Atmung- alles nur psychisch?

Die Psyche spielt eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung des körpereigenen Abwehrsystems: immer mehr Krankheiten werden heute als 'psychosomatisch' und damit ggf. psychotherapeutisch relevant betrachtet.
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KittyCat75
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Atmung- alles nur psychisch?

Beitrag Di., 29.04.2008, 17:36

Hallo ihr Lieben,

vielleicht weiss ja einer von euch einen Rat, oder hat ähnliche Sorgen.

Seit ungefähr einem Jahr leide ich an vielen verschiedenen Symthomen. Angefangen hat alles als ich letztes Jahr eine neue Arbeitsstelle bekam. Ich bin vom Dienst nach Hause gekommen und da wurde mir urplötzlich schlecht, ich verspürte Schwindel und hatte das Gefühl nicht mehr atmen zukönnen. Ich bin sofort zum Arzt, aber der konnte nach einem EKG und Abhören der Lunge nichts feststellen. Damals fing die Tortur an, noch dachte ich, dass das eine einmalige Aktion gewesen sei, aber von wegen es wurde immerschlimmer, und schlimmer. Keiner konnte mir helfen, ich wurde so krank dass ich echt nichts mehr machen konnte.
Ich zu sehr vielen Ärzten, Lungenfacharzt, Hausarzt ( den hab ich dann auch gewechselt ) Orthopäde, Frauenarzt, Heilpraktiker, aber keine konnte einen richtigen Befund erstellen.
Die Schilddrüse wurde untersucht da sei alles, bis auf leichten Jodmangel in Ordnung.
Bei der Mangenspieglung stellen sie Bewegungsstörungen vom Magen und den Helio Bacter fest, wurde auch schon behandelt.
Der Orthopäde stellte fest das ich kaum mehr Muskulatur am Rücken habe und Halötungstörungen habe.
Und der Lungenfacharzt stellte eine leichte teilweise reversible Obstruktion fest.

Von allen Ärzten habe ich mir immer wieder versichern lassen, dass ich nichts mit der Luft habe, das war nämlich das schlimmste an der ganzen Sache und da fast alle anderen Symthome ausser die Atmungsschwierigkeiten verschwunden sind,
habe ich trotzdem immer noch Angst, ich bin etliche Male von vielen verschiedenen Ärzten abgehöhrt worden, die Lunge ist 2x geröngt und durchleuchtet worden.

Aber ich bin nicht überzeugt davon, dass nichts ist.
Wenn ich dieses gefühl habe, dann der Druck auf dem Kopf und der Schwindel hinzu kommt dann ist das wie wenn zuwenig Sauerstoff im Körper ist. Hbe auch immer ein Reizgefühl im Hals und das Gefühl ständig gähnen zu müssen.
Der Sauerstoff im Blut wurde auch schon öfter gemessen, aber wie soll es anders sein: der liegt bei 99 % also bestens.

Mittlerweile geht es mir ja wesentlich besser, aber da ich auch noch rauche ( ich weiss, wie bescheuert sich das anhört keine Luft kriegen und dann noch rauchen!!! Aber nach 17 Jahren starken Rauchens ist das mit dem aufhöhren echt super schwer ) wird grad beim rauchen extremer.
Kann es doch mit der Lunge zusammen hängen??
Hätten die Ärzte entdeckt, wenn mit der Lunge etwas nicht in Ordnung ist??
Bestimmt, wäre es auf gefallen, wenn z.B meine Lungenblässchen sich abbauen, oder???

Ich habe echt Angst, vielleicht weiss ja jemand von euch einen Rat, wie ich mir endlich sicher sein kann, dass es nicht körperliches ist!!!


KittyCat75

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münchnerkindl
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Beitrag Di., 29.04.2008, 18:14

Also ich habe folgendes:

Ich hab meine Lunge längere Zeit mit viel Feinstaub strapaziert. Airbrushmalen und das Schleifen von Kunstharzfiguren. Meine Hobbies eben. Habe das lange Zeit komplett unterschätzt und mich nicht geschützt.

Und mittlerweile ist es so daß wenn ich nur geringe Mengen Staub abkriege bei irgendwas ich Druck auf der Brust und leichte Schmerzen beim Atmen kriege.

Der Lungenfacharzt hat keinen nennenswerten Schaden und keine Funktionseinschränkung gefunden. Trotzdem habe ich diese Beschwerden schon beim Einatmen von kleinen Mengen Staub. Tagelang. Selbst wenn ich hohe Regale abstaube wo sich Staubschichten angesammelt haben langt das.

Hab mir also für sämtliche staubenden Arbeiten eine Lackierermaske angeschafft die wirklich allen Staub ausfiltert. Meine Atemwege sind einfach ein bischen geschädigt und damit komme ich gut klar.

Wenn ich Zigarrettenrauch einatmen müsste ( da müsste mir schon jemand viel Geld bieten daß ich mir so einen widerlichen Stängel einpfeife..) hätte ich wahrscheinlich ähnliche Probleme wie Du... Von daher sehe ich schwarz daß sich Deine Beschwerden bessern so lange Du rauchst.

Liebe Grüsse,

Petra

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münchnerkindl
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Beitrag Di., 29.04.2008, 18:19

KittyCat75 hat geschrieben: Seit ungefähr einem Jahr leide ich an vielen verschiedenen Symthomen. Angefangen hat alles als ich letztes Jahr eine neue Arbeitsstelle bekam. Ich bin vom Dienst nach Hause gekommen und da wurde mir urplötzlich schlecht, ich verspürte Schwindel und hatte das Gefühl nicht mehr atmen zukönnen. Ich bin sofort zum Arzt, aber der konnte nach einem EKG und Abhören der Lunge nichts feststellen.
Allerdings hört sich DAS eher psychosomatisch an...

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luftschnapper
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Beitrag Mi., 30.04.2008, 14:19

Hallo KittyCat 75
Also ich kann deine Angst vollkommen verstehen, habe ein ähnliches Problem und zwar seit 29.1. permanent leichte Atemprobleme und zwar Block-ade/ Widerstand beim Durchatmen, immer nur mit Mundatmung das Gefühl genug Luft zu bekommen. Nach einem Monat hat sich das sogar verstärkt und ich bekam dazu ein leichtes Schwindelgefühl, Brennen in Handgelenken und Brustbereich.
Ging zu Hausarzt und dann Röntgen (35 Jahre Rauchen, seit 8 Wochen aufgehört nach-dem ich beim Lungenröntgen eine Schockdiagnose COPD bekam).
Mein Hausarzt hat die Diagnose gleich akzeptiert und wollte mich dementsprechend behandeln. Mir war dies aber zu wenig und ich habe noch - gott sei dank - einen absoluten Top-Lungenspezialisten konsultiert. dessen Diagnose: normale Lungenwerte und kein CoPD,
da die Probleme aber weiter bestehen bin ich momentan auf meiner Odysee durch die Facharztbereich:
Allergie (oB),
Belastungs-EKG (125% Leistungsfähigkeit),
HNO (leichte Entzündung Kehlkopf, trockene Nasenschleimhäute)
Zahnarzt (alles ok)
Also überall keine plausiblen Gründe für meine Probleme.
Jetzt bin ich gerade bei Physio (4. Brustwirbel wurde mir bereits 2x eingerenkt und Massagen) aber noch immer keine Lösung.

Mir fällt ehrlich gesagt fast nur mehr ein, das mein Problem psychisch ist (bin seit 10/07 vorzeitig in Adminpension) aber das ist eigentlich nicht mein Ding solche psychischen Probleme zu haben und daher möchte ich wirklich alle physischen Optionen ausschöpfen.
Vielleicht ist es bei Dir auch wirklich psychisch, vor allem da du ja erst einen Job angefangen hast und scheinbar massiv unter Stress stehst. Jedenfalls würde ich dir unbeding raten mit dem Rauchen aufzuhören (geht ganz einfach wenn du dir die Krankheit CoPD einmal ein wenig näher ansiehst)
Sobald ich weiteres weis werde ich wieder posten und höre vielleicht auch von Dir wies weitergeht
Alles Liebe und Kopf hoch
luftschnapper

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rabenschwarz
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Beitrag Mi., 30.04.2008, 14:48

hallo,

das problem mit der luftnot kenne ich nur allzu gut, und was ihr schreibt, kommt mir mit allen details auch sehr bekannt vor. manchmal ist es schwer etwas als psychosomatisch zu akzeptieren, wenn es das leben sooo sehr einschränkt. man denkt dann oft, DAS kann doch nicht nur psychisch sein. ich war sogar mal wegen ungeklärtem schwindel eine woche im krankenhaus. ich bin immer fast umgekippt, so heftig war er. trotzdem hat man nichts gefunden, und mittlerweile akzeptiere ich, dass selbst das psychisch bedingt war.

hast du die atemprobleme permanent oder kommen sie in plötzlich und verschwinden dann aber auch wieder? merkst du vielleicht, dass sie gar nicht da sind, wenn du mal einen tag oder ein paar stunden sehr abgelenkt warst und dich selbst nicht so sehr auf deinen körper konzentriert hast?

als ich vor jahren über mehrere wochen atemnot sehr heftig in verbindung mit angstzuständen hatte, konnte ich wie du trotzdem nicht mit dem rauchen aufhören. ich glaube, wenn es was ernstes wäre, würde der körper schon selbst streiken. vor über 2 jahren hatte ich eine ganz üble rachen/kehlkopfentzündung und konnte eine woche nicht rauchen, selbst wenn ich gewollt hätte. seitdem habe ich es ganz gelassen. kann nur jedem raten so eine chance zu nutzen. so schwer ist es dann gar nicht mehr.

lg, rabe

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luftschnapper
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Beitrag Mi., 30.04.2008, 15:00

hi rabe
meine atemprobleme sind eigentlich permanent (egal ob ich gehe oder schlafen möchte oder ......) das das psychosomatisch möglich sein kann ist mir klar, trotzdem möchte ich vorweg einmal alle physischen probleme abklären um nicht den einfachsten weg - alles auf die psyche zu schieben - zu gehen.
interessant finde ich, das du ebenfalls probleme mit dem gleichgewicht hattest. hatte ich sept. 07 ebenfalls - ganz plötzlich - massiven schwankschwindel, machte CT und es wurde kein grund gefunden, ist nach einigen tagen wieder von selbst weggegangen.

ist dein schwindel eigentlich jetzt weg bzw. hast du deine atemproblem auch angebracht??
lg-luftschnapper

bezüglich dem rauchen kann ich für kittycat75 nur sagen nachdem ich die problematik mit atemproblemen erlebt hatte und der verdacht copd geäußert wurde (auch wenns das jetzt nicht ist) und mir einmal die auswirkungen in einigen foren angesehen hatte, hatte ich eigentlich keine probleme damit aufzuhören, vielleicht solltest du auch mal allen carr "endlich nichtraucher" lesen ist sehr interessant

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rabenschwarz
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Beitrag Mo., 05.05.2008, 13:37

hallo luftschnapper,

hm, na wenn du es permanent hast, ist es vielleicht noch etwas anders als bei mir. bei mir treten sie in unregelmäßigen abständen auf, und ich sehe keinen in diesen momenten direkten auslöser dafür. vor jahren zusammen mit den angststörungen waren die atemprobleme aber heftiger. ich bekomme sie immer nur in psychisch sehr stark belastenden phasen.

ich kann verstehen, dass du das körperliche abklären willst. sicher bin ich mir auch nie, was nun psychisch und was wirklich körperlich ist. irgendwann komme ich mir aber dumm vor von einem arzt zum anderen zu rennen, was mich persönlich dann noch mehr runterzieht. es gibt sowieso keinen arzt, der mir eine befriedigende antwort geben könnte

das mit dem schwindel hat sich nach dem krankenhausaufenthalt immer mehr gelegt. ich habe zwar jetzt immer noch ab und an kreislauf- und schwindelprobleme, glaube aber, dass ich mich damals zusätzlich reingesteigert habe.

leider sind das aber auch nicht meine einzigen psychosomatischen beschwerden. bei mir scheint es fast so, dass sich die psyche eine neue schwachstelle sucht, wenn bei einem symptom eine körperliche krankheit ausgeschlossen wird. dann hab ich sehr bald schon wieder woanders schmerzen oder beschwerden. ist irgendwie ein teufelskreis und schwer zu durchbrechen.

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sawadsee
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Beitrag Di., 06.05.2008, 19:19

Hallo,

ich kenne das mit dem ständigen "nach Luft schnappen" auch sehr gut. Habe damals, vor ca. 3 Jahren, das zum erstem Mal in Zusammenhang mit einer Panikattacke erlebt. Irgendwie war es damals ein "guter" Auslöser und der Startschuss für eine Psychoanalyse.
War sogar in der Notaufnahme, Lungenfacharzt etc, einfach um alles somatische auszuschließen, aber dann sah is doch ein, dass es nicht körperlich sein kann. Eine Psychotherapie kam bis zum damaligen Zeitpunkt nicht in Frage, aus heutiger Sicht war es einfach nur gut so.
Das Luftschnappen variiert, es gibt tatsächlich Phasen wo es nicht da ist, dafür gibt es dann wieder längere Phase wo es permanent vorhanden ist.
Oft ist es mir auch nicht klar warum es vorhanden ist, wenn ich mich aber "traue dahinter zu schauen", dann wird es schon klarer.

l.g.

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Beitrag Mi., 07.05.2008, 20:23

hallo sawadsee
bin jetzt wirklich schon ziemlich überzeugt, das es psychisch ist, war heute nochmals bei Lungenfacharzt und habe eine erweiterten Check gemacht, alles ok, er meint ich kann zum Plaudern wieder vorbeischaun .
schau mir nur noch die Physio an und dann muß ich mich wirklich mit dem Psycherl beschäftigen. Mein Problem ist allerdings, das dies nicht wirklich mein Stil ist und ich eigentlich nicht glaube, das meine Arbeitsbeendigung e/Okt/2007 (bei 80% Bezug bis zur Pension) oder auch die gut verlaufenen Operationen meiner Mutter (sonst gab es eigentlich nichts) so ein Problem auslösen.
Was war (ich hoffe es ist vorbei und du hast es nicht mehr?? bzw. wenn noch akut was hindert dich zum Psycherl zu gehen) eigentlich bei dir der Auslöser - falls die Frage zu persönlich ist bitte ich um Entschuldigung
Alles Liebe
Luftschnapper

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Beitrag Do., 08.05.2008, 11:14

lieber luftschnapper,
die ursachen liegen nicht immer in der nahen vergangenheit. manchmal muss man viel tiefer graben. aber selbst wenn sich keine eindeutige ursache für deine beschwerden finden lässt (das gibt es leider auch), kann dir eine therapie helfen. vielleicht reichen bei dir auch schon ein paar sitzungen.
was genau ist nicht dein stil, dich mit psychischen problemen zu beschäftigen? vielleicht ist genau das der punkt und du verdrängst einiges. deshalb könnte dir jetzt auch noch nicht bewusst sein um welches thema es eigentlich geht.
ich wünsche dir jedenfalls viel erfolg,
rabe

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Beitrag Fr., 09.05.2008, 07:58

hallo rabe
ist mir klar, das hier lange aufgestautes zusammenwirken kann und ich werde - nach abklärung aller möglichen physischen optionen (hier fehlt mir noch CD der BWS) - auch das therapiethema angehen.
mit "ist nicht mein stil" meinte ich, das ich eigentlich die meisten sachen anspreche und nicht sehr viel hinunterschlucke und natürlich vor allem auch sehr gerne etwas angreifen kann
danke und lg
luftschnapper

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Beitrag Fr., 09.05.2008, 16:38

Hallo Luftschnapper,

Der damalige "Auslöser" ist doch sehr komplex und war mir lange nicht bewusst. Da ich immer diejenige war bei der alles so "scheinbar perfekt" und unkompliziert verlaufen ist, wollte ich es selbst nicht wahrhaben, aber die Panikattacken haben mir dann die Augen geöffent und meine "ach so heile Welt" war zerschmettert.
In der Analyse wurde dann schon klarer, warum es gerade jetzt passierte, da meine ich vor allem den Zeitpunkt und nicht die Auslöser damit. Zeitlich gesehen war es eben gerade besonders günstig diese "Schwäche" auszuleben, da ich zu diesem Zeitpunkt mein Leben veränderte, ich wechselte sozusagen von meinem Berufsleben auf die Uni und wollte mir so ein Jahr Auszeit vom Job nehmen. Da hatte ich dann endlich Zeit, Zeit für mich und scheinbar Zeit Ängste zuzulassen, davor war ja kein Platz da.
Bezüglich der Aulöser kann ich sagen, dass es sich bei mir um tiefliegende Existenzängste handelt, die natürlich rational gesehen völlig unrealistisch sind, tja und genau das ist ja auch das paradoxe daran. All diese Ängste wurden ja erst in der Analyse bewusst, vieles hat sich langfristig sehr stabilisiert und den "Rest" den werde ich auch noch schaffen.

Es ist sicherlich wichtig, dass du alles somatische ausschließen kannst um Gewissheit zu erlangen und dich dann für ein weiteres Handeln zu entschließen. Oftmals benötigt man einen kleinen Stoß in die richtige Richtung, ich spreche da mal von mir, hätte ich diesen nicht bekommen, dann hätte ich wesentlich länger gelitten.

Ich wünsche dir alles Liebe und hoffe, dass dein CT-Befund negativ ist.

L.G. sawasdee

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Beitrag Sa., 10.05.2008, 10:09

Hallo sawadsee
Also dein Grund das du endlich Zeit hattest dafür Ängste zuzulassen könnte auch für mich passen, vorher mußte ich ja ebenfalls perfekt funktionieren (hatte als Abt. Leiter für über 30 MA zu sorgen und natürlich kein Platz für Schwäche). Daher könnte es natürlich die Psyche sein. Werde aber trotzdem noch eine Akupunktur (TCM) + Massagen fertigmachen und habe auch bereits einen Termin bei Homäopathen.
Parallel mache ich aber bereits progressive Relaxion (ist Muskelentspannung und eine wirklich klasse Sache).
Vor allem möchte ich auch Abwarten wie sich das Atemproblem verhält, wenn ich in 2-3 Monaten die Auswirkungen meiner Kreuzbandop endlich weg habe.
Und wenn dies alles nichts hilft dann jedenfalls Psychotherapie. Es bringt wahrscheinlich auch nichts, wenn man zu viele differente Sachen gleichzeitig macht, dann wüßte ich ja nicht welches hilft.
Für deine Restprobleme wünsche ich Dir viel Erfolg, das du auf dem richtigen Weg zu sein scheinst zeigen ja die bereits vorliegenden Erfolge, falls es etwas Neues gibt würde ich mich freuen von Dir zu lesen

Alles Gute und liebe Grüße
Luftschnapper

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Beitrag Sa., 10.05.2008, 16:25

Hallo Luftschnapper,

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es bei dir ähnlich ist, ich meine was den Zeitpunkt angeht (Berufsbeendigung), wie du ja selbst sagst, hast du davor ja perfekt funktionieren müssen.
Progressive Muskelrelaxation habe ich eine Zeit lang auch angewendet und es hat gut geklappt, auch Joga ist für die Atmung ein tolles Training, Sport selbst war auch oft erleichternd, aber oftmals, an so manchen Tagen, wenn der Druck wieder sehr hoch ist und man real gesehen dafür keinen wirklichen Grund findet, hilft kaum was und ich bin nur am Luftschnappen. Am meißten Hilft mir dann meine Analytikerin, indem man sich diese Situationen, Ängste und vor allem Phantasien genau ansieht und der Realität wieder näher rückt.
Das ständige Luftschnappen ist ein sehr belastendes Symptom, andererseits zeigt es mir immer "hallo, es geht dir nicht gut". Hatte früher sehr quälende Schlafstörungen (ca. 2 Jahre), und trotzdem habe ich irgendwie funktioniert, und gar nicht mal so schlecht für diesen chronischen Schlafmangel. Aber das hat scheinbar damals noch nicht gereicht um etwas für mich zu tun.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Progessiven Muskelrelaxation, generell finde ich alternative Methoden sehr bereichernd und stellen eine wunderbare Ergänzung dar.

Alles Liebe,
sawasdee

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luftschnapper
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Beitrag Mo., 12.05.2008, 18:37

hallo sawa
lese ich richtig und du hast wirklich seit mehr als zwei jahren atemprobleme?? und das minütlich tag und nacht.
wie hast du das ausgehalten, bzw. hältst du das aus??

also wie lange ich diese situation (minütlich tag und nacht) aushalte kann ich wirklich nicht sagen, bin schon so frustriert das mir nichts mehr freude macht, es ist ja so, das man keinen positiven moment mehr hat sondern nur versucht die blockierte luft zu kriegen (und die ärzte finden nichts sondern doktern nur herum).
sport kann ich ja mit meiner aktuellen kreuzbandverletzung derzeit nicht machen aber darauf hoffe ich noch und muß aber sicher dafür noch 1-2 monate durchhalten.

alles liebe luftschnapper