Kinder- und Jugendpsychatrie Wiesengrund (Fronau)

Kliniken u.a. in Deutschland (keine generellen Fragen)
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spacebeauty93
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Kinder- und Jugendpsychatrie Wiesengrund (Fronau)

Beitrag Mi., 26.08.2009, 19:35

Hallo,
suche Leute mit Erfahrungen über den Wiesengrund. Meine Tochter liegt dort stationär, und was da abgeht, glaubt kein Mensch !!! Möchte damit an die Öffentlich gehen! Würde dazu aber gern noch ein paar Meinungen sammeln... Obwohl meine Erlebnisse reichen eigentlich aus, um ein Buch zu schreiben

Ihr würdet mir echt weiterhelfen:)

Danke

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Ramonakatze
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Beitrag Do., 27.08.2009, 17:57

Erzähl! Wird sie mit Medis vollgepumpt? Hab auch viele Dinge erlebt in einer Klinik und frage mich, warum die sich eigentlich so benehmen können. Da erfindet eine Oberärztin eigene Gesetze, der Pfleger geht mit Patientinnen fremd. Der Traumatherapeut schmeißt sich an mich ran usw. Unvorstellbar und wie viele Patienten und Patientinnen sich das alles gefallen lassen.
Ramona

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spacebeauty93
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Beitrag Do., 27.08.2009, 18:38

Um die Medis geht es gar nicht. Es geht hier um die Art und Weise, wie die dort, man bedenke bitte dabei es ist eine Kinderpsychiatrie, mit den Kindern umspringen!!! Da passieren dann Dinge wie...

es muss stundenlang Strafe gesessen werden, dabei muss gemalt werden
es wird grundsätzlich mit mir als Mutter gedroht, wenn meine Tochter nicht macht wie die wollen
ich durfte sie jetzt schon 2x nicht besuchen, mit der Begründung wir müssen jetzt konsequent sein
die Konsequenz sah dann so aus, dass meine Tochter Töpfern gehen durfte
bei der einen Erzieherin darf sie keine Musik von Cd hören - Radio darf sie aber hören
bei der Erzieherin darf meine Tochter Zum Einschlafen nur Geschichten und keine Musik hören und muss um 19.00 ins Bett
die anderen Erzieherinnen bringen ihr sogar noch ne Musik-CD von Station ausgeborgt ans Bett zum Einschlafen und sie darf bis 20.00 auf bleiben
heute sollte sie zur Strafe um 19.00 ins Bett!!! Weil meine Tochter angeblich ihr Handtuch nicht in die Wäschetonne gemacht hat
dort wird von morgens bis abends nur mit Druck und Verboten gearbeitet

Das Krankenhaus hat geschlagene 7 Wochen gebraucht um ein EKG zu erstellen!!! Das hat dann aber auch nur geklappt, weil ich Druck gemacht habe! Ne Diagnose war auch nicht möglich, obwohl ich denen sämtliche Befunde, die ich in den letzten 3 Jahren gesammelt habe, in Kopie gegeben habe....

Ich könnte jetzt stundenlang weiter schreiben, die kotzen mich einfach nur noch an

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ENA
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Beitrag Do., 27.08.2009, 19:40

spacebeauty93 hat geschrieben:es wird grundsätzlich mit mir als Mutter gedroht, wenn meine Tochter nicht macht wie die wollenich durfte sie jetzt schon 2x nicht besuchen, mit der Begründung wir müssen jetzt konsequent sein
spacebeauty93 hat geschrieben:heute sollte sie zur Strafe um 19.00 ins Bett!!! Weil meine Tochter angeblich ihr Handtuch nicht in die Wäschetonne gemacht hatdort wird von morgens bis abends nur mit Druck und Verboten gearbeitet
Ja, so etwas habe ich auch schon einmal gehört,...aber nicht von der Klinik, in der Deine Tochter ist und auch nicht selber erlebt.

Ich war auch sehr erschrocken darüber und habe gezweifelt, ob das stimmen kann, als ich das gehört habe, denn: es ist doch eine Psychiatrie!...Die soll doch Kindern helfen!...Tut sie vielleicht auch, in anderen Dingen.
Konsequenzen sehe ich auch als sehr wichtig an, ebenso wie ein geregelter Tagesablauf, den manche Kinder nun mal leider auch nicht kennen,...aber ich finde, es kommt immer auf das Kind, auf die Gruppe, auf das Maß und auf die Situation an... .

Wie alt ist Deine Tochter denn und wielange soll sie noch dort bleiben?
Hast Du mit denen bzw. der Klinikleitung schon mal gesprochen?
Ich weiß nicht, ob das was hilft, aber...kann man da nicht Kontakt mit der Ärztekammer (oder so etwas) bzw. dem Jugendamt aufnehmen sollte (wenn es in der Geschichte mit drin ist)?

Das mit dem Buch und der Öffentlichkeit ist die eine Sache,...im Moment ist glaube ich aber Deiner Tochter mehr damit geholfen, wenn ihr guckt, wie ihr die Situation vor Ort entschärfen oder ggf. auch die Klinik wechseln könnt!...

Wünsche Euch viel Erfolg und Deiner Tochter alles Gute,

ENA!

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spacebeauty93
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Beitrag Fr., 28.08.2009, 21:19

Richtig, es ist eine Psychiatrie - und von daher wundert es mich, was dort ab geht! Die helfen den Kindern definitiv nicht! Meine ist hinterher ein Fall für den Psychologen
Sicherlich muss es Konsequenzen geben, aber nicht jeden Tag und bei jedem andere!!! Das kann nicht funktionieren auf Dauer. Und dort ist es wirklich so, dass alles Schwestern und Laune bedingt ist! Meine Tochter ist 6 Jahre alt und liegt jetzt schon 10 Wochen dort auf Station!!! Sie hat ne ADHS und kennt einen geregelten Tagesablauf, weil ohne dem geht bei ihr gar nix! Nur leider ist der dort auf Station jeden Tag anders, wie gesagt abhängig von Schwester und deren Laune!
Die Klinikleitung ist gerade im Urlaub ! Wie soll es auch anders sein!!!
Meine Tochter wird am 11.09.2009 entlassen. Erst danach ergeht ein Bericht an die Krankenkasse bzw. den MDK. Und öffentlich mache ich das Ganze auch erst nach Entlassung meiner Tochter - zum Schutz!!!
Krankenhaus wechseln ist in Berlin nicht so einfach - habe ich alles schon probiert! Nur das Problem ist, dass die anderen Krankenhäuser angeblich voll sind und ich keine Chancen habe, weil mein Einzugsgebiet ist nun mal der Wiesengrund in Berlin Frohnau

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ENA
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Beitrag Fr., 28.08.2009, 23:19

spacebeauty93 hat geschrieben:Richtig, es ist eine Psychiatrie - und von daher wundert es mich, was dort ab geht! Die helfen den Kindern definitiv nicht! Meine ist hinterher ein Fall für den Psychologen
Häh? Versteh ich nicht!... In einer Psychiatrie wimmelt es doch nur so voll Psychiater und Psychologen!...Warum soll denn Deine Tochter nach dem Klinikaufenthalt ein Fall für einen Psychologen sein, wenn sie doch deswegen in einer Klinik ist??? (vermutlich wegen der Diagnostik nehme ich mal an,...aber die machen nun mal eben Psychiater und Psychologen!...um sie genauer abschätzen zu können, ist sie dann wohl auch bei denen!!!?...soll jetzt nicht böse klingen,...aber dann "ist" sie doch schon "ein Fall für den Psychologen"!...).
spacebeauty93 hat geschrieben:Die Klinikleitung ist gerade im Urlaub
In solch einem Fall gibt es doch normalerweise eine Stellvertretung... .

ENA!

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spacebeauty93
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Beitrag Fr., 04.09.2009, 18:52

In unserer Klinik ist das leider anders. Da gibt es genau 1 Psychologin für diese Station, und die hat ihr Büro auch noch 1 Stock höher - und bekommt somit vom "Psycho-Terror" des Pflegepersonals gegenüber den Kindern überhaupt gar nix mit. Des weiteren habe ich mich neulich aufklären lassen, dass diese auf Station gar nichts bewirken kann, da das ihre Kompetenzen überschreitet. Die Station macht ihr eigenen Regeln - und das bekommen leider die Kinder von früh bis spät, jeden Tag zu spüren!!!
Die Diagnose meiner Tochter stand schon fest bevor sie dort hin musste! Das habe ich denen auch alles kopiert und gegeben. Meine Tochte sollte dort nur zur stationären Medikamenten-Einstellung hin! Und das dauert jetzt schon 10 Wochen - man soll es ja nicht glauben. Seit 3 Tagen soll ein Gespräch mit dem Oberarzt stattfinden, nur leider ist der immer komischer Weise nicht da - und nun ist WE!!! Und das ist wieder Zeit, die zu Lasten meiner Tochter geht.
Mit der Pflegeleitung habe ich auch gesprochen... Hätte ich mir sparen können, die duzen sich alle. Also gibt es da mit Sicherheit keinerlei Konsequenzen!!!!

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münchnerkindl
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Beitrag Fr., 04.09.2009, 18:57

Also ich denke mit 6 Jahren sollte sie doch nur in eine Klinik wenn du als Mutter sie dabei regelmässig besuchen und betreuen kannst. Das ist doch überhaupt nicht kindgerecht! Sprich-Hospitalisierung.....

Ich würde schleunigst dafür sorgen daß sie in eine andere KJP kommt!

Da kann sie ja gleich zuhause bleiben, wenn das da rein garnix hilft!

Ich würde da echt mal auf den Putz hauen und so richtig ausrasten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Und beschwerde bei der Krankenkasse, weil die kassieren ja Kohle dafür!

Es gibt ja für Plfegeheime eine Heimaufsicht. Evtl können die dir raten, wo man sich über beschissene Kliniken beschweren kann.

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Laura13
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Beitrag Fr., 04.09.2009, 19:00

Hallo Spacebeauty,

wenn das alles so ist und das meine Tochter wäre, dann hätte ich sie längst einfach mit nach Hause genommen!
Warum machst du das denn nicht? DU bist die Mutter!!!

LG
Laura
Die Nacht holt heimlich durch des Vorhangs Falten
aus deinem Haar vergeßnen Sonnenschein.
Schau, ich will nichts, als deine Hände halten
und still und gut und voller Frieden sein.

Rainer Maria Rilke

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spacebeauty93
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Beitrag Fr., 04.09.2009, 19:28

Hallo Laura,
was meinst du wohl wie oft ich schon kurz davor stand!!! Echt... Nur leider sind mir die Hände gebunden Dieses Krankenhaus ist leider mein Einzugsgebiet!!! Ich komme an kein anderes ran!!! Habe ich alles schon probiert-glaub mir. Und wer anders szellt das Kind nicht stationär auf Medikamente ein!!!

Gruß
spacebeauty93

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spacebeauty93
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Beitrag Fr., 04.09.2009, 19:35

Hallo müchnerkindl,

ich bin dort schon mehrfach ausgerastet, dass kannst de mir aber glauben. Seitdem wurde kein Besuchsverbot mehr ausgesprochen - hätte ich mir eh nicht mehr gefallen lassen. Mit der anderen KJP ist das wie schon gesagt ein Problem, das dieses Krankenhaus mein Einzugs-Krankenhaus ist! Und ich habe wirklich alles probiert, um nicht dort hin zu müssen. Vergeblich... Die Fragen waren immer: Wo wohnen sie??? Welchen Stadtbezirk? Wir sind für sie nicht zuständig... Ich durfte noch nicht mal auf die Warteliste
An die Krankenkasse trete ich noch heran, Kontak zu RTL bin ich am herstellen... Aber das wird alles erst passieren, wenn das Kind entlassen ist - zum Schutz!!
Gruß
spacebeauty93

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ENA
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Beitrag Fr., 04.09.2009, 19:42

spacebeauty93 hat geschrieben:In unserer Klinik ist das leider anders. Da gibt es genau 1 Psychologin für diese Station, und die hat ihr Büro auch noch 1 Stock höher - und bekommt somit vom "Psycho-Terror" des Pflegepersonals gegenüber den Kindern überhaupt gar nix mit. Des weiteren habe ich mich neulich aufklären lassen, dass diese auf Station gar nichts bewirken kann, da das ihre Kompetenzen überschreitet.
...und wer macht die Therapie? Heißt das, Deine Tochter macht seit fast drei Monaten in diesem Krankenhaus nichts anderes, als darauf zu warten, dass die Medikamente richtig wirken? Keine Therapie, kein gar nichts? ...und die ist fast nur von Pflegepersonal umgeben?...Wow!...
spacebeauty93 hat geschrieben:Mit der Pflegeleitung habe ich auch gesprochen... Hätte ich mir sparen können, die duzen sich alle. Also gibt es da mit Sicherheit keinerlei Konsequenzen!!!!
Naja, das Duzen an sich denke ich, sag da noch nicht soviel. Es gibt auch Teams, in denen die sich vom ersten Tag an Duzen und da läuft trotzdem nicht alles rund... .

...also ich weiß ja nicht ob das normal ist, aber 3 Monate Klinikaufenthalt, scheinbar nur zur Medikamenteneinstellung und ohne Therapie bzw. regelmäßige Betreuung durch einen Arzt oder Psychologen,...das finde ich schon seltsam!

...Jede Station hat doch einen zuständigen Arzt (und ne Oberschwester)... . So wie Du schreibst, ist da vermutlich auch nichts mit zu klären, oder?
Naja, hört sich jetzt wahrscheinlich nicht gerade sehr tröstlich an, aber: Du schriebst ja, dass sie am 11.9. raus kann. Wenn das definitiv der Fall ist (es sei denn, die Tabletten wirken vielleicht auch schon ein paar Tage vorher richtig...), dann geht es zumindestens Deiner Tochter danach besser und...ich vermute ja sowieso mal, dass es nicht bei der Medikamententherapie bleibt. Soetwas ist in der Regel ja nur zur Unterstützung. Die Bearbeitung des Problems erfolgt ja dann vermutlich sowieso per Therapie.

...und dann kannst Du ja auch noch immer Dich da beschweren, auf die Art und Weise, die Du willst. Wenn Deine Tochter vorher raus könnte, wäre natürlich besser, aber die Zeit ist ja nun bald um und sie braucht die Klinik (also auch eine andere) ja dann wohl sowieso nicht mehr. Wenn sie draußen ist, bekommt sie ja dann auch zumindestens nicht so sehr den Streß dort ab, wenn Du Dich da noch mehr beschwerst, als Du es vermutlich eh schon getan hat. Dann kann wenigstens sie was zur Ruhe kommen... .

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spacebeauty93
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Beitrag Sa., 05.09.2009, 19:34

Hallo ENA,
richtig, meine Tochter gammelt dort seit fast 3 Monaten ihre Zeit ab... So traurig es auch klingen mag. Von den ersten 6 Wochen war die Kinderpsychologin geschlagene 5 Tage da, wenn es hoch kommt!!! Mit den Medikamenten haben die ja erst vor 2,5 Wochen angefangen, nachdem mir dann mal der Hut hochgegangen ist!!! Sie sollte, laut Absprache mit der Stationsärztin beim Aufklärungsgespräch, erst 10 mg, dann 15 mg und anschließend 20 mg. Nun wurde mir Mittwoch von der Psychologin mitgeteilt, nicht etwa von der Stationsärztin - weil die ist ja mal wieder nicht da, dass man nicht auf 20 mg hochdosiert, weil die Wirkung von 15 mg bei meiner Tochter anders ist, wie bei Phillipp, der auch auf der Station liegt. Tolle Erklärung, war??? Na ich mich erstmal beschwert, dass es nicht sein kann, dass die mein Kind jetzt ne Woche voher entlassen, obwohl meine Tochter nicht richtig eingestellt ist!!! Die Psychologin wollte mit dem Oberarzt reden, doch dieser ist auch leider seit Mittwoch nicht da - welch ein Zufall!!! Von daher steht der Entlassungstermin 11.09.2009 so langsam in den Sternen... Aber dann gnade denen Gott. Das habe ich der Kinderpsychologin am Freitag noch freundlich mit auf den Weg gegeben!!!
Ja na klar sind die Medikamente nur unterstützend! Es wird nebenbei begleitend therapiert. Und ich hoffe sehr, dass meine Tochter sich irgendwann von dem "Psycho-Stress" erholt. Und ich gehe damit wie gesagt an die Öffentlichkeit.

Gruß Spacebeauty93

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ENA
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Beitrag Sa., 05.09.2009, 22:05

Hallo Spacebeauty!
spacebeauty93 hat geschrieben:Mit den Medikamenten haben die ja erst vor 2,5 Wochen angefangen, nachdem mir dann mal der Hut hochgegangen ist!!!
...und wofür waren die ersten ca. 8 Wochen gut, wenn die Diagnose doch schon vorher fest stand???
spacebeauty93 hat geschrieben: Sie sollte, laut Absprache mit der Stationsärztin beim Aufklärungsgespräch, erst 10 mg, dann 15 mg und anschließend 20 mg. Nun wurde mir Mittwoch von der Psychologin mitgeteilt, nicht etwa von der Stationsärztin - weil die ist ja mal wieder nicht da, dass man nicht auf 20 mg hochdosiert, weil die Wirkung von 15 mg bei meiner Tochter anders ist, wie bei Phillipp, der auch auf der Station liegt.
Ist Philipp Dein Sohn, der auch auf der Station liegt? Wie lange ist der denn schon da und wann wird der denn entlassen?...Naja, und dass Medikamente bei jedem anders wirken, ist ja auch klar,...hängt ja auch von der Person, vom Gewicht, vom Alter, vom allgemeinen Gesundheitszustand,...ab.
spacebeauty93 hat geschrieben:Na ich mich erstmal beschwert, dass es nicht sein kann, dass die mein Kind jetzt ne Woche voher entlassen, obwohl meine Tochter nicht richtig eingestellt ist!!!
Ähm,...verstehe ich nicht!...Worauf liegt denn jetzt der Schwerpunkt? Darauf, dass Deine Tochter so schnell wie möglich da raus kommt oder dass die so schnell wie möglich "richtig" eingestellt wird? Ich meine, ich vermute jetzt einfach mal, dass dann, wenn sie jetzt wieder eine andere Dosis bekommt, erstmal wieder eine Woche oder so abwarten wollen und wohl auch müssen, ob die Dosierung dann auch so richtig ist... .
spacebeauty93 hat geschrieben:Es wird nebenbei begleitend therapiert.
Also hat sie doch nebenbei in der Klinik Therapie?...oder meintest Du damit nachher?...Es hatte sich für mich erst so angelesen, als hätte sie in der Klinik gar keine Therapie und nur diese ganzen erziehenden Schwestern um sich... .
spacebeauty93 hat geschrieben:Und ich hoffe sehr, dass meine Tochter sich irgendwann von dem "Psycho-Stress" erholt.
Das hoffe ich auch!...Denke ich aber schon!...Es wird nur langsam Zeit,...und da sind wir uns bisher hier ja auch alle einig, dass die da endlich mal raus kommt!!!... Es gibt ja auch noch ein anderes Leben außer Klinik (wäre die denn jetzt eigentlich normaler Weise in die Schule gekommen?)

Wünsche Euch weiterhin viel Erfolg dabei (also bezüglich baldiger Entlassung, richtiger Medikamenten-Einstellung und begleitender Therapie, damit sie die irgendwann nicht mehr braucht und "normal" leben kann!).

ENA!

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spacebeauty93
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Beitrag So., 20.09.2009, 20:01

Hallo Ena,

meine Tochter ist seit 11.09.2009 12:00 Uhr wieder "frei" und zu Hause. Sie war dort genau 11 ganze Wochen um auf Medikamente eingestellt zu werden. Das ist doch echt der Hammer, oder? Warum das soooo lange gedauert hat, weiss noch nicht mal der Fuchs. Aber gut, habe meine "Beschwerde" für die Krankenkasse und dem ganzen Rest fertig. Werde kommende Woche anfangen das Schreiben rauszuschicken. Die haben es doch nicht mal geschafft nen Arztbericht zu schreiben, obwohl der Entlassungstag seit 4 1/2 Wochen fest stand.
Ich bin glücklich und zufrieden, dass der Stress jetzt erstmal ein Ende hat:)

Phillip ist nur ein Junge, der dort auch auf Station liegt. Der ist einen Kopf größer, und vom Gewicht die Hälfte von meiner. Deshalb wirken dort die Medis natürlich anders.
Therapie gab es im Wiesengrund keine. Oh doch, ich vergass ja die Ergo, die meine Tochter hin und wieder gemacht hat. Nur ganz ehrlich, um ne Ergo zu machen muss ich nicht in stationärer Behandlung sein. Die kann auch ambulant gemacht werden!!! Hatten wir doch alles schon.
Meine Tochter ist seit 09.09.2009, da haben die das dann doch mal geschafft nach 1 Woche ne Visite zu machen, auf 20-0-0-0 mg, und es geht ihr super!!! Traurig nur, dass ich darum sooo schwer kämpfen musste.