Nächtliches Essen

Bulimie, Anorexie, Adipositas, EDNOS (mehr zur Unterscheidung finden Sie in meinen themenbezogenen Artikeln im Archiv, darüber hinaus finden Sie auf der Website auch Selbsttests zum Thema)
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Insel
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Nächtliches Essen

Beitrag Mo., 09.09.2019, 16:53

Es ist so eine Angewohnheit, eine die mir zu schaffen macht.....ich gehe fast jede Nacht an den Kühlschrank und esse etwas.
Das sind jetzt nicht die riesigen Mengen...meist ein Stück Käse, zwei oder drei Scheiben Wurst, manchmal aber auch Reste vom Mittagessen.Erst wenn ich gegessen habe, werde ich müde und kann schlafen.
Ich bin ein Nachtmensch und gehe selten vor 1 Uhr ins Bett. Meist esse ich tagsüber ganz normal, drei Mahlzeiten am Tag, einigermaßen gesund,- vielleicht etwas zu viel Fleisch. Trotzdem ist es so, dass ich spätestens um zwölf regelrecht Hunger habe.Ich versuche immer, mich zu beherrschen, aber an 6 von 7 Tagen schaffe ich es nicht und esse etwas.
Ich will das eigentlich nicht, ich bin inzwischen übergewichtig (15 Kilo zuviel) und habe Probleme mit dem Blutzucker (ist am Grenzwert). Habe ich eine Ess-Störung? Was kann ich dagegen tun? Wie schafft man es , diszipliniert zu sein?
Und warum habe ich gerade nachts am meisten Hunger?

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Hiob
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Beitrag Mo., 09.09.2019, 18:01

Ich würde es noch als sympatische Naschsucht bezeichnen und nicht als Störung. Ich nehme an, du leidest einzig unter der Gewichtszunahme, das Naschen selbst dürfte ja keine unangenehmen Wirkungen haben, außer man wird erwischt. Generell ist es ungünstig, den Körper, wenn er nach und nach in den Fettstoffwechsel wechselt, mit einem Happen zu unterbrechen. Wenn du beispielseise alle halbe Stunde einen Schluck Wein trinkst, ein Stückchen Apfel isst oder ein Stück Schokolade, wird ständig gewechselt und du kannst so gut wie nicht abnehmen. Das würde ich also auch tags über nicht machen, eher mal versuchen, den Hunger auszuhalten, größere Esspausen einüben. Tja, du kannst dir einen Tee hinstellen und den "naschen", ich hab manchmal den Kühlschrank geöffnet und dann laut gesagt "so, das zählt jetzt als genascht" und bin wieder verschwunden. Zum Glück ist das dann auch irgendwann wieder verschwunden.

Du kannst die Töpfe raus ins freie stellen, dann bist du vielleicht zu faul dort hin zu schleichen, diese Scheibenwurst nicht mehr kaufen, die sich so schnell vernascht oder du lässt dir irgendein harmloseres Ritual als Ersatz einfallen. Irgendwas wo du dir sagen kannst, "so, jetzt hätten wir das auch noch erledigt"...und kannst dann wieder schlafen gehen. Vielleicht wird dir das dann zu blöd udn du lässt es. Es wird ja im Prinzip darum gehen, die Angewohnheit zu unterbrechen...das wird schon erstmal einige Tage/Wochen "Druck erzeugen"...aber da wirst du wohl durch müssen.

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Beitrag Di., 10.09.2019, 22:09

Insel hat geschrieben:
Mo., 09.09.2019, 16:53
Ich will das eigentlich nicht, ich bin inzwischen übergewichtig (15 Kilo zuviel) und habe Probleme mit dem Blutzucker (ist am Grenzwert). Habe ich eine Ess-Störung? Was kann ich dagegen tun? Wie schafft man es , diszipliniert zu sein?
Und warum habe ich gerade nachts am meisten Hunger?
Nein, eine Essstörung ist das nicht. Sondern ganz normal. Der Mensch will Fettreserven schaffen für schlechte Zeiten... dem Körper an sich ist nicht bekannt, dass wir nicht mehr in der Steinzeit leben.

Was meinst du genau mit gesundem Essen?


Diesen Heißhunger bekommt man, wenn der Blutzucker relativ schnell nach unten geht. Den Blutzucker kann man mit Nahrungs steuern (wennn er noch gesund funktioniert).

Von diesem nächtlichen Essen nimmst du nicht zu. Das sind zu wenig Kalorien.


Du wirst auch schon über den Tag verteilt mehr Kalorien zu dir nehmen als du verbrauchst.

Ich würde mal 3 Tage an denen du ganz normal isst, jede Kleinigkeit mit Gewichtsangabe aufschreiben und die kcal ausrechnen.

Da wir viel unbewusst essen, ist da fast jeder überascht wie viel kcal das sind.

Wenn du tagsüber etwas einsparst, brauchst du den Snack nachts nicht wegzulassen.

Online gibt es Rechner mit denen du deinen persönlichen Grundumsatz ausrechnen kannst.

Ich würde mich einfach mal genauer damit befassen.
"You cannot find peace by avoiding life."
Virginia Woolf

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Insel
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Beitrag Mi., 11.09.2019, 13:54

Danke Dir! Ich esse ehr weniger als früher....nehme aber trotzdem zu, vermutlich weil ich altersbedingt einen geringeren Grundumsatz habe und mich auch weniger bewege....
Habe mich schon sehr mit Ernährung beschäftigt, mir ist auch klar, dass ich zu viele Kalorien zu mir nehme.
Es fällt mir schwer, noch weniger zu essen, denn ich esse gern.
Gesund heißt, viele naturbelassene Lebensmittel, die ich selbst zubereite....also keinerlei Fertigprodukte. Viele Bio-Produkte, genügend Obst und Gemüse sowie Rohkost.
Aber ich esse sehr gerne Wurst und Käse und dreimal die Woche auch Fleisch.
Mir ist unklar, weshalb ich immer nachts die schlimmsten Hungergefühle habe.....ich könnte da alles mögliche in mich hereinschlingen....mache das aber nur selten, meist esse ich nur relativ wenig, gerade so, dass der ärgste Heißhunger gestillt ist.
Mein Bauch wird zusehends dicker, ich habe das Gefühl, dass ich ausschließlich am Bauch zunehme.
Das ist alles andere als schön und gesund ist das Bauchfett ja auch nicht gerade.

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Scars
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Beitrag Sa., 14.09.2019, 09:41

Bist du schon durch mit den Wechseljahren?
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Kirchenmaus
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Beitrag So., 15.09.2019, 09:02

Insel hat geschrieben:
Mi., 11.09.2019, 13:54

Mir ist unklar, weshalb ich immer nachts die schlimmsten Hungergefühle habe.....ich könnte da alles mögliche in mich hereinschlingen....mache das aber nur selten, meist esse ich nur relativ wenig, gerade so, dass der ärgste Heißhunger gestillt ist.
Ich könnte mir vorstellen, dass der Körper nachts einfach schon müde ist und eigentlich schlafen möchte. Und wenn er das nicht darf, dann braucht er eben Energie zum Wachbleiben – also musst du essen.

Vielleicht könntest du es mit einem Glas Milch probieren, denn vielleicht fehlt dem Körper auch Kalzium.

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Waldschratin
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Beitrag So., 15.09.2019, 10:01

Hallo Insel,
ich würde das auch erstmal medizinisch mit abklären lassen.
Schlafstörungen bzw. Schlafmangel kann sowas auslösen, Hormone könnens sein, Diabetes würde ich abklären lassen und Nährstoffe checken, all sowas.
Jede Liebe, die von einer Sache abhängig ist, hört auf, wenn die Sache aufhört; die aber, die von keiner Sache abhängig ist, hört niemals auf.
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Kreativus50
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Beitrag Do., 19.09.2019, 11:47

Liebe Insel,

eine mögliche Richtung, in die Du für Dich , neben den bereits gesagten, auch forschen könntest:
Könnte der Hunger ein Symptom sein? Gibt es in Deinem Leben andere Bereiche, wo Du hungerst/ Dir also was
fehlt? Wo wirst Du nicht satt?

In diese Richtung dachte ich sofort, als ich auch Deine Beiträge in anderen Threads gelesen habe.
Und weil ich selbst dieses Essverhalten (manchmal tags, oft auch nachts) genau so praktiziere.
Ich bin soweit, dass medizinisch abgeklärt ist, dass ich soweit gesund bin. Ich verstehe inzwischen, dass ich noch
immer übermäßig esse, um andere Löcher in mir zu stopfen (z.B emotionalen Mangel in der Partnerschaft) . Und ich
stopfe damit alle (noch) zu viel und zu unaushaltbar erscheinenden Gefühle zurück und runter.
Insofern konzentriere ich mich auf die Arbeit an den Ursachen und hoffe, das das Symptom dann verschwindet.

Mich hat ein Spruch drauf gebracht: Was man im Leben nicht hat, hat man im Symptom.
Daraufhin bin ich forschen gegangen.

Vielleicht ist da ein Denkansatz für Dich dabei.


cinikus
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Beitrag Do., 19.09.2019, 12:10

Vielleicht braucht dein Körper etwas von dem Zeug. Irgendwelche Närstoffe, die er tagsüber nicht gekriegt hat.

Wenn du dir wegen des Gewichts Sorgen machst, aber dieses Essen in der Nacht brauchst, dann verzichte doch auf das Frühstück. Schau, dass du wenigstens ein Mal am Tag eine Esspause von 16 Stunden zusammenkriegst, in der du auch nicht snackst. Würde dann ab deinem Mitternachtssnack zählen. Also erstes Essen am Tag um 16:00. Wenn dir das zu spät ist, dann denke daran, wenn du nachts zum Kühlschrank gehst. Rechne hoch, wann du dann als nächstes erst wieder essen dürftest. Eventuell lässt sich der Snack vermeiden. Oder aber, du bist eben ein Spätesser und es stört dich überhaupt nicht, tagsüber zu fasten.

Hast du dieses nächtliche Essen schon immer betrieben? Wenn es nur eine Angewohnheit ist, dann kann man das ablegen. Braucht etwa einen Monat, aber dann kann man sich nicht mehr vorstellen, so was je gebraucht zu haben. Wie das gehen könnte, haben dir eh schon andere erzählt.

Übrigens kann man Hunger trainieren. Wenn man immer zur gleichen Zeit etwas isst, bekommt man zu der Zeit Hunger, völlig egal, ob der Körper etwas braucht. Wenn du dir das abgewöhnen willst, hilft dir dieses Wissen. Der körperliche Hunger wird nach einigen Tagen weg sein, wenn du konsequent bist, dann bleibt nur noch die seelische Gewohnheit.

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Insel
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Beitrag Sa., 21.09.2019, 23:19

Scars: Schon lange!

Küchenmaus:Ob das wirklich ein Energie-Mangel sein kann? Ich esse ja eigentlich in der Summe zu viel....und ich denke, dass ich alle Nährstoffe und Vitamine in ausreichender Menge zu mir nehme.

Waldschratin: Ich denke auch, dass es daran liegen könnte, dass ich Schlafstörungen habe, insbesondere Einschlafstörungen.....war jetzt beim Arzt,- Diabetes habe ich nicht, aber einen zu hohen Cholesterinspiegel.
Der Arzt will mich zur Veganerin machen....das wird aber nicht funktionieren. Ich bin eine Fleischesserin, habe meinen Konsum schon aber schon seit längerem um ca. 50% reduziert.....weniger geht nicht.Ich nehme einige Nahrungsergänzungsmittel, die hat mir meine Therapeutin empfohlen,Vitamin D , Quercetin,Probiotika,Lebertabletten.
Mein Blutbild ist, bis auf das Cholesterin, in Ordnung.

Kreativus50: Mir ist klar, dass Essen für mich auch eine Art Ersatzbefriedigung und auch eine Möglichkeit mich zu belohnen und zu beruhigen ist.Essen macht mich in gewisser Weise glücklich ,- natürlich nur so lange ich es mache. Dass es zumindest zeitweise die negativen Gefühle abmildert ist mir auch bewusst....trotzdem ist es sehr schwer, damit einfach aufzuhören. Seit ich beim Arzt war, versuche ich dieses nächtliche Essen zu unterlassen.....sind jetzt genau 5 Tage....nicht lang, aber ich leide und quäle mich.Generell versuche ich noch weniger tierische Produkte zu essen, auch das fällt mir extrem schwer. Nach einer fleischlosen Mahlzeit fühle ich mich total unbefiedigt.Zwei Stunden danach habe ich wieder Hunger....da schweben vorm geistigen Auge sozusagen die Brathähnchen herum.Aber ich gebe erstmal nicht auf, mal gucken, ob ich das eine Weile durchhalte.

Cinikus: Intervalfasten ist eine gute Sache, wenn man zu normalen Zeiten abends isst.
Wenn ich aber nachts um zwölf noch etwas esse, müsste ich am folgenden Tag bis um 16.00h hungern um die 16 Stunden Pause einzuhalten....das schaffe ich nicht.
Aber ich versuchte, erst um 13.00h zu essen....oft klappte das.
Seit einigen Tagen esse ich nachts nichts und da habe ich morgens schon recht guten Apetit.Ob ich dann bis Mittags fasten kann, müsste ich mal ausprobieren.
Und Nein, ich hab bis vor wenigen Jahren ganz normal gegessen, zwar immer relativ spät, so um sieben oder halb acht abends aber nicht nachts.Das kam erst mit diversen Krisen, die ich in den vergangenen Jahren durchstehen musste.

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Waldschratin
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Beitrag So., 22.09.2019, 10:30

Hallo Insel,
also wenn es deinem Gefühl nach eher ein emotionales Essen ist nachts, dann kanns vielleicht in Verbindung mit den Schlafstörung so ne Art Kompensation von Stress sein. Auch wieder "Ersatzbefriedigung", aber vielleicht in dem Sinne : Stress = erhöhter Zuckerbedarf = mehr essen, gerade nachts, wenn der Stress dann sehr hoch ist und du "nix weiter zu tun" hast.

Was mir da einfällt dazu : Entspannendes machen, vielleicht wenn du nicht schlafen kannst, erstmal entsprechende Musik hören ne bestimmte Zeit, Meeresrauschen, Walgesänge, nix ist da zu abgefahren, wenns nur hilft bei der Schlaferei. :-)
Oder Körperreise/Phantasiereise, oder Hörbuch Märchen oder oder oder, was dir eben liegt in diese Richtung.

Ich schreibe bewusst "erstmal", also bevor du was isst nachts. Das kannst du ja immer noch, wenn Entsprechendes nix bringt.
Oder du machst es schon "vorbeugend" abends vorm Einschlafen. Oder gleich, wenn du nachts wach wirst und bevor du auf Essensgedanken kommst und zu kämpfen beginnst.
Jede Liebe, die von einer Sache abhängig ist, hört auf, wenn die Sache aufhört; die aber, die von keiner Sache abhängig ist, hört niemals auf.
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CrazyChild
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Beitrag So., 22.09.2019, 11:00

Ich bin erst seit ein paar Monaten weg davon. Hatte das mein Leben lang. Ausgelöst dadurch, dass ich schon als Kind mehrmals die Woche bis spät in die Nacht alleine zu Hause war, da meine Eltern gearbeitet haben. Meine Mutter meinte es gut und hat mir immer Schokolade ans Bett gestellt. Wenn ich nachts aufwache und keiner ist da, dass ich was zum Knabbern habe.
Im Laufe meines Lebens hat sich daraus eine handfeste Schlafstörung entwickelt. Wenn ich nachts nichts gegessen habe, konnte ich nicht mehr einschlafen. Unmöglich. Da half auch kein Ablenken, oder Lesen oder sonstwas. Es half nur essen.

Dann konnte ich sofor weiter scjlafen. Sogar mit Atosil abends zum Schlafen wachte ich nachts, und zwar immer zur gleichen Zeit auf, und musste was essen.

Mich hat das genervt ohne Ende, auch weil ich morgens satt aufgewacht bin und mich gar nicht so richtig wohl gefühlt habe.

Aber abstellen konnte ich das auch nicht.

Seit einigen Jahren habe ich Magenprobleme, die mich sehr oft auch nachts, genervt haben. Ich habe Angst, Magenkrebs zu bekommen. Und da konnte ich es lassen. Auf einmal gings. Und das jetzt schon seit Monaten. Und ich fühl mich viel besser ohne. Oft kann ich auch nicht schlafen, aber essen muss ich nix mehr nachts.

Bei mir war es sozusagen einfach nur eine "dumme Angewohnheit", mit grosser Wirkung und hohem Abhängigkeitspotential.

Auch dass ich bedingt durch den Wechsel immer dicker wurde, hat mir persönlich sehr geholfen, das zu lassen. Obwohl sich der Gewichtsverlust ohne nächtliches Essen leider auch in Grenzen hält....
LG, CrazyChild

***stay strong***

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Anna-Luisa
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Beitrag So., 22.09.2019, 17:52

Mit grenzwertigen Blutzuckerwerten solltest du nicht spaßen. Ist bei dir schon einmal der HBA1c gemessen worden - oder nur der Nüchternwert?

Du kannst dir einige Einheiten für eine Ernährungsberatung von deinem Arzt verschreiben lassen. Veganerin musst du nicht werden.
Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.
(Konfuzius)

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Pianolullaby
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Beitrag So., 22.09.2019, 19:46

Wieso will dich die Ärztin zur Veganerin machen?
Das hat doch null mit Deinem Problem zu tun.
Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum

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Kaonashi
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Beitrag Di., 24.09.2019, 16:52

Ich habe neulich von jemandem gelesen, der die Küche nachts abgeschlossen und den Schlüssel in so einen Kitchen-Safe getan hat, das ist eine Box, die nach einer vorprogrammierten Zeit erst wieder aufgeht. Nach einigen Wochen war das Problem dadurch erledigt, weil die Gewohnheit sich dann geändert hatte.

Ansonsten wäre noch eine Möglichkeit, vor dem zu Bett gehen noch was zu essen, damit nachts kein Hunger aufkommt.