Überforderung und fehlende Wertschätzung im Job

Das Leben ist wesentlich durch unsere Arbeit geprägt. Der Job kann jedoch auch Quelle von Ärger und Frustration sein, oder persönliche Probleme geradezu auf die Spitze treiben...

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Tulpenstrauß
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Überforderung und fehlende Wertschätzung im Job

Beitrag Mi., 01.03.2023, 12:00

Hallo,

ich lese schon länger in diesem Forum mit und heute wende ich mich mal mit einem eigenen Anliegen an euch.

Und zwar geht es mir mit meiner Arbeit einfach überhaupt nicht gut. Ich arbeite als Ärztin in einer Klinik und der Alltag besteht grundsätzlich aus viel Stress, großem Arbeitsaufkommen, häufigen Personalengpässen und der ständigen Angst, spontan für Nacht- oder Wochendienste einspringen zu müssen, wenn Kollegen ausfallen.
Das ist generell schon nicht einfach, aber aktuell kommt einfach vieles zusammen. Aus privaten Gründen steht zeitnah ein Umzug an. Mein Freund hat bereits einen neuen Job und ist deswegen auch schon vor 2 Wochen in die neue Stadt umgezogen, sodass ich mich gerade hier ziemlich alleine fühle. Ich selbst habe meine derzeitige Stelle aufgrund länger Kündigungsfrist schon gekündigt, obwohl ich noch keine neue Stelle sicher habe. Als Ärztin sollte es aber hoffentlich kein Problem werden, etwas zu finden.

Bei meiner aktuellen Stelle ist es so, dass ich, seitdem ich meine Kündigung mitgeteilt habe, das Gefühl habe, nur noch "herumgereicht" zu werden. Mehrfach musste ich plötzlich die Station wechseln und da einspringen, wo gerade jemand fehlt. Jetzt bin ich auf einer sehr spezialisierten Station eingesetzt, wo ich von der Thematik eigentlich keine Ahnung habe, wurde nicht eingearbeitet und soll aber selbst eine neue Kollegin einarbeiten, die ganz neu ist. Die Pflege lässt ihren Frust an mir aus und ich merke jeden Tag, dass ich meinen eigenen Ansprüchen an gute Arbeit null gerecht werden kann, was dazu führt, dass ich fast jeden Tag mit Bauchschmerzen und Anspannung zur Arbeit gehe.
Heute bin ich krank (grippaler Infekt) und bei dem Gedanken, morgen da wieder hingehen zu müssen, wird mir schlecht. Vor allem, weil ich jetzt schon weiß, dass mich der mega Stress erwarten wird, da gerade mehrere Kollegen im Urlaub sind. Ich zweifle schon immer häufiger an meiner Berufswahl und wünsche mir, ich hätte etwas anderes studiert und jetzt einen Job mit weniger Stress und Verantwortung.

Tief in mir ist eine Stimme, die einfach vermeiden will und sich krankschreiben lassen möchte. Aber dann ist da viel lauter die Stimme die sagt, dass das verantwortungslos ist, dass dann die Kollegen sauer sind und ich mich durchbeißen muss.

Ich würde gerne einfach von euch von außen ein paar Meinungen und Anregungen hören, weil ich glaube ich gerade keine richtig klaren Gedanken mehr fassen kann.

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Anti Lope
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Beitrag Mi., 01.03.2023, 12:45

Tulpenstrauß hat geschrieben: Mi., 01.03.2023, 12:00
Tief in mir ist eine Stimme, die einfach vermeiden will und sich krankschreiben lassen möchte. Aber dann ist da viel lauter die Stimme die sagt, dass das verantwortungslos ist, dass dann die Kollegen sauer sind und ich mich durchbeißen muss.
Ich würde auf die Stimme hören, die sich grade leise meldet. Ich fände es eher verantwortungslos, wenn du nicht erstmal gut für dich sorgst, damit du dich wieder gut um andere kümmern kannst. Aber ich bin mir auch der momentanen Situation in Kliniken und überhaupt dem ganzen Gesundheits- und Pflegesystemen bewusst. Das ist sicher alles andere als einfach in diesen Zeiten. Pass gut auf dich auf!
"Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich der Singvogel darauf niederlassen."
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Louna
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Beitrag Mi., 01.03.2023, 13:28

Lass Dich krank schreiben! Das ist leicht gesagt, das weiß ich, aber so kann es doch nicht weiter gehen.
Es ist furchtbar wenn so mit Dir umgegangen wird, wenn von der Kündigung gewusst wird. Unglaublich!

Ich sehe es auch so, achte auf Dich und Deine Grenzen und schau was Dir gut tut. Lass die Kollegen sein wie sie sind, das ist überall so, dass einem vieles nicht gegönnt wird. Das Wichtigste ist, dass es Dir gut geht und Du in Deinem Beruf arbeiten kannst!

Als Ärztin kannst Du nur Anderen helfen wenn Du selbst gesund bist, und wenn Du nun gut für Dich sorgst, wäre das super.

Ich wünsche Dir von Herzen dass Du die richtige Entscheidung triffst und auf Dich und Deine Grenzen achtest!

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Sydney-b
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Beitrag Mi., 01.03.2023, 13:32

Wie lange dauert es noch bis du dort weg kannst?

Wenn du krank bist, bist du krank!
Es bringt wenig, sich krank auf die Arbeit zu schleppen.
Meistens dauert es dadurch nur länger mit der Gesundung.
Außerdem steckt man dadurch andere an, die dann auch krankheitsbedingt ausfallen.

Deshalb solltest du dich wenigstens für einige Tage krankschreiben lassen.

Kannst du es verweigern, andere einzuarbeiten, wenn du selber nicht eingearbeitet wurdest?
Da würde ich ganz klare Grenzen ziehen.


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Tulpenstrauß
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Beitrag Mi., 01.03.2023, 14:02

Vielen lieben Dank erstmal für eure Antworten und den Zuspruch.
Sydney-b hat geschrieben: Mi., 01.03.2023, 13:32 Wie lange dauert es noch bis du dort weg kannst?

Kannst du es verweigern, andere einzuarbeiten, wenn du selber nicht eingearbeitet wurdest?
Da würde ich ganz klare Grenzen ziehen.
Ich habe zu Ende März gekündigt, d.h. es sind eigentlich nur noch 4 Wochen, die mir gerade aber wie eine endlos lange und anstrengende Zeit vorkommen. Ich versuche auch schon immer mir zu sagen, dass es mir jetzt eigentlich total egal sein kann, was die anderen von mir denken, und dass ich einfach nur das mache, was ich kann und schaffe, weil ich eh bald weg bin, aber das klappt nicht wirklich und ist im Klinikalltag glaube ich auch schwerer umzusetzen als in anderen Jobs.

Die Einarbeitung verweigern kann ich nicht wirklich. Die Kollegin ist halt auf der Station und ich bin die (einzige) Stationsärztin dort, mir bleibt also letztlich gar nichts anderes übrig. Mein Chef weiß, dass ich das ungünstig finde, aber das ist ihm halt völlig egal. Die Alternative wäre, dass die Kollegin gar keine Einarbeitung bekommt.

Ich weiß im Grunde, dass ihr alle Recht damit habt, dass ich auf meine Grenzen achten muss. Trotzdem tut es total gut, dass auch nochmal schwarz auf weiß hier zu lesen, weil ich sowas im realen Leben leider selten höre.

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Leyndin
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Beitrag Mi., 01.03.2023, 15:29

Liebe Tulpenstrauss

Ich arbeite in einer ähnlichen Situation, jedoch nicht im Spital sondern in einer Langzeiteinrichtung. Bei uns ist es vielleicht noch nicht ganz so prekär wie in D in den Spitälern, aber die Muster sind dieselben. Personelle Engpässe zehren extrem, das auf zu Tode wirtschaftsoptimierte Gesundheitssystem basiert darauf, dass alle immer mehr geben als sie müssen und können, weil sie es ja 'für die Menschen' tun.
Die Wirtschaftssesselfurzer lernen es aber nicht, wenn man sich ihnen gegenüber nicht genauso verhält wie sie es verdient haben. Einspringen? - No way, nur mit angemessener Vorlaufzeit. Ja, die Kollegen und MA baden es aus. Aber die müssen genauso auf sich achten und das auch so durchziehen.
Nicht alles erledigen können? Dann wird nur noch das erledigt was über Leben und Tod entscheidet und die Patienten gebeten sich oben zu beschweren. Und das dokumentiert. Ich habe der Verwaltung schonmal Klienten ins Büro gebracht.

Ja, für den individuellen Klienten/Patienten ist das schlimm. Aber wenn das Gesundheitspersonal alle Missstände weiter deckt, ändert sich erst recht nix.
Für 4 verbleibene Wochen würde ich jedoch auch eher zur AU tendieren. Wenn es dein Gewissen reiner macht, dann Teil AU.

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münchnerkindl
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Beitrag Mi., 01.03.2023, 16:15

Hm, für deine Zukunft. Krankenhausärzte sind ja nun ein knappes Gut und sehr gesucht. Hat man da nicht die Möglichkeit gewisse Zumutungen die man nicht machen möchte im Vertrag auszuschliessen?

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candle.
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Beitrag Mi., 01.03.2023, 16:18

Hallo,

ich sehe das etwas zwiegespalten, denn der Job als Arzt ist definitiv hart und hätte wohl früher dazu geraten zu überlegen, ob man so ein Studium machen kann bzw. den Job in Zukunft.

Ich würde mich nicht auf die letzten Tage krankschreiben lassen, das käme mir irgendwie unfair vor auch wenn er bald beendet ist. Dabei geht es mir um einen ordentlichen Abschied von den Kollegen.

Viele Grüsse
candle
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MerleX
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Beitrag Mi., 01.03.2023, 17:10

candle. hat geschrieben: Mi., 01.03.2023, 16:18 Ich würde mich nicht auf die letzten Tage krankschreiben lassen, das käme mir irgendwie unfair vor
Echt jetzt? Nicht fair? Ich selbst werde richtig sauer, wenn KolleInnen mit Infekt zur Arbeit kommen. Das finde ich unverantwortlich - zuerst sich selbst gegenüber, aber auch wegen des Ansteckungsrisikos den PatienInnen und KollegInnen gegenüber

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Winni
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Beitrag Mi., 01.03.2023, 17:52

Hallo,

ich gehe da mit candle:
candle hat geschrieben: […] Ich würde mich nicht auf die letzten Tage krankschreiben lassen, das käme mir irgendwie unfair vor auch wenn er bald beendet ist. Dabei geht es mir um einen ordentlichen Abschied von den Kollegen […]
Auch wenn die äußeren Umstände für Dich im Moment schwierig sind, würde ich emotional sortieren:

Der Job als Klinikärztin ist stressig. Zu viel Arbeit, zu wenig Personal. Bei den „Göttern in weiß“ kann es deftig zugehen, auch Mobbing ist nicht selten.
Dass man Dich jetzt- nach Deiner Kündigung - herumschiebt, ist normales Tagesgeschäft. Das kennen viele, z.B. wenn sie vor der Rente stehen. Es ist nicht schön - aber die Kolleginnen und Kollegen arbeiten auch meist am Limit und versuchen, schon mal das Arbeitsleben ohne den Scheidenden zu strukturieren.

Ich glaube aber, für Dich steckt da deutlich mehr dahinter. Vielleicht deckt dieser Abschiedsstress nun Themen auf, die bisher gut verborgen geblieben sind:

- bist Du im richtigen Beruf? In der für Dich besten Fachrichtung? Wessen Wunsch war es, dass Du Medizin studierst? Deiner? Oder der Deiner Familie?

- in welchem Beruf könntest Du Dich wohler fühlen?

- Du hast gekündigt, ohne etwas Neues zu haben. Warum die Eile? Fühlst Du Dich Deinem Freund verpflichtet? Oder hoffst Du, auf diese Weise einen „ungeliebten“ Beruf loszuwerden?

Für mich ergeben sich aus Deiner Erzählung viele Fragen, die ich mir ehrlich anschauen würde. Du bist jung, hast Dein Leben vor Dir. Wo willst Du hin?

Wenn Du diese Fragen trennen kannst von Deinem aktuellen Überforderungsgefühl, kannst Du eine andere Perspektive einnehmen. Dann wirst Du Deinen Job die letzten 4 Wochen noch so gut wie möglich machen, wirst die Kollegin nach bestem Wissen einarbeiten - und dann nett Abschied feiern.

Es bleibt dann die Erinnerung an einen guten Lebensabschnitt und einen guten Abschied.

ABER: wenn Du tatsächlich körperlich krank bist, dann gehörst Du ins Bett. Dann ist das eben so. Dann würde ich das Abschied feiern aber nachholen ;)
"An Ärger festhalten ist wie wenn Du an einem Stück
Kohle festhältst mit der Absicht, es nach jemandem zu werfen -
derjenige, der sich dabei verbrennt, bist Du selbst" (Buddha)

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alatan
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Beitrag Mi., 01.03.2023, 19:18

Hallo Tulpenstrauß,
mit dieser Thematik bist du nicht allein. In Medizinerforen wird das breit diskutiert, z. B. hier: https://www.medi-learn.de/foren/
Gruß alatan

Übrigens: Klingt hart, aber es wird Zeit, dass Pat. es spüren, wie es mit der Medizin in unserem Land abwärts geht in rasendem Tempo, denn nur, wenn Pat. es merken, könnte es Ansatzpunkte für Veränderung geben.


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Beitrag Mi., 01.03.2023, 19:31

Kann es sein, dass hier ein Missverständnis bzgl. der Krankschreibung vorliegt? Die einen meinen glaube ich eine akute Krankschreibung aufgrund des Infekts und die anderen eine längere wegen der allgemeinen psychischen Belastung aufgrund der Umstände und Rahmenbedingungen.

Mir ging es tatsäch ein bisschen um beides und ich werde mich jetzt wegen dem Infekt auch nochmal krankmelden. Am liebsten würde ich danach auch einfach nicht mehr wiederkommen und den ganzen Sch*** einfach hinter mir lassen. Allein der Gedanke daran fühlt sich auch extrem erleichternd und entlastend an. Andererseits stimme ich euch auch zu, dass das kein schöner, sondern irgendwo auch ein feiger Abschied wäre und ich möchte eigentlich nicht so gehen.
Ich denke ich werde jetzt noch 4 Wochen die Zähne zusammenbeißen, irgendwie da durchkommen und versuchen mich möglichst gut abzugrenzen.

Münchnerkindl: Mit Extrakonditionen ist das so eine Sache. Verhandlungsspielraum wäre vielleich schon da (wobei als Fachärztin vermutlich leichter als als Assistenzärztin), aber im Team macht man sich damit natürlich nicht unbedingt beliebter.

Winni: Danke für deine Anregungen. Über diese Fragen werde ich auf jeden Fall mal in Ruhe nachdenken, ich glaube, da könnte eine Menge hinterstecken für mich. Bisher war mein Leben tatsächlich ehr davon geprägt, Erwartungen zu erfüllen und Leistung zu bringen. Ein "angesehener" Studiengang wie Medizin passt da natürlich perfekt zu.

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münchnerkindl
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Beitrag Mi., 01.03.2023, 21:13

Tulpenstrauß hat geschrieben: Mi., 01.03.2023, 19:31
Münchnerkindl: Mit Extrakonditionen ist das so eine Sache. Verhandlungsspielraum wäre vielleich schon da (wobei als Fachärztin vermutlich leichter als als Assistenzärztin), aber im Team macht man sich damit natürlich nicht unbedingt beliebter.



Ja, alle leiden unter den Zuständen aber jeder Kollege der für sich persönlich Schritte unternimmt das für sich zu verbessern wird dafür abgestraft. Weil es kann ja dir nicht besser gehen als dem Rest der Lohnsklaven da.

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Sydney-b
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Beitrag Mi., 01.03.2023, 23:03

alatan hat geschrieben: Mi., 01.03.2023, 19:18

Übrigens: Klingt hart, aber es wird Zeit, dass Pat. es spüren, wie es mit der Medizin in unserem Land abwärts geht in rasendem Tempo, denn nur, wenn Pat. es merken, könnte es Ansatzpunkte für Veränderung geben.
Ich kenne wirklich niemanden, der als Patient noch nicht gespürt hätte, wie schlecht es (vor allen Dingen in Kliniken) seit vielen Jahren um unsere Medizin (und Mediziner.innen) bestellt ist!

Ansatzpunkte für Veränderungen scheint es trotzdem nicht zu geben.

Liegt wohl also nicht (nur) an den Patienten.

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Leyndin
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Beitrag Do., 02.03.2023, 06:20

Natürlich liegt es nicht an den Patienten. Aber die Zahl der Patienten die bei den Verantwortlichen Wind macht und all die kleinen alltäglichen Missstände anprangert, ist noch viel zu klein.

Und nur, weil man immer noch zu viele Kollegen hat die egal wie immer durchziehen, alles ertragen - nein, man muss sehr egoistisch werden, wenn man in dem Bereich langfristig überleben und gesund bleiben will.
Und seine Mitarbeiter auch dazu erziehen. Die Zahlenschubser und Politiker merken es erst dann, wenn keiner mehr da ist, der die Arbeit macht.