Gangstalking

Fragen und Erfahrungsaustausch zu Persönlichkeitsstörungen und Schizophrenie, Bipolaren Störungen ('Manisch-Depressives Krankheitsbild'), Wahrnehmungsstörungen wie zB. Dissoziationen, MPS, Grenzbereichen wie Borderline, etc.
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Janundso
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Gangstalking

Beitrag Di., 05.04.2022, 00:03

Theoretisch kann man ja Leute ganz bewusst als schizophren/ psychotisch wirken lassen.

Erst Zyankali, damit das Nervensystem verrückt spielt und der Körper mit Verwirrung reagiert.

Dann KO Tropfen in die Cola. Damit derjenige denkt, vergiftet worden zu sein.

Dann Gangstalking. Wo total viele Leute jemanden ganz bewusst beobachten.

Und schwupp die wupp denkt jeder, derjenige sei gestört. Wie reagieren Therapeuten darauf? Können Therapeuten unterscheiden, ob jemand wirklich im Wahn ist - oder ob Menschen denjenigen als "psychisch gestört" darstellen wollen?

Und wie häufig ist so etwas?

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münchnerkindl
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Beitrag Di., 05.04.2022, 13:16

Janundso hat geschrieben: Di., 05.04.2022, 00:03 Können Therapeuten unterscheiden, ob jemand wirklich im Wahn ist - oder ob Menschen denjenigen als "psychisch gestört" darstellen wollen?


Wenn Leute solche Behauptungen aufstellen kann man doch feststellen ob das ganze Szenario plausibel ist. ZB du bist die Tochter einer religiös-muslimischen Familie und du bist mit einem Mann zusammen der deiner Familie nicht passt. Da ist es plausibel dass mehrere der Familienangehörigen gegen dich vorgehen. Oder bei Mobbing in der Firma.
Aber schon der typische verlassene Ex der die Ex stalkt ist ein kompletter Einzeltäter.

Stalking von "vielen" Personen ist jenseits von den typischen Mobbingzusammenhängen im Grunde kaum plausibel erklärbar. Weil Stalking eine starke Motivation bei dem Täter voraussetzt.

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Janundso
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Beitrag Di., 05.04.2022, 13:55

münchnerkindl hat geschrieben: Di., 05.04.2022, 13:16
Janundso hat geschrieben: Di., 05.04.2022, 00:03 Können Therapeuten unterscheiden, ob jemand wirklich im Wahn ist - oder ob Menschen denjenigen als "psychisch gestört" darstellen wollen?

Stalking von "vielen" Personen ist jenseits von den typischen Mobbingzusammenhängen im Grunde kaum plausibel erklärbar. Weil Stalking eine starke Motivation bei dem Täter voraussetzt.
Ich glaube, die wollen einfach dass man Therapeuten dann erzählt "Leute gucken mich an und ich beziehe das auf mich"


montagne
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Beitrag Di., 10.05.2022, 19:08

Welches Motiv haben mehrere Menschen gleichzeitig einen anderen Menschen als gestört und wahnhaft dastehen zu lassen?
amor fati

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Janundso
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Beitrag Do., 19.05.2022, 19:54

montagne hat geschrieben: Di., 10.05.2022, 19:08 Welches Motiv haben mehrere Menschen gleichzeitig einen anderen Menschen als gestört und wahnhaft dastehen zu lassen?
Entweder um ihn bewusst paranoid zu machen. Gewisse Individuen bekommen ja durch projektive Identifikation oder wie das heißt das Bedürfnis, eigene Macken an anderen zu verursachen

Oder einfach, um ihn als schizophren darstellen. Damit derjenige ja kaum Kraft hat zu arbeiten und dann der tolle Retter zu sein. Und gleichzeitig um ihn an die Person zu binden und ein Abhängigkeitsverhältnis zu verursachen

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Pianolullaby
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Beitrag Do., 19.05.2022, 20:33

Janundso hat geschrieben: Do., 19.05.2022, 19:54
montagne hat geschrieben: Di., 10.05.2022, 19:08 Welches Motiv haben mehrere Menschen gleichzeitig einen anderen Menschen als gestört und wahnhaft dastehen zu lassen?
Entweder um ihn bewusst paranoid zu machen. Gewisse Individuen bekommen ja durch projektive Identifikation oder wie das heißt das Bedürfnis, eigene Macken an anderen zu verursachen

Oder einfach, um ihn als schizophren darstellen. Damit derjenige ja kaum Kraft hat zu arbeiten und dann der tolle Retter zu sein. Und gleichzeitig um ihn an die Person zu binden und ein Abhängigkeitsverhältnis zu verursachen
und was bringt das den anderen? Wieso sollten sie so etwas tun wollen, wenn sie nichts davon haben? Tut mir leid. Aber so lange sie nicht irgendwas aus der Sache ziehen können, wieso sollten sie so etwas verantstalten. Ohne eine Motivation macht niemand sowas
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Janundso
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Beitrag Do., 19.05.2022, 20:43

...............
Die Wohnung in der ich gratis wohnen dürfte, ist genau neben der Wohnung meiner Oma. Und klar hat man da automatisch viel mehr Kontakt, wenn man nebenan wohnt.

Sie weiß, dass ich die Stadt eigentlich nicht so mag und eigentlich vor habe, irgendwann umzuziehen.

Aber wenn jemand schizophren und dadurch kaum arbeitsfähig ist (weil müde und wenig Konzentration), dann bleibt man trotz der unschönen Stadt länger dort wohnen - gerade, wenn man gratis darin wohnen darf
Zuletzt geändert von Pauline am Fr., 20.05.2022, 05:42, insgesamt 1-mal geändert.
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