Tränen-reich hat geschrieben: Sa., 12.12.2020, 13:34
10 Leute aus 10 Haushalten unterm Tannenbaum - vermischt euch mal alle schön - egal wer" sehe ich keine Einschränkung.
Das kommt darauf an wie Weihnachten sonst so gefeiert wird.
Manche Familien kommen da locker auf mehr als 10 Menschen. Meine eigene kommt beim gemeinsamen Weihnachtsessen bzw. anschließendem Kaffeetrinken am ersten oder zweiten Feiertag auch auf mehr Menschen und ich kenne eine Familie die zu Weihnachten sogar locker auf 30-40 Leute kommen, über die gesamten Feiertage normalerweise.
So gesehen kann es schon eine Einschränkung sein.
Die "Haushaltsregel" aufzuweichen sollte halt dafür sorgen dass zB. Geschwister und Eltern die in mehr als zwei Haushalten leben zusammenkommen können und gleichzeitig eine zahlenmässige Höchstgrenze bestehen bleibt.
Dass es am Besten ist möglichst keine zusätzlichen oder zumindest wenige Kontakte zu haben ist ja klar, aber viele werden sich einfach nicht dran halten und je strenger die Vorschriften sind desto weniger wird sich meiner Meinung nach freiwillig daran gehalten. Und kontrollieren lässt es sich eben auch nicht so einfach und ohne weiteres.
Würden sich die Menschen aus sich heraus vernünftig verhalten und das Problem verstehen dann bräuchte es diese ganzen Regeln eh gar nicht, leider zeigt die Praxis dass das nicht bei einer ausreichenden Anzahl von Menschen der Fall ist und dann braucht man eben irgendwas an der Hand das sich im Zweifel auch kontrollieren lässt.
Und die Anzahl der Menschen lässt sich deutlich leichter kontrollieren (durch zB. Anzeigen von Nachbarn oder aber sonstige Beobachtungen) als die Anzahl der Haushalte.
Zumal es auch nicht so viel bringt wenn der Sohn dann halt an Heiligabend kommt und die Tochter am ersten Feiertag und die beiden sich dann wiederum am zweiten Feiertag treffen. Dann haben zwar nicht alle zeitgleich einen Kontakt - was natürlich schon auch was bringen kann, aber vergleichsweise wenig - aber sie haben trotzdem Kontakt, nur eben zeitversetzt.