Meine Tochter und Männer!
Meine Tochter und Männer!
Meine Tochter wird im Sommer 23 Jahre alt. Mit 14 hatte sie ihren 1. festen Freund. Mit 17 ist sie mit Freund Nr. 2. zusammengezogen. Die Beziehung hat sie beendet und sie kam mit fast 19 nach Hause zurück. Nach einigen Monaten verliebte sie sich wieder und packte ihre Sachen und zog bei ihm ein. Die beiden mussten aus finzanziellen Gründen (sie war noch in der 1. Ausbildung, er selbständig) die Wohnung aufgeben und kamen beide in ihr Zimmer nach Hause zurück. Dann merkte sie, dass er nicht der richtige war und machte Schluss.
Die letzten Monate dieser Beziehung hatte sie schon eine kumpelhafte Freundschaft mit Freund Nr. 4. aus dieser Beziehung entwickelte sich nach einigem Hin und Her eine Beziehung und sie zog bei ihm ein. Er musste aus familären Gründen aus der Wohnung raus und sie mieteten gemeinsam eine Wohnung vor einigen Monaten.
Jetzt hat er Schluss gemacht und liegt jetzt nebenan wieder in ihrem Zimmer.
Ich mache mir schon so meine Gedanken: Sie wollte immer schon eigenständig sein und eine räumiche Trennung von zu Hause - nicht zu weit weg und schon weg. Unser Verhältnis war auch nicht immer das beste. Sie hat andere Vorstellungen in den meisten Dingen wie ich - deshalb ist auch räumliche Trennung schon besser. Denn wenn ich nicht alles mit bekomme, gehts mir auch besser. Doch mit dem Einzug bei ihren Freunden hat sie sich doch immer in eine gewisse Abhängigkeit gebracht.
Mich wirft es auch jedesmal aus der Bahn, wieder ein Kind in der Wohnung zu haben, wieder vermehrt loszulassen, mich umzustellen etc. Gerät sie immer an die verkehrten Männer? Was ist los mit ihr? Ich werde schon oft gefragt, wohnt xxx noch bei euch? Mal muss ich sagen ja wieder, dann wieder weg, dann wieder da. Das ganze nervt schon etwas. Jetzt ist sie in dem Alter, in dem sie schon auch allein wohnen soll. Sie ist in der 2. Ausbildung. Wir unterstützen sie schon finanziell, sie arbeitet auch nebenbei und bekommt einen Betrag von der Verwandschaft. Sie hat jedoch auch schon gewisse Ausgaben: Rauchen, Nägelstudio, Handykosten etc.
Ich bin gespannt wie es jetzt weitergeht.
Wie soll ich mich dann verhalten?
Die letzten Monate dieser Beziehung hatte sie schon eine kumpelhafte Freundschaft mit Freund Nr. 4. aus dieser Beziehung entwickelte sich nach einigem Hin und Her eine Beziehung und sie zog bei ihm ein. Er musste aus familären Gründen aus der Wohnung raus und sie mieteten gemeinsam eine Wohnung vor einigen Monaten.
Jetzt hat er Schluss gemacht und liegt jetzt nebenan wieder in ihrem Zimmer.
Ich mache mir schon so meine Gedanken: Sie wollte immer schon eigenständig sein und eine räumiche Trennung von zu Hause - nicht zu weit weg und schon weg. Unser Verhältnis war auch nicht immer das beste. Sie hat andere Vorstellungen in den meisten Dingen wie ich - deshalb ist auch räumliche Trennung schon besser. Denn wenn ich nicht alles mit bekomme, gehts mir auch besser. Doch mit dem Einzug bei ihren Freunden hat sie sich doch immer in eine gewisse Abhängigkeit gebracht.
Mich wirft es auch jedesmal aus der Bahn, wieder ein Kind in der Wohnung zu haben, wieder vermehrt loszulassen, mich umzustellen etc. Gerät sie immer an die verkehrten Männer? Was ist los mit ihr? Ich werde schon oft gefragt, wohnt xxx noch bei euch? Mal muss ich sagen ja wieder, dann wieder weg, dann wieder da. Das ganze nervt schon etwas. Jetzt ist sie in dem Alter, in dem sie schon auch allein wohnen soll. Sie ist in der 2. Ausbildung. Wir unterstützen sie schon finanziell, sie arbeitet auch nebenbei und bekommt einen Betrag von der Verwandschaft. Sie hat jedoch auch schon gewisse Ausgaben: Rauchen, Nägelstudio, Handykosten etc.
Ich bin gespannt wie es jetzt weitergeht.
Wie soll ich mich dann verhalten?
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Ich würde das überhaupt nicht akzeptieren, dass eine meiner Töchter ihren Freund hier bei mir in die Wohnung mit einziehen lässt. Meine Kinder können gerne hier wohnen bleiben solange sie wollen, doch der Freund zieht hier auf keinen Fall ein! Gerne mal hin und da zu Besuch, aber damit hat sich die Sache, schließlich sind wir kein Hotel .
Sag das doch deiner Tochter, dass wenn sie das Bedürfnis hat mit ihrem Freund zusammen zu wohnen, dass sie sich mit ihrem Freund darüber Gedanken machen muss inwieweit das machbar ist und dass du es nicht mehr duldest, so wie es jetzt ist.
Mir stellt sich die Frage, weshalb du das überhaupt akzeptierst?
lemon
Sag das doch deiner Tochter, dass wenn sie das Bedürfnis hat mit ihrem Freund zusammen zu wohnen, dass sie sich mit ihrem Freund darüber Gedanken machen muss inwieweit das machbar ist und dass du es nicht mehr duldest, so wie es jetzt ist.
Mir stellt sich die Frage, weshalb du das überhaupt akzeptierst?
lemon
[center]Das, was wir Menschen am meisten brauchen,
ist ein Mensch, der uns dazu bringt,
das zu tun, wozu wir fähig sind.[/center]
ist ein Mensch, der uns dazu bringt,
das zu tun, wozu wir fähig sind.[/center]
Bei mir ist das anders, ich habe genügend Platz in meinem Haus, mein Sohn lebt mit seiner Freundin bei mir und das kann er solange machen solange er mit dem vorhandenen Platz auskommt und sich entsprechend an die Hausregeln hält.
Sollte er ausziehen wäre sicherlich über einen gewissen Zeitraum stets ein Platz für ihn und eine Rückkehr vorhanden, nach einiger Zeit würde ich jedoch bauliche Veränderungen vornehmen und dann ginge es wohl nicht mehr.
Aber das muss mMn jeder halten wie er es für richtig hält.
Sollte er ausziehen wäre sicherlich über einen gewissen Zeitraum stets ein Platz für ihn und eine Rückkehr vorhanden, nach einiger Zeit würde ich jedoch bauliche Veränderungen vornehmen und dann ginge es wohl nicht mehr.
Aber das muss mMn jeder halten wie er es für richtig hält.
Nicht das schwarze Schaf ist anders, sondern die weißen Schafe sind alle gleich 
Liebe Lavie
Ich sehe da zwei Probleme: einerseits das mit dem Ein/-und Ausziehen, andererseits das mit deinem Inneren, deinem Empfinden als Mutter, dem Loslassen/Anziehen, und der erforderlichen, nicht einfach zu findenden Balance zwischen all dem.
Zunächst: ich finde, DU bist die Mutter, DU stellst die Regeln in deinem Hause auf, und nicht deine Tochter handelt nach Lust und Laune.
Ehrlich gesagt hätte ich bei meinen Söhnen nicht erlaubt, dass sie mit 17 Jahren grad einziehen bei jemandem. Mein jüngerer hat seit über drei Jahren eine feste Beziehung, und er kann dort übernachten, aber grad einziehen, das möchte ich nicht. Meine Gründe hierfür sind, dass er noch am Master ist und kein eigenes Geld verdient, und somit in eine Abhängigkeit geraten würde.
Ich finde generell, eine Beziehung muss etwas reifen und gefestigt sein, bevor man zusammenzieht, und das ist mit 17 einfach noch nicht der Fall.
Dann die Sache mit deiner eigenen Wohnung: hier wirst du nicht drumherum kommen, irgendwann einen Riegel zu schieben, denn ich bin mir sicher, deine Tochter wird das bis Ultimo weiterbetreiben, da sie keine Grenzen erfahren hat.
Was ich an deiner Stelle tun würde: Klare Regeln und va. Grenzen aufzeigen, und diese knallhart einfordern. Sie ist alt genug und kann mit dir nicht machen was sie will, so du es nicht zulässt. Für mich sieht es so aus, als nutze sie deine Gutmütigkeit schamlos aus.
Erstens würde ich ihr klar ein Limit setzen, bis Ende Ausbildung, wo sie bei dir bleiben kann, und dann muss sie gehen. Sollte sie vorher wieder bei einem Lover einziehen und bei dir aus, wäre für mich die Sache abgefahren. Dann gäbe es kein Zurück mehr, und das würde ich klar kommunizieren.
Ehrlich gesagt finde ich es auch etwas fragwürdig, wie es mit ihrer Moral aussieht. Ich meine, Geld anzunehmen von Eltern und Verwandten kann man in der allergrössten Not, um nicht armengenössig zu werden, aber SICHER NICHT, um davon zu rauchen und sich die Nägel machen zu lassen!! Ich merke grad, wie ich für dich wütend werde, wenn ich mir das vorstelle... .
Zu guter Letzt musst du wohl oder übel deine Rolle als Mutter neu überdenken, und auch mit dir selber neu klarkommen. So, wie das seit Jahren läuft, ist es nicht gut. Deine Tochter hat nicht gelernt, Verantwortung über ihr eigenes Leben zu nehmen. Immer wieder weiss sie, dass sie bei Mama ankommen kann. Sie schreit geradezu nach Grenzen. Als Mutter kann ich dich gut, sehr gut verstehen! Trotzdem denke ich, dass du ihr und dir selber einen Bärendienst erweist.
Was mich auch stutzig macht ist, du schreibst nur von ihr, und nicht von dir. Weisst du, ich weiss als Mutter zweier erwachsener Söhne auch, wie es ist. Ich weiss nicht, ob du arbeitest, eine Beziehung hast. Wie es mit den Platzverhältnissen ist bei euch.
Dieses Gummiband der Nähe und Distanz zwischen euch, das wird sehr strapaziert, und auch du kannst offenbar nur schwer oder gar nicht loslassen. Was ich mich an deiner Stelle fragen würde: was macht mir Angst, was traue ich ihr (und mir) zu, und was nicht. Dann wären klare Strategien und Vorgehensweisen wichtig für mich, um mich daran festzuhalten.
Ich sehe da zwei Probleme: einerseits das mit dem Ein/-und Ausziehen, andererseits das mit deinem Inneren, deinem Empfinden als Mutter, dem Loslassen/Anziehen, und der erforderlichen, nicht einfach zu findenden Balance zwischen all dem.
Zunächst: ich finde, DU bist die Mutter, DU stellst die Regeln in deinem Hause auf, und nicht deine Tochter handelt nach Lust und Laune.
Ehrlich gesagt hätte ich bei meinen Söhnen nicht erlaubt, dass sie mit 17 Jahren grad einziehen bei jemandem. Mein jüngerer hat seit über drei Jahren eine feste Beziehung, und er kann dort übernachten, aber grad einziehen, das möchte ich nicht. Meine Gründe hierfür sind, dass er noch am Master ist und kein eigenes Geld verdient, und somit in eine Abhängigkeit geraten würde.
Ich finde generell, eine Beziehung muss etwas reifen und gefestigt sein, bevor man zusammenzieht, und das ist mit 17 einfach noch nicht der Fall.
Dann die Sache mit deiner eigenen Wohnung: hier wirst du nicht drumherum kommen, irgendwann einen Riegel zu schieben, denn ich bin mir sicher, deine Tochter wird das bis Ultimo weiterbetreiben, da sie keine Grenzen erfahren hat.
Was ich an deiner Stelle tun würde: Klare Regeln und va. Grenzen aufzeigen, und diese knallhart einfordern. Sie ist alt genug und kann mit dir nicht machen was sie will, so du es nicht zulässt. Für mich sieht es so aus, als nutze sie deine Gutmütigkeit schamlos aus.
Erstens würde ich ihr klar ein Limit setzen, bis Ende Ausbildung, wo sie bei dir bleiben kann, und dann muss sie gehen. Sollte sie vorher wieder bei einem Lover einziehen und bei dir aus, wäre für mich die Sache abgefahren. Dann gäbe es kein Zurück mehr, und das würde ich klar kommunizieren.
Ehrlich gesagt finde ich es auch etwas fragwürdig, wie es mit ihrer Moral aussieht. Ich meine, Geld anzunehmen von Eltern und Verwandten kann man in der allergrössten Not, um nicht armengenössig zu werden, aber SICHER NICHT, um davon zu rauchen und sich die Nägel machen zu lassen!! Ich merke grad, wie ich für dich wütend werde, wenn ich mir das vorstelle... .
Zu guter Letzt musst du wohl oder übel deine Rolle als Mutter neu überdenken, und auch mit dir selber neu klarkommen. So, wie das seit Jahren läuft, ist es nicht gut. Deine Tochter hat nicht gelernt, Verantwortung über ihr eigenes Leben zu nehmen. Immer wieder weiss sie, dass sie bei Mama ankommen kann. Sie schreit geradezu nach Grenzen. Als Mutter kann ich dich gut, sehr gut verstehen! Trotzdem denke ich, dass du ihr und dir selber einen Bärendienst erweist.
Was mich auch stutzig macht ist, du schreibst nur von ihr, und nicht von dir. Weisst du, ich weiss als Mutter zweier erwachsener Söhne auch, wie es ist. Ich weiss nicht, ob du arbeitest, eine Beziehung hast. Wie es mit den Platzverhältnissen ist bei euch.
Dieses Gummiband der Nähe und Distanz zwischen euch, das wird sehr strapaziert, und auch du kannst offenbar nur schwer oder gar nicht loslassen. Was ich mich an deiner Stelle fragen würde: was macht mir Angst, was traue ich ihr (und mir) zu, und was nicht. Dann wären klare Strategien und Vorgehensweisen wichtig für mich, um mich daran festzuhalten.
Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben. Epiktet
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Hallo Lavie,
dass es für dich ganz konkret Rat gäbe, dem du nur noch folgen brauchtest, das sehe ich eher nicht.
Wenn, dann nur so was wie eine sehr allgemeine Leitlinie.
All das fördern, was der zukünftig größeren Eigenständigkeit deiner Tochter dient, all das zumindest nicht bestärken, das sie weiterhin ziemlich abhängig sein lässt.
Wie weit das geht, wie sich das umsetzen lässt? Schwer zu sagen!
Grad wenn sie wieder bei dir zuhause wohnt? Allzu bequem würde ich es ihr da an deiner Stelle nicht machen. Grad da? Statt als die (kleine) Tochter kannst du sie vielleicht eher als Mitbewohnerin behandeln. Bei möglichst vielen Dingen, die so ein zusammen Leben mit sich bringt.
Und auch das Finanzielle? Auch da lässt sich manches an Eigenständigkeit vielleicht fördern. Finanziell unterstützen ist sicherlich ok. Aber das Unterstützungsgesamtpaket sollte zumindest so aussehen, dass es ihr bei dir als Mitbewohnerin nicht besser geht, als wenn sie allein leben würde. Auch nicht (besser?) in Sachen Eigenständigkeit.
LG hawi
dass es für dich ganz konkret Rat gäbe, dem du nur noch folgen brauchtest, das sehe ich eher nicht.
Wenn, dann nur so was wie eine sehr allgemeine Leitlinie.
All das fördern, was der zukünftig größeren Eigenständigkeit deiner Tochter dient, all das zumindest nicht bestärken, das sie weiterhin ziemlich abhängig sein lässt.
Wie weit das geht, wie sich das umsetzen lässt? Schwer zu sagen!
Grad wenn sie wieder bei dir zuhause wohnt? Allzu bequem würde ich es ihr da an deiner Stelle nicht machen. Grad da? Statt als die (kleine) Tochter kannst du sie vielleicht eher als Mitbewohnerin behandeln. Bei möglichst vielen Dingen, die so ein zusammen Leben mit sich bringt.
Und auch das Finanzielle? Auch da lässt sich manches an Eigenständigkeit vielleicht fördern. Finanziell unterstützen ist sicherlich ok. Aber das Unterstützungsgesamtpaket sollte zumindest so aussehen, dass es ihr bei dir als Mitbewohnerin nicht besser geht, als wenn sie allein leben würde. Auch nicht (besser?) in Sachen Eigenständigkeit.
Wenn du mal deine eigenen Ausgaben betrachtest? Würden dir da auch als erstes die einfallen, die du hier jetzt deiner Tochter zuordnest? Oder umgekehrt. Meinst du, wenn womöglich mal umgekehrt du von wem auch immer Unterstützung bräuchtest, dass dann (zu aller erst) das beachtlich wäre?6Lavie1 hat geschrieben:Sie hat jedoch auch schon gewisse Ausgaben: Rauchen, Nägelstudio, Handykosten etc
LG hawi
„Das Ärgerlichste in dieser Welt ist, daß die Dummen todsicher
und die Intelligenten voller Zweifel sind.“
Bertrand Russell
und die Intelligenten voller Zweifel sind.“
Bertrand Russell
Lavie
Sie ist jetzt eine erwachsene Frau.
mit 23 ist man alt genug um Beziehungen und Finanzen selbst in den Griff zu bekommen.
Tochter loslassen ist deine Baustelle
willst du kein Hotelmanager sein, dann sollte man kein Hotel öffnen
Sie ist jetzt eine erwachsene Frau.
mit 23 ist man alt genug um Beziehungen und Finanzen selbst in den Griff zu bekommen.
Tochter loslassen ist deine Baustelle
willst du kein Hotelmanager sein, dann sollte man kein Hotel öffnen
@lemon: Meine Tochter hat mal mit ihrem damaligem Freund einige Monate bei uns gewohnt. Bis gestern wohnte sie mit ihrem jetzigen Freund in einer eigenen Wohnung. Dieser Freund hat jetzt Schlusss gemacht und sie ist jetzt wieder alleine bei uns und möchte sich gerne eine eigene Wohnung suchen.
@nico: Wenn meine tochter ihre 2. Ausbildung fertig hat und sich dann selbständig eine Wohnung leisten kann, werden mein Mann und ich sicherlich auch ihr Zimmer anderweitig nutzen.
@elfchen: Ich fand auch, dass es mit 17 natürlich zu früh war auszuziehen. Wir konnten Sie ja nicht festbinden. Das Dilemma ist m.E. schon immer, dass sie sich, wenn sie sich verliebt, dann immer in eine "Abhängigkeit" begibt. Als sie damals zurückkam, war ich ehrlich gesagt schon froh, sie wieder um mich zu haben, weil sie halt da doch noch jung war. Dass sie sich sooo schnell wieder bindet war nicht gut. Im Nachhinein sagt sie selbst, diese Beziehung hätte sie nicht eingehen sollen.
Klar ist es immer wieder eine Umstellung, wenn sie da wohnt. Es ist nicht so, dass es das Hotel Mama so tatsächlich gibt. Ich kümmer mich schon lange nicht mehr um diie Wäsche meiner Kinder. Auch mein Sohn muss seine Wäsche waschen und aufhängen. Ich lege sie vielleicht noch zusammen. Wir haben einen separten Anbau mit unserem Schlafzimmer und Bad. Die Kinder haben ein eigenes Bad, das auch von Ihnen geputzt werden muss. Die Vorstellungen von Sauberkeit unterscheiden sich natürlich von den meinen. Doch oft mach ich die tür zu und sie putzen es dann schon.
Es ist richtig, ich tat mich schwer mit loslassen. Vor allem, wenn sie Sachen machte, mit denen ich nicht einverstanden war bzw. bin. Doch jetzt ist es schon leichter, weil sie einfach älter ist.
Sie geht ja noch auf eine Berufsfachschule, deshalb bekommt sie mtl. 220,00 von uns, sie arbeitet nebenher und wird halt von ihrer Tante unterstützt (das Geld gibt es nur als zinsloses Darlehen, das muss sie ihr nach der Ausbildung wieder zurückzahlen), damit sie nicht halbtags neben der Schule arbeiten muss sondern nur auf 400,00 € Basis.
Wie gesagt, dieses Mal ist es nicht so, dass sie Schluss gemacht hat, sondern ihr Freund hat Schluss gemacht. Da ihm die ganzen Möbel gehören, denke ich ist sie gegangen.
@nico: Wenn meine tochter ihre 2. Ausbildung fertig hat und sich dann selbständig eine Wohnung leisten kann, werden mein Mann und ich sicherlich auch ihr Zimmer anderweitig nutzen.
@elfchen: Ich fand auch, dass es mit 17 natürlich zu früh war auszuziehen. Wir konnten Sie ja nicht festbinden. Das Dilemma ist m.E. schon immer, dass sie sich, wenn sie sich verliebt, dann immer in eine "Abhängigkeit" begibt. Als sie damals zurückkam, war ich ehrlich gesagt schon froh, sie wieder um mich zu haben, weil sie halt da doch noch jung war. Dass sie sich sooo schnell wieder bindet war nicht gut. Im Nachhinein sagt sie selbst, diese Beziehung hätte sie nicht eingehen sollen.
Klar ist es immer wieder eine Umstellung, wenn sie da wohnt. Es ist nicht so, dass es das Hotel Mama so tatsächlich gibt. Ich kümmer mich schon lange nicht mehr um diie Wäsche meiner Kinder. Auch mein Sohn muss seine Wäsche waschen und aufhängen. Ich lege sie vielleicht noch zusammen. Wir haben einen separten Anbau mit unserem Schlafzimmer und Bad. Die Kinder haben ein eigenes Bad, das auch von Ihnen geputzt werden muss. Die Vorstellungen von Sauberkeit unterscheiden sich natürlich von den meinen. Doch oft mach ich die tür zu und sie putzen es dann schon.
Es ist richtig, ich tat mich schwer mit loslassen. Vor allem, wenn sie Sachen machte, mit denen ich nicht einverstanden war bzw. bin. Doch jetzt ist es schon leichter, weil sie einfach älter ist.
Sie geht ja noch auf eine Berufsfachschule, deshalb bekommt sie mtl. 220,00 von uns, sie arbeitet nebenher und wird halt von ihrer Tante unterstützt (das Geld gibt es nur als zinsloses Darlehen, das muss sie ihr nach der Ausbildung wieder zurückzahlen), damit sie nicht halbtags neben der Schule arbeiten muss sondern nur auf 400,00 € Basis.
Wie gesagt, dieses Mal ist es nicht so, dass sie Schluss gemacht hat, sondern ihr Freund hat Schluss gemacht. Da ihm die ganzen Möbel gehören, denke ich ist sie gegangen.
Naja dem Threadtitel nach geht es ja in erster Linie ums Beziehungstechnische deiner Tochter.
Was hast du daran auszusetzen ?
Ich meine, deine Tochter ist jung, soll sie von Anfang an bei einem Mann versauern ?
Sei froh, dass sie jetzt so einiges durchprobiert, besser jetzt als mit 40, oder ?
Für den Rest gilt mMn " wie man sich bettet, so liegt man".
Du musst halt die Regeln vorgeben und sie hat sich daran zu halten.
Was hast du daran auszusetzen ?
Ich meine, deine Tochter ist jung, soll sie von Anfang an bei einem Mann versauern ?
Sei froh, dass sie jetzt so einiges durchprobiert, besser jetzt als mit 40, oder ?
Für den Rest gilt mMn " wie man sich bettet, so liegt man".
Du musst halt die Regeln vorgeben und sie hat sich daran zu halten.
Nicht das schwarze Schaf ist anders, sondern die weißen Schafe sind alle gleich 
Hallo Lavie!
Mein Tip wäre, bau erstmal eine gute Beziehung zu deiner Tochter auf, dann wird vieles gut!
LGV
Mein Tip wäre, bau erstmal eine gute Beziehung zu deiner Tochter auf, dann wird vieles gut!
LGV
Jemand anderen herabwürdigen ist auch nicht die Lösung.
Ja, wenn das so einfach wäre!Vancouver hat geschrieben:Hallo Lavie!
Mein Tip wäre, bau erstmal eine gute Beziehung zu deiner Tochter auf, dann wird vieles gut!
LGV
-
BillieJane
- Forums-Gruftie

, 48 - Beiträge: 520
Hallo Nico,Nico hat geschrieben: Sei froh, dass sie jetzt so einiges durchprobiert, besser jetzt als mit 40, oder ?
wenn du mal Frauen kennen gelernt hast, welche bereits mit 14 Jahren durch alle Höhen und Tiefen gegangen sind denkst du vielleicht anders.
Mit 40 Jahren kann eine solche Frau schon recht "verbraucht" sein. "Verbraucht" im Sinne von liebes-müde.
Ich persönlich und aus eigener Erfahrung sehe keinen Vorteil für die eigene Liebesfähigkeit darin, bereits ab dem 14ten Lebensjahr bis zur Volljährigkeit schon mehrfach mit abwechelnden Partner zusammen in on-off Beziehungen gelebt zu haben.
Was ich sehe ist jedoch eine Erziehungsmüdigkeit heutiger Single-Eltern, welche von ihrem einzigen Kind, geliebt und als Freund gesehen werden wollen und große Angst davor haben Grenzen zu setzen, in Konfrontation zu gehen und dem eigenen Kind auch mal etwas zu zu muten.
Ich erlebe sehr häufig, dass bereits 3 - 5 Jährige so etwas wie ein "Nein" gar nicht kennen!
Bloß keine Konfrontation, bloß keine Grenzen setzen, damit ich ja auch nicht der/ die Buhmann, Buhfrau bin und mich mein einzigstes Kind auch ja noch lieb hat.
Wir gehöre noch zu dieser "brutalen" Elterngeneration welche sich bei Tochter und Sohn ungebiebt gemacht haben.
Sicherlich hatten sowohl unsere Tochter und unser Sohn mit 14 Jahren bereits ein vollkommen erwachtes sexuelles Interesse.
Doch das haben wir schlichtweg mit 14 Jahren nicht erlaubt.
Wir sind sehr "böse" Eltern. Immerhin, dennoch ist das Vertrauen da, egal was ist unsere Kids vertrauen sich uns an und lassen uns an fast allem in ihrem mittlerweile selbständigen Leben teilhaben.
Wir haben damals viel überlegt und abgewogen in wie weit Grenzen setzen und No-Go`s aussprechen und auch mal abbrupt unterbinden.
Unserer Bindung zu unseren Kindern hat es bis heute nicht geschadet.
Ich würde gerne aus heutiger Erfahrung Eltern dazu aufmuntern sich zu erlauben auch die "bösen Eltern" sein.
BillieJane
Ja, versteh schon, es sagt auch keiner, dass es leicht ist!6Lavie1 hat geschrieben:Ja, wenn das so einfach wäre!Vancouver hat geschrieben:Hallo Lavie!
Mein Tip wäre, bau erstmal eine gute Beziehung zu deiner Tochter auf, dann wird vieles gut!
LGV
Ich sehe allerdings nur darin eine langfristige Lösung. Sie ist deine Tochter, dein eigenes Fleisch und Blut. Sie konfrontiert dich mit dir selbst, es ist eine harte Auseinandersetzung mit dir selbst. Es ist sehr verständlich, dass man da lieber den leichteren Weg wählen würde. Aber denke langfristig, es soll doch alles (vieles) gut werden. Ich denke mir, lieber jetzt mal ein, zwei Jahre aktiv an der Beziehung arbeiten, und dann die Lorbeeren ernten, als ewig so dahinrudern.
Weiß nicht, ist nur mein Gefühl zur Sache.
LGV
Jemand anderen herabwürdigen ist auch nicht die Lösung.
@BillieJane
Oh ja sie hat ja mit fast 23 Jahren schon 3 in Worten DREI !!!! Freunde gehabt, da ist die Gefahr dass sie bald verbraucht sein wird natürlich immens groß .......
Ansonsten gebe ich dir im großen und ganzen Recht, wobei z.B. ich nur sehr sehr wenige Momente hatte in denen ich gezwungen war mich bei meinem Sohn unbeliebt zu machen.
Mit etwas gutem Willen geht es auch einfach nur mit viel Liebe und Konsequenz.
Oh ja sie hat ja mit fast 23 Jahren schon 3 in Worten DREI !!!! Freunde gehabt, da ist die Gefahr dass sie bald verbraucht sein wird natürlich immens groß .......
Ansonsten gebe ich dir im großen und ganzen Recht, wobei z.B. ich nur sehr sehr wenige Momente hatte in denen ich gezwungen war mich bei meinem Sohn unbeliebt zu machen.
Mit etwas gutem Willen geht es auch einfach nur mit viel Liebe und Konsequenz.
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Ratlosigkeit
- [nicht mehr wegzudenken]
![[nicht mehr wegzudenken] [nicht mehr wegzudenken]](./images/ranks/rank_phpbb_5.gif)
, 48 - Beiträge: 1294
Mit 23 ist sie erwachsen und volljährig.
Ob sie 3, 8 oder 92 Freunde haben will, ist ihre Sache, solange sie das emotional durchsteht (kann man nicht beurteilen; muss man aber auch nicht).
Deine Sache ist, ob Du da die Konsequenzen mittragen willst (finanziell, emotional, in allem, was die Lebensumstände betrifft).
Hier wäre eine klare Absprache irgendwie sinnvoll. Und ich meine eine klare Absprache unter Erwachsenen. Was kannst Du geben? Was erwartest Du dafür? Und ebenso: was kann sie tun, um die Situation zu entspannen?
Ob sie 3, 8 oder 92 Freunde haben will, ist ihre Sache, solange sie das emotional durchsteht (kann man nicht beurteilen; muss man aber auch nicht).
Deine Sache ist, ob Du da die Konsequenzen mittragen willst (finanziell, emotional, in allem, was die Lebensumstände betrifft).
Hier wäre eine klare Absprache irgendwie sinnvoll. Und ich meine eine klare Absprache unter Erwachsenen. Was kannst Du geben? Was erwartest Du dafür? Und ebenso: was kann sie tun, um die Situation zu entspannen?
Alles ist gut, wenn es aus Schokolade ist.
In dem, was Nico schreibt, kann ich mich mit meiner Sicht, Überzeugung, Meinung, noch am ehesten wieder finden.Nico hat geschrieben:Was hast du daran auszusetzen ?
Ich meine, deine Tochter ist jung, soll sie von Anfang an bei einem Mann versauern ?
Sei froh, dass sie jetzt so einiges durchprobiert, besser jetzt als mit 40, oder ?
Aber sogar das?
Auch darin steckt die (Alters-)Weisheit, die ich mit 20 überhaupt nicht abkonnte. Und die mir heute auch auf den Keks ginge, würde sie mir nahe gelegt. Macht so keiner mehr mit mir. Da schützt mich schon mein Alter. Die Jahre? Wenn überhaupt, dann haben sie mich für mich „weiser“ wissender gemacht. Aber halt durch das eigene Erfahren. Im guten und im Schlechten. Meine Schlüsse daraus?
Sehr wenig, das ich so sagen, schreiben würde, wie ich es hier jetzt häufiger lese.
Für sich und sein Leben lernt jeder durch das eigene Tun oder Lassen. Egal auf welchen Lebensausschnitt es sich nun konkret bezieht.
Soll Mutter froh sein, wenn die Tochter Männer ausprobiert? Oder soll sie froh sein, wenn Tochter grad das nicht tut? So lange die Mutter einerseits selbst ehrlich ist andererseits ihre Tochter ab einem gewissen Punkt ihr Leben selber leben lässt, grad auch dann, wenn sie selbst es für falsch hält, kann/darf/sollte Mutter froh sein oder eben nicht. Auf was ist eigentlich wurscht. Schon deshalb, weil weder das Ausprobieren noch das Nichtausprobieren Erfolg garantieren.
Was wäre denn Erfolg? Für mich noch am ehesten der, selbst was für sich zu erfahren, zu lernen. Bei so was sind Meinungen anderer schon wichtig. Bis heute kann ich sie selber aber um so eher annehmen, je mehr der Ratgeber bei sich bleibt, seine eigenen Erfahrungen schildert, ohne allzu viel Besserwisserei, ohne dass ich das Gefühl bekomme, jemand maßt sich an, er könne für mich mein Leben besser leben.
Wer das tut, den habe ich bereits in recht jungen Jahren nach seinem „richtigen“ Leben gefragt. Fanden die, die es betraf, selten gut. Zumindest hörten sie meist schnell auf, mir reinzupfuschen. Freunde habe ich mir so kaum gemacht. Aber ich selber wollte diese Art „Freunde“ auch nie! Und meine Eltern? Ich glaub, sie haben es gelernt, nicht nur, weil sie wollten, auch weil sie mussten, weil es quasi Bedingung für das „erwachsene“ Eltern-/Kindverhältnis war.
LG hawi
„Das Ärgerlichste in dieser Welt ist, daß die Dummen todsicher
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