinem Therapeuten
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Candykills
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Warum sollte er dich abweisen. Im Gegensatz zu dir ist er nicht emotional involviert. Er wird dich ganz professionell wieder annehmen und weiter behandeln. Es liegt an dir mit den ganzen Unterstellungen und Spielchen aufzuhören, nicht an ihm.
Ich bin wie einer, der blindlings sucht, nicht wissend wonach noch wo er es finden könnte. (Pessoa)
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peppermint patty
- [nicht mehr wegzudenken]
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Wenn ich dich richtig verstehe suchst du jemanden der authentisch ist. Wirklich authentisch. Das ist und war auch immer mein Wunsch. Ich möchte den Menschen (auch in der Therapie) erleben, nicht oder zumindest nicht ausschließlich die Thera. Ich hatte Glück und habe es zweimal erlebt. Beide male jedoch nicht mit einer ehemaligen Analytikerin - meine Analytikerin hätte es niemals gebracht sich persönlich einzubringen. Sie war viel zu dogmatisch.Baerchen hat geschrieben: und das ist und war er auch, das ist keine frage, aber wenn ich dann merke, dass hinter der fassade ein anderen mensch steckt, macht mich das unfassbar wuetend.
So ist meiner Erfahrung nach ein Analytiker nicht die geeignete (Therapeuten-)person für diesen Wunsch.
Der arme Mensch sitzt echt in der Falle. Er kann es nur falsch machen: Gibt er seine Fehler zu, hasst du es, gibt er seine Fehler nicht zu, hasst du es auch.Baerchen hat geschrieben: nur erwarte ich dann, dass sie das selbst einsehen. manchmal hatte ich das empfinden, dass er selbst kaum bereit ist fehler einzugestehen, weil er genau weiß, dass ich das hasse.
Und dann, wenn du WIRKLICH kapierst, dass DU FÜR DICH etwas ändern möchtest, macht vielleicht eine Therapie Sinn... an dem Punkt bist du aber anscheinend nicht. Daher würde ich dir tatsächlich von einer Therapie zum jetzigen Zeitpunkt abraten.Baerchen hat geschrieben:@stern: ich weiß nur im augenblick nicht, wie es weiter gehen kann. ich sehe keinen sinn darin aufzustehen, wenn ich nicht zu meinem therapeuten gehen kann.
ich bin gerade fix und fertig, nur am weinen. ins krankenhaus will ich nicht mehr. ich kann nicht mehr. ich fuehle mich am ende meiner kraefte.
Vielleicht war er gekränkt - aber warum auch nicht, wenn du die Therapie zerschmetterst. Nur in der Therapie sollte der Fokus auf dir liegen und nicht auf seinen Empfinden. Dass du ihn erst auf einen Sockel stellst (ich denke, er weiß, dass er kein Übermensch ist), um dann alles zu entwerten. Auch das ist nicht wirklich eine Basis... nach bald 300h Therapie.
Und jetzt soll er Fehler einräumen, dass du es -gnädigerweise- nochmals mit ihm aufnehmen würdest.
Das passt von vorne bis hinten nicht... also deine Einstellungen. Ich würde zunächst diese nochmals genau überdenken. Dumm bist du ja nicht.
Liebe Grüße
stern

stern
»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
(Heidi Kastner)
(Heidi Kastner)
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ich weiß nicht, wie ich es beschreiben kann, welches verhalten mich heute dermaßen anekelte.
es war die sprache. wie er sprach. wie wenn jemand sehr verletzt ist und dann alles verdreht.
wie kann ich diesem menschen jemals wieder vertrauen. es ist diese krasse kraenkbarkeit, die ich wieder an ihm wahrnahm. und wenn er sich darauf nicht einlassen kann, wenn ich es versuchen wuerde anzusprechen, dann habe ich echte schwierigkeiten mit ihm zusammen vertrauen zu entwickeln, was leider eh nie klappte, weil er mich auch anekelt. in der ersten stunde war ich nicht bereit, ihm die hand zu geben, habe es dann aber reflexartig gemacht.
aber das war immer mal ein klein wenig thema, allerdings habe ich mich nie getraut alles anzusprechen.
weil ich es ja auch nicht im detail weiß, was mich an ihm anekelt. er erinnert mich anscheinend an jemand anderes.
auf jedenfall war ich seit der ersten stunden sehr ambivalent. einerseits war da ein mensch, der mich verstanden hat, andererseits ekelten mich seine haende an.
es war die sprache. wie er sprach. wie wenn jemand sehr verletzt ist und dann alles verdreht.
wie kann ich diesem menschen jemals wieder vertrauen. es ist diese krasse kraenkbarkeit, die ich wieder an ihm wahrnahm. und wenn er sich darauf nicht einlassen kann, wenn ich es versuchen wuerde anzusprechen, dann habe ich echte schwierigkeiten mit ihm zusammen vertrauen zu entwickeln, was leider eh nie klappte, weil er mich auch anekelt. in der ersten stunde war ich nicht bereit, ihm die hand zu geben, habe es dann aber reflexartig gemacht.
aber das war immer mal ein klein wenig thema, allerdings habe ich mich nie getraut alles anzusprechen.
weil ich es ja auch nicht im detail weiß, was mich an ihm anekelt. er erinnert mich anscheinend an jemand anderes.
auf jedenfall war ich seit der ersten stunden sehr ambivalent. einerseits war da ein mensch, der mich verstanden hat, andererseits ekelten mich seine haende an.
Ich fände es übrigens gerade jetzt wichtig weiterzumachen. Du bist an einem wichtigen Punkt in der Therapie gelandet: deiner Unfähigkeit Fehler beim anderen zu akzeptieren, ja, deinem Ekel vor Fehlern des anderen. Vermutlich ekelst du dich auch vor dir selbst, vor deinen eigenen Makeln. Vor deinen Spielchen, deiner Manipulation, deinen Ansprüchen. Da gäbe es noch viel zu tun ...
ja, danach sehne ich mich. ich merke, dass er fast alles gut macht, aber wenn ich dann merke, dass hinter der fassade ein mensch steckt, der meines erachtens manchmal nicht erwachsen ist, ist es fuer mich kaum aushaltbar.peppermint patty hat geschrieben:Wenn ich dich richtig verstehe suchst du jemanden der authentisch ist. Wirklich authentisch. Das ist und war auch immer mein Wunsch. Ich möchte den Menschen (auch in der Therapie) erleben, nicht oder zumindest nicht ausschließlich die Thera.
ich denke dann, es kann nicht wahr sein, dass ein therapeut auch ein evtl. krankhaft narzistischer mensch sein kann. wissen kann ich es nicht, nur spekulieren. aber nehmen wir an, er hat mehrere krankhafte narzistische merkmale, dann weiß ich nicht, wie ich damit umgehen kann. und zwar dann, wenn ich merke, dass es versehentlich aus ihm herauskam.
und darueber sprach ich auch nie. wie auch, ich kann ja nicht anfangen und in analysieren. klappt ja eh nicht, weil ich mich damit kaum auskenne, aber es kann ja durchaus sein, dass mein wahrnehmen ansatzweise stimmt.
und wie will ich damit leben, innerhalb der therapie. bisher habe ich es versucht zu vergeßen.
aber ich denke, dass es genau darum jetzt auch geht, evtl. habe ich ihn deshalb auch getestet.
es gab da evtl. einen anteil, der das nicht mehr stehen lassen kann und aushalten kann.
aber wie gehe ich jetzt damit um.
es gibt nur ein weg, denke ich: ich frage ihn, inwieweit er bereit ist, dass ich alles benennen darf.
das darf ich ja, aber wenn ich dann merke, dass er dicht macht, kriege ich wieder den unfassbaren brass, wie heute eben.
ich denke, ich werde es evtl. versuchen, aber ich habe echt ein seltsames empfinden dabei, weil mich diese kraenkbarkeit sehr verunsichert, die ich an ihm wahrnahm.
ja, danach sehne ich mich. ich merke, dass er fast alles gut macht, aber wenn ich dann merke, dass hinter der fassade ein mensch steckt, der meines erachtens manchmal nicht erwachsen ist, ist es fuer mich kaum aushaltbar.peppermint patty hat geschrieben:Wenn ich dich richtig verstehe suchst du jemanden der authentisch ist. Wirklich authentisch. Das ist und war auch immer mein Wunsch. Ich möchte den Menschen (auch in der Therapie) erleben, nicht oder zumindest nicht ausschließlich die Thera.
ich denke dann, es kann nicht wahr sein, dass ein therapeut auch ein evtl. krankhaft narzistischer mensch sein kann. wissen kann ich es nicht, nur spekulieren. aber nehmen wir an, er hat mehrere krankhafte narzistische merkmale, dann weiß ich nicht, wie ich damit umgehen kann. und zwar dann, wenn ich merke, dass es versehentlich aus ihm herauskam.
und darueber sprach ich auch nie. wie auch, ich kann ja nicht anfangen und in analysieren. klappt ja eh nicht, weil ich mich damit kaum auskenne, aber es kann ja durchaus sein, dass mein wahrnehmen ansatzweise stimmt.
und wie will ich damit leben, innerhalb der therapie. bisher habe ich es versucht zu vergeßen.
aber ich denke, dass es genau darum jetzt auch geht, evtl. habe ich ihn deshalb auch getestet.
es gab da evtl. einen anteil, der das nicht mehr stehen lassen kann und aushalten kann.
aber wie gehe ich jetzt damit um.
es gibt nur ein weg, denke ich: ich frage ihn, inwieweit er bereit ist, dass ich alles benennen darf.
das darf ich ja, aber wenn ich dann merke, dass er dicht macht, kriege ich wieder den unfassbaren brass, wie heute eben.
ich denke, ich werde es evtl. versuchen, aber ich habe echt ein seltsames empfinden dabei, weil mich diese kraenkbarkeit sehr verunsichert, die ich an ihm wahrnahm.
Die Ekelgefühle und dass er gekränkt sein soll, wurde ja auch schön öfters beschrieben... ich glaube, nicht erst im Eingangsposting. Hamsterrad also. Ob etwas dran ist, kann ich nicht beurteilen...es wirkt in der Tat wie am anderen abarbeiten, but don't know. Wie auch immer: Aber solange man darauf beharrt, dass es nur die anderen sind, die sich ändern müssen, bleibe ich dabei, dass Therapie nicht nutzt.
Wie er ist, ist seine Sache... solange er professionell bleibt. Mehr hat er nicht zu leisten.
Wie er ist, ist seine Sache... solange er professionell bleibt. Mehr hat er nicht zu leisten.
Liebe Grüße
stern

stern
»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
(Heidi Kastner)
(Heidi Kastner)
danke dir und an euch alle,
ich habe einfach bammel, dass er sich darueber erfreut, dass ich jetzt wieder schwach werde und keine andere wahl habe, als mich bei ihm zu melden.
gerade das war ja auch mein anliegen, was ich ihm mit dem nichtmelden uebermitteln will.
ich habe mich nicht gemeldet, an dem benannten termin (um einen termin zu vereinbaren), damit er denkt, dass es mir nicht wichtig ist.
aber weshalb denke ich nur, dass er sich freut, wenn ich abhaengigkeit deutlich mache.Tristezza hat geschrieben:Ich fände es übrigens gerade jetzt wichtig weiterzumachen. Du bist an einem wichtigen Punkt in der Therapie gelandet: deiner Unfähigkeit Fehler beim anderen zu akzeptieren, ja, deinem Ekel vor Fehlern des anderen. Vermutlich ekelst du dich auch vor dir selbst, vor deinen eigenen Makeln. Vor deinen Spielchen, deiner Manipulation, deinen Ansprüchen. Da gäbe es noch viel zu tun ...
ich habe einfach bammel, dass er sich darueber erfreut, dass ich jetzt wieder schwach werde und keine andere wahl habe, als mich bei ihm zu melden.
gerade das war ja auch mein anliegen, was ich ihm mit dem nichtmelden uebermitteln will.
ich habe mich nicht gemeldet, an dem benannten termin (um einen termin zu vereinbaren), damit er denkt, dass es mir nicht wichtig ist.
Ihr habt noch nie über deine Abhängigkeit gesprochen? Also über das Thema? Du zeigst dich also überhaupt nicht in der Therapie? Was soll dir das dann bringen? So macht Analyse wirklich keinen Sinn. Davon abgesehen: Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass er noch nicht bemerkt hat, wie abhängig du von ihm bist ...
Dein Verhalten ist ein vollkommen typisches bei einigen TherapiepatIenten. Ich glaube schon,dass er das durchaus durchschaut.
Aber,du bist in Therapie als erwachsene Frau,die Verantwortung für sich und ihr Verhalten trägt. Das was du da fabrizierst sind Wünsche und Bedürfnisse eines kleinen Kindes.
Er wäre dumm und töricht,würde er auf dein Spiel eingehen. Jetzt kannst noch so trotzen und strampeln...
Wenn du dir wichtig bist und dir die Therapie,dann übernimm verantwortung für dein Verhalten.
Er weiß sicher auch längst,dass du abhängig bist und ich wette er wartet auf deinen Anruf,die Termine wird er auch noch frei halten.
Dein Verhalten ist nix besonderes
Klingt hart,aber ich war und bin teilweise noch immer genauso.
Aber,du bist in Therapie als erwachsene Frau,die Verantwortung für sich und ihr Verhalten trägt. Das was du da fabrizierst sind Wünsche und Bedürfnisse eines kleinen Kindes.
Er wäre dumm und töricht,würde er auf dein Spiel eingehen. Jetzt kannst noch so trotzen und strampeln...
Wenn du dir wichtig bist und dir die Therapie,dann übernimm verantwortung für dein Verhalten.
Er weiß sicher auch längst,dass du abhängig bist und ich wette er wartet auf deinen Anruf,die Termine wird er auch noch frei halten.
Dein Verhalten ist nix besonderes
Klingt hart,aber ich war und bin teilweise noch immer genauso.
@stern: und was waere, wenn es ihn wirklich kraenkte, dass ich mich nicht meldete.
was waere dann, wenn es ihn wirklich kraenkte zu erfahren, dass seine patienten auch ohne ihn ne weile ueberleben kann. nehmen wir an, ich habe das erkannt und dann.
wuerde ich dann in einer aehnlichen abhaengigkeit sein, wie mit meiner mum.
ich habe ihn ja nur getestet: habe getan, als wuerde es mir nichts ausmachen, dass ich nicht wusste, wann ich dann einen termin kriege. und genau an der stelle merkte ich, dass ihm das nicht passte.
und genau das laesste sich ja kaum ansprechen, wie denn auch?
was waere dann, wenn es ihn wirklich kraenkte zu erfahren, dass seine patienten auch ohne ihn ne weile ueberleben kann. nehmen wir an, ich habe das erkannt und dann.
wuerde ich dann in einer aehnlichen abhaengigkeit sein, wie mit meiner mum.
ich habe ihn ja nur getestet: habe getan, als wuerde es mir nichts ausmachen, dass ich nicht wusste, wann ich dann einen termin kriege. und genau an der stelle merkte ich, dass ihm das nicht passte.
und genau das laesste sich ja kaum ansprechen, wie denn auch?
ja, nur habe ich bedenken, dass er sich daran aufreibt, dass ich die schwache bin, die wieder anruft, weil ich nicht ohne ihn kann.Louisa* hat geschrieben:Er weiß sicher auch längst,dass du abhängig bist und ich wette er wartet auf deinen Anruf,die Termine wird er auch noch frei halten.
Dein Verhalten ist nix besonderes
ich kann es nicht aushalten, dass er denkt, dass ich nicht ohne ihn leben kann.
ich denke, dass ist das, was gerade das wichtigste thema ist.
ich denke, dass ist das, was gerade das wichtigste thema ist.
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