Erfahrungen mit erster Therapie und wie es weitergehen könnte

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Tsiky
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Erfahrungen mit erster Therapie und wie es weitergehen könnte

Beitrag Mo., 14.11.2022, 20:24

Hallo liebe Forumsmenschen,

ich bin schon seit einer ganzen Weile hier eine stille, aber dankbare Mitleserin, möchte heute aber auch mal mit einem eigenen Anliegen schreiben.

Ich habe vor einem guten Jahr eine Therapie begonnen, diese aber nach einem halben Jahr wieder abgebrochen. Allerdings beschäftigt mich das ganze Thema noch sehr, und ich würde mich sehr freuen, mich hier etwas darüber austauschen zu können.
Mein eigentliches „Problem“ kann ich leider immer noch nicht wirklich gut auf den Punkt bringen. Ich hatte damals ziemliche Schwierigkeiten, meine Uni-Aufgaben zu bewältigen, konnte mich nicht konzentrieren und habe mich oft „wattig“ im Kopf gefühlt, war unglaublich frustriert von mir und meinem Versagen, habe mir bei Stress die Haut aufgekratzt (evtl. Richtung Skin Picking?), tw. Nachts mit Angst/Panik aufgewacht, mich immer mehr zurückgezogen …

Die Therapie war glaube ich, eher verhaltenstherapeutisch orientiert und recht „pragmatisch“. Ich habe Prokrastinations- und Arbeitstagebücher geführt, mir Ziele zu meinen Arbeitsverhalten gesetzt usw.… Das Ganze war leider nicht direkt erfolgreich. Vielleicht ja ganz normal, aber es hat mich frustriert, jetzt auch noch „schwarz auf weiß“ zu dokumentieren, wie wenig ich hinbekomme. Da habe ich mich gleich noch mehr als Versagerin gefühlt, weil ich jetzt ja sogar mithilfe des Therapeuten nichts auf die Reihe bekomme und auch noch seine wertvolle Zeit verschwende. Aus Wut auf mich selbst habe ich mir dann alles Mögliche verboten. Zuerst Freizeitaktivitäten und soziale Kontakte, später auch Schlaf und Essen.

Die Therapiestunden selbst fand ich auch ziemlich schwierig. Der Therapeut war nett, aber ich hatte irgendwie große Schwierigkeiten, mich mitzuteilen. Ich war meist sehr angespannt, habe gezittert und mir war oft vor und während der Sitzungen übel. (Kenne ich sonst eigentlich nicht von mir.) Ich habe damals quasi nonstop gegrübelt, was das alles soll, warum ich nichts auf die Reihe bekomme, was ich in der nächsten Therapiesitzung sagen soll… Manchmal habe ich mich auch gefragt, ob das überhaupt noch Sinn macht/ob mein Leben noch lebenswert ist, wenn ich nichts hinbekomme. Zu dieser Zeit habe ich dann „herausgefunden“, dass das Grübeln, die „Wattigkeit“ und der Selbsthass durch Selbstverletzung zumindest eine Weile weggehen. Das ist dann relativ schnell häufig geworden (mehrmals pro Woche/täglich). Natürlich ist mir klar, dass das kein gesundes Verhalten ist, allerdings ermöglichte es mir irgendwie wieder produktiver zu sein. Einige Monate später habe ich es geschafft, dieses Problem in der Therapie anzusprechen. Ich sollte dann meine Anspannungslevel dokumentieren und verschiedene Skills ausprobieren, bin damit aber irgendwie nie so ganz gut klargekommen. Ich war auch sehr unsicher, was ich eigentlich will und was meine (Therapie)ziele sind, sodass ich die Therapie dann kurz vor einer intensiven Prüfungsphase abgebrochen habe. Die Prüfung habe ich bestanden, aber gelernt, gesünder mit Stress umzugehen leider nicht.

Aktuell geht es mir aber eigentlich ganz okay. Ich habe einen relativ geregelten Wochenrhythmus und bin auch ziemlich aktiv (Uni, Nebenjobs, Ehrenamt…). Allerdings ist SVV immer noch regelmäßig ein Thema und ich mache mir Sorgen, wie ich mit den kommenden nächsten stressigeren Phasen umgehen kann/werde.

Ich frage mich im Moment daher, ob ich meine aktuell verfügbare Energie dazu nutzen sollte, mich dem Therapiethema nochmal zu stellen, oder mich lieber auf die aktuell ja eigentlich halbwegs okay laufenden Uni- und Jobprojekte konzentrieren sollte, ohne meine Probleme durch „zu viel darüber nachdenken“ nur wieder unnötig aufzubauschen. Gleichzeitig habe ich glaube ich ziemliche Angst davor, wieder in eine ähnliche Situation wie bei der letzten Therapie zu geraten bzw. Angst vor Therapie selbst (?)
Ich bin mir ziemlich unsicher, wie ich meine Erfahrungen mit der Therapie rückblickend einordnen soll und wie ich damit in Zukunft umgehen möchte. Vielen Dank, falls ihr euch das alles bis hierher alles durchgelesen habt. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn jemand von euch Lust hätte, mir etwas Feedback und/oder Gedankenanstöße zu meiner Situation zu geben!

Vielen Dank!
Tsiky
Zuletzt geändert von Tsiky am Mo., 14.11.2022, 20:54, insgesamt 1-mal geändert.

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alatan
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Beitrag Mo., 14.11.2022, 20:35

Hallo Tsiky,
das, was du beschreibst, hört sich nach einer tieferliegenden Problematik an, sogenannten Strukturdefiziten. Die kann man nicht mit ein paar Skills behandeln. Wenn du das wirklich angehen willst, was zu empfehlen wäre, da es dir in Zukunft massive Probleme machen könnte im Beruf, in Beziehungen, mit deiner auch körperlichen Gesundheit, ganz besonders dann, wenn das Leben "Einschläge" bereit hält (denen man nicht ausweichen kann), dann solltest du dir dafür Zeit und Muße nehmen für eine langfristige Therapie, vielleicht auch Gruppentherapie und/oder Klinikbehandlung.
Gruß alatan

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Tsiky
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Beitrag Mo., 14.11.2022, 21:52

Hallo alatan,
vielen lieben Dank für deine Einschätzung! Es stimmt, dass ich mich im Moment nicht so wirklich für das "Auf und Ab des Lebens" gewappnet fühle und das eigentlich gerne ändern würde. Allerdings muss ich wohl noch rausfinden, wie...
Ich bin gerade aber auch ein bisschen überrascht von deiner Nachricht, da in meiner bisherigen Therapie nie auch nur im Entferntesten von so etwas wie "tieferliegender Problematik" oder gar Klinikaufenthalt die Rede war.
Ich kenne mich mit psychoanalytischen (?) Ansätzen leider noch nicht aus. Darf ich nochmal nachfragen, was du in Bezug auf meinen Post mit Strukturdefiziten meinst?
Liebe Grüße
Tsiky

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candle.
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Beitrag Mo., 14.11.2022, 22:04

Hallo!
Tsiky hat geschrieben: Mo., 14.11.2022, 20:24 Aktuell geht es mir aber eigentlich ganz okay. Ich habe einen relativ geregelten Wochenrhythmus und bin auch ziemlich aktiv (Uni, Nebenjobs, Ehrenamt…).
Wenn das so ist und es dir einigermaßen gut geht dann mußt du JETZT auch nicht unbedingt eine Therapie beginnen. Das Leben selbst kann einen durchaus auch ein wenig "heilen", wenn man sich darin wohlfühlt. Das ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung.

Gruß candle
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chrysokoll
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Beitrag Mo., 14.11.2022, 22:09

Naja, Tsiky schreibt dass SVV immer noch ein aktuelles Thema ist, das ist für mich nicht "gut gehen".
Ich würde tatsächlich versuchen das JETZT anzugehen, solange eben so etwas wie sonstige Stabilität vorhanden ist und nicht eine tiefere Krise einsetzt, die ja immer mal im Leben kommen kann.

Und solange man sich noch im Studium befindet kann man das noch ganz gut einbauen, auch mit Klinikaufenthalt falls das nötig sein sollte, oder mit Therapie, Gruppe etc.
Studienende und Berufsstart sind stressig und keine guten Zeitpunkte intensiv an sich zu arbeiten

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Beitrag Mo., 14.11.2022, 23:02

chrysokoll hat geschrieben: Mo., 14.11.2022, 22:09 Und solange man sich noch im Studium befindet kann man das noch ganz gut einbauen,
Das sehe ich anders. Man kann sich damit auch aus einem Studium raushauen. Wenn dann wäre meiner Meinung nach auch nur Stabilisierung sinnvoll und nicht das aufreißen von Pandorabüchsen.

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chrysokoll
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Beitrag Mo., 14.11.2022, 23:10

ich sehe das tatsächlich deutlich anders, und zwar weil SVV immer noch Thema ist, selbst bei einem eigentlich geordneten Leben. Da finde ich es immer besser die Probleme anzugehen wenn es einem eben grade noch nicht so schlecht geht, wenn man sonst ein stabiles Umfeld hat.
Zu warten bis die Lage schwieriger wird halte ich für sehr kritisch. Und zu warten bis man eventuell bei einem Berufseinstieg viel weniger Zeit und Möglichkeiten, aber mehr Stress hat auch.
Aber letztlich muss Tsiky das selbst entscheiden.

@ Tsiky: Du könntest vielleicht einmal die entsprechende Beratungsstelle an der Uni aufsuchen für ein erstes Gespräch und Einschätzung

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candle.
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Beitrag Mo., 14.11.2022, 23:15

Heutzutage ist es an der Uni auch nicht mehr so einfach sich dort wochenlang auszuklinken.

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traeumend
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Beitrag Mo., 14.11.2022, 23:29

Unentschuldigt einfach lang verschwinden kann man an der Uni heutzutage sicherlich nicht mehr, aber wenn es entsprechende Nachweise einer gesundheitlichen Notwendigkeit von einer längeren Abwesenheit gibt, wird an der Uni normalerweise sehr viel großzügiger mit Abwesenheiten umgegangen, als in so ziemlich jedem Job. Damit, dass jemand geplant und notwendigerweise seine psychischen Probleme angeht, wird ein Studi sich eher nicht aus dem Studium raushauen, das würde wenn überhaupt eher passieren, wenn man nicht kommuniziert, was los ist. Aber es gibt ja Beratungsstellen für solche Fragen an der Uni, da lässt sich das regeln.

Ich würde das auch eher so bald wie möglich angehen. SVV sollte man ja auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.

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Beitrag Mo., 14.11.2022, 23:45

Muß denn die Selbstverletzung hier so hoch eingestuft werden?

Ich kenne ja alte Borderline Diskussionen wo es ja angeblich "nur" den Druck abbauen soll. Inzwischen hat das ja bei so einigen psychiatrischen Diagnosen "Akzeptanz" gefunden.

Och weiß also nicht, ob es jetzt das Hauptkriterium ist um Therapie zu beginnen? Suizidalität wäre für mich das erste Symptom das behandlungsbedürftig wäre.

Aber aus ein paar Worten kann ich auch nicht beurteilen wie heftig die Selbstverletzung ausgeprägt ist.

Ich habe es leider nicht so erlebt, dass die psychologische Uniberatung etwas gebracht hätte. Im Grunde sagten die nur, dass ich mir einen Therapieplatz suchen soll. :anonym:

candle
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Tsiky
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Beitrag Mo., 14.11.2022, 23:47

Vielen Dank für eure beiden Meinungen, candle und chrysokoll! Schön zu lesen, dass es nicht nur in mir drin zwei unterschiedliche Perspektiven auf das Thema gibt!

Vielleicht als Ergänzung und um die Sache noch etwas komplizierter zu machen: Ich bin gerade in der Endphase meines Studiums, beginne jetzt mit der Masterarbeit. Sorgen habe ich also tatsächlich eher etwas vor der Endphase der Arbeit aber insbesondere vor dem möglichen Berufseinstieg (Lehramt...). Habe da aber auch für mich schon einen möglichen Plan B und muss nicht unbedingt (gleich) ins Referendariat starten.

Bei einem Gespräch bei der psychologischen Beratung der Uni war ich tatsächlich auch schon :) Ich wollte rausfinden, ob ich mich bei einer anderen Person eventuell wohler fühle. Leider fand ich es auch dort ziemlich stressig, obwohl die Therapeutin sehr freundlich war. Zu einer Therapie wurde mir auch dort geraten, nachdem ich das SVV erwähnt hatte.
Womit ich mir allerdings immer noch sehr unsicher bin ist, ob und wie ich überhaupt in der Lage wäre von einer Therapie zu profitieren, mich darauf einzulassen, mich für Ziele zu entscheiden usw. nachdem mir das ja auch beim letzten Mal ziemlich schwer gefallen ist...

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traeumend
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Beitrag Mo., 14.11.2022, 23:56

Na die machen ja auch normalerweise keine Therapie mit einem, aber wenn es um sowas geht, wie was für Optionen es gibt, so weit wie möglich Benachteiligung durch psychische Krankheiten zu verhindern, dann sollte das schon was bringen. Also längere Fristen, spezielle Prüfungsarrangements, ggf aussetzen der Anwesenheitspflicht falls ein Klinikaufenthalt notwendig ist… mit solchen Themen sollte einem gerade heutzutage an den allermeisten Unis schon weitergeholfen werden, und da gibt es normalerweise auch einiges, was man bei entsprechender Diagnose machen kann um es den Betroffenen zu erleichtern.

Also die Uni ist eigentlich schon keine schlechte Zeit, sowas in Angriff zu nehmen.

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Tsiky
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Beitrag Mo., 14.11.2022, 23:57

candle. hat geschrieben: Mo., 14.11.2022, 23:45
Ich habe es leider nicht so erlebt, dass die psychologische Uniberatung etwas gebracht hätte. Im Grunde sagten die nur, dass ich mir einen Therapieplatz suchen soll. :anonym:

candle
Ja, so war das bei mir auch :lol:
candle. hat geschrieben: Mo., 14.11.2022, 23:45
Aber aus ein paar Worten kann ich auch nicht beurteilen wie heftig die Selbstverletzung ausgeprägt ist.

candle
Also ich weiß nicht ob ich das selbst halbwegs objektiv einschätzen kann, würde es aber aktuell als nicht so dramatisch beschreiben. Gibt kleine Narben aber muss damit jetzt nicht zum Arzt oder so.

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traeumend
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Beitrag Di., 15.11.2022, 00:05

Ok, dann hast du jetzt also eher eine etwas instabilere Phase vor dir. Das finde ich dann auch etwas anderes, als wenn du mitten im Studium wärst. Dann würde ich es eher davon abhängig machen, wie hoch dein Leidensdruck akut ist.

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alatan
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Beitrag Di., 15.11.2022, 06:55

Tsiky hat geschrieben: Mo., 14.11.2022, 21:52 Darf ich nochmal nachfragen, was du in Bezug auf meinen Post mit Strukturdefiziten meinst?
Gerne. Da gibt es etliche Hinweise: die selbstdestruktiven Verhaltensweisen, nicht nur die Selbstverletzungen, sondern auch das Sich-Verbieten von Sozialkontakten, Schlaf und Essen bei insgesamt hohem Anspannungslevel. Das "Wattig"-Fühlen kann auf die Tendenz zur dissoziativem Erleben hindeuten. Heftige Panikattacken in der Nacht, ohne direkten Auslöser, weisen auch oft auf tieferliegende Thematiken. Auch deine Schwierigkeiten, dich "mitzuteilen" sowie die Tatsache, dass du dein "eigentliches Problem nicht wirklich auf den Punkt bringen" kannst sowie die massiven vegetativen (Angst)Reaktionen im therapeutischen Kontakt zeigen deutlich, dass es mehr ist als "nur" eine oberflächliche Studienstresssymptomatik ist.