Hallo,
vor ein paar Monaten habe ich mich hier sehr gut mit einigen Leuten über das Thema "Abgrenzen" unterhalten können. Nun bin ich in meiner Therapie an meinem ganz persönlichen "Knackpunkt" angelangt und es fällt mir unheimlich schwer, den zu überwinden. Es ist so:
Mein Problem liegt vor allem darin, dass ich den Spagat zwischen "meinem Konzept" und dem Leben hinkriegen will.
In meiner Familie gab einen bestimmten unausgesprochenen Verhaltenskodex. Hauptsächlich wurden Gefühle unterdrückt und alles hatte zu funktionieren, nach Schema F abzulaufen - denn da, wo keine "Probleme" sind, braucht man auch keine zu bewältigen, über nichts zu reden etc.. Ich kannte es nicht, in den Arm genommen, gelobt, ermutigt zu werden, es gab auch bei Fragen an das Leben kaum Erklärungen - dafür immer wieder leere Versprechungen, um uns Kinder ruhigzustellen bzw. abfällige Gespräche über Leute ausserhalb der Familie.
Das "Konzept" funktioniert im richtigen Leben aber nunmal nicht, macht starke Kopfschmerzen, weswegen ich letztlich in der Gesprächstherapie gelandet bin. Dort habe ich sehr viel (kennen)gelernt, aber trotz des Wissens fällt es mir unheimlich schwer, das Anerzogene abzulegen - ich bin da ein ganz harter Brocken, obwohl ich von der Situation unheimlich genervt bin. Wenn man Gefühle nie aussprechen konnte, handeln sollte, wie es gewünscht war und kein positives Feedback auf das eigene Selbst bekommen hat, prägt das. Im Leben versuche ich mich zu schützen, in dem ich affektiert und mit Panzer um mich rum agiere, doch dabei bleibe ich in meiner Persönlichkeit auf der Strecke: Ich kenne mich bei weitem nicht so gut wie andere in meinem Alter das tun, habe wenig Selbstvertrauen. Das macht mir, meiner Ehe, meinem beruflichen Leben schwer zu schaffen.
Meine Frage: Kennt Ihr das? Und wie geht Ihr mit Eurer Situation um? Hat es jemand geschafft, dieses krankmachende Lebenskonzept zu überwinden?
Danke vorab für alle Kommentare!
Eure Wildflower
Raus aus üblem Kokon - wie Anerzogenes überwinden?
-
Wildflower
Thread-EröffnerIn - sporadischer Gast

, 29 - Beiträge: 12
- Werbung
-
nichtmehrda
- Forums-Insider

, 99 - Beiträge: 399
Hallo Wildflower!
analysieren ist das eine - ist ja schon super, dass du erkennst, dass das Lebenskonzept deiner Altvorderen für dich so nicht funktioniert und dass du es nicht haben willst.
nun geht es wohl mehr darum, dass du es mal anders ausprobierst. eigentlich wäre die therapie der geschützte rahmen dazu, mal auszutesten, was passiert, wenn du dein verhalten änderst.
irgendwer hat mal gesagt / geschrieben(??) - ich weiss nicht mehr genau - wenn du es 10x probierst wird es dir anfangs vielleicht einmal gelingen, etwas neues anzuwenden. das ist noch nicht viel und die welt hat sich damit noch nicht verändert. aber du hast es einmal anders gemacht. und damit eine neue erfahrung gesammelt. und ein anderes mal wirst du dich in einer ähnlichen situation erinnern (an die neue erfahrung) und du wirst es wieder tun. und dann machst du es vielleicht bei 10 versuchen schon 7x anders...
es ist ein weg der ganz ganz kleinen schritte. unsere "festplatte" lässt sich nicht so ohne weiteres neu formatieren... aber man kann mit der zeit doch verhaltensmuster ganz langsam und schrittweise verändern - irgendwann wird ein anderes lebenskonzept entstehen - nicht nur in der theorie!
Lass dir zeit, hab vor allem geduld mit dir und lass dich durch rückschläge nicht entmutigen!!! wenn DU es willst, kannst du es auch schaffen!
vielleicht magst du dich einfach selbst mal in den arm nehmen und dir sagen, dass du dich selber magst. das ist mir am anfang auch total komisch vorgekommen - ausserdem mochte ich mich ja selbst eigentlich überhaupt nicht!! - aber: JUST DO IT!!!! - mit der zeit ändert sich die einstellung! und das ist wohl der schlüssel zum erfolg!
ich wünsch dir alles gute!
momo
analysieren ist das eine - ist ja schon super, dass du erkennst, dass das Lebenskonzept deiner Altvorderen für dich so nicht funktioniert und dass du es nicht haben willst.
nun geht es wohl mehr darum, dass du es mal anders ausprobierst. eigentlich wäre die therapie der geschützte rahmen dazu, mal auszutesten, was passiert, wenn du dein verhalten änderst.
irgendwer hat mal gesagt / geschrieben(??) - ich weiss nicht mehr genau - wenn du es 10x probierst wird es dir anfangs vielleicht einmal gelingen, etwas neues anzuwenden. das ist noch nicht viel und die welt hat sich damit noch nicht verändert. aber du hast es einmal anders gemacht. und damit eine neue erfahrung gesammelt. und ein anderes mal wirst du dich in einer ähnlichen situation erinnern (an die neue erfahrung) und du wirst es wieder tun. und dann machst du es vielleicht bei 10 versuchen schon 7x anders...
es ist ein weg der ganz ganz kleinen schritte. unsere "festplatte" lässt sich nicht so ohne weiteres neu formatieren... aber man kann mit der zeit doch verhaltensmuster ganz langsam und schrittweise verändern - irgendwann wird ein anderes lebenskonzept entstehen - nicht nur in der theorie!
das vergleichen mit anderen kannst du dir schenken. (sorry, das klingt vielleicht jetzt von mir ein bissl überheblich!) ich hab das mein leben lang auch so gemacht - es brachte mich keinen zentimeter weiter!!!Ich kenne mich bei weitem nicht so gut wie andere in meinem Alter das tun, habe wenig Selbstvertrauen
Lass dir zeit, hab vor allem geduld mit dir und lass dich durch rückschläge nicht entmutigen!!! wenn DU es willst, kannst du es auch schaffen!
vielleicht magst du dich einfach selbst mal in den arm nehmen und dir sagen, dass du dich selber magst. das ist mir am anfang auch total komisch vorgekommen - ausserdem mochte ich mich ja selbst eigentlich überhaupt nicht!! - aber: JUST DO IT!!!! - mit der zeit ändert sich die einstellung! und das ist wohl der schlüssel zum erfolg!
ich wünsch dir alles gute!
momo
VERGANGENHEIT
ist
wenn es nicht mehr weh tut
Mark Twain
ist
wenn es nicht mehr weh tut
Mark Twain
liebe wildflower,Wildflower hat geschrieben:Hallo,
aber trotz des Wissens fällt es mir unheimlich schwer, das Anerzogene abzulegen
ja, weil das eine mit dem anderen wenig zu tun hat. zu wissen (im sinne von bewusstwerden) ist schon gut und notwendig, denn dann kann man veränderungen angehen. die veränderungen passieren erst, wenn neue erfahrungen gemacht werden. denn alles, was durch beziehung entstanden ist, kann nur durch beziehung wieder gelöst werden.
mlg
aditi
Hallo Wildflower,
da hast Du ja gerade meinen momentanen Stand der Dinge in Worte gefaßt.
Bei mir ist es ähnlich, wie bei Dir. Ich habe mittlerweile in der Theorie begriffen, wo bei mir die Schwächen liegen (mein Pflichtbewußtsein und mein schlechtes Gewissen) allerdings fällt es auch mir immer noch sehr schwer meine Macken abzulegen.
Ich habe mir gerade noch einmal durchgelesen, was ich vor einigen Monaten geschrieben habe, und habe dabei erkannt, daß ich doch schon einiges geschafft habe.
Mittlerweile kann ich mich schon ganz gut abgrenzen und fange an, an einem eigenständig Leben zu arbeiten.
Allerdings ist es immer noch so, daß ich, sobald die Beziehung zu meinem Mann zum Thema wird und seine Bemühungen dabei in den Vordergrund rücken, ich mich in der Pflicht fühle.
Ich kann es mir immer noch nicht abgewöhnen mein eigenes Verhalten in Augenschein zu nehmen.
Durch meine Erziehung bin ich so darauf fixiert, die Fehler in meinem Verhalten zu suchen, und so verunsichert, daß ich immer wieder darauf zurückfalle zu denken, daß ich die Verursacherin für unsere derzeitigen Probleme bin, und ich mich ändern muß, anstatt einfach zu denken, daß ich bin wie ich bin und brauche, was ich brauche und deswegen das Recht habe so zu handeln, wie ich möchte.
Ich hänge dann ständig einige Tage darin fest, bis ich es irgendwann wieder schaffe einen Strich zu ziehen.
Diese Zeit wird allerdings immer kürzer, und ich schaffe es immer besser, bei meinen Bedürfnissen zu bleiben und mir zu sagen, ich darf so sein und so empfinden, wie ich bin. Allerdings brauche ich dafür auch immer wieder die Bestätigung durch meinen Therapeuten.
Seit einigen Wochen kann ich mir allmählich, bewußt machen, was ich für Bedürfnisse habe, oder nicht habe ohne dafür ein schlechtes Gewissen zu haben. Allerdings nur solange es nicht wirklich Gesprächsthema ist und ich es verteigen muß.
Auch in anderen Situationen ist mir in den letzten Monaten immer wieder aufgefallen, daß ich in erster Linie darauf achte, so zu handeln und zu denken, wie ich es während meiner Kindheit gelernt habe, immer erst auf den anderen schauen, was braucht er, was könnte ihn verletzten, welche Konseqenzen hat mein Verhalten auf andere, und dem gegenüber was führt an meiner Denkweise und an meinem Verhalten dazu, daß der andere sich mir gegenüber verhält, wie er sich verhält.
Ich selber bleibe dabei immer außen vor, und kann meine eigenen Gefühle garnicht finden, geschweige denn ein Recht darauf finden, sie anzunehmen.
Da ich mir selber also meiner Gefühle und Bedürfnisse eigentlich nie gleich im Klaren bin, fällt es mir sehr schwer, mich mitzuteilen und verständlich zu machen. Gerade in spontanen Situationen, halte ich mich dann lieber zurück und teile mich nicht mit, weil ich es nicht schaffe, mich und meine Gefühle so standhaft als berechtigt anzusehen, daß ich zu ihnen stehen kann und sie zu verteigen. In solchen Gesprächen, gerade wenn sie zu Auseinandersetzungen fürhen, fühle ich mich dann schnell überrollt und hilflos.
Auch positiven Gefühlen gegenüber gibt es bei mir eine Hemmschwelle, da immer der Gedanke mitspielt sich lächerlich oder angreifbar zu machen.
Auch die abfälligen Gespräche über andere Leute, allerdings auch innerhalb der Familie kenne ich, so daß ich mir sehr genau überlege, was ich von mir mitteile, so daß ich dazu neige eigentlich garnichts von mir Preiszugeben.
Es ist sehr schwer diese Muster abzustellen. Leider ist es bei mir auch so, daß die Versuche, die ich in den letzten Monaten gegenüber meinem Mann und auch meiner Familie gemacht habe, häufig eine Reaktion zu Folge hatten,
die bei mir wieder einen negativen Eindruck hinterlassen haben, was mich dann wieder in Gedankengänge bringt, daß es wohl doch an mir liegt.
Mir hilft es dann, wenn ich mir sage, daß es egal ist, ob ich richtig ticke oder nicht, ich ticke halt so.
Es braucht zwar eine Menge Geduld, aber es fällt mir mit jedem Mal leichter, und dabei stelle ich fest, daß sich auch bei mir einiges ändert und auch meine Eindrücke auf bestimmte Verhaltensweisen sich ändern.
Ich bin immer seltener enttäuscht oder verletzt, einfach weil ich lerne mich zu aktzeptieren, wie ich bin und es mir mehr und mehr egal ist, was andere davon halten.
Es braucht wohl einfach eine Menge Geduld, daß wonach man Jahrzehnte lang gelebt hat und sich quasi zu einem Reflex ausgebildet hat, wieder abzustellen.
Liebe Grüße
Linaa
Ps. Es tut auf jeden Fall immer wieder gut, zu lesen, daß es auch anderen so geht. Das hilft mir sehr dabei, mich so zu aktzeptieren, wie ich bin.
da hast Du ja gerade meinen momentanen Stand der Dinge in Worte gefaßt.
Bei mir ist es ähnlich, wie bei Dir. Ich habe mittlerweile in der Theorie begriffen, wo bei mir die Schwächen liegen (mein Pflichtbewußtsein und mein schlechtes Gewissen) allerdings fällt es auch mir immer noch sehr schwer meine Macken abzulegen.
Ich habe mir gerade noch einmal durchgelesen, was ich vor einigen Monaten geschrieben habe, und habe dabei erkannt, daß ich doch schon einiges geschafft habe.
Mittlerweile kann ich mich schon ganz gut abgrenzen und fange an, an einem eigenständig Leben zu arbeiten.
Allerdings ist es immer noch so, daß ich, sobald die Beziehung zu meinem Mann zum Thema wird und seine Bemühungen dabei in den Vordergrund rücken, ich mich in der Pflicht fühle.
Ich kann es mir immer noch nicht abgewöhnen mein eigenes Verhalten in Augenschein zu nehmen.
Durch meine Erziehung bin ich so darauf fixiert, die Fehler in meinem Verhalten zu suchen, und so verunsichert, daß ich immer wieder darauf zurückfalle zu denken, daß ich die Verursacherin für unsere derzeitigen Probleme bin, und ich mich ändern muß, anstatt einfach zu denken, daß ich bin wie ich bin und brauche, was ich brauche und deswegen das Recht habe so zu handeln, wie ich möchte.
Ich hänge dann ständig einige Tage darin fest, bis ich es irgendwann wieder schaffe einen Strich zu ziehen.
Diese Zeit wird allerdings immer kürzer, und ich schaffe es immer besser, bei meinen Bedürfnissen zu bleiben und mir zu sagen, ich darf so sein und so empfinden, wie ich bin. Allerdings brauche ich dafür auch immer wieder die Bestätigung durch meinen Therapeuten.
Seit einigen Wochen kann ich mir allmählich, bewußt machen, was ich für Bedürfnisse habe, oder nicht habe ohne dafür ein schlechtes Gewissen zu haben. Allerdings nur solange es nicht wirklich Gesprächsthema ist und ich es verteigen muß.
Auch in anderen Situationen ist mir in den letzten Monaten immer wieder aufgefallen, daß ich in erster Linie darauf achte, so zu handeln und zu denken, wie ich es während meiner Kindheit gelernt habe, immer erst auf den anderen schauen, was braucht er, was könnte ihn verletzten, welche Konseqenzen hat mein Verhalten auf andere, und dem gegenüber was führt an meiner Denkweise und an meinem Verhalten dazu, daß der andere sich mir gegenüber verhält, wie er sich verhält.
Ich selber bleibe dabei immer außen vor, und kann meine eigenen Gefühle garnicht finden, geschweige denn ein Recht darauf finden, sie anzunehmen.
Da ich mir selber also meiner Gefühle und Bedürfnisse eigentlich nie gleich im Klaren bin, fällt es mir sehr schwer, mich mitzuteilen und verständlich zu machen. Gerade in spontanen Situationen, halte ich mich dann lieber zurück und teile mich nicht mit, weil ich es nicht schaffe, mich und meine Gefühle so standhaft als berechtigt anzusehen, daß ich zu ihnen stehen kann und sie zu verteigen. In solchen Gesprächen, gerade wenn sie zu Auseinandersetzungen fürhen, fühle ich mich dann schnell überrollt und hilflos.
Auch positiven Gefühlen gegenüber gibt es bei mir eine Hemmschwelle, da immer der Gedanke mitspielt sich lächerlich oder angreifbar zu machen.
Auch die abfälligen Gespräche über andere Leute, allerdings auch innerhalb der Familie kenne ich, so daß ich mir sehr genau überlege, was ich von mir mitteile, so daß ich dazu neige eigentlich garnichts von mir Preiszugeben.
Es ist sehr schwer diese Muster abzustellen. Leider ist es bei mir auch so, daß die Versuche, die ich in den letzten Monaten gegenüber meinem Mann und auch meiner Familie gemacht habe, häufig eine Reaktion zu Folge hatten,
die bei mir wieder einen negativen Eindruck hinterlassen haben, was mich dann wieder in Gedankengänge bringt, daß es wohl doch an mir liegt.
Mir hilft es dann, wenn ich mir sage, daß es egal ist, ob ich richtig ticke oder nicht, ich ticke halt so.
Es braucht zwar eine Menge Geduld, aber es fällt mir mit jedem Mal leichter, und dabei stelle ich fest, daß sich auch bei mir einiges ändert und auch meine Eindrücke auf bestimmte Verhaltensweisen sich ändern.
Ich bin immer seltener enttäuscht oder verletzt, einfach weil ich lerne mich zu aktzeptieren, wie ich bin und es mir mehr und mehr egal ist, was andere davon halten.
Es braucht wohl einfach eine Menge Geduld, daß wonach man Jahrzehnte lang gelebt hat und sich quasi zu einem Reflex ausgebildet hat, wieder abzustellen.
Liebe Grüße
Linaa
Ps. Es tut auf jeden Fall immer wieder gut, zu lesen, daß es auch anderen so geht. Das hilft mir sehr dabei, mich so zu aktzeptieren, wie ich bin.
- Werbung
-
Wildflower
Thread-EröffnerIn - sporadischer Gast

, 29 - Beiträge: 12
Diese Woche habe ich es geschafft, meine Bedürfnisse vornean zu stellen – ich habe mich um meine Jobs gekümmert, um meinen Mann, darum, Spass zu haben. Die fordernde Familie habe ich ignoriert, auch wenn es mir schwer viel. Und endlich war der Kopf wieder frei – für mich.
Gestern schlug dieses „Wetter“ wieder um und ich habe ein schlechtes Gewissen wegen der einen Person, die mir dort noch wirklich wichtig ist – meine Schwester - und eigentlich gerade ganz praktische Hilfe braucht. Aber ich kann nicht, habe das Gefühl, mich selbst im Stich zu lassen, wenn ich nicht endlich einen Schlussstrich ziehe. Sie gibt mir zu verstehen, dass sie das nachvollziehen kann, aber, nun ja, dennoch fühlt sie sich wahrscheinlich zurückgesetzt. Brrrr....
@Momo: Danke für Deine Rückmeldung . Das, was Du geschrieben hast, nehme ich mir zu Herzen. Ich muss mir jedes Mal bewusst sagen, dass es ok ist, für mich einzustehen und nicht immer zu rennen, wenn andere mit dem Finger schnippen und mir aber einfach nicht nach dortigem Dasein ist. Innerhalb der Therapie überlegen wir, dass ich mal eine vollständige Auszeit nehme, mich stationär ganz mit mir auseinandersetze, um eine Depression abzuwenden und mich mal richtig kennenzulernen. Ich weiss noch nicht, was ich mache – gerade winkt ein interessantes Jobangebot. Egal wie, mein lieber Mann steht hinter mir, das ist toll. Mmmmh, mal sehen.
Der Weg der kleinen Schritte, wie Du ihn beschreibst, ist jedenfalls der Richtige und ich halte ihn mir immer wieder vor Augen. Und ja, die Vergleiche mit anderen sind irgendwie Schwachsinn – die leben schließlich nicht mein Leben und umgekehrt, da hast du recht.
Eine Freundin meinte, dass sie gerne auf den Tag zurückblickt und sich sagt: „Hey, das hast Du gut gemacht, da kannst Du zufrieden mit Dir sein!“ - das hilft ihr mit ihrem Selbstbewusstsein. Ähnlich mache ich es jetzt auch – das hilft wirklich !
Ich wünsche Dir auch alles Gute und jaaaaa, I just do it :D!
@Aditi: Ja, da sagst Du was ganz Wichtiges, wovon mein Therapeut auch immer spricht: Mir fehlen die Erfahrungen – die konnte ich nicht machen bzw. habe sie selbst nicht zugelassen. Ich denke, über Momos Weg der kleinen Schritte kann ich gut daran arbeiten bzw. alles einfach mal zulassen, was ich jahrelang so vehement von mir abgeschottet habe.
Danke für Deinen Kommentar!
Auf Dich, linaa, komme ich später zurück, jetzt muss ich erstmal den Tag richtig starten und den Mann zur Arbeit bringen . Bis später!
Eure dankbare Wildflower
Gestern schlug dieses „Wetter“ wieder um und ich habe ein schlechtes Gewissen wegen der einen Person, die mir dort noch wirklich wichtig ist – meine Schwester - und eigentlich gerade ganz praktische Hilfe braucht. Aber ich kann nicht, habe das Gefühl, mich selbst im Stich zu lassen, wenn ich nicht endlich einen Schlussstrich ziehe. Sie gibt mir zu verstehen, dass sie das nachvollziehen kann, aber, nun ja, dennoch fühlt sie sich wahrscheinlich zurückgesetzt. Brrrr....
@Momo: Danke für Deine Rückmeldung . Das, was Du geschrieben hast, nehme ich mir zu Herzen. Ich muss mir jedes Mal bewusst sagen, dass es ok ist, für mich einzustehen und nicht immer zu rennen, wenn andere mit dem Finger schnippen und mir aber einfach nicht nach dortigem Dasein ist. Innerhalb der Therapie überlegen wir, dass ich mal eine vollständige Auszeit nehme, mich stationär ganz mit mir auseinandersetze, um eine Depression abzuwenden und mich mal richtig kennenzulernen. Ich weiss noch nicht, was ich mache – gerade winkt ein interessantes Jobangebot. Egal wie, mein lieber Mann steht hinter mir, das ist toll. Mmmmh, mal sehen.
Der Weg der kleinen Schritte, wie Du ihn beschreibst, ist jedenfalls der Richtige und ich halte ihn mir immer wieder vor Augen. Und ja, die Vergleiche mit anderen sind irgendwie Schwachsinn – die leben schließlich nicht mein Leben und umgekehrt, da hast du recht.
Eine Freundin meinte, dass sie gerne auf den Tag zurückblickt und sich sagt: „Hey, das hast Du gut gemacht, da kannst Du zufrieden mit Dir sein!“ - das hilft ihr mit ihrem Selbstbewusstsein. Ähnlich mache ich es jetzt auch – das hilft wirklich !
Ich wünsche Dir auch alles Gute und jaaaaa, I just do it :D!
@Aditi: Ja, da sagst Du was ganz Wichtiges, wovon mein Therapeut auch immer spricht: Mir fehlen die Erfahrungen – die konnte ich nicht machen bzw. habe sie selbst nicht zugelassen. Ich denke, über Momos Weg der kleinen Schritte kann ich gut daran arbeiten bzw. alles einfach mal zulassen, was ich jahrelang so vehement von mir abgeschottet habe.
Danke für Deinen Kommentar!
Auf Dich, linaa, komme ich später zurück, jetzt muss ich erstmal den Tag richtig starten und den Mann zur Arbeit bringen . Bis später!
Eure dankbare Wildflower
-
Wildflower
Thread-EröffnerIn - sporadischer Gast

, 29 - Beiträge: 12
Liebe linaa,
ich finde es auch ganz gut, zu hören, dass meine eine Situation ist, die andere ähnlich erleben. Hätte ich meine Schwester, meinen Mann und meinen Therapeuten nicht, hätte ich Sorge, mir das alles einzubilden – aber so ist es nicht. Es ist einfach eine echt schräge Situation und die einzelnen anderen Mitglieder meiner Familie brauchen eigentlich auch psychische Unterstützung.
Schön, dass Du einen Fortschritt bei Dir siehst – daran kannst Du Dich festhalten und stolz auf Dich sein!
Meinem Mann gegenüber fühle ich mich auch oft „in der Pflicht“, auch wenn das absolut unnötig und ja, sogar schädlich ist für unsere Beziehung. Bei mir sind die Zauberwörter „sich fallenlassen“ und „loslassen“ und „lebendig leben“. Jemandem, der ständig reflektiert und sich selbst in Frage stellt, fällt all das schwer – davon kann ich ein Lied singen.
Aber ich versuche nun, einfach bewusst auszublenden, was mir zu schaffen macht. Das Gedankenrad bringt mich nicht weiter – ganz im Gegenteil! Mit Momos Weg der kleinen Schritte fühle ich mich bereits ganz wohl. Du bist wie Du bist – und das ist auch gut so!
Hast Du denn auch mal darüber nachgedacht, Dir eine „Auszeit“ zu nehmen und vielleicht eine Kur etc. zu machen? Und wie kommt Dein Mann mit Deinem Verhalten klar? Warum hast Du negative Eindrücke aufgrund Deiner Versuche, aus Dir raus zu kommen?
Mir geht es genauso wie Dir, aber mit Geduld und Akzeptanz uns selbst gegenüber schaffen wir das !!!
Ich wünsche Dir alles Liebe und für heute einen schönen Tag!
Wildflower
ich finde es auch ganz gut, zu hören, dass meine eine Situation ist, die andere ähnlich erleben. Hätte ich meine Schwester, meinen Mann und meinen Therapeuten nicht, hätte ich Sorge, mir das alles einzubilden – aber so ist es nicht. Es ist einfach eine echt schräge Situation und die einzelnen anderen Mitglieder meiner Familie brauchen eigentlich auch psychische Unterstützung.
Schön, dass Du einen Fortschritt bei Dir siehst – daran kannst Du Dich festhalten und stolz auf Dich sein!
Meinem Mann gegenüber fühle ich mich auch oft „in der Pflicht“, auch wenn das absolut unnötig und ja, sogar schädlich ist für unsere Beziehung. Bei mir sind die Zauberwörter „sich fallenlassen“ und „loslassen“ und „lebendig leben“. Jemandem, der ständig reflektiert und sich selbst in Frage stellt, fällt all das schwer – davon kann ich ein Lied singen.
Aber ich versuche nun, einfach bewusst auszublenden, was mir zu schaffen macht. Das Gedankenrad bringt mich nicht weiter – ganz im Gegenteil! Mit Momos Weg der kleinen Schritte fühle ich mich bereits ganz wohl. Du bist wie Du bist – und das ist auch gut so!
Hast Du denn auch mal darüber nachgedacht, Dir eine „Auszeit“ zu nehmen und vielleicht eine Kur etc. zu machen? Und wie kommt Dein Mann mit Deinem Verhalten klar? Warum hast Du negative Eindrücke aufgrund Deiner Versuche, aus Dir raus zu kommen?
Mir geht es genauso wie Dir, aber mit Geduld und Akzeptanz uns selbst gegenüber schaffen wir das !!!
Ich wünsche Dir alles Liebe und für heute einen schönen Tag!
Wildflower
Hallo Wildflower,
in den letzten Tagen hing ich mal wieder in meinen Gedankengängen fest, deswegen antworte ich Dir erst jetzt.
Eine Auszeit kommt für mich im Moment nicht in Frage, weil ich gerade daran arbeite mir eine eigene finazielle Existenz zu suchen, um auch in diesem Punkt unabhängiger zu sein.
Ich kann mich, wenn ich eine entgültige Trennung von meinem Mann anstrebe nicht darauf verlassen, von ihm unterstützt zu werden, sondern gehe eher vom Gegenteil aus und möchte auch nicht gerne vom Amt abhängig sein. Da die derzeitige Situation entspannt ist, nutze ich sie daher noch ein wenig aus (allerdings mit einem schlechten Gewissen)
Außerdem hatte ich in den letzten Monaten zeitweise das Gefühl überhaupt nicht mehr klar denken zu können, weil ich eigentlich nur meine Schuldgefühle aufgearbeitet habe.
Die negativen Eindrücke, die ich auf meine Versuche mich zu erklären bekommen habe, sind eigentlich immer wieder die Auslöser für meine Schuldgefühle.
Jedesmal wenn ich versuche zu erklären, was in mir vorgeht, wie es mir mit einem Verhalten oder einer Situation geht, bekomme ich entweder gar keine Reaktion- wenn es nicht unsere Beziehung betrifft, oder aber es kommt bei mir so an, daß ich nicht richtig ticke, mein Mann allerdings der Norm entspricht und mit sich zufrieden ist. Er bekundet mir dann sein Bemühen, daß ich es allerdings nicht annehmen würde und statt dessen weiter bemüht wäre ihn in eine immer engere Schablone zu drängen. dadurch, daß ich ihn auf Distanz halte, hätte er ja gar keine Chance.
Aus meiner Sicht stellt es sich so da, daß ich mich bemühe ihm nur mitzuteilen, wie es mir geht, und betone, daß es seine Entscheidung ist, wie er reagiert. Er fragt aber jedesmal, was er denn tun müßte, gibt dann nach meinen Erklärungen auch eine Einsicht zu und setzt es um, um sich dann halt später zu beschweren.
Jedesmal, wenn ich mich öffne, läuft es einige Tage später darauf hinaus, daß ich Vorwürfe bekomme, die ich mir dann auch anziehe, weil ich für ihn Verständnis aufbringen kann und mein Verhalten ja auch kritisch überdenke.
Eigentlich habe ich mich zwar getrennt, aber irgendwie fühle ich mich immer noch in der Pflicht auf ihn einzugehen, weil ich mich durch die Vorwürfe jedesmal wieder für einige zeit verstricke.
Daß ich durch die Therapie auf mein schwarz/weiß- Denken hingewiesen wurde und auf evtl. Projektionen hingewiesen wurde, macht die Sache für mich auch nicht einfacher, weil ich dadurch meine eigenen Eindrücke in Frage stelle, und davon ausgehe, daß ich wirklich nicht richtig ticke und die Verusacherin unserer Probleme bin.
Was meine Familie angeht, kommt da garnichts, meine Mutter benutzt am liebsten Kommentare, wie: "Na, das ging uns früher auch nicht anders."
Da fühl ich mich sofort abgeblockt und kann nicht mehr weiter reden. Von meinem Vater kommt ein Schulterzucken, nach dem Motto halt mich da raus. Und von beiden wird sofort das Thema gewechselt.
Ich müßte wohl schon wirklich ganz laut rufen: Hallo mir geht es beschissen hört mich jemand?!
Und gerade um das zu tun funkt mir meine Erziehung dazwischen, "Wenn Du Probleme hast, bist Du selber die Verursacherin dafür, also beklage Dich auch nicht, rumheulen gibt es hier nicht."
Oder von meinem Vater:"... dann bist Du halt zu blöd"
Und das worauf ich mich laut meinem Therapeuten besinnen soll, ist bei mir blockiert, " Bescheidenheit ist eine Tugend" somit: eigene Wünsche und erst recht Erwartungen sind ein absolutes Tabu.
Die Bestätigungen, die ich von Außen, auch von meinem Therapeuten, bekomme kann ich dagegen nicht wirklich annehmen, weil ich mir ja selber nicht traue, daß meine Eindrücke richtig sind. Vielleicht kommt ja wirklich nur alles falsch bei mir an, oder ich kann es wirklich nicht annehmen nur weil ich mich dagegen blockiere, dann würde ich für meine Kinder eine Familie zerstören, die im Moment aus ihrer Sicht ganz gut funktioniert.
Ich wurde halt in meiner Kindheit darauf gedrillt nur auf mich zu schauen, um nach meinen Fehlern in meinem Verhalten oder meiner Denkweise zu suchen.
Dummerweise habe ich gerade mit meinen Hauptbezugspersone ein Problem und daher sehr viel weniger Unterstützung als Vorwürfe.
Aber auch ich gehe zwar kleine Schritte, aber ich sehe, daß sie mich nach vorne führen.
Es freut mich für Dich, daß Du genügend Unterstützung und Zuspruch findest und wünsche Dir weiterhin ganz viel Geduld und Aktzeptanz.
Lg
Linaa
in den letzten Tagen hing ich mal wieder in meinen Gedankengängen fest, deswegen antworte ich Dir erst jetzt.
Eine Auszeit kommt für mich im Moment nicht in Frage, weil ich gerade daran arbeite mir eine eigene finazielle Existenz zu suchen, um auch in diesem Punkt unabhängiger zu sein.
Ich kann mich, wenn ich eine entgültige Trennung von meinem Mann anstrebe nicht darauf verlassen, von ihm unterstützt zu werden, sondern gehe eher vom Gegenteil aus und möchte auch nicht gerne vom Amt abhängig sein. Da die derzeitige Situation entspannt ist, nutze ich sie daher noch ein wenig aus (allerdings mit einem schlechten Gewissen)
Außerdem hatte ich in den letzten Monaten zeitweise das Gefühl überhaupt nicht mehr klar denken zu können, weil ich eigentlich nur meine Schuldgefühle aufgearbeitet habe.
Die negativen Eindrücke, die ich auf meine Versuche mich zu erklären bekommen habe, sind eigentlich immer wieder die Auslöser für meine Schuldgefühle.
Jedesmal wenn ich versuche zu erklären, was in mir vorgeht, wie es mir mit einem Verhalten oder einer Situation geht, bekomme ich entweder gar keine Reaktion- wenn es nicht unsere Beziehung betrifft, oder aber es kommt bei mir so an, daß ich nicht richtig ticke, mein Mann allerdings der Norm entspricht und mit sich zufrieden ist. Er bekundet mir dann sein Bemühen, daß ich es allerdings nicht annehmen würde und statt dessen weiter bemüht wäre ihn in eine immer engere Schablone zu drängen. dadurch, daß ich ihn auf Distanz halte, hätte er ja gar keine Chance.
Aus meiner Sicht stellt es sich so da, daß ich mich bemühe ihm nur mitzuteilen, wie es mir geht, und betone, daß es seine Entscheidung ist, wie er reagiert. Er fragt aber jedesmal, was er denn tun müßte, gibt dann nach meinen Erklärungen auch eine Einsicht zu und setzt es um, um sich dann halt später zu beschweren.
Jedesmal, wenn ich mich öffne, läuft es einige Tage später darauf hinaus, daß ich Vorwürfe bekomme, die ich mir dann auch anziehe, weil ich für ihn Verständnis aufbringen kann und mein Verhalten ja auch kritisch überdenke.
Eigentlich habe ich mich zwar getrennt, aber irgendwie fühle ich mich immer noch in der Pflicht auf ihn einzugehen, weil ich mich durch die Vorwürfe jedesmal wieder für einige zeit verstricke.
Daß ich durch die Therapie auf mein schwarz/weiß- Denken hingewiesen wurde und auf evtl. Projektionen hingewiesen wurde, macht die Sache für mich auch nicht einfacher, weil ich dadurch meine eigenen Eindrücke in Frage stelle, und davon ausgehe, daß ich wirklich nicht richtig ticke und die Verusacherin unserer Probleme bin.
Was meine Familie angeht, kommt da garnichts, meine Mutter benutzt am liebsten Kommentare, wie: "Na, das ging uns früher auch nicht anders."
Da fühl ich mich sofort abgeblockt und kann nicht mehr weiter reden. Von meinem Vater kommt ein Schulterzucken, nach dem Motto halt mich da raus. Und von beiden wird sofort das Thema gewechselt.
Ich müßte wohl schon wirklich ganz laut rufen: Hallo mir geht es beschissen hört mich jemand?!
Und gerade um das zu tun funkt mir meine Erziehung dazwischen, "Wenn Du Probleme hast, bist Du selber die Verursacherin dafür, also beklage Dich auch nicht, rumheulen gibt es hier nicht."
Oder von meinem Vater:"... dann bist Du halt zu blöd"
Und das worauf ich mich laut meinem Therapeuten besinnen soll, ist bei mir blockiert, " Bescheidenheit ist eine Tugend" somit: eigene Wünsche und erst recht Erwartungen sind ein absolutes Tabu.
Die Bestätigungen, die ich von Außen, auch von meinem Therapeuten, bekomme kann ich dagegen nicht wirklich annehmen, weil ich mir ja selber nicht traue, daß meine Eindrücke richtig sind. Vielleicht kommt ja wirklich nur alles falsch bei mir an, oder ich kann es wirklich nicht annehmen nur weil ich mich dagegen blockiere, dann würde ich für meine Kinder eine Familie zerstören, die im Moment aus ihrer Sicht ganz gut funktioniert.
Ich wurde halt in meiner Kindheit darauf gedrillt nur auf mich zu schauen, um nach meinen Fehlern in meinem Verhalten oder meiner Denkweise zu suchen.
Dummerweise habe ich gerade mit meinen Hauptbezugspersone ein Problem und daher sehr viel weniger Unterstützung als Vorwürfe.
Aber auch ich gehe zwar kleine Schritte, aber ich sehe, daß sie mich nach vorne führen.
Es freut mich für Dich, daß Du genügend Unterstützung und Zuspruch findest und wünsche Dir weiterhin ganz viel Geduld und Aktzeptanz.
Lg
Linaa
- Werbung
-
- Vergleichbare Themen
- Antworten
- Zugriffe
- Letzter Beitrag
-
- 7 Antworten
- 3067 Zugriffe
-
Letzter Beitrag von Mexxx
-
- 28 Antworten
- 4342 Zugriffe
-
Letzter Beitrag von Bumpam
-
- 2 Antworten
- 2215 Zugriffe
-
Letzter Beitrag von Luna84
-
- 2 Antworten
- 1818 Zugriffe
-
Letzter Beitrag von Sun Purple
-
- 74 Antworten
- 7090 Zugriffe
-
Letzter Beitrag von Pfefferraupe
Artikel und Leitfäden
PT-Forum
Online-Beratung
Kontaktaufnahme![[nicht mehr wegzudenken] [nicht mehr wegzudenken]](./images/ranks/rank_phpbb_5.gif)