Ich fahre negative Filme

Alle Themen, die in keines der obigen Foren zum Thema "Psychische Leiden und Beschwerden" passen.
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Vanda
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Re: Ich fahre negative Filme

Beitrag Di., 03.12.2019, 09:07

stern und ich sind nicht dieselbe Person ;)

Ich finde aber, dass sie wesentlich besser die Dinge auf eine sehr sachliche und verständliche Ebene runterbrechen kann, die jeder Mann und Frau verstehen kann.

Das kann ich nicht. ;-)

Ich verzettel mich in der zu emotionalen und manchmal nicht allzu klug gewählten Wortwahl, während ich sehr detailliert Nuancen auseinander klauben will.

Es geht hier aber um Candy, können wir diese Diskussion damit einfach belassen und ihr macht euren eigenen Thread mit "Hypervigilanz" und "Vanda ist blöd" auf? :lol:


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Candykills
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Beitrag Di., 03.12.2019, 09:11

Ich denke nicht, dass ich auf den Weg in die Psychose bin, sorry, darauf wollte ich gar nicht hinaus. Die Medikamentenumstellung ist inzwischen geglückt. Aber es hätte halt ein Restsymptom sein können. Eventuell gibt es auch psychotische Einschläge, aber ich fand das mit der Hypervigilanz schon auch sehr aufschlussreich oder überhaupt, dass das auch andere kennen.
Ich habe ja auch die Diagnose PTBS, also könnt es wirklich auch daran liegen. Vor allem, weil ich halt quasi einfriere, wenn ich die Filme schiebe.

Ich habe halt auch Angst, dass immer alles auf die Schizophrenie geschoben wird, was ganz andere Ursachen hat, wie PTBS, Angst, Zwang.

Bitte streitet euch nicht.
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nulla
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Beitrag Di., 03.12.2019, 09:27

Ach komm Vanda,
da war doch gar nichts Böses dir gegenüber dabei, was mich betrifft, mein letzter Kommentar war doch offensichtlich scherzend gemeint.
Vanda hat geschrieben:
Di., 03.12.2019, 09:07
Es geht hier aber um Candy, können wir diese Diskussion damit einfach belassen und ihr macht euren eigenen Thread mit "Hypervigilanz" und "Vanda ist blöd" auf?
Ich habe nicht das Gefühl, dich persönlich angegriffen zu haben, wenn das so angekommen ist, dann tut es mir leid. Natürlich geht es um Candy, aber um ihn mache ich mir hier jetzt keine Sorgen, so wie ich ihn erlebe, ist er klug und reflektiert genug, als dass man ihn vor Trugschlüssen aufgrund von FORUMSBEITRÄGEN schützen müsste.

Ich wollte im Grunde nur sagen, dass man hier m.E nie wirklich vom Thema weg war, wie du ja selbst sagst, Candy
Candykills hat geschrieben:
Di., 03.12.2019, 09:11
aber ich fand das mit der Hypervigilanz schon auch sehr aufschlussreich oder überhaupt, dass das auch andere kennen.
Für mich selbst war das auch mehr als aufschlussreich, weil ich oft massive "Filme" (wie du es nennst) am Laufen habe und auch weil ich immer in Kontrollhaltung lebe, jede Bewegung im Augenwinkel registriere, extrem schreckhaft bin, etc.

Sorry, wenn der Kindskopf gerade ein bisschen mit mir durchgegangen ist, manchmal kann ich es halt nicht lassen ;)
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Vanda
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Beitrag Di., 03.12.2019, 09:29

Sorry für die Streiterei.
Aber schau mal Candy:
Candykills hat geschrieben:
So., 01.12.2019, 18:48
Ich habe auch die Diagnose PTBS, finde aber im MOment trifft sie nicht zu, phasenweise schon.
Candykills hat geschrieben:
Di., 03.12.2019, 09:11
Ich habe halt auch Angst, dass immer alles auf die Schizophrenie geschoben wird, was ganz andere Ursachen hat, wie PTBS, Angst, Zwang.
Wäre das so ein großer Unterschied? Also würdest Du Dich entspannter fühlen und es darauf beruhen lassen, wenn diese negativen Filme eher Symptom einer anderen Ursache wären als die einer Psychose? Irgendwie auch nicht so schön, dann selber ohne therapeutische Hilfe damit klar kommen zu müssen.


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Candykills
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Beitrag Di., 03.12.2019, 11:32

Ja, irgendwie macht es für mich schon einen Unterschied, ob sie Teil der Schizophrenie sind und ich sie als Teil dessen einfach akzeptieren müsste, wenn ich nicht mit Medikamenten dagegen arbeiten will (und das möchte ich nicht) oder ob es eben Teil einer PTBS ist, die sich vielleicht auch dadurch äußert und doch aktiv ist und nicht wie ich dachte, vielleicht im Moment eher nicht vorhanden ist. Und dann könnte ich das im therapeutischen Gespräch ansprechen und vielleicht auflösen. Oder zumindest, dass diese Filme nicht mehr so plastisch wie ein Flashback sind.
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stern
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Beitrag Di., 03.12.2019, 13:02

nulla hat geschrieben:
Di., 03.12.2019, 08:48

Aja... Hauptsache man ist sich einig ;)
??? Was willst du damit aussagen (ggf. PN, um den Thread nicht weiter zu belasten). Besteht über folgendes denn Uneinigkeit? =>
Aufgabe von Patienten ist die Beschreibung (möglichst unverfälscht), die Einordnung die von Fachleuten. Ganz allgemein gesagt.
Das halte ich schlichtweg für ein Faktum. Negative Szenarien bei psychischen Störungen können genauso wenig wie Kopfschmerzen von Laien passend eingeschätzt werden (kann harmloser sein, aber eben auch bedenklicher, eben je nach Hintergrund)... und was für Patient A gelten mag, muss nicht für Patient B ... losgelöst davon, was andere schreiben, womit ich nichts zu tun habe... und auch nicht abhängig davon bin in meiner Meinung.

Falls (Konjunktiv) es hingegen eine Anspielung sein soll: Im Gegensatz zu x Usern hatte ich noch NIE unter mehreren Accounts geschrieben, noch nicht einmal einen den Nick gewechselt... ich bin also nicht Vanda.

Also wenn schon solche uneindeutigen "Scherze" gemacht werden, dann ist es mir ein Anliegen, mich dazu auch äußern zu können.
Zuletzt geändert von stern am Di., 03.12.2019, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag Di., 03.12.2019, 13:12

Ich empfand das aber auch jetzt nicht so, dass jemand gesagt hätte "dieses und jenes ist definitiv die Ursache, sondern es kamen allerlei Vorschläge, womit es zu tun haben könnte und das liegt ja dann an mir, was ich passend finde und mir davon näher betrachte.

Mir ist bewusst, dass nur, weil jemand sagt, dass es an der PTBS liegen könnte, es trotzdem mit der Schizophrenie zusammen hängen könnte. Aber ich bin mir da nicht mal sicher, ob mein Psychiater oder meine Psychotherapeutin sicher sagen könnten, womit es nun zu tun hat. Außer wir erörtern das vielleicht bis ins Detail.
Wahrscheinlich muss ich da selbst hinfühlen, was wohl an Vorschlägen, am besten passen könnte.
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stern
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Beitrag Di., 03.12.2019, 15:26

Nun, es war immerhin Teil der Frage...
oder lohnt es sich das mal in der Psychotherapie anzusprechen/anzugucken?
Daher jetzt vielleicht auch nicht mehr hineininterpretieren als nötig, zB ob man Candy dazu in der Lage sieht, Foreninformationen zu verwerten.

Für den Haken halte ich tatsächlich, dass sich Ängste auf gleiches beziehen können... und trotzdem ist es etwas anders. Also wie sich etwas äußert, ist nicht unerheblich. Ich werfe noch die generalisierte Angststörungen in den Raum: U.a. Gefühl von Besorgtheit in Bezug auf alltägliche Dinge, typischerweise auch Befürchtung von Unglücken, usw. Auch hier ist das "Level" eher hoch... um nicht zu sagen: Bei Befürchtungen wird kaum jemand entspannt sein, also bestehen schon rein physiologisch Überschneidungen. Aber können das Laien von Hypervigilanz (bei PTBS) abgrenzen oder einen Zwang oder einem Wahnsymptom. Wohl kaum.

Ich kann nur sagen (aber ich bin eben auch kein Arzt)... und hier bin ich tatsächlich wieder bei Vanda:
Wie gesagt, ich finde es ist etwas ganz anderes, wenn ich vor meinem geistigen, inneren Augen andere Menschen etwas erleiden sehe! Hat mit Hypervigilanz meiner Meinung nach nicht viel gemeinsam.
Es wäre mir zumindest neu, dass sich Hypervigilanz so konkret und plastisch wie ein flashbackartig äußert...
Oder zumindest, dass diese Filme nicht mehr so plastisch wie ein Flashback sind.
Also wenn man es sicher wissen weil, bleibt wohl nur, dass genauer aufzudröseln, in einer Therapie, fürchte ich. Kann aber ja trotzdem so sein, dass es schnell eingrenzbar ist.
Liebe Grüsse
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Candykills
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Beitrag Di., 03.12.2019, 15:32

Ich werde es mal ansprechen, aber ich habe irgendwie die Vermutung, dass die Therapeutin das mit mir nicht auseinanderdröseln wird. Aber vielleicht schätze ich sie auch falsch ein. Wir haben selten ein Thema wirklich auseinandergedröselt bisher (so zumindest in dem Moment meine Erinnerung).
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lisbeth
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Beitrag Di., 03.12.2019, 19:49

Vanda hat geschrieben:
Di., 03.12.2019, 08:41
Ich weiß auch nicht, warum lisbeth wiederholt alles mit ihrer Hypervigilanz-Theorie überstreichen wollte.
Weil sie sich halt selber verteidigen wollte mit, meine Hypervigilanz macht Sinn, weil ect. ect.
Ich hab das mit der Hypervigilanz schon kapiert, aber es ist halt nicht der Weisheit letzter Schluß.
Vanda, ich weiß nicht was dein Problem ist, aber was du da schreibst ist DEINE Interpretation und das lass ich jetzt mal schön bei DIR. Du brauchst mir (und anderen) nicht zu erklären, was meine Absichten sind, denn 1. weißt du es nicht und 2. liegst du meilenweit daneben.
In dem Maß wie wir anfangen, Fragen anders zu stellen, werden wir auch neue Antworten finden.


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Beitrag Di., 03.12.2019, 19:58

Mir kam heute noch etwas, als ich zufällig in meinem Blog das Thema freie Assoziation ansprach. Also vielleicht handelt es sich bei den Filmen, die ich schiebe, um freie Assoziationen. Leider ist das bei mir auch außerhalb von Psychosen sehr stark erhalten und ich kriege öfter mal das Feedback auch, dass ich dadurch an Fragen vorbeiantworte.
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Vanda
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Beitrag Di., 03.12.2019, 20:02

lisbeth hat geschrieben:
Di., 03.12.2019, 19:49
Vanda, ich weiß nicht was dein Problem ist, aber was du da schreibst ist DEINE Interpretation und das lass ich jetzt mal schön bei DIR. Du brauchst mir (und anderen) nicht zu erklären, was meine Absichten sind, denn 1. weißt du es nicht und 2. liegst du meilenweit daneben.
Lisbeth, lass mich bitte in Ruhe. Ich weiß nicht warum du mich in Deinem Post um 6:02 Uhr so verbessern musstest und von oben herab belehren. Ich habe nicht den Kontakt zu Dir gesucht und möchte mich nicht mit Dir über das Thema Hypervigilanz oder über Candy unterhalten.
Bitte akzeptiere das.

Ansonsten schreibe mir eine PN.

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stern
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Beitrag Mi., 04.12.2019, 09:47

Hypervigilanz hätte den "Vorteil", dass man sich idR nicht den Mund fusselig reden muss... sondern das wird idR sichtbar sein für einen Therapeuten. Haken: X andere Störungen können auch mit physiologischen Auffälligkeiten einhergehen, die Hypervigilanz sein können oder damit überhaupt nichts zu tun haben. Bei Schizophrenie kann im Vorfeld z.B. motorische Unruhe auftreten (die ebenso auffallen kann). Aber die Abgrenzung, hm.

Davon (Physiologie) unterscheiden würde ich die Ängste bzw. Katastrophengedanken an sich bzw. die Filme. Hier wüsste ich als Patient keine Störung, wo negative Szenarien nicht vorkommen können. Für den Fachmann wird es zur Abgrenzung auf die Feinheiten ankommen (+Berücksichtigung im Gesamtbild). Es wird dabei auch ein normales Spektrum geben. Also jeder ist Situation ausgesetzt, wo man schauen würde, was sich um einen herum abspielt bzw. Gefahren antizipiert werden... oder wo kontrolliert wird, ob alles i.O. ist.

Aus der Therapie kenne ich es so, dass man in die Lage versetzt wird, (nur) die eigenen Symptome halbwegs einordnen zu können... also hier bekommt man das bereits zugeschnitten serveriert, was relevant ist. Insofern lohnt ein Ansprechen im Zweifel immer.

Ich habe eben auch nochmals nachgelesen. Und dazu kann ich nur sagen:
Die Filme beziehen sich auf jeden, der mir wichtig ist. Aber teilweise auch auf völlig fremde Menschen, die ich sehe und dann setzt ein Film ein, wie sie vom Bus überfahren werden. Und dann, wenn der Film vorbei ist, sehe ich "ok, der lebt noch".
Kenne ich so definitiv nicht. Eine Angst signalisiert zwar eine mögliche drohende Gefahr (und beunruhigt daher, auch wenn das Szenario noch? nicht eingetroffen ist)... aber das bleibt bei mir als Angst erkennbar (und ist von der Realität="es wurde niemand überfahren" jederzeit unterscheidbar).. und ist auch nicht so konkret-plastisch.

Nun, es gibt auch Flashbacks... bei Drogen könnte man vllt. auch etwas in Richtung Horrortrip assoziieren. Und bei Schizophrenie gibt es zumindest Halluzinationen. Es gibt ja auch akustische oder olfaktorische... ebenso optische (vielleicht auch bis hin zu szenenhaften Filmen und vorübergehend?).

Aber was die Abgrenzung bzw. Einordung im Einzelfall angeht: siehe oben... ist hier nicht leistbar, sondern höchstens das Erwähnen diverser Phänomene.
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Beitrag Mi., 04.12.2019, 12:18

Mir gehts aber auch nicht darum, dass mich jemand diagnostiziert, sondern mir hilft es, wenn andere ihre Erfahrungen schreiben und ich gucken kann, ob ich das genauso kenne oder anders.
Wie gesagt, ich bin mir nicht mal sicher, ob mein Psychiater oder meine Psychotherapeutin die Frage wirklich beantworten kann. Weil es halt viele Gründe haben kann diese Filme zu schieben. Ich habe halt Sorge, dass es zu schnell der Schizo zugeorndet wird, statt zu schauen, ob da was anderes hinter steckt. Vielleicht ist es auch ein Anteil, der mir diese Filme schickt.
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werve
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Beitrag Mi., 04.12.2019, 20:25

Was auch immer das "Unterbewusstsein" sein soll.....
Aus Sicht des Unbewussten bedeuten solche Vorstellungen in der Regel verschleierte eigene aggressive Regungen. Loswerden kann man sie durch Untersuchung ihrer Wurzeln und therapeutische Durcharbeitung.